Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

„Entführungen und Morde werden immer normaler, allmählich gewinnen die islamistischen Terroristen“

25. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pressesprecher einer nigerianischen Diözese, Pfr. Lorapu: „Wir stehen an einem Scheideweg, ob wir der westlichen Welt vertrauen können, dass sie uns gegen diese Feinde der Zivilisation verteidigt.“


Abuja (kath.net) Gezielte Entführungen von katholischen Priestern sowie von Laien sind an der Tagesordnung in Nigeria. Die anhaltenden Entführungen und die offensichtliche Untätigkeit der Regierung haben bei christlichen Führern Empörung ausgelöst und zu Anschuldigungen einer „Verschwörung des Schweigens“ unter Nigerias gewählten Amtsträgern geführt. Das berichtet die in den USA erscheinende katholische Website „Crux“. Offenbar werden in dem Land jedes Jahr um die 4.000 Christen ermordet, in den letzten 14 Jahren wurden vermutlich mindestens 52.250 einzig wegen ihres Glauben getötet worden sind.

„Nigerianische Christen leben gefährlich auf dünnem Eis. Die Entführungen und Morde werden immer normaler, und allmählich gewinnen die islamistischen Terroristen.“ Das schildert Pfr. Moses Lorapu, Kommunikationsdirektor der katholischen Diözese Makurdi im Bundesstaat Benue, Nigeria, gegenüber „Crux“. Er stellt weiter fest: „Wir stehen an einem Scheideweg, ob wir der westlichen Welt vertrauen können, dass sie uns gegen diese Feinde der Zivilisation verteidigt.“ Lorapu forderte den Westen auf, seine Passivität gegenüber der Verfolgung von Christen in Nigeria zu überdenken, „bevor es zu einer katastrophalen Explosion kommt.“ Auch seien „die internationalen humanitären Organisationen, die diese entsetzlichen Bedingungen miterleben und es versäumen, sie zu verurteilen und die richtige Darstellung zu präsentieren“, an dieser Situation „ebenso schuldig wie die Täter und die Regierung“ seien. Der Priester weist darauf hin, dass es Fakten gebe, die „die nigerianische Regierung kategorisch der Christenverfolgung bezichtigen. Es gibt keinen gerechtfertigten Grund dafür, dass Millionen von Bürgern von Benue beispielsweise jahrzehntelang unmenschlichen Bedingungen in Lagern für Binnenflüchtlinge ausgesetzt sind.“


Die antichristliche Gewalt war zunächst vor allem im Norden zu beobachten, wo 1999 zwölf Staaten mit muslimischer Mehrheit die Scharia einführten. Der Aufstieg der extremistischen Gruppe Boko Haram im Jahr 2009 verschlimmerte die Situation. In den letzten fünf Jahren hat sich die Gewalt jedoch nach Süden bis in den „Mittelgürtel“ Nigerias ausgebreitet, wo radikalisierte Fulani-Hirten Christen töteten und ihr Land übernahmen.

Die nigerianischen Christen versuchen an ihrem Glauben festzuhalten. Ein bewegendes Video zeigt, wie sich unbeugsame Gläubige und ein katholischer Priester zum Gebet in einer zerstörten Kirche versammeln, siehe den Tweet unten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Der Bischof und der Denunziant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz