Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

Papst erlässt neues Grundgesetz für den Vatikanstaat

17. Mai 2023 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verfassung schreibt klare Rollentrennung von Kurie und Governatorat fest, Papst weiterhin alleiniger Inhaber der gesetzgebenden, rechtsprechenden und ausführenden Gewalt - Päpstlicher Kommission können künftig auch Laien angehören


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat ein neues Grundgesetz für den Vatikanstaat beschlossen. Die am Samstag veröffentlichte Verfassung des kleinsten Staats der Welt definiert in 24 Artikeln dessen wichtigste Institutionen und Regeln. Zuletzt war das "Legge Fondamentale" des Vatikanstaates im Jahr 2000 neu gefasst worden. Die erste und ursprüngliche Fassung stammt aus dem Jahr 1929.

Erstmals klärt das neue Grundgesetz verbindlich die dienende Rolle des kleinen Territorialstaates Vatikan für das internationale Völkerrechtssubjekt Heiliger Stuhl. Die Rollen des Heiligen Stuhls (mit der vatikanischen Kurie als Organ) und des Vatikanstaats (mit dem "Governatorat" als Staatsregierung) werden klar getrennt und so festgeschrieben, wie sie bereits seit Jahrzehnten gehandhabt worden sind.


Der Papst bleibt alleiniger Inhaber der gesetzgebenden, der rechtsprechenden und der ausführenden Gewalt im Vatikanstaat. Er delegiert seine Vollmacht an mehrere Institutionen. Eine wesentliche Neuerung ist die Zusammensetzung der leitenden "Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat". Sie bestand bisher ausschließlich aus Kardinälen, künftig können ihr auch Laien angehören. Ihre Mitglieder ernennt der Papst für die Dauer von fünf Jahren. Die Kommission legt die Gesetze des Staates aus, ihr Präsident ist zugleich eine Art Regierungschef und leitet das sogenannte Governatorat. Die Richter im Vatikanstaat sind wie bisher an dessen Gesetze gebunden; das Recht des Papstes zur Begnadigung Verurteilter bleibt erhalten.

Neu ist hingegen, dass der Staatshaushalt ausgeglichen sein und transparent erstellt werden muss. Ein vom Papst erstmals geschaffenes dreiköpfiges Kontrollgremium überprüft ihn. Das neue Grundgesetz für den Vatikanstaat tritt nach dem Willen des Papstes am 7. Juni in Kraft.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz