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"Herr, was kann ich dir tun?"

30. April 2023 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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"Jesus zu lieben, das ist das schönste, was wir auf dieser Welt tun können und das, was wir am furchtlosesten leben sollten" - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

„Herr, was kann ich dir tun?“ – Diese Frage durchdrang mich neulich während der hl. Messe. Wie wichtig diese Frage ist und wie oft wir wohl darauf vergessen! Oder fragst du das Jesus jeden Tag? Wenn du in einer Situation bist, die dich überfordert, fragst du ihn dann, was du inmitten dieser Situation für ihn tun kannst?

Ich glaub die Antwort Jesu wäre manchmal etwas herausfordernd, aber sie wäre es wert ernst genommen zu werden.

Vor kurzem stand ich an einem Seeufer und als mein Blick über den Steg hinaus ins Weite schweifte, kam mir eine weitere Frage in den Sinn – oder eher mitten ins Herz: „Wenn Christus dich ruft, bist du bereit zu kommen?“

Ich denke, die eine Frage lässt sich nicht von der anderen trennen.

Wenn du Christus fragst, was du ihm tun kannst, dann musst du damit rechnen, dass du eine Antwort bekommst, die dich ruft. Eine Antwort, die dich vielleicht aus deiner Komfortzone herausruft. Eine Antwort, die dich vielleicht vor einen Berg ruft, der dir als unmöglich zu erklimmen erscheint. Eine Antwort, die dir vielleicht viel abverlangen wird. Aber eine Antwort, die es wert ist ernst genommen und dann gelebt zu werden.


Wenn du vor Angst zurückschreckst, dann kannst du die Antwort Jesu nicht leben.

Wenn du vor Panik die Frage gar nicht erst stellst, dann kannst du die Antwort Jesu nicht leben.

Wenn du aber nicht bereit bist, diese Frage zu stellen und die Antwort Jesu für dein Leben anzunehmen, dann verpasst du vielleicht einen Teil deiner Berufung. Dann verpasst du vielleicht eine Art, Jesus zu lieben. Ihn so zu lieben wie es nur du kannst, denn es ist dein persönlicher Ruf und Jesus bezieht deine Individualität mit ein.

Wenn du also vor Angst zurückschreckst, dann kannst du diese Art Jesus zu lieben nicht leben.

Wenn du also vor Panik die Frage gar nicht erst stellst, dann kannst du diese Art Jesus zu lieben nicht leben.

Jesus hat etwas für dich vorbereitet. Er hat eine Berufung in dich gelegt. Manch ein Aspekt einer Berufung ist vielleicht so groß, dass wir dann vor einer Berufung zum geweihten Leben oder zur Ehe sprechen. Aber es gibt auch Aspekte deiner persönlichen Berufung, die du inmitten dieser umfassenderen Berufung leben kannst: Wie kannst du Gott in den Situationen des alltäglichen Lebens verherrlichen? Wie kannst du in einer Situation reagieren, um ihm auch in der Konfrontation mit Ärger, Traurigkeit, etc. die Ehre zu geben?

Wie oft stellst du die Frage: „Herr, was kann ich dir tun?“

Ich will dich einladen, sie jetzt zu stellen. Und hab keine Angst vor der Antwort, denn was auch immer die Antwort ist, sie beinhaltet den Ruf Jesus zu lieben – auf eine ganz persönliche Art, auf eine Art wie nur du es kannst, weil du einzigartig bist.

Und Jesus zu lieben, das ist das schönste, was wir auf dieser Welt tun können und das, was wir am furchtlosesten leben sollten.

 

VIDEO: Die Sensation des Christentums: Gott offenbart sich uns! Großartiger Vortrag von P. Karl Wallner in Linz - Herz Jesu Pfarre über Herz-Jesu-Verehrung und die MISSION


 


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Lesermeinungen

 gebsy 1. Mai 2023 

A M E N

Worte, die ins Herz treffen.
Von Ewigkeit hat Gott damit gerechnet,
dass er mit meiner Zustimmung rechnen darf.


0
 
 nazareth 29. April 2023 
 

Wie schön! Vielen Dank! In diese Intimität mit Christus zu kommen ist das Ziel des Christen! Jeden Tag Apostelgeschichte zur Zeit. Die Jünger fragen stets den Herrn:" Herr was willst Du dass ich tue?" Das ist lebendige Nachfolge, der Herr kann durch uns wirken, seine Pläne verwirklichen und die Menschen erkennen:"Ja Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!"


2
 
 723Mac 29. April 2023 
 

die schmerzhafte Mutter zu trösten

auch eine fruchtreiche z.T. vergessene spirituelle Übung


2
 

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