Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  12. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  13. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

Studentenvertreter verlangen Abklärung der Pronomen bei Lehrveranstaltungen

16. Oktober 2024 in Österreich, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lehrveranstaltungen an österreichischen Universitäten sollen für ‚trans/inter*/nicht-binären Studienkolleg_innen angenehmer werden’. Kritik kommt von der Freiheitlichen Jugend.


Wien (kath.net/jg)
Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) schlägt in ihrem aktuellen Rundbrief den Studenten vor, keine geschlechtsspezifischen Anreden zu verwenden. Konkret sind damit die Pronomen „sie“ und „er“ sowie die klassischen Anreden wie „Frau“ und „Herr“ gemeint. Stattdessen solle man in Vorstellungsrunden die gewünschten Pronomen mit allen Teilnehmern abklären und im Zweifelsfall den Namen anstelle der Anrede verwenden, berichtet Heute.at.


Studenten sollten diesen Vorschlag den Lehrveranstaltungsleitern vorlegen, „damit Lehrveranstaltungen für dich oder deine trans/inter*/nicht-binären Studienkolleg_innen angenehmer werden“. Bei der Anwesenheitsliste sollte der Lehrveranstaltungsleiter nur den Familiennamen und die Matrikelnummer angeben, damit „abgelegte Vornamen (‚Deadnames’)“ nicht „unfreiwillig bekanntgegeben werden“, heißt es in dem Schreiben der ÖH, bei der alle Studenten in Österreich automatisch Mitglieder sind.

Scharfe Kritik an diesem Vorstoß kommt von der Freiheitlichen Jugend, der Jugendorganisation der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Deren Bundesobmann Maximilian Weinzierl bezeichnet die Idee im „Heute“-Talk wörtlich als „Irrsinn“.

Maßnahmen wie die genannten würden „nur Verwirrung“ stiften, kritisiert Weinzierl. „Diese Themen werden von einer sehr kleinen Blase vorangetrieben“, fügt er hinzu.

Dies werde besonders deutlich, wenn man bedenke, dass an den Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft nur noch 20 Prozent der Studenten teilnehmen. „Das ist ein klares Zeichen an die ÖH“, sagt Weinzierl wörtlich. „Sie sollte sich überlegen, andere Themen anzusprechen, die die Studierenden wirklich betreffen, anstatt sich mit solchem Nonsens zu beschäftigen“, verlangt er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Vom Elend der Fürbitten
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  11. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  12. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  13. Der entschärfte Gott
  14. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  15. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz