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Peter Seewald: Benedikt XVI. war „skeptisch gegenüber dem elitären Synodalen Weg“

3. Jänner 2024 in Weltkirche, 21 Lesermeinungen
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Papst-Benedikt-Biograph: „Bei einem unserer Treffen musste er sich fragen, wie viele Diözesen in seinem Land in puncto Führung noch als katholisch bezeichnet werden könnten“ – Seewald reagiert kritisch auf Fiducia supplicans und Präfekt Fernández


Vatikan (kath.net/pl) Schon als Präfekt der Glaubenskongregation habe sich Kardinal Joseph Ratzinger Sorgen um die Situation der deutschen Kirche gemacht, „er warf dem katholischen Establishment in seinem Land vor, dass es statt einer ‚Dynamik des Glaubens‘ vor allem Geschäftigkeit, Eigenwerbung und langweilige Debatten über Strukturfragen an den Tag lege, ‚die völlig am Auftrag der katholischen Kirche vorbeigehen‘“. Darauf wies der vieljährige Vertraute, Interviewpartner und Benedikt-XVI.-Biograph im Interview mit Nico Spuntoni. Das Interview unter dem Titel „Franziskus will das Erbe Benedikts XVI. auslöschen“ war für den in Italien erscheinenden katholischen „The Daily Compass“ geführt worden. Seewald führte weiter aus, dass Papst Benedikt im Gegensatz dazu vertreten habe, das Christentum könne „nur durch seine entschieden vertretene Ethik … ein echter Partner in den schwierigen Fragen der modernen Zivilisation sein“. „Die Suche nach dem Zeitgenössischen darf niemals dazu führen, dass das Wahre und Gültige aufgegeben wird und sich an das Aktuelle anpasst. In diesem Zusammenhang äußerte er sich skeptisch gegenüber dem elitären ‚Synodalen Weg‘, dessen Vertreter in keiner Weise vom kirchlichen Volk legitimiert werden. Darüber hinaus machte ihn diese Entwicklung mit zunehmendem Alter sehr traurig. Bei einem unserer Treffen musste er sich fragen, wie viele Diözesen in seinem Land in puncto Führung noch als katholisch bezeichnet werden könnten“, berichtete Seewald. „Doch auch wenn die aktuelle Situation der Kirche und der Welt keinen Anlass zur Freude gab, fügte der emeritierte Papst in unseren Gesprächen stets hinzu, wovon er zutiefst überzeugt war: ‚Am Ende wird Christus siegen!‘“

Die Frage danach, wie eng die Beziehung zwischen Papst Franziskus und seinem Amtsvorgänger Papst em. Benedikt XVI. gewesen sei, beantwortete Seewald folgendermaßen: „Wir alle erinnern uns an die warmen Worte, die Kardinal Ratzinger beim Requiem für Johannes Paul II. sprach. Worte, die das Herz berührten, die von christlicher Liebe und Respekt sprachen. Aber niemand erinnert sich an Bergoglios Worte beim Requiem für Benedikt XVI. Sie waren ebenso kühl wie die ganze Zeremonie, die eher kurz sein musste, um seinen Vorgänger nicht zu sehr zu ehren. Zumindest war das mein Eindruck.“


„Benedikt vertraute Franziskus. Doch er wurde mehrmals bitter enttäuscht“, so Seewald. Zwar habe Franziskus „dem emeritierten Papst auch nach seiner Wahl weiterhin nette Briefe“ geschrieben und er habe gewusst, „dass er diesem großen und edlen Geist nicht das Wasser reichen konnte. Er sprach auch immer wieder von den Gaben seines Vorgängers und nannte ihn einen ‚großen Papst‘, dessen Erbe von Generation zu Generation immer deutlicher hervortreten werde. Aber wenn man wirklich aus Überzeugung von einem ‚großen Papst‘ spricht, sollte man dann nicht alles tun, um sein Erbe zu pflegen? So wie es Benedikt XVI. im Hinblick auf Johannes Paul II. tat? Wie wir heute sehen können, hat Papst Franziskus in der Tat sehr wenig getan, um in Kontinuität mit seinen Vorgängern zu bleiben.“

Denn Franziskus habe „als Südamerikaner und Jesuit“ „vieles von dem ausgelöscht, was Ratzinger wertvoll und teuer war. Entscheidungen wurden meist autokratisch von einem kleinen Kreis von Gefolgsleuten getroffen. Es genügt, an das Verbot der tridentinischen Messe zu erinnern. Benedikt hatte eine kleine Brücke zu einer weitgehend vergessenen Schatzinsel gebaut, die bis dahin nur über schwieriges Gelände zugänglich war. Es war eine Herzensangelegenheit des deutschen Papstes und es gab wirklich keinen Grund, diese Brücke noch einmal abzureißen. Es war offensichtlich eine Demonstration der neuen Macht. Die anschließende Personalbereinigung vervollständigte das Bild. Viele Menschen, die Ratzingers Kurs und die katholische Lehre unterstützten, wurden ‚guillotiniert‘.“

Seewald wies außerdem auf Beispiele in der päpstlichen Personalpolitik hin. Es sei „ein beispielloses Ereignis in der Geschichte der Kirche“ gewesen, „dass Erzbischof Gänswein, der engste Mitarbeiter eines hochverdienten Papstes und der größte Theologe, der jemals auf dem Stuhl Petri gesessen hat, in Ungnade aus dem Vatikan geworfen wurde. Für seine Arbeit wurde ihm nicht einmal pro forma gedankt“, kritisierte Seewald explizit. Diese „Säuberung“ habe „in erster Linie den Mann“ getroffen, „dessen Linie Gänswein repräsentiert, Benedikt XVI. In jüngerer Zeit war es US-Bischof Strickland, Benedicts Freund und Kritiker von Bergoglio, der unter dem Vorwand finanziellen Fehlverhaltens seines Amtes enthoben wurde; ein offensichtlich unplausibler Grund. Und wenn einem Ratzinger-Anhänger wie dem 75-jährigen Kardinal Burke über Nacht ohne jede Erklärung sein Zuhause und sein Gehalt entzogen wird, ist es schwierig, in all dem die christliche Brüderlichkeit zu erkennen“, erläuterte Seewald.

Rückblickend schilderte Seewald, dass „der betagte emeritierte Papst“ „in seinem kleinen Kloster im Zentrum des Vatikans“ „wie das Licht auf dem Berg“ gewirkt habe. Auch Hongkongs Kardinal Joseph Zen habe neulich darauf hingewiesen, „dass Benedikt selbst wiederholt vor der ‚Gefahr eines Erdrutschs in der Lehre‘ [Link] gewarnt habe. Als ich Papst Benedikt fragte, warum er nicht sterben könne, antwortete er, dass er bleiben müsse. Als eine Art Mahnmal für die authentische Botschaft Christi“.

Im Hinblick auf die Veränderungen in der Kirche konnten nach Einschätzung von Peter Seewald „Franziskus und sein Kreis davon ausgehen, dass der Emeritus zwar seinem Gehorsamsversprechen treu blieb, aber nicht länger schweigen würde, wenn das Ausmaß der Zerstörung der Kirche, die Gott offenbar zuließ, unerträglich würde.“

Gefragt nach der Vatikanerklärung „Fiducia supplicans“ sagte Seewald, dass es „auf so viele verschiedene Arten interpretiert werden kann“, hinzukomme, dass das, was gerade als richtig erachtet wurde, plötzlich für falsch erklärt wird, ohne dass ein großer Entscheidungsprozess erforderlich ist. Ganz zu schweigen von der spaltenden Wirkung, die dies auf die Kirche hat, und dem absolut katastrophalen Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Das große Thema vor Weihnachten war nicht das Gedenken an Christi Geburt, sondern die scheinbar viel wichtigere Segnung gleichgeschlechtlicher Paare durch die Kirche. Die kirchenfernen Medien waren davon begeistert und niemand dachte darüber nach, dass ein so wichtiges Dokument nicht – wie unter Benedikt XVI. üblich – von der Vollversammlung der Kongregation für die Glaubenslehre diskutiert und genehmigt wurde, sondern wurde einfach autokratisch verfügt.“

Der neue Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, der argentinische Kardinal Víctor Manuel Fernández, sei „für diese wichtige Aufgabe nicht qualifiziert, außer durch eines: Er ist der Schützling eines argentinischen Papstes. War bisher Eignung das Hauptkriterium für diese Ernennungen, so scheint es unter Bergoglio, dass die Linientreue zählt.“ Fernández kündigte an, er wolle den Katechismus ändern, Bibelaussagen relativieren und das Zölibat in Frage stellen. Er wusste, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde. Ihm war klar, dass er bei keinem späteren Papst bleiben würde. Er war in Eile. Daher erhöhte er sofort die Haltung seines Führers gegenüber der neuen Doktrin. Man spricht dann von einem erweiterten Verständnis der Dinge. Dies ist die Tür, um bisher unbekannte Interpretationen des katholischen Glaubens legitimieren zu können.“

Link zum Interview in voller Länge: Seewald: Francis wants to erase Benedict XVI's legacy Gay couples, Latin Mass, sexual abuse, purging of the men most closely associated with Benedict, the appointment of Fernández: Pope Francis has done everything he could to destroy what his predecessor had built. One year after the death of Benedict XVI, his biographer and friend Peter Seewald speaks out.

Archivfoto Peter Seewald (c) Peter Seewald


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 4. Jänner 2024 
 

Elitär

Diese Bezeichnung des Synodalen Wegs verbindet Peter Seewald mit der Bemerkung, daß er nicht vom kirchlichen Volk legitimiert sei. Ist die Nichtlegitimierung durch das kirchliche Volk aber nicht Wesen der katholischen Hierarchie, die von oben (Papst, Kardinälen und Bischöfen) kommt? Gilt das nicht unabhängig davon, ob man unter kirchlichem Volk alle Mitglider der katholischen Kirche versteh, die nach Umfragen zumindest in der BRD und ähnlich "Modernen" Ländern "prosynodal"denkt oderr auch nur solches Kirchenvolk, das im Sinne des Katechismus denkt? Was immer man den Synodalen vorwirft: Sie sind nicht elitärer, hierarchischer, eher etwas weniger, berufen als seit "Urzeiten" die Leiter der katholischen Kirche... Papst Benedikt XVI. nanne das Wesen seiner Kirche "hierarchisch-sakramental".


0
 
 ThomasR 3. Jänner 2024 
 

@kleingläubiger

Zölibat ist kein Dogma- die katholischen Ostkirchen schaffen auch ohne Verpflichtung zur Zölibat sehr gute katholische Priester u.A. in Eichstätt bei COR auszubilden.
Der Mann von der biblischen Elisabeth war auch ein nichtzölibaterer Priester des alten Bundes - dabei existierten im Tempel von Jerusalaem spezielle Reinigungsriten , die die Teilnahme der nichtzölibateren Priester am Opferritus ermöglichten

Unter dem Messbuch vom Paul VI in der heutigen Form ist Aufhebung des Zölibates nicht möglich (es fehlen Reinigungsriten bzw. liturgische Disziplin unter den Priestern extrem nachgegeben hat- es gibt Priesterseminare wo kein Händewaschen vor der Heiligen Messe bei der neuen Messe eingeübt wird (Pflicht bei der alten Messe und Anstand bei der neuen Messe)- und hier wären bei Aufhebung des Zölibates ganze Reinigungsriten gefordert.

www.youtube.com/watch?v=xtzExOa3o5M&t=219s


0
 
 kleingläubiger 3. Jänner 2024 
 

Ich glaube, es gab irgendwo eine Prophezeiung, wonach dem Papst, der den Zölibat abschafft, großes Unglück geschehen wird. Wir werden wohl bald sehen, ob Bergoglio als dieser Papst in die Geschichte eingehen will.


0
 
 SalvatoreMio 3. Jänner 2024 
 

Rätselfrage: Der von Barmherzigkeit redet und andere herzlos davonjagt ...

@clavigo: wir haben in Miedersachsen schon genug Hochwasser, doch Ihre Worte bzgl. Erzbischof Gänswein lassen aus meinen Augen weitere Bäche fließen. Wir haben in 1 Stunde hl. Messe, da werde ich vor der Schmerzhaften Muttergottes eine Kerze für ihn entzünden.


2
 
 symbx 2. Jänner 2024 
 

Segen beim Auszug

@Benno Faessler-Good, @Adadmo
Die Geste interpretiere ich als Winken.


1
 
 Joachim Heimerl 2. Jänner 2024 
 

Was wir jetzt erleben, ist der endgültige Bruch: Homosegnung durch die

Hintertür und - das traue ich mir fast wetten - Diakoninnen noch im Jänner. Natürlich nicht geweihte, aber "gesegnete". Und danach fällt der Zölibat. Natürlich nicht allgemein, aber auch durchs Hintertürl...das Markenzeichen dieses Pontifikats ist die Verwirrung und die endgültige Erfüllung dessen, was Papst Paul VI 1972 gesagt hat!


3
 
 clavigo 2. Jänner 2024 
 

Herr Seewald

wie recht Sie doch haben und wie gut, dass Sie sich immer wieder in klarer Sprache und unverblümt zu diesen Unerträglichkeiten äußern.
Ich ertrage alles optische, visuelle, akustische und geschriebene von Bergolio absolut nicht mehr, schon gar nicht von diesem "Kuss"-"Glaubens"-Präfekten und warte innigst auf ein neues Pontifikat.
Was kann man tun? ich bin ausgetreten, unterstütze und zahle nichts für diesen Synodalen Schwachsinn,
spende sinnvoller z.B. für die Priesterausbildungshilfe, die Zukunft unseres gemeinsamen Glaubens
Wie kann man vor allem EB Gänswein helfen, mir schmerzt mein Herz, zu sehen, deutlich, was mit ihm geschieht. Ihm wurde von diesem Bergolio ALLES ALLES genommen - Heimat, Freunde, Aufgabe, Zukunft - außer natürlich seine Braut die Kirche und Glaube und Treue zu Benedikt, die wird ihm KEINER nehmen können. Er (er)trägt das mit großer Haltung und Würde

WAS KANN MAN TUN????


5
 
 Benno Faessler-Good 2. Jänner 2024 
 

Schlusssegen durch den Heiligen Vater Papst Franziskus bei der Weihnachtsmette vom 24.Dezember 2023

@Adadmo

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=mitternachtsmesse+2023+papst#fpstate=ive&vld=cid:7b3554e6,vid:GcQ9lTEn5bg,st:0

Bei ca. 1:17 erteilte der Heilige Vater Papst Franziskus den feierlichen Segen am Schluss jedes katholischen Gottesdientste, in der linken Hand stützte er sich auf den Bischofs-Stab.

Danach führte eine feierliche Prozession zur Krippe, der Heilige Vater im Rollstuhl, begleitet von Kindern aus aller Welt, zur Krippe!

Der heilige Vater trug das Christkind in seinen Armen. Dabei wurde "Venite Adoremus" gesungen.

Ein Priester segnete die Krippe!

Bei 1:28 eine Geste die ich als Segen interpretiere!


0
 
 Deus fidelis 2. Jänner 2024 
 

Franziskus, der Papst einer neuen Kirche?

Alle Sendschreiben des amtierenden Papstes sind verstörend, theologisch zweifelswürdig und dem Apostolat der Kirche wenig zuträglich. Franziskus ist ein Papst des Mäandrierens. Andeutungen, Mutmaßungen und personelle Entscheidungen haben mit Barmherzigkeit und Klugheit wenig gemeinsam. Man kann nur auf den Spiritus rector hoffen...


7
 
 ThomasR 2. Jänner 2024 
 

ein synodaler Weg (+ inzwischen verbotene Synodalausschüsse* in manchen Diözesen) ,

die Millionen Euro inzwischen kosten

*Widerstand gegen Pontifikat von Papst Franiziskus gibt es vorwiegend an gleichen Orten, wo Papst Benedikt zwar als Papst wahrgenommen,jedoch Seine Lehre boykotiert wurde.

Dieses Geld ist gefragt im Lebensschutz und für Rettung des Pfarrgemeindelebens -
wir leben in der Zeit wenn selbst in Diözesen die über Miliardenvermögen verfügen und Millionen EUR für Finazierung von Diözesanmuseen verwenden und trotzdem die Pfarrkirchen profanieren

Eine Kirche die sich selbst über Ausbau der BÜrokratie und unzählige Diskussionsrunden statt Erneurung der Liturgie, Gebetstreffen und Gebetsinitiativen zelebriert hat keine Zukunft

kath.net/news/83404


1
 
 Zeitzeuge 2. Jänner 2024 
 

"Erweitertes Verständnis", "Neuinterpretation", Herr Seewald stellt hier richtig

die typisch modernistischen Begriffe zur Verfälschung der verbindlichen kath. Glaubens- und
Morallehre dar. Bereits 1965(!) mußte Papst Paul VI. in "Mysterium fidei" als "Neuinterpretation"
verkaufte Irrlehren ("Transsignifikation" und
"Transfinalisation" anstatt korrekt Transsubstantiation) bzgl. der Wesensverwandlung bei der
hl. Wandlung während der hl. Messe zurückweisen.

Bereits im 2. Johannesbrief des NT wird davor
gewarnt "jeder, der darüber hinausgeht"):

2 Joh 1,8 Achtet auf euch, damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben, sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt.

2 Joh 1,9 Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.

Das haben z.B. bei "FS" viele afrikanische
Bischöfe auch sofort erkannt, DEO gratias!


5
 
 Dolomiti 2. Jänner 2024 
 

Ja, Gregor von Nazianz wusste schon vor mehreren Jahrhunderten bestens Bescheid!

über die Bischöfe aus "De vita sua (Carmina) 2,11:
.... "Sie sind Diener Ihrer Zeit und der Bedürfnisse der Masse, Sie überlassen ihr Boot dem momentanen Wind und, wie Chamäleons, wissen Sie, wie man ihren Worten viele Farben gibt."
Freie Übersetzung :))


6
 
 Adamo 2. Jänner 2024 
 

Weihnachtsgottesdienst in der St.Peter Kathedrale in Rom.

Ist Ihnen auch aufgefallen, dass der PF im Anschluß des Weihnachtsgottesdienstes im Rollstuhl durch die Kathedrale gefahren wurde,

OHNE DASS ER DIE ANWESENDEN GESEGNET HAT ?

Jeder Bischof spendet doch nach dem Pontefikalamt beim Verlassen des Gotteshauses den Anwesenden den Segen Gottes!


7
 
 Adamo 2. Jänner 2024 
 

Lieber Peter Seewald, Sie haben den Niedergang unserer Hl.kath.Kirche

unter PF klar herausgestellt. Jetzt wäre es auch an der Zeit die Hintergründe für diesen Niedergang zu benennen.

Kath.net hatte seinerzeit von der unseligen ST.GALLEN-MAFIA öfter berichtet.

Jetzt sollten die Namen dieser Herren noch einmal
veröffentlicht werden, die bwewußst Bergoglio auf das höchste Amt unserer Hl.kath.Kirche intensiv gefördert haben, die zu der heutigen Situation geführt haben.


8
 
 Chris2 2. Jänner 2024 
 

An mehreren Stellen blitzt das tiefe Leid hervor,

das diesen großen Papst niederdrückte, wenn er den Kurs seines Nachfolgers sah. Manche Menschen erleiden eben ihr Fegefeuer bereits auf Erden. Und nicht jede Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen bringt nur gute Früchte. Aber vor Gott zählt ersteres.
Santo subito!


7
 
 modernchrist 2. Jänner 2024 
 

Peter Seewald ist absolut zuzustimmen:

Auch der "absolut katastrophale Zeitpunkt der Veröffentlichung" direkt vor Weihnachten! Diese pastoral himmelschreiende Rücksichtslosigkeit gegenüber den Millionen von Kindern, Jugendlichen und normalen Familien, die sich für "Segnungen" von irregulären Verbindungen und deren Spezialpastoral nicht einen Deut interessieren und sie nicht im geringsten betrifft, das ist wirklich hemdsärmelig/übereiltes Vorgehen par excellence! Die Menschen in Leid und Verwirrung wünschten so sehnlich eine Weihnachtsbotschaft seitens der Kirche - und bekommen aus allen Rohren Buntstreifenideologie! Was ist denn daran pastoral? Viel länger hätte man an so einer Erklärung feilen müssen und andere noch drüberschauen lassen müssen, wie auch Seewald schreibt. Ich denke, das war eine Bauchlandung des neuen Präfekten und von Papst Franziskus.


9
 
 Karlmaria 2. Jänner 2024 

Damals wurde nur ein einziger Aussätziger geheilt

Nämlich der Syrer Naeman. Für diese Aussage wollten sie damals Jesus Christus töten. Da ist es so leicht einzusehen dass Jesus Christus vollkommen Recht hat. Dazu muss man nicht Theologie studiert haben. Ähnlich ist es heute mit der Homosexualität. Da gibt es nichts an sich Gutes. Außer dass das natürlich auch Geschöpfe Gottes sind die von Gott geliebt werden und sich auch jederzeit bekehren können und ihre Berufung ausleben. Homosexuelle sind zur Keuschheit berufen. Leider tut ja die Kirche bei uns auch wenig um Heterosexuellen zu helfen ihre Berufung zur Keuschheit zu leben. Unverheiratete und Geschiedene usw. sind doch auch zur Keuschheit berufen. Die Armen Seelen können da sehr gut helfen. Für mich war es jetzt der erste Jahreswechsel wo ich um Mitternacht geheult habe. Irgendwie habe ich das Gefühl dass nichts Gutes kommt. Natürlich wird am Ende die Unbefleckt Empfangene Mutter von Sieg siegen. Mit dieser Homo Geschichte ist es für mich noch relativ leicht: Nicht einmal ignorieren


5
 
 PXX 2. Jänner 2024 
 

Unsäglich

Es ist einfach nur unsäglich was sich ein Fernández und Franziskus leisten. Franziskus versucht mit aller MachtAlles Grossartiges was Papst Benedikt und seine Vorgänger geleistet und aufgebaut haben zu zerstören. Sein Gefolgsmann profiliert sich als ein von Theologie, Tradition und Kirchenrecht völlig unbelasteter Mann , der bei einem einigermassen kompetenten Papst nicht den Funken einer Chance gehabt hätte.Wohin führen diese beiden Typen die Kirche noch? Wann stehen endlich diejenigen auf, die für die Kirche Verantwortung tragen, die Bischöfe und Gebieten diesem unsäglichen Treiben Einhalt?


12
 
 Smaragdos 2. Jänner 2024 
 

PF scheint es eilig zu haben, die Diktatur des lehramtlichen Relativismus in der Kirche zu etablieren...


10
 
 Stock 2. Jänner 2024 
 

1700 Jahre alt, passt immer wieder:

„Wären nur alle darin mit mir einig, dass die unruhige Geschäftigkeit den Gemeinden nur schadet. Der Glaube geht in die Brüche, wenn er als Deckmantel für die ehrgeizige Rechthaberei der Einzelnen dienen muss.“ (Gregor von Nazianz, Brief an Basilius)


7
 
 Norbert Langenfeld 2. Jänner 2024 

Weihnachten habe ich meine Gemeinde verlassen ...

... und bin jetzt auf der Suche nach der Kirche


5
 

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