Russland lässt jeden 6. Bewohner eines ukrainischen Dorfes durch Raketenangriff ermorden6. Oktober 2023 in Chronik, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Am Donnerstag versammelte sich viele Menschen des kleinen Dorfes Hrosa zu einer Trauerfeier für einen verstorbenen Mitbürger. Dann kamen die Bomben Putins und ermordeten mehr als 50 Menschen.
Moskau (kath.net)
Russland hat gestern mit einem Bombenangriff auf das kleine ostukrainisches Dorf Hrosa mindestens 50 Menschen getötet. In dem Dorf lebten nur etwa 300 Menschen, damit hat Vladimir Putin mit einem Raketenangriff auf ein offenbar nicht geschütztes Dorf jeden sechsten Menschen ermorden lassen. Russlands Armee sei "das absolut Böse", so Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in einer Videoansprache. Auch von der EU- und der UNO wurde der Angriff scharf verurteilt. Der Angriff zielte auf ein Lebensmittelgeschäft und auf ein Café. Besonders schlimm: Zum Zeitpunkt des Angriffs hatten sich die Dorfbewohner in dem Café zu einer Trauerfeier für einen gestorbenen Mitbürger versammelt. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sprich in einer Erklärung von einem "Kriegsverbrechen". UNO-Generalsekretär António Guterres lässt mitteilen: "Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur sind nach dem humanitären Völkerrecht verboten und müssen sofort eingestellt werden".
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
|