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Weil es immer eine freie Entscheidung war…

8. August 2024 in Familie, 1 Lesermeinung
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Tipps von Father David Michael Moses für Eltern, deren Kinder sich vom Glauben abgewendet haben.


Indianapolis (kath.net / pk) Wie sollen Eltern damit umgehen, wenn ihre Kinder sich vom Glauben abwenden? Ermutigende Worte findet der bekannte Priester und You-Tuber Father David Michael Moses ein einem Interview mit der Plattform „Aleteia“.

Er verweist auf die Erfahrung, die Jesus selber gemacht hat: Er sei in seinem eigenen Umfeld, seiner Familie, seinen Freunden, nicht wirklich ernst genommen worden. „Das heißt, er war nicht in der Lage, ein mächtiges Werk an diesem Ort zu vollbringen, weil sie nicht glaubten.“ Es sei „eines der schönsten Dinge an der Person Jesu Christi, dass er vor uns durch alles gegangen ist, was wir durchmachen werden. Er leidet mit uns.“

Zweitens spreche er den Eltern immer zu, „dass sie sich darüber freuen sollen, dass wir frei sind“, sagte Moses. „Ihre Kinder sind frei. Gott lässt uns frei. Oft wollen wir – vielleicht mit unserer Familie – sie einfach schütteln und dazu bringen, das zu glauben.“


Gott selber gehe jedoch nicht so mit uns um. „Freiheit ist die Voraussetzung für Liebe. Die Voraussetzung für Liebe ist, dass sie sich frei dafür entscheiden.“ Father David: „Wenn Sie als Mutter oder Vater damit zu kämpfen haben, dass Ihr Kind sich aus freien Stücken dafür entscheidet, Gott im Moment nicht ausdrücklich zu dienen, sagen Sie einfach: „Nun, das wird es schließlich bedeutsam machen, wenn sie sich wirklich dafür entscheiden Gott zu lieben – weil es immer eine freie Entscheidung war!“

Ein weiterer Rat des Priesters ist, auf sein eigenes Leben zu schauen: „Bin ich der bestmögliche Zeuge für meine Lieben, wer die Person Jesus Christus für sie ist? Bin ich der bestmögliche Zeuge? Gibt es Dinge, an denen ich hänge? Gibt es Dinge unter der Oberfläche, die ich dem Herrn nicht erlaube zu heilen, die ich nicht loslasse, die mich aber davon abhalten, der beste Vermittler von Gottes Gnade für diese Person zu sein? Damit sollte ich wirklich beginnen…“

Schließlich gehe es auch darum, Gott zu vertrauen. „Vertrauen Sie auf Gottes Zeitplan. Wissen Sie, als Jesus im Grab lag, sah der erste Tag wirklich schlimm aus. Tag zwei sah sehr schlecht aus. Tag drei sah wirklich schlimm aus. Dann war plötzlich alles wunderschön.“

Moses ermutigt außerdem, nicht aufhören zu beten. „Sie wissen, dass es zwei Möglichkeiten gibt: Beten, bis es klappt, oder aufhören zu beten. Beten Sie also so lange, bis es klappt, und vertrauen Sie darauf, dass Gott am Werk ist. Er liebt sie (unsere Kinder, Anm. d. Red.) sogar viel mehr als wir, und er arbeitet zu seiner Zeit.“


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