Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  9. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  15. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"

„Müssen uns fragen, ob wir alles tun, um diesen Hass einzudämmen“

29. Jänner 2023 in Schweiz, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirche in Not verurteilt den Terrorakt in Algeciras mit salafistischem Hintergrund.


Luzern (kath.net/ KiN CH)

Das weltweit tätige Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» verurteilt die Attacke auf zwei katholische Kirchen am vergangenen Mittwoch in der spanischen Stadt Algeciras und betet für die Betroffenen und ihre Familien. Bei einem Machetenangriff waren ein Mann getötet und vier weitere Personen verletzt worden. Die spanischen Behörden gehen mittlerweile von einem Terrorakt aus; der Täter stehe mit „dschihadistischen Salafismus“ in Verbindung.
„Behörden und Öffentlichkeit dürfen solche tragischen Ereignisse nicht unterschätzen und tatenlos zusehen. Wir müssen uns fragen, ob wir alles in unserer Macht Stehende tun, um diesen Hass einzudämmen“, erklärte der geschäftsführende Präsident von «Kirche in Not (ACN)», Dr. Thomas Heine-Geldern. Er rief dazu auf, das Recht auf Religionsfreiheit entschiedener zu schützen: „Diese Abneigung wird durch eine politisch-religiöse Ideologie geschürt, die in vielen Teilen der Welt, insbesondere in den vergangenen Jahren in der Region südlich der Sahara, unzählige Opfer gefordert hat. Aber auch in Europa kommt es immer häufiger zu solchen Anschlägen.“



„Warum werden wir verfolgt?“
Der Direktor des spanischen Zweigs von «Kirche in Not (ACN)», Javier Menéndez Ros, erinnerte daran, dass die Tat am liturgischen Gedenktag der Bekehrung des Apostels Paulus stattfand: „Der heilige Paulus fiel nach dem biblischen Bericht auf dem Weg nach Damaskus vom Pferd, weil der Herr ihn fragte: ,Warum verfolgst Du mich?’. Diese Frage hat für uns heute einen neuen Sinn: Warum werden wir verfolgt?“
«Kirche in Not (ACN)» Spanien habe erst kürzlich mit den katholischen Gemeinden im andalusischen Algeciras zusammengearbeitet, erklärte Menéndez Ros. Im Rahmen einer vom Hilfswerk initiierten Aktion war eine von Dschihadisten geschändete Ikone aus dem der syrischen Stadt Homs auch in den beiden Kirchen zu Gast, in denen nun die Messerattacken stattfanden.


Priester schwer verletzt
Ein 25-jähriger Marokkaner hatte am 25. Januar mit einer Machete den Küster der Kirche „Unsere Liebe Frau von Palma“ in Algeciras vor dem Gotteshaus mit einer Machete getötet. Zuvor hatte er den Pfarrer der Gemeinde „San Isidoro“ angegriffen und diesen sowie zwei weitere Personen verletzt, die sich dem Täter in den Weg stellten. Der Priester wurde schwer am Hals verletzt und musste notoperiert werden; mittlerweile befindet er sich ausser Lebensgefahr.
Spanische Medien zitierten Augenzeugen, wonach der Angreifer zuvor in den Gotteshäusern auf Heiligenbilder einschlug und die Anwesenden mit den Worten „Allah ist gross“ und „Euer Glaube ist falsch“ beschimpft haben soll. Vor den Taten sei der mutmassliche Dschihadist einem anderen Marokkaner begegnet, habe auf ein eingeschlagen und gerufen: „Du arbeitest für die Majía“. Dabei handelt es sich um einen marokkanischen Ausdruck für eine Person, die im Widerspruch zu der von ihr praktizierten Religion lebt.
«Kirche in Not (ACN)» hat wiederholt eine stärkere Verteidigung und einen besseren Schutz der Religionsfreiheit gefordert. Das Hilfswerk gibt alle zwei Jahre den Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ heraus, der die Menschenrechtslage in zahlreichen Ländern in den Blick nimmt; eine Neuauflage wird im Frühsommer erscheinen. Laut dem aktuellen Bericht ist die Religionsfreiheit nur in einem von drei Ländern uneingeschränkt gewährleistet.

 

Rot beleuchtetes Kreuz bei der Kampagne RedWeek von «Kirche in Not (ACN)» im November 2022 © «Kirche in Not (ACN)»

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  6. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  9. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  10. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  11. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  12. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz