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USA: Katholische Uni feuert Professorin, weil sie eine Abtreibungsbefürworterin sprechen ließ

2. Februar 2024 in Prolife, 10 Lesermeinungen
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Der Universität liegen Audioaufnahmen des Unterrichts vor – Die Abtreibungsbefürworterin ist Inhaberin einer Firma für Schwangerschaftsbegleitung sogenannter „gebärender Personen“, begleitet auch Abtreibungen und sogen. Transgenderschwangerschaften


Washington D.C. (kath.net) Die „Katholische Universität von Amerika“ in Washington hält eine klare prolife-Linie und feuert eine Professorin, weil sie dagegen offen verstoßen und dies sogar in ihrem Unterricht gefördert hat. Die Psychologieprofessorin Melissa Goldberg hatte im Januar die aktiv abtreibungsbefürwortende Rachel Carbonneau in einen ihrer Kurse mitgebracht. Nachdem der Universitätsleitung Tonaufnahmen einer Teilnehmerin direkt aus jenem Unterricht vorgelegt wurden, kündigte Universitätspräsident Peter Kilpatrick der Professorin. Er sagte „Da wir nun eindeutige Beweise dafür haben, dass der Inhalt des Kurses nicht mit unserer Mission und Identität übereinstimmte, haben wir nun unseren Vertrag mit der Professorin gekündigt, die die Rednerin eingeladen hat.“ Das berichtet die „Catholic News Agency“ in ihrem englischsprachigen Auftritt.


Der Universitätspräfekt schrieb in der Kündigungsmail: „Als katholische Institution sind wir der Förderung der vollen Wahrheit über den Menschen und dem Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod verpflichtet. In unserem eifrigen Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit beschäftigen wir uns [zwar] manchmal mit Argumenten oder Ideologien, die im Widerspruch zur Vernunft oder zum Evangelium stehen. Aber wir tun dies voll und ganz im Vertrauen auf die Klarheit, die das vereinte Licht von Vernunft und Glauben bietet, und wir verpflichten uns, niemals für Sünde einzutreten oder Irrtümer moralisch anzupassen. Wie das Leben und die Tugend des heiligen Thomas von Aquin bezeugen, dessen Fest wir gerade als Gemeinschaft gefeiert haben, hilft uns eine solche Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Ideen dabei, sowohl unsere Verpflichtung zur Wahrheit zu stärken als auch auf Irrtümer mit Empathie, Mitgefühl und Barmherzigkeit zu reagieren.“

Die eingeladene Abtreibungsbefürworterin Rachel Carbonneau ist Gründerin und Inhaberin einer Firma für Schwangerschaftsbegleitungsdienste, auch Frauen, die abtreiben, können vor und nach der Abtreibung hier Begleitung erfahren. Die Begleitung umfasst emotionale Hilfe wie auch Hilfe bei Säuglingspflege und Stillhilfe, aber auch Hilfe bei Fehlgeburten und Todgeburten. Carbonneau sprach im Kurs gemäß Aussagen einer Teilnehmerin von „gebärenden Personen“, da sie auch Menschen begleitet, die sich als transgender identifizieren.

Die Katholische Universität von Amerika ist die einzige Institution im Hochschulbereich der USA, die von der Katholischen Bischofskonferenz (USCCB) gegründet worden ist (gegründet wurde sie 1887). Sehr viele der heutigen US-Bischöfe haben selbst dort studiert.


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Lesermeinungen

 modernchrist 3. Februar 2024 
 

Danke,@karlmaria für Ihre Anerkennung.!

Am Anfang sprach Gott "Es werde Licht" und es wurde Licht! Er sprach zu Maria, dass sie ein Kind empfangen werde, und sie empfing! Das Wort Gottes wurde Fleisch. Niemals aber ist Menschenwort Fleisch geworden: Bei der Trans-OP lässt sich die Frau zwar einen Penis konstruieren - aber dieser ist kein männlicher Penis, denn er ist aus ihrem weiblichen Fleisch geschneidert. Sie kann hundertmal behaupten, sie sei ein Mann, ist es aber nicht. Das Geschlecht ist kein Sprechakt, da unser Wort nicht wirkmächtig ist! Lesben kommen sich bei der Befruchtung ihrer Geliebten wie Männer vor, sind es aber nicht. Die Tierärztin wird auch durch die Besamung einer Kuh kein Stier.


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 Alecos 2. Februar 2024 
 

Sechs Pro-Life-Aktivisten drohen über 10 Jahre Gefängnis.

Übersetzt aus der Christian Post:

"Einem gläubigen christlichen Vater von elf Kindern droht zusammen mit fünf anderen Pro-Life-Aktivisten eine Gefängnisstrafe, nachdem er wegen Verstoßes gegen ein Bundesgesetz gegen die Sperrung des Zugangs zu Abtreibungskliniken verurteilt wurde.

Eine Bundesjury befand Paul Vaughn am Dienstag für schuldig, gegen den Freedom of Access to Clinic Entrances Act verstoßen zu haben, als er und fünf andere im März 2021 den Zugang zu einer Abtreibungseinrichtung in Mount Juliet, Tennessee, blockierten."

Ich frage mich, wo der Vatikan und der Papst bleiben werden. Es ist ihre christliche und moralische Verantwortung, sich für diese Christen einzusetzen. Der 11-fache Vater ist überigens ein Katholik. Der Vatikan ist nun verpflichtet, dieses Unrecht anzuprangern und zu verurteilen. Und alle Christen sind nun aufgefordert, diese Pro-Life-Aktivisten zu unterstützen.

www.christianpost.com/news/6-pro-life-activists-convicted-face-over-a-decade-in-prison.html


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 Karlmaria 2. Februar 2024 

Unser Wort ist nicht wirkmächtig wie Gottes Wort

Dieses Phänomen ist mir schon lange aufgefallen. Dadurch dass wir neue Worte erfinden ändert sich die Wahrheit nicht. Ich wusste aber nie so recht wie ich das ausdrücken soll. Da bin ich jetzt froh dass @Modernchrist diese Formulierung gefunden hat. Und das Wort ist Fleisch geworden ist ja der kostbarste Satz den wir haben. Wenn Menschen immer sagen dass es den menschengemachten Klimawandel gibt dann macht trotzdem Gott das Klima. In der Kirche ist da der häufigste Fall der Reinigungsort. Dadurch dass man darüber nicht spricht oder sogar leugnet verschwindet der Reinigungsort nicht. Wir haben dort auch mächtige Fürsprecher. Die heiligen Seelen im Reinigungsort werden ja einmal in den Himmel kommen und sind auch Heilige die mächtig helfen können. Vor allem bei Süchten und sexuellen Süchten können die heiligen Seelen im Reinigungsort sehr helfen. Die ganze Abtreibungsfrage gibt es ja auch nur weil es die Unkeuschheit gibt. Wenn nur noch die verkehren die auch Kinder bekommen wollen...


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 Zeitzeuge 2. Februar 2024 
 

Im Link mehr über diesen Vorfall, gläubige Katholiken, die nicht

"hinter dem Mond aufgewachsen sind", begrüßen die
Reaktion der Hochschulleitung, denn eine kath.
Uni darf nicht Plattform für antichristliche
Ideologien sein, die natürlich sattsam bekannt
sind - auch den kath. Studenten von heute!

catholicvote.org/pro-lgbtq-abortion-doula-tells-catholic-university-students-men-can-give-birth/


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 lesa 2. Februar 2024 

Was schwankt ihr zwischen zwei Seiten? Wählt ihr Gott oder den Tod?

Optimal! Abtreibung ist keine Option - immer tödlich und nie eine Lösung.Was gäbe es da zu deuteln? Das Wort Gottes ist Leben. Alles andere stammt vom Teufel, wie der Herr persönlich sagt. "Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein". Das ist es, was junge Leute hören müssen, soll die Welt aus dem Sumpf der Dekadenz mit all den tödlichen Verführungen herausfinden.
Und jedes JEIN bedeutet Propaganda uns setzt menschliches Leben auf`s Spiel


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 modernchrist 2. Februar 2024 
 

Super, die Reaktion dieser Uni!

Die Tötungsbefürworter, prochoicer und Relativierer sprechen ja ohnehin im gesamten öffentlichen Raum permanent! Da muss man sie nicht in kirchliche Räume einladen und ihnen unsere Foren geben! Wenn jemand nicht kapiert hat, dass eine Frau, die in ihrem Uterus ein Kind empfangen hat, dies ausgetragen hat und nun gebiert, dass diese Frau ganz einfach eine Frau und Mutter ist und bleibt - ja auch biologisch, da jede Zelle weiterhin weiblich ist - wenn er dennoch von gebärender Person spricht und das Wort Mutter auslöscht, so jemand meint, dass Menschenwort wirkmächtig ist! Das Geschlecht ist jedoch kein Sprechakt! Unser Wort ist nicht wirkmächtig wie Gottes Wort.


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 chorbisch 2. Februar 2024 
 

@Salvatore Mio; Jothekieker

Ich bin anderer Meinung. Ich halte die Reaktion der Hochschulleitung für völlig überzogen. Das Gespräch mit der Professorin zu suchen, eventuell auch eine "Abmahnung", ja. Aber eine sofortige Entlassung, nein.

Außerdem frage ich mich, ob nicht auch an einer katholischen Universität die Auseinandersetzung mit abweichenden Ansichten dazu gehört.

Da studieren junge Leute, die eventuell mal in Führungspositionen stehen werden. Die während ihres Studiums in einer Art "Kokon" zu halten und sie von der "bösen Welt" und den dort kursierenden Vorstellungen fern zuhalten, qualifiziert einen nicht gerade dafür.


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 Chris2 2. Februar 2024 
 

Ein Grenzfall

Immerhin nimmt die Frau keine vorgeburtlichen Kindstötungen vor und arbeitet auch nicht in diesem Industriezweig (Planned Patenthood etc.).
Andererseits ist man damit konsequenter als dieses unselige Pontifikat, wo man eine bekennende Kindstötungsbefürworterin in ein vatikanisches Gremium berufen hat. Das wird sie jetzt oft vor sich hertragen, wenn sie für ihr "no choice for the kids" wirbt...
Ja, schon oft und schon früher wurden nichtlinke Kandidaten nach Hetzkampagnen zurückgezogen (der designierte EU-Kommissar Rocco Buttiglione, Bundespräsidentenkandidat Steffen Heitmann oder der ÖDP-Bürgermeisterkandidat der Münchener CSU damals) und selbst CEOs von Weltkonzernen gefeuert (Mozilla), weil sie zu wenig "woke" waren. Ja, spätestens, wenn am Ende von Schwabs "great reset" der Mittelstand weggebrochen ist und fast nur noch die Großkonzerne übrig sind, müssen diese natürlich auf Linie sein. Und möglichst auch die katholische Kirche. Die "N"GO EKD ist es sowieso schon längst...


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 SalvatoreMio 2. Februar 2024 
 

Das klingt schon fast wie ein "Märchen aus vergangenen Zeiten"!

Aber wunderbar, dass wichtige katholische Einrichtungen sich klar und ohne Kompromisse zur Wahrheit bekennen. Nur so bleiben wir glaubwürdig. Nur so dürfen wir vor Gott hintreten!


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 Jothekieker 2. Februar 2024 
 

Gut so!


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