Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Ein entscheidungsrelevantes „We shall see“ zur Synodalkonferenz
  3. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  4. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  5. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  6. Ein gekreuzigter Frosch, Maria als Transfrau – provokante Ausstellung in Wien
  7. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  8. Republik der Dünnhäutigen
  9. Nonnen von Goldenstein gegen Lösungsvorschlag von Propst Grasl
  10. Die Achillesferse des Teufels
  11. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  12. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  13. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  14. Thomas von Aquin über Migration
  15. "Wir glauben nicht an eine Ökumene der Vermischung, sondern der versöhnten Verschiedenheit"

Ehepaar Sobel erhält Antwort vom Katholischen Büro Berlin-Brandenburg, aber nicht von EB Koch

22. August 2024 in Aktuelles, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, leider haben wir auf unsere drei Mails keine Antwort erhalten“ – Nun kam Antwort – Ehepaar Sobel hatte gefragt, warum der Berliner Erzbischof nicht vor Wahl von abtreibungsbefürwortenden Parteien FDP/Grüne warnt


Berlin (kath.net/pl) Das Autorenehepaar Sylvia und Alfred Sobel hatte dreimal vergeblich an den Berliner Erzbischof Koch geschrieben und darin u.a. gefragt: „Wie stehen Sie zur Forderung der Grünen und der FDP, Abtreibung als Grundrecht in die EU-Charta aufzunehmen? Wir können nicht verstehen, dass Sie vor der Wahl DIESER Parteien nicht warnen, zumal es um den Schutz des Lebens geht.“ (siehe: Link zum vielbeachteten kath.net-Artikel) Noch immer gibt es keine Antwort vom Berliner Erzbischof Heiner Koch an die beiden Mitglieder seines Erzbistums.

Dafür erreichte die beiden nun immerhin eine Antwort des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg. Am 14.8.24 schrieb N.N.: „Auf Ihre erneute Nachfrage weise ich darauf hin, dass bekanntlich keine Partei die kirchlichen Positionen zu relevanten Themen vollständig abbildet. Entsprechend erfolgt auch keine Wahlempfehlung. Die Katholische Kirche und auch Erzbischof Dr. Koch werben in öffentlichen Stellungnahmen, Eingaben zu Gesetzesvorhaben, Hintergrundgesprächen mit politisch Verantwortlichen, Interviews etc. für die von uns vertretenen Positionen - oft, aber auch nicht immer mit Erfolg.“


Von diesem Ringen „um einzelne, für uns relevante Positionen“ sei „die Abgrenzung von zumindest in Teilen extremistischen Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen“ zu unterscheiden, „die unser demokratisches System, das uns das Ringen um unsere Positionen überhaupt erst ermöglicht, abschaffen oder erheblich deformieren wollen“, führte die Antwort weiter aus. „Wie bereits in unserer Antwort vom 19.3.2024 ausführlich dargelegt worden ist, ist die Gottebenbildlichkeit des Menschen und damit die Würde aller Menschen Ausgangs- und Zielpunkt unseres Handelns. Hiermit unvereinbar sind Formen des völkischen Rassismus, des Schürens von Hass gegen Menschen mit anderen Auffassungen, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung etc. Ein derartiges Schüren von Hass mit gravierenden gesellschaftlichen Folgen sehen wir bei extremistischen Parteien wie 'Die Heimat', DKP, MLPD, AfD, Dritter Weg etc. Daher halten die Bischöfe diese für nicht wählbar.“ Man hoffe, „dass Ihre Nachfrage nunmehr ausreichend beantwortet“ sei.

Darauf antwortete das Ehepaar Sobel am 15.8.2024. kath.net dokumentiert das Antwortschreiben in voller Länge:

Sehr geehrter Herr N.N.,
zunächst bedanken wir uns für Ihre Mail. Zu Beginn unserer Mail die Frage: Antworten Sie im Namen unsere Erzbischofs Koch oder im Namen des katholischen Büros Berlin-Brandenburg?

Leider wurde unsere Nachfrage zum dritten Mal nicht beantwortet: Wenn schon 'Wahlwarnungen' erteilt werden, warum dann nicht auch vor den Grünen und Linken? Diese Parteien missachten die Würde des Menschen massiv und zwar die Würde des ungeborenen Menschen. Ferner wird die Familie als Wert und Institution in Frage gestellt und demontiert.

Nochmals konkret gefragt: Warum warnen Sie nicht vor DIESEN Parteien, welche die Würde des zerbrechlichsten und schützenswertesten Leben missachten?

Aufgrund des großen Interesses an dieser Frage erlauben wir uns, mit diesem Briefwechsel erneut an die Öffentlichkeit zu gehen.

Mit gespannten Grüßen
Sylvia und Alfred Sobel

Archivfoto Erzbischof Koch (c) Erzbistum Berlin


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  3. Ein entscheidungsrelevantes „We shall see“ zur Synodalkonferenz
  4. Pater Dominikus Kraschl OFM: «Kommen Tiere in den Himmel?»
  5. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  6. Ein gekreuzigter Frosch, Maria als Transfrau – provokante Ausstellung in Wien
  7. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  8. Die Achillesferse des Teufels
  9. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen
  10. Republik der Dünnhäutigen
  11. Die Kirche in Deutschland und in der Schweiz hat kapituliert
  12. Thomas von Aquin über Migration
  13. Nonnen von Goldenstein gegen Lösungsvorschlag von Propst Grasl
  14. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  15. Legenden vom Heiligen Nikolaus

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz