Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  5. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  6. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  7. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  8. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  12. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  13. Viel Lärm um nichts?
  14. "Derselbe Polarstern"
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

USA: Katholische Uni feuert Professorin, weil sie eine Abtreibungsbefürworterin sprechen ließ

2. Februar 2024 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Universität liegen Audioaufnahmen des Unterrichts vor – Die Abtreibungsbefürworterin ist Inhaberin einer Firma für Schwangerschaftsbegleitung sogenannter „gebärender Personen“, begleitet auch Abtreibungen und sogen. Transgenderschwangerschaften


Washington D.C. (kath.net) Die „Katholische Universität von Amerika“ in Washington hält eine klare prolife-Linie und feuert eine Professorin, weil sie dagegen offen verstoßen und dies sogar in ihrem Unterricht gefördert hat. Die Psychologieprofessorin Melissa Goldberg hatte im Januar die aktiv abtreibungsbefürwortende Rachel Carbonneau in einen ihrer Kurse mitgebracht. Nachdem der Universitätsleitung Tonaufnahmen einer Teilnehmerin direkt aus jenem Unterricht vorgelegt wurden, kündigte Universitätspräsident Peter Kilpatrick der Professorin. Er sagte „Da wir nun eindeutige Beweise dafür haben, dass der Inhalt des Kurses nicht mit unserer Mission und Identität übereinstimmte, haben wir nun unseren Vertrag mit der Professorin gekündigt, die die Rednerin eingeladen hat.“ Das berichtet die „Catholic News Agency“ in ihrem englischsprachigen Auftritt.


Der Universitätspräfekt schrieb in der Kündigungsmail: „Als katholische Institution sind wir der Förderung der vollen Wahrheit über den Menschen und dem Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod verpflichtet. In unserem eifrigen Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit beschäftigen wir uns [zwar] manchmal mit Argumenten oder Ideologien, die im Widerspruch zur Vernunft oder zum Evangelium stehen. Aber wir tun dies voll und ganz im Vertrauen auf die Klarheit, die das vereinte Licht von Vernunft und Glauben bietet, und wir verpflichten uns, niemals für Sünde einzutreten oder Irrtümer moralisch anzupassen. Wie das Leben und die Tugend des heiligen Thomas von Aquin bezeugen, dessen Fest wir gerade als Gemeinschaft gefeiert haben, hilft uns eine solche Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Ideen dabei, sowohl unsere Verpflichtung zur Wahrheit zu stärken als auch auf Irrtümer mit Empathie, Mitgefühl und Barmherzigkeit zu reagieren.“

Die eingeladene Abtreibungsbefürworterin Rachel Carbonneau ist Gründerin und Inhaberin einer Firma für Schwangerschaftsbegleitungsdienste, auch Frauen, die abtreiben, können vor und nach der Abtreibung hier Begleitung erfahren. Die Begleitung umfasst emotionale Hilfe wie auch Hilfe bei Säuglingspflege und Stillhilfe, aber auch Hilfe bei Fehlgeburten und Todgeburten. Carbonneau sprach im Kurs gemäß Aussagen einer Teilnehmerin von „gebärenden Personen“, da sie auch Menschen begleitet, die sich als transgender identifizieren.

Die Katholische Universität von Amerika ist die einzige Institution im Hochschulbereich der USA, die von der Katholischen Bischofskonferenz (USCCB) gegründet worden ist (gegründet wurde sie 1887). Sehr viele der heutigen US-Bischöfe haben selbst dort studiert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  4. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  5. "Derselbe Polarstern"
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  10. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  11. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  12. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz