Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen müssen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufarbeiten!
  2. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  3. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  4. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  5. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  8. Papst wieder mit dem Titel "Patriarch des Westens"
  9. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  10. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  11. Brüsseler Barbarei ist Angriff auf die Menschenrechte und eine Schande für Europa!
  12. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  13. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  14. Polnische Bischofkonferenz ist der Schirmherr des Polnischen „Marsch für das Leben und die Familie“
  15. Der "leise Mord" an den kleinen Kindern soll in Deutschland zu 100 % vertuscht werden!

Armenien: Mehr als 30.000 Kinder unter den Karabach-Vertriebenen

14. Oktober 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hilfswerk Unicef: Kinder leiden schwer unter dem Erlebten - Parlament verurteilt einstimmig militärisches Vorgehen Aserbaidschans in Berg-Karabach.


Wien/Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Unter den gut 100.000 Bewohnern Berg-Karabachs, die aus ihrer Heimat nach Armenien geflohen sind, befinden sich mehr als 30.000 Kinder. Diese zeigen Anzeichen von schwerem psychischem Stress, wie Radio Vatikan am Dienstag unter Verweis auf das VN-Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef berichtete. "Wir sehen jetzt das Ausmaß dessen, was diese Kinder durchgemacht haben", hielt Unicef in einer Aussendung fest: "Vertreibung und Feindseligkeit, verstärkt durch Entbehrungen, haben ihre geistige und körperliche Gesundheit und ihr psychisches Wohlbefinden zerstört."
Die Kinder hätten mit intensiven Gefühlen von Traurigkeit, Angst, Furcht und Wut zu kämpfen, die sich in Albträumen, Bettnässen und Weinkrämpfen äußerten. Andere würden sich komplett zurückziehen und seien unfähig, ihre Gefühle auszudrücken oder Kontakt zu ihrer Umgebung aufzunehmen. Ohne nachhaltige Unterstützung bestehe die Gefahr, dass die Kinder noch jahrelang unter den Auswirkungen dieser zutiefst belastenden Ereignisse leiden.


Hilfe dringend notwendig
Über die dramatische Lage vor Ort informierte die heimische Caritas-Mitarbeiterin Elisabeth Haun in der "Tiroler Tageszeitung" (Mittwoch). Vor wenigen Tagen aus Armenien zurückgekehrt, sagte sie: "Nach diesem Massenexodus geht das Leid weiter. Jetzt ist die heiße Phase für die erste Notversorgung." Im Moment konzentriere sich die Caritas-Hilfe auf die Geflüchteten. Für die Hilfe in den ersten zwei Monaten nach dem Massenexodus wurden und werden noch Unterkünfte für Familien geschaffen. Spenden würden für die Grundversorgung benötigt, "Decken, warme Kleidung und Lebensmittel", so Haun. Der Plan der Caritas sei, 5.000 Menschen, die aus Berg-Karabach geflüchtet sind, direkt zu unterstützen.
"Die Menschen in ganz Armenien haben sich noch nie so unsicher gefühlt in ihrem eigenen Land wie jetzt", berichtete Haun. Man fürchte, dass sich der Konflikt ausweitet und Armenien von Aserbaidschan angegriffen wird. (Spendenkonto. Raiffeisen Landesbank Tirol, IBAN: AT79 3600 0000 0067 0950, Kennwort: Armenien.)

Parlamentsparteien einige
Im Parlament haben unterdessen am Dienstag alle fünf Parlamentsfraktionen die militärischen Handlungen Aserbaidschans verurteilt, die die Massenflucht der mehr als 100.000 ethnischen Armenierinnen und Armeniern aus Berg-Karabach verursacht haben. In dem von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS im Menschenrechtsausschuss vorgelegten und einstimmig angenommenen Antrag wurde die Bundesregierung unter anderem ersucht, sich auf allen Ebenen für Deeskalation, den Schutz der Minderheitenrechte und für das Zulassen humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung vor Ort einzusetzen. Zur weiteren Stabilisierung der Flüchtlingssituation solle Armenien als Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit weiterhin die nötigen Mittel zukommen, hieß es.
Alle Abgeordneten zeigten sich über den fraktionsübergreifenden Schulterschluss erfreut. Es handle sich um eine ethnische Säuberung, auch wenn diese durch andere Ereignisse aktuell aus dem medialen Fokus geraten würden, betonte Ewa Ernst-Dziedzic (Grüne). Für SPÖ-Mandatar Robert Laimer dürfe die Situation in Berg-Karabach nicht ohne Konsequenzen bleiben. Beide Abgeordnete kritisierten die Rolle der Türkei, die laut Ernst-Dziedzic Aserbaidschan "den Rücken freihalte".
Es handle sich um eine schockierende Situation in Berg-Karabach, die Haltung der Bundesregierung dazu sei aber eindeutig, unterstrich Gudrun Kugler (ÖVP). So habe etwa Außenminister Alexander Schallenberg versichert, die armenische Bevölkerung verstärkt zu unterstützen. Hannes Amesbauer (FPÖ) sprach von unterstützenswerten und wichtigen Anliegen.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Taubenbohl 14. Oktober 2023 
 

Und es kommt mehr Leid.....America warnt Azebaidjan und schränkt Waffenlieferungen ein. Azerbaidjan will mehr das eindeutig Armenisches Land sei (wie Irland für die Irländer).

Schlimm....und wo kriegt die EU flüssiggas her seit einen Jahr (überteuert natürlich).

Ich poste normalerweise nichts politisches...aber hier sehe ich (wie auch seitens der Hamas) ein Bruch des Naturgesetz das unseralle Schöpfer uns ins herzgelegt hat und durch seine Lehre bekräftigt hat.

www.politico.com/news/2023/10/13/blinken-warned-lawmakers-azerbaijan-may-invade-armenia-in-coming-weeks-00121500


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Armenien

  1. Salzburger Armenologin Dum-Tragut: Dramatische Situation in Armenien
  2. Vatikan erinnert an Armenier-Verfolgung
  3. Weltkirchenrat in Sorge um christliches Erbe von Berg-Karabach
  4. Berg-Karabach: Kirchen fordern Neuverhandlung des Waffenstillstands
  5. Karabach: Armenischer Patriarch fordert internationales Eingreifen
  6. Wieder Festmesse in historischer armenischer Kathedrale
  7. Papst und Katholikos fordern mehr Einsatz für Minderheiten
  8. Papst besucht Völkermord-Denkmal in Armenien
  9. Papst spricht erneut von 'Völkermord' bei Besuch in Armenien
  10. Gott segne und beschütze Armenien






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  3. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  4. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  5. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Brüsseler Barbarei ist Angriff auf die Menschenrechte und eine Schande für Europa!
  8. ,Meine letzte Mahlzeit wird das Mahl des Lammes sein‘
  9. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  10. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  11. Papst wieder mit dem Titel "Patriarch des Westens"
  12. Der "leise Mord" an den kleinen Kindern soll in Deutschland zu 100 % vertuscht werden!
  13. Aufbahrung und Beisetzung eines Heiligen Vaters
  14. Schottische Katholiken sind schockiert: Ernannter Bischof stirbt plötzlich vor seiner Bischofsweihe
  15. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz