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Exorzist warnt vor Taylor Swifts „The Eras Tour“

14. Dezember 2023 in Jugend, 5 Lesermeinungen
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Auch wenn die Künstlerin keine Absicht habe, Hexenrituale durchzuführen, ziehe die Aufführung Dämonen an. Konzertteilnehmer würden sich in eine gefährliche Situation begeben, warnt Dan Reehil.


Nashville (kath.net/jg)
Dan Reehil, der Exorzist der Diözese Nashville (US-Bundesstaat Tennessee), hat vor Konzerten von Taylor Swift im Rahmen ihrer „The Eras Tour“ gewarnt, berichtet ChurchPop. Auch wenn Swift keine dämonischen Rituale beabsichtige, sei ein Teil ihres Konzertes eine Einladung für Dämonen, sagte Reehil in einem Video.

Im letzten Jahr war Swift mit ihrer „The Eras Tour“ auf der ganzen Welt erfolgreich. Das drei Stunden dauernde Konzert enthält Elemente aus den Alben ihrer 17jährigen Karriere. Eine Aufnahme des Konzerts wird im Kino gezeigt und ab 13. Dezember kann das Konzert zu Hause über einen Stream abgerufen werden.

Es ist das Lied „Willow“ aus dem Album „Evermore“, welches einige der Besucher an ein satanisches Ritual erinnert. Swift und ihre Tänzer treten dabei in schwarzen Umhängen auf und tanzen mit Kugeln in den Händen. Die Elemente Erde und Feuer spielen bei dem Auftritt eine zentrale Rolle.


Der Auftritt imitiere – bewusst oder unbewusst – Hexenrituale, indem dabei Erde, Feuer, schwarze Umhänge und Kugeln verwendet würden, sagt Dan Reehil. Wer Hexerei praktiziere, wolle versuchen, sich Energie nutzbar zu machen. Dabei werde versucht, die Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft in Dienst zu nehmen. Sie glauben, dass sie die Energie nutzen können, um Gutes oder Böses zu tun, sagt Deehil über Menschen, die Magie anwenden.

Das Problem bei dem Konzert sei, dass es nicht darauf ankomme, ob Taylor Swift bewusst ist, dass sie dabei Rituale des Hexenkults verwende oder nicht. „Sie ist eine unglaublich talentierte und einflussreiche Künstlerin“, fährt er wörtlich fort. Daher würden die Dämonen genau beobachten, was sie tue und wie sie es mache und wen sie beeinflusse. Selbst wenn sie nicht die Absicht habe, Hexerei zu praktizieren oder bestimmte Mächte anzurufen, ziehe sie damit bei ihren Konzerten eine Menge Dämonen an.

Hier könne tatsächlich ein Problem liegen, weil viele junge Mädchen Taylor Swift sehr verehren und sich in eine Situation bringen würden, in welcher sie von dämonischen Kräften attackiert werden können. Er wolle damit nicht sagten, dass das jedem passiere. Aber jeder, der an dem Konzert teilnehme, begebe sich in eine gefährliche Situation. Er empfehle deshalb, das Konzert nicht zu besuchen, sagte Reehil abschließend.


Foto: Taylor Swift (ganz rechts) bei der Aufführung von „Willow“ im Rahmen der „The Eras Tour“ in Arlington, Texas, USA am 2. April 2023.

© Ronald Woan aus Redmond WA, USA. CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons, Bild verändert.

 


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Lesermeinungen

 Doose Rosa 15. Dezember 2023 
 

Verführung

Zu Josephus
Natürlich gefällt uns das, womit der Teufel uns verführen will; denn sonst würden wir uns ja nicht verführen lassen. Er tarnt sich deshalb auch am liebsten als „Engel des Lichts“.


0
 
 kleingläubiger 14. Dezember 2023 
 

Gibt es wirklich eine“unbeabsichtigte“ Darstellung von dämonischen Rotualen? Ich habe da meine großen Zweifel! Unterschätzen wir nicht die teuflische List, mit der die Stars für den Erfolg ihre Seele bereitwillig verlaufen.


1
 
 Uwe Lay 14. Dezember 2023 
 

Dämonen gibt es, aber wo?

Ob ein Hexenritual eines sein kann, wenn es nicht gewollt als solches durchgeführt wird, ist sehr zweifelhaft. Wesentlicher ist, daß es okkultistische Kreise gibt, in denen der Teufel verehrt wird und da ist zu befürchten, daß er da auch wirklich sich rufen läßt.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


1
 
 golden 14. Dezember 2023 
 

Das Erste Gebot beschützt uns am besten

davor,Menschen oder Rituale zu sehr zu bewundern oder gar mit Anbetung gleich zu setzen.


3
 
 Josephus 14. Dezember 2023 
 

Kuriose Stellungnahme

Taylor Swift gilt derzeit als die einflussreichste Pop-Ikone, und ich gebe zu, dass mir ihre Musik auch gefällt. Entscheidend ist aber immer, welchen Stellenwert wir Stars geben: ob wir sie förmlich "anbeten" oder ob wir einfach anerkennen, dass sie mit Talenten (von Gott, nicht vom Teufel!) gesegnet sind, ohne dass dies heißt, dass sie immer gut damit umgehen. Denn natürlich gibt es im Umfeld dieser Szene jede Menge an Dunklem und Kriminellen. Der beste Schutz ist das reine Herz, das Gott allen schenkt, die auf seine Liebe vertrauen und nicht leichtfertig die Gefahr suchen oder mit ihr spielen.


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