Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

„Entführungen und Morde werden immer normaler, allmählich gewinnen die islamistischen Terroristen“

25. Juni 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pressesprecher einer nigerianischen Diözese, Pfr. Lorapu: „Wir stehen an einem Scheideweg, ob wir der westlichen Welt vertrauen können, dass sie uns gegen diese Feinde der Zivilisation verteidigt.“


Abuja (kath.net) Gezielte Entführungen von katholischen Priestern sowie von Laien sind an der Tagesordnung in Nigeria. Die anhaltenden Entführungen und die offensichtliche Untätigkeit der Regierung haben bei christlichen Führern Empörung ausgelöst und zu Anschuldigungen einer „Verschwörung des Schweigens“ unter Nigerias gewählten Amtsträgern geführt. Das berichtet die in den USA erscheinende katholische Website „Crux“. Offenbar werden in dem Land jedes Jahr um die 4.000 Christen ermordet, in den letzten 14 Jahren wurden vermutlich mindestens 52.250 einzig wegen ihres Glauben getötet worden sind.

„Nigerianische Christen leben gefährlich auf dünnem Eis. Die Entführungen und Morde werden immer normaler, und allmählich gewinnen die islamistischen Terroristen.“ Das schildert Pfr. Moses Lorapu, Kommunikationsdirektor der katholischen Diözese Makurdi im Bundesstaat Benue, Nigeria, gegenüber „Crux“. Er stellt weiter fest: „Wir stehen an einem Scheideweg, ob wir der westlichen Welt vertrauen können, dass sie uns gegen diese Feinde der Zivilisation verteidigt.“ Lorapu forderte den Westen auf, seine Passivität gegenüber der Verfolgung von Christen in Nigeria zu überdenken, „bevor es zu einer katastrophalen Explosion kommt.“ Auch seien „die internationalen humanitären Organisationen, die diese entsetzlichen Bedingungen miterleben und es versäumen, sie zu verurteilen und die richtige Darstellung zu präsentieren“, an dieser Situation „ebenso schuldig wie die Täter und die Regierung“ seien. Der Priester weist darauf hin, dass es Fakten gebe, die „die nigerianische Regierung kategorisch der Christenverfolgung bezichtigen. Es gibt keinen gerechtfertigten Grund dafür, dass Millionen von Bürgern von Benue beispielsweise jahrzehntelang unmenschlichen Bedingungen in Lagern für Binnenflüchtlinge ausgesetzt sind.“


Die antichristliche Gewalt war zunächst vor allem im Norden zu beobachten, wo 1999 zwölf Staaten mit muslimischer Mehrheit die Scharia einführten. Der Aufstieg der extremistischen Gruppe Boko Haram im Jahr 2009 verschlimmerte die Situation. In den letzten fünf Jahren hat sich die Gewalt jedoch nach Süden bis in den „Mittelgürtel“ Nigerias ausgebreitet, wo radikalisierte Fulani-Hirten Christen töteten und ihr Land übernahmen.

Die nigerianischen Christen versuchen an ihrem Glauben festzuhalten. Ein bewegendes Video zeigt, wie sich unbeugsame Gläubige und ein katholischer Priester zum Gebet in einer zerstörten Kirche versammeln, siehe den Tweet unten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz