Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  2. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  5. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  6. Das Leben des Menschen ist schutzwürdig oder doch nicht?
  7. Erzbistum Hamburg verliert 2023 Millionen Euro durch Mitgliederschwund
  8. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  9. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  10. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  11. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  12. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  13. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  14. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  15. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit

Ex-Nuntius Viganó will Traditionalisten neue Heimat geben

12. Dezember 2023 in Weltkirche, 81 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vom Papst-Kritiker geleitete Gruppierung "Exsurge Domine" kündigt Gründung eines Priesterkollegs in Viterbo nordwestlich von Rom an


Rom (kath.net/KAP) Carlo Maria Viganó (82), einst Vatikan-Botschafter in den USA und seit 2018 ein offener Gegner von Papst Franziskus, will Anhängern der katholischen Tradition eine neue Heimstatt geben. Die von ihm geleitete Gruppierung "Exsurge Domine" kündigte auf ihrer Website die Gründung eines Priesterkollegs in der italienischen Provinz Viterbo nordwestlich von Rom an. Im "Collegium Traditionis" sollen Priester und Laien ein Zentrum finden, die treu zur katholischen Tradition stehen.

Viele von ihnen seien unter Papst Franziskus bestraft worden und jetzt mittellos, heißt es auf der Internetseite des künftigen Kollegs. Hinzu komme "eine wachsende Zahl von Priestern, Seminaristen und jungen Menschen", die der katholischen Tradition treu bleiben wollten und Hilfe suchten. Es sei nun die Zeit gekommen, "ein Netz der Unterstützung und des Widerstands" aufzubauen und eine Priesterausbildung zu garantieren, die solide und ohne Kompromisse sei und die aufgrund ihrer finanziellen Selbstständigkeit keine vatikanischen Zwangsmaßnahmen fürchten müsse.


Im Mittelpunkt des neuen Kollegiums werde eine Kirche stehen, ringsherum werde es nach klösterlichem Vorbild einen Kapitelsaal, Klassenräume und ein Refektorium geben. Auf dem Grundstück werde auch ein Gästehaus stehen, um jene zu beherbergen, die "die Gemeinschaft kennenlernen, sich zum Gebet versammeln oder geistliche Exerzitien machen möchten".

Für den Umbau der bestehenden und den Neubau einiger weiterer Gebäude seien 1,5 Millionen Euro nötig. Diese sollen über Spenden eingenommen werden. Die Bauarbeiten seien bereits "weit fortgeschritten".

Weitere kath.net-Artikel über Erzbischof Viganó: siehe Link

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 19. Dezember 2023 

Ruhige Festigkeit und Treue aus einem tiefen Glauben

@jabberwocky: Danke für Ihre wohltuenden Worte. Es tut jedesmal gut, wenn Sie schreiben: Die ruhige Festigkeit, die aus dem tiefen Verankertsein im Glauben und einer Haltung der Treue und Aufrichtigkeit stärkt uns in diesem geistigen Kampf und in den Auseinandersetzungen.


2
 
 lakota 18. Dezember 2023 
 

@jabberwocky

Danke für Ihre gute Meinung!
Was das psychologisch-frustrierte angeht - da gibts es doch den Satz "Man soll nicht von sich auf andere schließen" :-)


3
 
 jabberwocky 18. Dezember 2023 

@lakota, @lesa, @Inquisition

@lakota
Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß ich Ihre Beiträge gerne lese, weil sie oft punktgenau in´s Schwarze treffen. Es wäre mir tatsächlich niemals in den Sinn gekommen, daß Sie aufgrund eines psychologischen Mangels oder fehlender Bildung hier schrieben. Eine wahrlich groteske Unterstellung.

@lesa
Ihnen danke ich auch, für Ihre oft fundierten, tiefen Gedanken zu unterschiedlichsten Themen, die ich ebenfalls gerne lese.

@Die Inquisition
Ich lese gerade, daß Papst Franziskus die Segnung homosexueller Paare erlaubt. Muß man diesem Leeramt auch gehorsam sein?


2
 
 lesa 18. Dezember 2023 

Fakten bleiben Fakten und alles kommt einmal ans Licht.

Liebe@lakota: Für manche Leute sind FAKTEN nicht existent, wenn sie klipp und klar ihre Vourteile widerlegen. Zwischendurch mal lesen, weil sie Gelegenheit geben, bislang unbekannte Fakten zu erwähnen. Wenn man die Vorgänge rund um die Sanktionen gegen diesen Erzbischof, wie sie schwarz auf weiß mit Datum und Namen der damit befassten Akteure nachliest mit dem Vergleich mit den kirchlichen, bzw. kirchenrechtlichen Vorgaben, muss man leider das Faktum zur Kenntnis nehmen, dass hier Unrecht geschehen ist. Gott sei Dank hat der Herr durch hochkarätige Theologen u. Bischöfe begonnen, dies aufzuzeigen. Es wird sich noch herausstellen, wer die wahren Schismatiker waren. Aber solche Dinge brauchen viel, viel Zeit.
Bei diesem Psalmvers musste ich heute an Ihr beherztes, charaktervolles Einschreiten gegen gewisse Äußerungen denken. Der Psalmist rügt: "Dein Mund redet böse Worte. Von deinem Bruder redest du schändlich und ich soll dazu schweigen?" (aus Psalm 50) Danke liebe @lakota!


2
 
 lakota 18. Dezember 2023 
 

@heikostir 2

Kardinal Ratzinger sagte im Sommer 2003 bei einem Treffen in der Glaubenskongregation zu zwei Priestern, er halte Erzbischof Marcel Lefebvre, der exkommuniziert gestorben war, für "den wichtigsten Bischof des 20. Jahrhunderts".

LifeSiteNews.com (3. Dezember) erhielt eine schriftliche Aufzeichnung von Ratzingers Worten, die einer der beiden Priester abgefasst hat. Ratzinger sagte über Lefebvre:

- "Ich halte ihn für den wichtigsten Bischof des 20. Jahrhunderts - im Hinblick auf die Weltkirche."

https://www.lifesitenews.com/blogs/bombshell-as-a-cardinal-pope-benedict-reportedly-called


2
 
 heikostir 18. Dezember 2023 
 

@lesa

Ich verlasse mich auf das, was Papst Benedikt XVI. öffentlich als Papst verkündet hat; und nicht auf das, was behauptet wird, was er angeblich in einer Privataudienz gesagt haben soll.

Und in der Einschätzung von Lefebvre verlasse ich mich auf das, was der hl. Paul VI. und der hl. Johannes Paul II. gesagt und getan haben: Erster hat Lefebvre wegen Ungehorsam suspendiert, letzter hat ihn wegen eines "schismatischen Aktes" exkommuniziert.

Für mich zählen öffentlich belegbare Fakten, und nicht irgendwelche Behauptungen, die angeblich irgendwo im Hinterzimmer gefallen sein sollen.


2
 
 lesa 18. Dezember 2023 

Benedikt XVI. über Eb. Lefebvre: "ein großer Mann für die gesamte Kirche"

@heikostir: Sie werden diese Äußerung vielleicht gar nicht zur Kenntnis nehmen und irgendwie wegdiskutieren, vielleicht auch nicht, wer weiß?
Jedenfalls für Interessierte: AM 29.8.2005 sagte Benedikt XVI. in einer Privataudienz, Erzbischof Lefebvre sei ein großer Mann für die gesamte Kirche.


2
 
 lakota 18. Dezember 2023 
 

Heiliger Papst Paul VI bitte für uns

"Ihr müsst euren Glauben so leben
und eure Religion so praktizieren,
wie man es euch gelehrt hat und in der Weise,
in welcher ihr auferzogen worden seid.
Höret nicht auf die Verwirrung."

Papst Paul VI., 11.Oktober 1972


1
 
 lesa 18. Dezember 2023 

"Beleidigt einander nicht" (vgl Epheserbrief)

Liebe@lakota: Danke für Ihre Replik Vielleicht ist es vom Hl. Geist gekommen, dass Sie diesem Herrn einmal einen Spiegel vorgehalten haben seiner "Sprechgewohnheiten". Trotz so mancher wertvoller Beiträge - sobald es um die Pbr.sch. geht "die Post ab". Die Erklärung von @ Chris 2, wie es zu slch blindwütigen Äußerungen und "Ausrastern" kommen kann, ist m.E. erhellend. Trotzdem berechtigt dies nicht zu verletzenden öffentlichen Beschimpfungen, auch nicht und schon gar nicht, wenn man ein "angesehener Priester" ist.
Beten wir für die Hirten!


2
 
 lesa 18. Dezember 2023 

Der Kampf gegen Kirche und Antikirche ist in vollem Gange (vgl Hl. Joh.Paul II.)

Chris 2: Durchaus: Wir haben es hier m.E. mit einem Widerstand im Rahmen des Frontalangriffs des Widersachers gegen das Priestertum, gegen das Heilige Messopfer gerichtet. Diese Verblendung wahrnehmen heißst nicht, die von ihr betroffenen Personen ablehnen, sondern es braucht Gebet. Ein geistiger Kampf, eine Neugeburt der Kirche, die von den "Traditionalisten" große Geduld und Treue abverlangt, die aber schon jetzt durch reiche Früchte gesegnet ist...
@heikostir: Benedikt XVI. hat manche Aussagen später berichtigt und in seiner ganzen späteren Verkündigung hat er, wenn auch nicht immer direkt erkennbar, auf die hohe Bedeutung der Tradition aufmerksam gemacht und versucht, den Bruch zu heilen. Päpste sind nicht in allen Aussagen unfehlbar, auch Johannes Paul II. hat Fehler gemacht, bei aller Verehrung. Man sieht im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder Fehlentscheidungen auch seitens der Kirchenführung, deren schlimme Folgen nur durch prophetische Menschen gestoppt werden konnten.


2
 
 heikostir 18. Dezember 2023 
 

@Chris2 + @Lesa + @lakota

Wie stehen Sie denn nun zu den klaren Aussagen des heiligen Johannes Paul II. und von Papst Benedikt XVI. zu Levebfre und seinen Anhängern?

Können Sie die Aussagen dieser Päpste, also der Träger des höchsten Lehramtes der Kirche bejahen? Oder lehnen Sie diese ab?

Mich interessiert Ihre Antwort sehr, wird Sie mir helfen, Ihre Aussagen einzuordnen.


1
 
 Chris2 17. Dezember 2023 
 

@lesa

Es gibt sogar Leute, die behaupten, die neue Messe, die den Gottesdienstbesuch von knapp 50 auf unter 5% gedrückt hat (der Messbesuch liegt ja noch niedriger), sei die des jüngsten Konzils.
Im übrigen hilft bei manchen Personen, die ansonsten recht vernünftig sind, beim Thema Pius nur noch das Gebet und die Hoffnung, dass sie sich irgendwann einmal selbst vorurteilsfrei ein Bild machen...


3
 
 SCHLEGL 17. Dezember 2023 
 

2.Versuch @heikostir

Eigentlich sollte Ihnen bereits klar geworden sein, dass hier eine Reihe von Usern wegen der unerträglichen Schlampereien in der Kirche Deutschlands Anhänger von FSSPX geworden sind.
Die wollen Häresie mit Schisma bekämpfen!
Wenn man dann einen verrückten Vagantenbischof( De Mallerais),der es wagt Ratzinger/Papst Benedikt XVI theologisch anzugreifen, als das bezeichnet, was er ist, gibt es einen Aufschrei und danach natürlich ein Gelaber.
Übrigens kann man Anhänger von FSSPX enttarnen, wenn man sie fragt ob die Päpste Paul VI und Johannes Paul II HEILIGE seien! Da gibt es Gestotter, dabei gelten Heiligsprechungen als irrtumslose Akte des kirchlichen Lehramts.
Übrigens würde in der ukrainischen Kirche KEIN Gläubiger so mit einem Priester umgehen, der ihm seine Irrtümer korrigiert! Aber bei uns geht alles. Schönen Advent!


2
 
 heikostir 17. Dezember 2023 
 

Mich erschreckt es sehr, in welcher Weise die klaren Aussagen des hl. Papstes Johannes Paul II. und auch von Benedikt XVI. ignoriert werden; und das von Personen, die sich gern als besonders katholisch und rechtgläubig bezeichnen. Das stimmt mich traurig.


2
 
 lesa 17. Dezember 2023 

Um Heilung an der Wurzel bitten

@chris 2: Danke für diese einfühlsamen Überlegungen! Das ist gut vorstellbar, dass hier eine bittere Wurzel liegt! Da sieht man, was jene Modernisten angerichtet haben, die das auf dem Konzil einfach durchdrückten, ohne dass auf Gegenstimmen Rücksicht genommen wurde.
Fleißig den Hymnus zum Heiligen Geist und dieses Anliegen um innere Heilung Betroffener einschließen und um Vergebung.


3
 
 lakota 17. Dezember 2023 
 

@lesa 2

Liebe Lesa, herzlichen Dank für Ihre guten Worte!

Ich bin ja ein friedlicher Mensch, aber es gibt Leute, die machen sogar "Heilige rasend" und es ist traurig, wenn der einzige hier, der immer beleidigend wird, auch noch Kleriker ist.

Aber dieser demaskiert sich hier ja selbst:

"unterbelichteter Vagantenbischof",
"Gelaber einige Sympathisanten".....

naja, vielleicht ist das der übliche Umgangston in den Ostkirchen!

In einem bin ich mir sicher, Gott wird mich mal nicht fragen, wie gut ich mich im Kirchenrecht ausgekannt habe, sondern wie ich mit anderen umgegangen bin. Und die Nächstenliebe gilt auch für die Piusbruderschaft.

Ihnen und allen hier einen gesegneten 3.Advent.


2
 
 Chris2 17. Dezember 2023 
 

l@esa

Bei der Frage der Liturgie spielen auch tiefe Verletzungen eine Rolle: Wer damals gegen seine Überzeugungen gezwungen und gebrochen wurde, den bisherigen Ritus nie mehr zu feiern, wird sich vielleicht ebenso schwer tun, heute anzuerkennen, dass dessen plötzliche Abschaffung falsch war, wie jemand, der ehrliche Hoffnungen auf die "Reform" setzte, die sich bestenfalls als Strohfeuer entpuppt haben. Ich kann das sehr gur nachvollziehen, weil die wichtigste, konsequenteste, schwerste, belastendste (auch nach Jahrzehnten immer noch) Entscheidung meines Lebens schlicht und einfach auf einem Missverständnis beruhte ("falscher Film"). "Wen der Teufel nich bremsen kann, den treibt er an"...


2
 
 Zeitzeuge 17. Dezember 2023 
 

Im Link eine Unfrage unter Katholiken, welche den NOM und welche

den klassischen Römischen Ritus der hl. Messe
besuchen, jeder kann erkennen, welcher "Baum die
besseren Früchte" hat.

Der Altbischof von Chur, der bekanntlich bei
der Piusbruderschaft seinen Altersruhesitz hat,
hat öffentlich gesagt, daß Papst Franziskus ihm
gesagte habe, daß die Piusbruderschaft nicht
schismatisch ist.

Es steht allen Kritikern frei, sich diesbzüglich
mit Msgr. Huonder in Verbindung zu setzen, es wird
hoffentlich niemand ungeprüft behaupten, daß
Exz. Huonder ein Lügner ist...... .

Im übrigen weiß jeder hier, wie ich über die
Piusbruderschaft, deren Positionen ich nicht
alle teile, denke, ermüdende Diskussionen oder
erhitzte Wortgefechte erspare ich mir.

Gesegneter 3. Advent!

liturgyguy.com/2019/02/24/national-survey-results-what-we-learned-about-latin-mass-attendees/


1
 
 lesa 17. Dezember 2023 

Vom Dickicht ins Licht

@chris 2: Danke für Ihre Kommentare und für den Link! Es sind eigentlich nur immer dieselben zwei User. Allerdings: Wenn Worte von auch nur einem ungut sein können: Sie geben Anlass zu Klärungen.


2
 
 lesa 17. Dezember 2023 

Sonntag Gaudete 2023: "Weine nicht. Gesiegt hat der Löwe von Juda!" (Offb 5, 5)

Liebe@lakota: Jeder, der "ohne verkehrte Brille" Ihre Kommentare hier liest, kann feststellen, dass SIE in keiner Weise ideologisch angehaucht, sondern in Ihrem Denken kerngesund sind und dass der Glaubenssinn der Getauften bei Ihnen bestens ausgeprägt ist. Wohl u.a. auch deswegen halten Sie nicht einfach den Mund um nicht den Mund zu halten, wenn Menschen mit hohem Einsatz diskreditiert werden.
@jabberwocky: Danke! Ja, auch die waren tapfer! Immer wenn es um sehr Wichtiges geht, um Himmlisches, geht gegen die dafür erwählten Zeugen die Hölle los - in diesem Zeitalter ganz besonders ...
Und da sind jene im Gefolge Johannes des Täufers wie z.B. Bischof Strickland und andere "Enthauptete", die weniger im Rampenlicht stehen. Wie wahr und schön ist das Wort in seinem letzten Hirtenbrief: „Seien Sie versichert, dass niemand, der fest an der Linie unseres katholischen Glaubens festhält, ein Schismatiker ist“.


2
 
 Chris2 17. Dezember 2023 
 

@Jothekieker

Ja, man sollte es innerhalb der Kirche tun
Wenn man es dürfte...


1
 
 Chris2 17. Dezember 2023 
 

Vielleicht bringt ja der Film "Katholiken" etwas Lichts ins Dunkel

dieser unseligen Debatte?

www.youtube.com/watch?v=ynUb43tAEoc


1
 
 Chris2 17. Dezember 2023 
 

@jabberwocky

Ja, "Prüfet alles, das Gute aber behaltet". Nur: Wie kann nicht gut sein, was 400 (in Teilen über 1500) Jahre lang bis 1970 wortgleich DIE Liturgie der praktisch gesamten Kirche war, mit der auf dem Altar Brot und Wein in Leib und Blut Christi gewandelt wurden? Und wie kann es falsch sein, diese Liturgie zu schätzen, die weder als vereinfachte Version auf dem Reißbrett entworfen, noch seit über 50 Jahren durch tendenziöse Fehlübersetzungen ins Deutsche verstümmelt ist - bis hinein in die Wandlungsworte?
Und: Niemand ist gezwungen, charismatische Gottesdienste oder Medjugorje zu besuchen. Aber bei der Liturgie ist man nicht erst in diesem Pontifikat nicht selten in jeder Hinsicht gnadenlos. Ich hatte selbst miterlebt, wie ein Priester der Petrusbruderschaft, der alle paar Wochen in einem Kirchlein zelebrierte, mit Bedauern ausgeladen wurde, weil ein Weihbischof interveniert hatte. Wie groß musste dessen Angst vor den vielleicht 15 braven Katholiken in dem Kirchlein gewesen sein...


2
 
 Chris2 17. Dezember 2023 
 

Ich finde es zutiefst traurig, gewisse Gefechte hier zu sehen

Wenn selbst wir uns in der Frage der Piusbruderschaft spalten lassen, könnte man rein menschlich betrachtet wirklich die Hoffnung verlieren...
@Heikostir: Die Piusbruderschaft hatte noch nie ein Problem mit der VERBINDLICHEN Lehre der katholischen Kirche - ganz anders, als viele Bischöfe in Deutschland und sogar der 266. Papst. Nur tut er es eleganter und um mehrere Ecken, etwa per "Flugzeugspontaninterviewlehramt"...


2
 
 jabberwocky 16. Dezember 2023 

@lakota, @lesa

Noch vor nicht allzulanger Zeit wurden diejenigen, die sich hier für Medjugorje ausgesprochen hatten und von ihren guten Erfahrungen berichteten, von Einzelnen als Ungehorsame, Wundersüchtige, Erscheinungssüchtige u.ä. betitelt, als eine Art unterbelichtete Spinner, die auf der Jagd nach dem geistlichen Kick jeder Sensation hinterherrennen. Das hat schlagartig aufgehört, als Papst Franziskus sich positiv über Medju geäußert und einen Apostolischen Visitator eingesetzt hatte. Damit sind zwar die Erscheinungen nicht anerkannt, aber der Ort an sich.

Ich bin als Christ zuerst in der CE sozialisiert worden. Zur damaligen Zeit war das Charismatische in der Kirche oft „igitt“. Was gab es da so alles zu lesen? Schwarmgeisterei. Gefühlssüchtige. Auch diese Bezeichnungen sind, wenn auch noch nicht verschwunden, so doch seltener geworden. Jetzt gibt es die MEHR-Konferenz mit 12000 Leuten, die sogar in der Tagesschau erwähnt wird.


2
 
 SCHLEGL 16. Dezember 2023 
 

@lakota

Glücklicherweise bin ich von Ihrem ideologisch einseitigen Urteil nicht abhängig! Sie brauchen psychologisch einen Reibebaum um Ihre Frustration abzubauen.
Leider wollen Sie der Wahrheit Ihrer Splittergruppe FSSPX nicht ins Auge schauen. Die teilweise unmöglichen Zustände in der Kirche Deutschlands haben Sie aus Mangel an theologischem und geschichtlichem Wissen auf die gesamte Kirche verallgemeinert.
Sie wollen sozusagen die Häresie mit Schisma bekämpfen, als ob man ein Feuer mit Benzin löschen könnte! Vielleicht kommen Sie doch einmal drauf!


6
 
 lakota 16. Dezember 2023 
 

@Schlegl

Msgr.Franz Schlegl,Erzpr. (rit.lat. et rit.byz.ukr.)

Überheblich und beleidigend!
Ein wahrhaft guter Priester!


4
 
 lesa 16. Dezember 2023 

Zum 3. Adventsonntag: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!

Liebe@lakota (Forts.): Für einige von uns gitl das, was wir mit eigenen augen und Ohren erleben: Eifrige Priester, herrliche Gottesdienste, hervorragende Predigten, die das Evangelium und die Lehre der Kirche treu und authentisch auslegen, aufbauend und lehrreich sind - ein einziger Grund zu Freude und Dankbarkeit. Das heißt nicht, dass man die Bemühungen und den Einsatz anderer nicht sieht und schätzt. Aber ich hoffe, dass diese Priester ihrem Charisma und ihrem Auftrag (Traditio) in dieser Weise treu bleiben. Die Kirche braucht sie wie eine lebensnotwendige Medizin. Nur gut, dass "nicht alle Menschen sie loben" Gemäß Jesus ist man dann auf dem sichereren Weg.
Allen, besonders Ihnen, liebe lakota, einen frohen, friedvollen, gesegneten 3. Adventsonntag!


5
 
 heikostir 16. Dezember 2023 
 

@lesa /// Der hl. Johannes Paul II. im Originalton Teil 2

Und der hl. Johannes Paul II. fährt fort: "Vor allem aber ist ein Traditionsbegriff unzutreffend und widersprüchlich, der sich dem universalen Lehramt der Kirche widersetzt, das dem Bischof von Rom und dem Kollegium der Bischöfe zukommt. Denn NIEMAND kann der TTRADITION TREU bleiben, der die Bande zerschneidet, die ihn an jenen binden, dem Christus selbst in der Person des Apostels Petrus den Dienst an der Einheit in seiner Kirche anvertraute."

Das ist die Faktenlage. Das ist die Lehre der Kirche. Eindeutiger geht es nicht.

Und das ist der Grund, warum Benedikt hinsichtlich der Probleme, die Piusbrüder mit der verbindlichen Lehre der katholischen Kirche haben, festgestellt hat, "dass die jetzt zu behandelnden Probleme WESENTLICH DOKTRINELLER NATUR sind, vor allem die Annahme des II. Vatikanischen Konzils und des nachkonziliaren Lehramts der Päpste betreffen."

www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei.html


4
 
 heikostir 16. Dezember 2023 
 

@lesa /// Der hl. Johannes Paul II. im Originalton Teil 1

Lassen wir die Fakten: Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben des heiligen Johannes Paul II. vom 2.7.1988, mit welchem dieser die Exkommunikation von Levebfre verkündete:

"Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen SCHISMATISCHEN Akt dar. (...)Die WURZEL dieses schismatischen Aktes ist in einem UNVOLLSTÄNDIGEN und WIDERSPRÜCHLICHEN Begriff der Tradition zu suchen: unvollständig, da er den lebendigen Charakter der Tradition nicht genug berücksichtigt".

www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/motu_proprio/documents/hf_jp-ii_motu-proprio_02071988_ecclesia-dei.html


4
 
 lesa 16. Dezember 2023 

Verdrehen ändert die Wahrheit nicht

Liebe@lakota: Danke! Leider sind gewisse Leute nicht bereit bzw. unfähig, über den Tellerrand ihrer festgefahrenen Vorurteile hinauszudenken und sich mit der konkreten Sachlage zu befassen.
Wenn Kirchenrechtler, Kardinäle, Bischöfe und namhafte Theologen und Papst Franziskus selber feststellen, dass die Piusbrüder sich nicht im Schisma befinden (der Papst hat ihnen ja schließlich selber erlaubt, das Beichtsakrament zu spenden und Ehen zu schließen), müsste das jeden zum Nachdenken bringen. Eb Lf. wollte keine eigene Hierarchie begründen und die Priesterbruderschaft hält am Papst fest.
Ein einzelner Akt des Ungehorsams (in der Kirchengeschichte haben sich solche aus einem Notstand heraus als notwendig erwiesen) begründet kein Schisma. "Der Tatbestand der Konsekration eines Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis ist in sich keine schismatische Handlung." (Kard. Castillo Lara, Doktor d. Kirchenrechts und der päpstl. Kommission f. authent. Interpretation d. Kirchenrechts).


6
 
 heikostir 16. Dezember 2023 
 

@SCHLEGL

Ich danke Ihnen für Ihre guten Worte und bin überzeugt, dass man schlicht die Fakten immer aufs Neue wiederholen muss, um so spalterischen Narrativen der Piusbrüder und ihren traurigen Folgen entgegenzuwirken.


5
 
 Tante Ottilie 16. Dezember 2023 
 

Ich jedenfalls werde "anders"-katholische Messen boykottieren!

Eher bleibe ich entweder zu Hause oder würde zu Traditionalisten und zur Not gar auch zur FSSPX gehen und an deren Messen teilnehmen, wenn sie mir zusagten.
Ich weiß es halt nicht, ob das der Fall ist, denn ich brauchte das bisher nicht und habe auch keine Erfahrung und Gelenheit damit.
An sich bin ich auch aus eigener früherer Erfahrung in Kindheit und Jugend durchaus kritisch zur sog. außerordentlichen Gottesdienstform eingestellt, die vornehmlich viel fürs Auge bietet, ohne dass manchmal Igel dahinter steckt.
Aber den heutigen willkürlichen Modernismus, lehne ich erst recht ab, denn der ist UNORDENTLICH.


3
 
 lakota 15. Dezember 2023 
 

@heikostir

Ja, Sie schreiben immer wieder dasselbe...

Wenn die Piusbrüder dem Papst den Gehorsam verweigern...was schadet das den Gläubigen IN der RKK?
Die meisten wissen gar nichts davon!

Wer verweigert dem Papst den Gehorsam, lehnt sich gegen den Papst auf und tut genau das Gegenteil von dem was er will? Ist B.Bätzing ein Piusbruder?

"Zudem sorgen die Piusbrüder unter den Gläubigen hinsichtlich der kirchlichen Lehre für Verwirrung" - das ist eine glatte Lüge.

Haben Piusbrüder in Ihrer Pfarrgemeinde schon mal gepredigt? Das Evangelium verdreht?
Nein? Wie können Sie dann für Verwirrung sorgen?

Rufen Piusbrüder in der Kath.Kirche zum Segnen von Homopaaren auf?? Nein!

Nochmal meine Frage: Was tun die Piusbrüder konkret HEUTE was der Kath.Kirche schadet? Womit verführen sie die Gläubigen??


6
 
 SCHLEGL 15. Dezember 2023 
 

@heikostir

Sehr gut, dass Sie das zitiert haben!Das ganze Pontifikat des heiligen Johannes Paul II hat FSSPX nur Opposition betrieben. Unter Benedikt XVI hat der unterbelichtete Vagantenbischof Tissier de Mallerais öffentlich erklärt, die Schriften von Ratzinger/Benedikt würden ihm Kopfschmerzen bereiten (das mag wohl eher an seinem Hirn liegen).
Benedikt hat eindeutig gesagt, dass die Bischöfe von FSSPX, ebenso die Priester KEIN Amt in der katholischen Kirche ausüben.
Das wiederholte Gelaber einige Sympathisanten weiter unten ist weiter nicht ernstzunehmen.Das hat nichts mit Hass zu tun, sondern mit Genauigkeit in Theologie und Kirchrecht.


4
 
 heikostir 15. Dezember 2023 
 

@lakota

Offenbar haben Sie nicht gelesen, was ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe:

Die Piusbrüder verweigern den Päpsten, die Garanten der kirchlichen Einheit sind, seit dem Pontifikat des heiligen Paul VI. den nötigen Gehorsam. Sie verharren also gemäß Can. 752 CIC im Schisma und schaden damit der Einheit der Kirche, die von Christus selbst gefordert ist.

Zudem sorgen die Piusbrüder unter den Gläubigen hinsichtlich der kirchlichen Lehre für Verwirrung. Es war niemand anderer als Papst Benedikt XVI., der in seinem Brief vom 10.03.2009 hinsichtlich der Probleme, die Piusbrüder mit der verbindlichen Lehre der katholischen Kirche haben, festgestellt hat, "dass die jetzt zu behandelnden Probleme WESENTLICH DOKTRINELLER NATUR sind, vor allem die Annahme des II. Vatikanischen Konzils und des nachkonziliaren Lehramts der Päpste betreffen."

Was das Benennen von Fakten mit Hassreden zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/letters/2009/documents/hf_ben-xvi_let_20090310_remissione-scomunica.html


5
 
 lesa 14. Dezember 2023 

Lieber@Zeitzeuge: Danke für Ihren Kommentar mit dem Link zum Artikel und den Hinweis auf die sehr empfehlenswerten Bücher von M. Fiedrowicz!


3
 
 Zeitzeuge 14. Dezember 2023 
 

Liebe lesa, lakota und alle, denen der klassische Römische Ritus der Heiligen Messe

ein Herzensanliegen ist: Im Link ein Artikel mit
einer kurzen Schilderung der Geschichte der hl. Messe, das ganz unten genannte Grundlagenwerk des
Patrologen Prof. Fiedrowicz ist wie alle seine
Bücher empfehlenswert.

Für uns alle gilt das Tagesgebet aus dem heutigen
Meßformular (NOM) des Festes des hl. Johannes vom
Kreuz:


Allmächtiger Gott,

du hast dem heiligen Johannes vom Kreuz

ein großes Verlangen geschenkt,

sich selbst zu verleugnen

und Christus nachzufolgen.

Gib, dass auch wir im Kreuz unser Heil erkennen

und durch das Kreuz die Gnade erlangen,

deine Herrlichkeit zu schauen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Laudetur Jesus Christus!

www.summorum-pontificum.de/themen/usus-antiquior/2515-wie-alt-ist-die-alte-messe.html


2
 
 lesa 14. Dezember 2023 

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit

Liebe@lakota: Einfach danke! Wie schön ist das!
"Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden" (Mt 5, 6)


4
 
 lakota 14. Dezember 2023 
 

@lesa @jabberwocky

Wenn ich lese, was Sie beide schreiben, bestätigt das meine Erfahrungen.

Ich hatte immer gute Priester, hatte es also nicht nötig mich mit den Piusbrüdern zu beschäftigen oder zu ihnen zu gehen.

Aber die vielen Angriffe haben meinen Gerechtigkeitssinn gestört und ich fing an mich über das Tun und Treiben von FSSPX zu informieren.
Ich konnte nichts Schlechtes finden und die "Schismatikerkeule" hat mir nicht imponiert, solange dort klar und deutlich das Evangelium verkündet wird.
Wirkliche Gründe, warum die FSSPX so hassenswert sein soll, können Ihre Gegner ja nicht bringen, wie meine Frage an @heikostir ja zeigt.

Aber nur weiter: durch diese Hassreden beschäftigen sich vielleicht noch mehr Leute mit FSSPX :-)


7
 
 lesa 14. Dezember 2023 

Unschätzbarer prophetischer Einsatz

Werter@Jabberwocky: Vielen Dank für Ihre Replik! Erst seit Ostern 2023 bin ich dazu geführt worden - durch die Umstände einerseits und gleichzeitig durch Worte von Eb. Huonder, der für mich immer ein Garant der Wahrheit war. Der Schritt erfolgte nicht ohne theologische Vergewisserung und nicht ohne Gewissensklärung im Beichtgespräch. Keineswegs "mir nichts, dir nichts".
Wenn man die Fakten liest, wie mit diesem Mann umgesprungen wurde, erkennt man, dass hier schweres Unrecht begangen wurde, das einmal geklärt gehört. Es wurde ja nicht einmal der Rechtsweg eingehalten bei einzelnen Sanktionen, die über ihn verhängt wurden. Hier kann man nicht alles anführen und begründen. Jedenfalls hat der Erzbischof prophetisch erkannt, was nach dem Konzil (das er nicht als Ganzes ablehnt) aus der Kirche werden wird. Die Kirche verdankt ihm und seinen Mitbrüdern viel. Was für eine Treue zur Kirche, welches Durchhalten!
Die Liturgie d. A. R.: Substanz und ungetrübte Lichtfülle...


6
 
 jabberwocky 14. Dezember 2023 

Werte @lesa, audiatur et altera pars

Es ist mir in der Tat wichtig, in dieser Sache Stellung zu beziehen, zumal ich eine Zeit lang selber auf die Anti-FSSPX-Propaganda reingefallen war. Doch es ließ mir keine Ruhe, und ich tat genau das, was Sie in Ihrem Kommentar anmahnen: Ich habe mich gründlich mit der Angelegenheit beschäftigt. Ganz ehrlich, mich hat es erschreckt, wie man seinerzeit mit Herrn EB Lefebvre umgegangen war. Man hat ihn hingehalten, man hat ihn mitunter –auf deutsch gesagt – verarscht, denn der Umgang mit der Alten Messe war innerhalb der Kirche hauptsächlich von Ideologie geprägt und es bestand gar kein Interesse an einer fairen Lösung. So hatte ich wirklich Sympathien für den EB entwickelt, für seine Tapferkeit und seine Standfestigkeit, und konnte ihn auch verstehen, denn ich hätte mir das an seiner Stelle auch nicht gefallen lassen. Darüber hinaus gilt für die Gegenwart, was viele nicht wissen: Die Verbindung zwischen dem Vatikan und der FSSPX ist nicht abgerissen.


5
 
 lesa 14. Dezember 2023 

Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. (vgl Joh)

Danke, liebe@lakota! Wer mit großen Worten "die Kirche schützen will vor den bösen Schismatikern", sich aber nur auf vages Gehörtes stützt und in Wirklichkeit seine eigenen Emotionen bedient, leistet dem Leib Christi einen schlechten Dienst und sich selber auch. Es ist mühsam, kostet Zeit und ist auch mit einer inneren Auseinandersetzung verbunden, der man sich ehrlich stellen muss, aber es ist sehr empfehlenswert.


5
 
 lakota 14. Dezember 2023 
 

@lesa

Liebe lesa, genau das ist es:

"Festgefahrenheit in Vorurteilen"....

@Heikostir hat schon öfter behauptet, FSSPX würde der Kirche schweren Schaden zufügen.

In www.kath.net/news/83247
habe ich nach Beispielen gefragt, "wie sieht der Schaden aus, den die Piusbrüder angeblich der Katholischen Kirche zufügen?"

Bis jetzt kam keine Antwort - Unterstellungen sollte man aber belegen können, man kann natürlich auch schweigen...sieht aber nicht gut aus.


5
 
 lesa 14. Dezember 2023 

Bevor du redest, unterrichte dich. (Spr.)

@Patroklos@jabberwocky: Danke für die Richtigstellungen. Noch eines: Es ist ein Unsinn, von einem Schisma zu sprechen, wenn auch die volle kanonische Anerkennung noch aussteht. Eine Mähr, die man einfach übernimmt, ohne Fakten zu kennen bzw. sich um diese zu kümmern. Wenn man sich gründlich mit der Angelegenheit beschäftigt, geht einem vieles auf. In unserer Zeit ist es sowieso der reinste Witz, bei dieser so kirchentreuen Gemeinschaft von "Schisma" zu reden, während die deutschen Bischöfen des synodalen Weges D., die sich einen Deut um die katholische Lehre kümmern! Eine ganze Reihe von Kirchenrechtlern erklären, dass es sich bei der Piusbruderschaft nicht um eine schismatische Gemeinschaft handelt, sagte Papst Franziskus selber zu einem Bischof: "Es ist keine schismatische Gemeinschaft."
Für jeden von uns gilt: "Bevor du redest, unterrichte dich" (Spr) "Für jedes unnütze Wort wirst du gerichtet", sagt Jesus. Hüten wir uns, Vorurteile und Unwahrheiten zu zementieren.


5
 
 Patroklos 13. Dezember 2023 
 

Missale Pauls VI.

@SCHLEGL
Wer "dogmatisiert" denn derzeit einen bestimmten Ritus? Doch wohl PF und seine Kamarilla. Es ist mehr als unfein, eine theologisch absolut korrekte und kirchenpolitisch gebotene Entscheidung eines Vorgängers (zumal in diesem Fall noch zu dessen Lebzeiten!) ins Gegenteil zu verkehren. Papst Pius V. hat im übrigen den Ritus nicht geschaffen, sondern lediglich die Verbindlichkeit der Zelebration des bereits damals rund 1000 Jahre alten Ritus erneut eingeschärft. Natürlich gibt es immer Entwicklungen, aber das Missale Pauls VI. war eine bewußte Neuschöpfung. Diese traditionslose Konstruktion modernistischer Theologen unter Einfluß des Protestantismus nun zu "dogmatisieren", zeigt, "wessen Geistes Kind" PF und seine "Berater" sind.


6
 
 jabberwocky 13. Dezember 2023 

Vigano will Anhängern der Tradition eine Heimat geben…

Sollte nicht die Kirche als Mutter diese Heimat bieten?
Das Problem, was sich hier auftut, ist hausgemacht. Die Tradition der Liturgie gehört zur Kirche und muß von ihr behutsam gepflegt und gehegt werden und nicht zerstört.
Man kann sich fragen, was in der Kirche los ist, wenn Papst Franziskus ausdrücklich darauf hinweist, daß die Kirche Heimat für alle ist, und dann ein dubioser Ex-Nuntius eine Heimat anbietet, für Gläubige, die sich leider wirklich manchmal heimatlos fühlen. Leider schafft die Kirche intern einen Mangel, den Vigano aufgreift.
Auch die Bischofsweihen von EB Lefebvre hätten nicht sein müssen, wenn die Kirche auf diesem Gebiet nur einen Teil der Nachsicht, Güte und Weite gezeigt hätte, wie es woanders selbstverständlich, und auf manchen Gebieten sogar ein echtes Ärgernis ist. Meine Güte, Ihr Hirten, unterstützt doch endlich mal diejenigen, die wirklich glauben, und sei es auf eine ungewohnte Weise.
Dann interessiert sich niemand für Vigano.


5
 
 SCHLEGL 13. Dezember 2023 
 

@ Chris2

Ein bisschen Nachhilfe für Sie, damit Sie erkennen, dass Putin nicht nur Verbrechen an der Ukraine verübt, sondern an seinem eigenen Volk! (Link unten).
Übrigens ist Navalny seit einigen Tagen verschwunden und auch nicht für seine Anwälte erreichbar! Wenn Russland die Ukraine besiegen sollte, dann Mahlzeit, es werden die Staaten des Baltikums, Georgien und Moldawien folgen. So schaut's aus.

www.msn.com/de-at/nachrichten/other/putin-erlässt-erschreckenden-befehl/ar-AA1lr57y?ocid=winp1taskbar&cvid=3e3affa1ac2f4b82e39ac270962cb2bf&ei=7&rc=1


5
 
 Everard 13. Dezember 2023 
 

SCHLEGL

Monsignore, es ist es rühmlich wie Sie energisch der offenen und auch der kryptischen Rechtfertigungen der Russen_Aggression wieder die Ukraine,
ZU suggerieren die Ukraine sei doch auch irgendwie "mitschuldi" oder ohnehin "korupt" sind typische Sujets der verbreiteten Rusenpropaganda und die LInken und REchtsaußen Populisten im Westen haben diesen Narrativ bereitwillig übernommen.


2
 
 ThomasR 13. Dezember 2023 
 

Anbieten der Priesterausbildung auch im alten Ritus

durch die Institution Kirche ist eine wenigen Chancen um den Abgang der Priesterberufungen zu den Verschwörungtheoretiken zu stoppen.

Sonst gibt es in Deutschland in 20 Jahren beinahe ausschließlich Priester die Verschwörungstheorien verbreiten.


3
 
 ThomasR 13. Dezember 2023 
 

@Chris2 "ein Drittel des Priesternachwuchses* allein bei Petrus und Pius"

in Deutschland
(ich vermute inzwischen mehr als die Hälfte der jungen Männern aus Deutschland beginnt die Priesterausbildung bei Pius bei Petrus oder in Gricigliano im Institut Christus König)

Es ist allein Entscheidung der Institution Kirche in Deutschland keine Priestersubildungsplätze in der alten liturgischen Ordnung bzw in beiden Liturgischen Ordnungen anzubieten.

Eine massive Krise im Berufungsapostolat um die neue liturgische Ordnung* ist kein Grund um der von der liturgischen Erneuerung vom alten Ordnung nicht zu profitieren, damit die Gläubigen wenigstens zugang zu den Sakramenten haben ( für einen Sterbenden im Krankenbett ist es wichtig daß er überhupt Zugang zur Beichte&Krankensalbung hat und nicht in welcher liturgischen Ordung der Priester gausgebildet und geweiht wurde)

* Priestermangel in der neuen Liturgichen Orndung ist wie von der Institution Kirche gewollt und wie vorprogrammiert, mehr dazu im Vortrag von Prof Georg May über Priestermangel


4
 
 Gandalf 13. Dezember 2023 

Ad Vigano

Weil ja Vigano u.a. wirre Verschwörungsanhänger ernsthaft meinen, dass die Ukraine so korript UND man damit irgendwie den Angriffskrieg rechtfertigen will, was übrigens ganz klar GEGEN die Lehre der Kirche ist, habe ich unter dem Artikel noch die akt. Entwicklung über Korruption in der Ukraine bzw. Russland daruntergestellt, aus der eines ganz klar hervorgeht: In der Ukraine wird es besser, in Russland immer schlimmer. Und mit Putin-Trollen werde ich in Zukunft nur mehr dann ein ernsthaftes Gespräch führen, wenn hier ein gewisses Basiswissen besteht, was auch uns der Katechismus lehrt UND dazu gehört NIEMALS ein Angriffskrieg. Wer das nicht versteht, der ist hier in diesem FORUM völlig fehl am Platz und sollte schleunigst sich einen KKK besorgen. Wir brauchen hier auch KEINE Abtreibungsbefürworter ODER rechts- oder linksradikale Geschichts- und Faktenleugner.


3
 
 lesa 13. Dezember 2023 

Mit Geduld, Gebet und Buße der Zerstörung entgegenwirken (Kardinal Sarah)

Liebe@lakota: Es zeigt sich mehr und mehr, wie wichtig Eb. Lef. und seine Bewegung für die Kirche war und ist. (So äußern sich auch namhafte Theologen, z.B. Prof Georg May)Sie anerkennen den Papst in seinem Amt (anders als die Sedisvaktantisten) und die überlieferte Lehre der Kirche in vorbildhafter Weise. Dass sie vor Irrtümern keinen Kniefall machen, ist dasselbe, wie wenn ein Arzt ein Krankheit nicht als Gesundheit bezeichnet. Gegen Krebszellen braucht es Gegenmaßnahmen. Der Zusammenbruch unserer Kirche, der Kehrichthaufen des D-synodalen Weges ist doch der Erweis dafür, was passiert, wenn scharenweise häretische Theologen, Priester und Bischöfe ungebremst agieren dürfen.
Gegen notorische Ressentiments, Unkenntnis Festgefahrenheit in Vorurteilen, die oft aus blinden Flecken resultieren und gebetsmühlenartig
ablehnende, undifferenzierte Behauptungen erzeugen, hilft nur - Gebet. Auf deren Lektüre darf man verzichten.


5
 
 SCHLEGL 13. Dezember 2023 
 

@Chris2 2.Versuch!

Nicht nur ich, sondern auch andere User haben Ihnen auf Ihr Statement widersprochen!
Was irgendwelche Schreiberlinge in "renommierten Blättern" verzapfen,ist für den Beobachter, der die entsprechende Sprachen kann, völlig unwichtig.
Bereits im Jahr 2000 hat Putin die Auflösung der Sowjetunion als größte geopolitische Katastrophe bezeichnet. 2014 annektierte er die Krim,schon damals hätte der Westen SOFORT mit Sanktionen antworten müssen. Bei Hitler hat man auch gewartet bis er Polen überfallen hat.
Dass in der Ukraine noch vieles zu verbessern ist (Kampf gegen die Korruption) wissen wir auch. Aber gegen Russland sind dort wesentlich demokratischere Verhältnisse. Die russische Deformation erstreckt sich auch teilweise auch westliche Medien, daher Vorsicht beim Lesen.


6
 
 lakota 13. Dezember 2023 
 

@Tante Ottilie

Das wäre schön, dafür bete ich gerne!

Das Thema ist hier ja auch:
"Die Gründung eines Priesterkollegs... Im "Collegium Traditionis" sollen Priester und Laien ein Zentrum finden, die treu zur katholischen Tradition stehen."

Von Lefebvre und Putin steht nichts im Artikel.


3
 
 Tante Ottilie 12. Dezember 2023 
 

Sorry, es muss richtig heißen:

Kölner Hochschule für Katholische Theologie (abgekürzt: KHKT).


2
 
 Tante Ottilie 12. Dezember 2023 
 

@lakota

Die von Kardinal Woelki gegen massive Widerstände gegründete und geförderte Katholische Hochschule für Theologie Köln könnte durchaus etwas ähnliches wie ein Heiligenkreuz auf deutschem Boden werden.
Beten wir dafür!


3
 
 Chris2 12. Dezember 2023 
 

Lieber @SCHLEGL

Eigentlich möchte ich lieber auf der sachlich-argumentativen Ebene bleiben. Und katholisch sowieso. Wenn für Sie natürlich jede auch nur ansatzweise kritischen Fakten / Berichteratattung über die Politik der Ukraine in "Welt" und anderen renommierten Blättern "Putin-Propaganda" ist, sei Ihnen das unbenommen.
Beten wir lieber für den Frieden in der Ukraine und die Bekehrung Roms. Die Frage des Ritus löst sich übrigens gerade selbst: In D studiert bereits ein Drittel des Priesternachwuchses allein bei Petrus und Pius und die Progressisten glauben sowieso, ohne Priester auskommen zu können...


3
 
 lakota 12. Dezember 2023 
 

"Das klingt nach Lefebvre reloaded."

Ratzinger sagte über Lefebvre:

"Ich halte ihn für den wichtigsten Bischof des 20. Jahrhunderts - im Hinblick auf die Weltkirche."

https://www.lifesitenews.com/blogs/bombshell-as-a-cardinal-pope-benedict-reportedly-called


4
 
 ThomasR 12. Dezember 2023 
 

wenn in Deutschland tatsächlich soviele Priesterberufungen gibt,

daß Institution Kirche auf die altrituellen Berufungen in der Seelesorge verzichten kann, dann hat Intsitution mit der Aubreitung der Austrittwelle in einer absehbaren Zeit zu rechnen.

Es ist keine Fixirung auf die Hlg Messe, aber ohne Heilige Messe gibt es so gut wie keine Kirche und ein unbeschwerster Zugang zur Heiligen Messe ist nur dann möglich wenn ausrechend Priester vorhanden sind.
Ohne Priester ist auch keine sinnvolle Krankenhausseelesorge möglich


2
 
 ThomasR 12. Dezember 2023 
 

EB Vigano schafft Angebot dort, wo es die Nachfrage gibt

nur in Deutschland gibt es die Nachfrage an ca 20-25 Priesterausbildungsplätzen im alten Ritus

die diözesane Kirche hat sich bis dato entschieden, mit keinem Angebot an diese Nachfrage zu öffnen, selbst nicht mit Öffnung vom Herzoglichen Georgianum in München auf diese Berufungen

Dazu gibt es gewisse Anzahl der an beiden liturgischen Ordnungen interessierten jungen Männer, die wie Erfahrungen wenigstens aus einem diözesanen Priesterseminar in Süddeutschland zeigen , aus der diözesanen Priesterausbildung regelrecht weggemobbt werden. wenigstens diesem einem Haus wünscht man v.A. desswegen Gerechtigkeit, die inzwischen abzusehen ist.

Es gibt Bedarf sowohl an altrituellen Priestern (außerhalb der Pfarrseeleorge) als auch an birituellen Priestern die alte Ordnung mit der neuen Ordnung in der liturgischen Praxis verbinden aber auch an Priestern die die Liturgie des Ostens mit der römischen Liturgie verbinden
Es gibt hunderte unbesetzte Priesterstellen in der Krankenhausseelesorge in De.

www.youtube.com/watch?v=dTR1FBs9bgI&t=19s


4
 
 scopos 12. Dezember 2023 
 

Offensichtlich bereits vor 5 Monaten gegründet...

...zumindest nach dem, was die Botschaft Eb Viganos auf dem Youtube-Kanal "Exsurge Domine" beinhaltet; aber auch die Vorbereitungen für das Seminar in Viterbo scheinen ebenso bereits seit einiger Zeit im Gange bzw. weit gediehen, lt.: https://exsurgedomine.it/de

Ungeklärt ist noch, ob hinter dem Namen der Vereinigung "Exsurge domine" (defende ecclesiam tuam) mehr steckt, denn so beginnt bekanntlich auch die Bannandrohungsbulle Papst Leo X. vom 15.Juni 1520 an Martin Luther ;-)


1
 
 Zeitzeuge 12. Dezember 2023 
 

Ein weiterer Exkurs: Mehr über die eigentlichen Falschlehrer an den Staatsfakultäten

im Link von Prof. May, die Verantwortung hierfür
trägt der jeweilige Ortsbischof, der Nuntius und
die zuständigen Stellen in ROM.

www.kath-info.de/falschlehrer.html


3
 
 SCHLEGL 12. Dezember 2023 
 

@Patroklos

Schon mehrmals habe ich erklärt, dass KEIN Papst einen Ritus "dogmatisieren" kann! Schon Papst Pius XII hat die KOMPLETTE KARWOCHELITURGIE umgestaltet! Ebenso hat der Papst Paul VI (immerhin ein Heiliger) das Recht nach dem Konzil eine Reform der römischen Liturgie durchzuführen. Diese Liturgie ist als "ordentlicher Ritus" für alle Lateiner VERBINDLICH (selbstverständlich korrekt zelebriert!). Der "außerordentliche Ritus" ist an bestimmte Orte und bestimmte Priester gebunden,da fährt die Eisenbahn drüber, wie wir in Wien sagen!


5
 
 Padre_Pio 12. Dezember 2023 
 

Zu politisch

Ebs. Vigano ist mir etwas zu politisch. Seine Unterstützung von Trump war mir ein bisschen "too much". Ebenso seine einseitige Unterstützung Putins : ""letzte Bastion der Zivilisation gegen die Barbarei“. Ich denke nicht, dass Vladimir Putin momentan ein Vorbild der Heiligkeit ist, bei allen nötigen Nuancen.


3
 
 heikostir 12. Dezember 2023 
 

@Chris2

Die Dinge in der Ukraine sind glasklar. Putin hat die Ukraine brutal überfallen und trägt die volle Verantwortung für Leid, Tod und Elend. Daran ändert auch das Geschwurbel von Leuten wie Vigano nichts, der politisch und mittlerweile auch theologisch in wirre, gefährliche Scheinwelten abgedriftet ist. Vigano tut mir persönlich leid. Besonders traurig aber macht mich der Schaden, den er in der Kirche anrichtet. Ob er es am Ende auf die Spitze treiben wird wie vor Jahrzehnten Levebfre, den der hl. Paul VI. suspendieren und der hl. Johannes Paul II. schließlich exkommunzieren musste?


4
 
 SCHLEGL 12. Dezember 2023 
 

@ Prudentia

Ihr Name bedeutet "Klugheit"! Es ist gut und richtig um einen GERECHTEN Frieden in der Ukraine zu beten, mit Räumung aller besetzten Gebiete, einschließlich der Krim! Aber man muss auch mit den Leuten aus den betroffenen Gebieten reden und hören, was sie erzählen. Im Gegensatz zu Ihnen tue ich dies praktisch fast täglich! Darum habe ich als Priester KEIN Verständnis Putin-Versteher.Msgr.Franz Schlegl,Erzpr. (rit.lat. et rit.byz.ukr.)


5
 
 Gandalf 12. Dezember 2023 

Russen morden in der Ukraine, seit Februar 22

@prudentia: "Was einem momentan nicht in den Kram passt,wird automatisch als Verschwörungstheorie genannt.Wer für den Frieden in der Ukraine ist und betet, ist automatisch Putinversteher."
1.) NEIN, das macht kein Mensch.
2.) Auch das macht kein Mensch. Für den FRIEDEN in der UKRAINE sind übrigens die UKRAINER am allermeisten, das weiß jeder. Und PUTIN ist am allerwenigstens für den Frieden in der Ukraine. Die Ukrainer erleben täglich, was die Russen dort anrichten UND die unzähligen Gräber in der Ukraine geben Zeugnis davon ABER trotzdem wollen die Ukrainer ihr Land gegen die Russen verteidigen. Aus einem einzigen Grund: Weil sie wissen, wie mordslüstig die Russen sind und was die Russen mit ihren Frauen gemacht haben und machen. Wer daher im AFD-FPÖ-Stil "Frieden" in der Ukraine will, möchte leider keinen Frieden sondern nur, dass sich die Ukraine Russland unterwirft und das Land de facto völlig von Russland übernommen wird.


4
 
 SCHLEGL 12. Dezember 2023 
 

@Chris2

Vigano,aber auch Sie sind mit Ihrem Statement nicht nur 5 Millionen griechisch-katholischen Gläubigen, 250.000 Lateinern und der Mehrheit der orthodoxen Christen der Ukraine, die sich Konstantinopel angeschlossen haben, in den Rücken gefallen!
Sie sprechen weder Ukrainisch noch Russisch und haben sicher keinen persönlichen Kontakt zu Ukrainischen Bischöfen und Priestern. Mit anderen Worten die Taktik des russischen Geheimdienstes (Nachfolger des KGB)und des KGB- Offiziers Gundjajew(KYRILL) haben bei Ihnen funktioniert.Die Aussage des lateinischen Bischofs von Odessa (Kathnet hat berichtet) ist spurlos an Ihnen vorübergegangen. Bewusste Desinformation ist die Meisterleistung der Russen! Die Ukrainer halten Vigano auch wegen seiner Verschwörungstheorien für in irgendeiner Weise gestört.
Natürlich bleibt es Ihnen unbenommen, weil Sie ja ohnehin mit der römischen Kirche unzufrieden sind, der russisch-putinistischen Kirche von Moskau beizutreten. Dort gibt es Pomp und Brimborium.


6
 
 Prudentia 12. Dezember 2023 
 

Bitte nicht vorschnell mit Ettiketierungen

Was einem momentan nicht in den Kram passt,wird automatisch als Verschwörungstheorie genannt.Wer für den Frieden in der Ukraine ist und betet, ist automatisch Putinversteher. Es reicht an Verdummung durch schwarz-weiß Malerei.Reflektieren,Beten und das Problem vor Gott bringen.Vielleicht geht dem einem oder der anderen ein Licht auf.
Und bitte schön, wenn sich eine Verschwörungstheorie als Realität erweist, bitte Abbitte tun.
Übrigens:Der Fall Pell sollte uns allen eine Lehre sein. Ceterum censeo, der Erzbischof Vigano ist kein Depp, weil er ein Priesterseminar einrichtet-wo andere sie schließen.
.


6
 
 Gandalf 12. Dezember 2023 

@chris

"... Ich bin überzeugt, dass so ein Artikel hier heute nicht mehr erscheinen würde. Denn die Dinge sind meist nicht nur schwarz und weiß..." Doch die Dinge sind bei Russland-Ukraine ganz klar schwarz-weiß. Ein Land dh. RUSSLAND hat ein unschuldiges anderes Land URKAINE überfallen, ermordet seit Februar 2022 täglich Menschen, vergewaltigt Frauen, zerstört Häuser und INfrastruktur. Das verstehen sogar die kleinsten Kinder, vor allem diejenigen, die ich bei den Hilfstransporten für die Ukraine begegnet bin und die ihr Land verlassen mussten. Wer ernsthaft hier nach fast 2 Jahre Angriffskrieg von Russland noch Putins Schwachsinn verbreitet, der muss damit rechnen, dass er hier rausfliegt. Also bitte verschon uns hier mit Putin-Propaganda, die ist hier nicht erwünscht UND ein Vigano ist bei diesem Thema so in die Irre gegangen, dass man nur vor ihm warnen kann. Ich würden NIEMAND empfehlen, Vigano noch irgendwas zu glauben, er hat leider Putins P.R. bis zur Perfektion gefressen.


4
 
 chorbisch 12. Dezember 2023 
 

@ Chris2 "Und Brutus ist ein ehrenwerter Mann!"

Die Ukraine hat sicher Defizite, was demokratische Prozesse angeht. Allerdings befindet sich das Land im Krieg. Es wurde völlig grundlos von Rußland überfallen, auch, wenn EB Vigano und andere von "Stellvertreterkriegen" reden.

Sicher gibt es extreme ukrainische Nationalisten, aber es gibt auch immer noch Russen, die sich dort, oder im Baltikum als "Herrenvolk" aufführen und sich über die "Zumutung" empören, die Landessprache lernen zu müssen.

Und wollen Sie etwa behaupten, in Rußland herrsche Medienfreiheit, oder eine ungehinderte Arbeit der Opposition sei dort möglich?

Und woher wissen Sie, dass der Artikel heute nicht mehr auf kath.net erscheinen würde? Ich denke, die Redaktion hatte ihn bewusst publiziert, damit alle, die wollten, sehen konnten, in welche Richtung EB Vigano abgedriftet ist.


2
 
 heikostir 12. Dezember 2023 
 

Traurige Entwicklung

Nun zeigt Vigano, wer er wirklich ist. Das klingt nach Lefebvre reloaded. Was am Ende stand, weiß man: Schisma. Traurig, wohin Leute wie Vigano abdriften.


2
 
 Chris2 12. Dezember 2023 
 

@SCHLEGL

Lieber Mosignore. Ich bin überzeugt, dass so ein Artikel hier heute nicht mehr erscheinen würde. Denn die Dinge sind meist nicht nur schwarz und weiß. Nicht umsonst sagt eine Weisheit: "Das erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit". Und was denken Sie: In welchem der beiden beteiligten Länder ist jegliche Oppositionsarbeit verboten ("für die Dauer des Krieges"), wurden alle privaten Fernsehsender verstaatlicht ubd sogar Lieder in der Muttersprache von etwa einem Drittel der Bevölkerung dürfen nicht mehr im Radio gespielt werden? Und wenn Russland systematisch Zivilisten hätte töten wollen, wären nach einem Jahr Krieg nicht etwa 8000 oder 9000 Zivilisten tot (offizielle Zahlen der Ukraine), sondern ein zigfaches davon. In Dresden z.B. starben allein in einer Nacht mindestens 25000 Menschen - und das ist nur die Zahl nach dem "Erfolg"*, die Zahlen auf 1/3 heruntergerechnet zu haben.
* freud'scher Veraprecher eines hörbar zufriedenen Mitglieds der zuständigen Kommission im Radio


6
 
 Joachim Heimerl 12. Dezember 2023 
 

Das ist eine gute Sache, auch wenn ich dem Erzbischof nicht in allem zustimmen

kann, was er so von sich gibt. Wichtig ist, dass die Katholiken, die rechtgläubig und traditionell sind eine Stimme haben und dass ihr Gewicht in der Kirche sichtbar und spürbar wird - und dass sie sich nicht marginalisieren lassen, auch und gerade weil das der Wunsch des Papstes und seiner Entourage ist. Katholisch ist, was immer katholischer war - und sonst halt nichts. Eigentlich eine Binsenweisheit, die in der Kirche aber abhanden gekommen ist. Der "Geist des Konzils" ist daran sicher mitschuld.


8
 
 ThomasR 12. Dezember 2023 
 

verkannte Zeichen der Zeit

die Nachfrage nach den Priesterausbidlungsplätzen im alten Ritus ist immens, auch in Deutschland, trotzdem den Bischöfen ist es lieber Priesterseminare zu schließen (2022 Würzuburg und Passau) als auch auf die Ausbildung im alten Ritus zu öffnen.

Altrituelle Priester dürfen auch in der Krankenhaus- Militärseelesorge in Schulen, in Klöstern (+Privat-Rektroat und Filialkirechen) und im Friedhofswesen eingesetzt werden

Priesterseminare sind auch v.A. Ausbildungsorte und nicht Orte einer großen Kirchenpolitik.

Krise im Berufungsapostolat um die neue Messe wird nicht durch künstlich geschaffene Beschrändkungen der Ausbildung im alten Ritus behoben

(Traditionis custodes hat die Möglichkeit der Priesterausbildung auch im alten Ritus in den diözesanen Priesterseminaren nicht aufgehoben)


5
 
 Uwe Lay 12. Dezember 2023 
 

Eine gute Nachricht1

Wer sich vor Augen hält, was an den heutigen theologischen Fakultäten gelehrt wird, wie energisch da alles Katholische dekonstruiert wird, der wird hoffen, daß dies Unternehmen gelingt und daß da wirklich katholische Professoren die Priesteramtskandidaten lehren.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


11
 
 lakota 12. Dezember 2023 
 

@Jothekieker

Ist diese Gruppierung "Exsurge Domine nicht innerhalb der Kirche?
Wie wäre es, wenn statt Vigano Gänswein, Strickland und Burke so etwas gründen würden?
Ein zweites Heiligenkreuz oder Wigrazbad könnte viel bewirken.


6
 
 Patroklos 12. Dezember 2023 
 

Verteidiger des Glaubens

Es ist traurig, daß man zu solchen Mitteln greifen muß, um den rechten Glauben, bestätigt von bislang allen Päpsten und Konzilen, und den klassisch- römischen Ritus, vom heiligen Papst Pius V. "für alle Zeiten" als gültig festegelgt, verteidigen muß. Bislang war immer Rom das Zentrum Verteidigung des Glaubens, jetzt scheinen sich die Dinge umzukehren.


9
 
 Jothekieker 12. Dezember 2023 
 

Das riecht nach Spaltung

Wer in der Kirche etwas zum Besseren wenden will, sollte das innerhalb der Kirche tun.


2
 
 SCHLEGL 12. Dezember 2023 
 

Vigano

Der Artikel unten genügt, damit man feststellen kann, wessen Geistes Kind der ehemalige Nuntius ist! Ganz abgesehen von seinen Verschwörungstheorien....

www.kath.net/news/81133


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  5. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  6. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  7. Der Teufel sitzt im Detail
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  10. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  11. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  12. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  13. Taylor sei mit Euch
  14. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  15. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz