Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

'Das einzige Argument, das uns bleibt, ist die Heiligkeit'

15. November 2024 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den Schriften des US-amerikanischen Erzbischofs Fulton Sheen (1895-1979) finden sich prophetische Bemerkungen, die für unsere Zeit geschrieben sind.


New York (kath.net / pk) „Das einzige Argument, das wir heute noch haben, um andere zu überzeugen, ist die Heiligkeit. Die Welt hat jedes andere Argument gehört und ist bereit, jedes einzelne davon zurückzuweisen – ausgenommen die Heiligkeit.“ Das sagte der US-amerikanische Erzbischof und Diener Gottes Fulton S. Sheen (1895-1979). Sheen war ein anerkannter Theologe und Fernsehprediger. Er hatte rund zwanzig Jahre lang eine eigene Radiosendung auf NBC, „The Catholic Hour“; im Fernsehen hatte er in den 50er Jahren die Show „Life ist Worth Living“ sowie das „Fulton Sheen Program“ (1961-1968).

Seine wichtigsten Lehren über die Existenz des Bösen in unserer Welt hat der Priester Dave Tomaszycki (Erzdiözese Detroit) im Buch „On the Demonic“ zusammengefasst, das auf einer wissenschaftlichen Arbeit über Fulton Sheen basiert, die er 2020 verfasste, wie das „National Catholic Register“ berichtet. In der Arbeit untersuchte der Priester Reden und Texte des Geistlichen, die dieser über das Böse gehalten hatte.


Sheen habe sich nicht übermäßig mit dem Bösen befasst, jedoch davor gewarnt und appelliert, die Tricks des Bösen zu durchschauen und sich dagegen zu wappnen. 1970 habe Sheen einmal geäußert, „dass wir in einem dämonischen Zeitalter sein könnten“. Tomaszycki erklärt: „Sheen war ein Prophet, und viele seiner Prophetien haben sich erfüllt.“ Obwohl der Großteil seiner Schriften vor fünfzig Jahren entstanden sei, erkenne man, „dass sie heute mehr mit unserer Wirklichkeit übereinstimmen als zur Zeit ihrer Entstehung“.

Sheen habe häufig betont, dass unsere Welt nichts so sehr brauche wie die Heiligkeit, die vom Kreuz her komme. Von einem biblischen Gesichtspunkt aus sei ein Kern des Dämonischen, dass es das Kreuz hasse. Jesus würde durch die Versuchungen “Abkürzungen” angeboten.

Zur zweiten Versuchung kommentierte Sheen. „Unser Herr könnte sagen: Du wiederholst diese Versuchung immer dann, wenn du die Wunder der Wissenschaft bewunderst und vergisst, dass ich der Urheber des Universums und seiner Wissenschaft bin… Ich weigere mich, Kunststücke zu vollführen, um sie zu gewinnen, denn auf diese Weise würden sie nicht wirklich gewonnen werden. Nur wenn ich am Kreuz zu sehen bin, ziehe ich die Menschen wirklich zu mir – durch Opfer und nicht durch Wunder muss ich sie einladen.“

Nur das Kreuz rette uns, betonte Sheen. Aber selbst dort sei Jesus mit den Worten versucht worden „Steig doch herunter vom Kreuz, wenn du der Sohn Gottes bist!“. Sheen: „Es ist menschlich, herunterzusteigen. Es ist göttlich, oben zu hängen.“ – „Das Dämonische ist, ganz einfach gesagt, das Anti-Kreuz, der Anti-Christ…“

Sheen habe drei mächtige Waffen gegen Satan angegeben: Erstens die Anrufung des heiligen Name Jesus, den Satan nicht ertragen könne, denn vor diesem Namen „muss sich jedes Knie beugen…“ Zweitens die Anrufung des kostbaren Blutes Jesu, durch das wir gerettet sind. Und drittens die Hingabe an die Muttergottes, die jene Frau sei, die der Schlange den Kopf zertritt. Die Zeit, die wir in der eucharistischen Anbetung verbringen, stärke unseren Geist und führe uns zur Heiligkeit, ist Sheen überzeugt. „Er trainiert uns“, erklärte er. „Das einzige Argument, das wir heute noch haben, um andere zu überzeugen, ist die Heiligkeit.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  11. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz