Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

INSA-Umfrage zeigt: Junge Menschen glauben häufiger als 70+-Menschen an die Himmelfahrt Mariens

15. August 2024 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erstaunliche Ergebnisse bringt eine INSA-Umfrage: Immerhin jeder dritte Befragte in Deutschland (31 Prozent) glaubt daran, dass Maria, die Mutter Jesu, in den Himmel aufgenommen wurde - Freikirchler glauben dies häufiger als Katholiken


Erfurt (kath.net/pl) Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „INSA-Consulere“ exklusiv für kath.net erbringt, dass erstaunliche 31 Prozent der deutschen Bevölkerung daran glaubt, dass Maria, die Mutter Jesu, in den Himmel aufgenommen wurde. Die Bereitschaft, an die Aufnahme Mariens in den Himmel zu glauben, ist bei den unter 30-Jährigen am häufigsten (40 Prozent), aber bei den über 70-Jährigen am seltensten (23 Prozent).

Naturgemäß ist unter der christlichen Bevölkerung die Bereitschaft, dieses katholische Dogma zu glauben, deutlich höher als unter den konfessionslosen Befragten: „Gut jeder zweite katholische (51 Prozent) oder freikirchliche (55 Prozent) Christ glaubt an die Aufnahme Mariens in den Himmel, aber nur jeder zehnte konfessionslose Befragte (10 Prozent)“, informiert INSA.


Als bemerkenswert kann dabei gelten, dass ausgerechnet die freikirchlichen Befragten - die ja nicht selten mit der katholischen Marienverehrung fremdeln - in stärkerem Ausmaß das katholische Dogma zu glauben bereit sind, als die befragten Katholiken.

Nur 17 Prozent verneinen die Aufnahme Mariens explizit. Jeder Vierte (26 Prozent) glaubt nicht, dass Maria, Mutter Jesu, existiert hat.

Zwei Drittel derjenigen, für die Maria die Mutter Jesu ist, gehen von einer Aufnahme Mariens in den Himmel aus. Das Dogma der katholischen Kirche wird von der überwiegenden Mehrheit der Gläubigen geteilt.

Hermann Binkert, INSA-Gründer und ehemaliger CDU-Politiker, erläutert dazu persönlich gegenüber kath.net: „Dass jeder Dritte an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel glaubt, ist m. E. ein vergleichsweise  hoher Wert. Erst am 1. November 1950 verkündete Papst Pius XII. dieses Dogma der römisch-katholischen Kirche. Damit glauben mehr Deutsche an die Aufnahme Mariens in den Himmel als es Katholiken in Deutschland gibt (24 Prozent). Da nur jeder zweite Katholik an das Dogma glaubt, zeigt sich, dass das Dogma auch außerhalb der katholischen Kirche Zuspruch findet.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  3. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  4. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  5. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  6. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  7. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  8. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  9. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  10. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  13. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  14. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  15. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz