Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg

Äbtissin Reemts OSB: „Je länger ich Äbtissin bin…“

25. Jänner 2023 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Theologin: „Je länger ich Äbtissin bin und je mehr ich in das Leben anderer hineinschauen, umso deutlicher wird mir, dass es in (fast) jeder Familie eine Leiche im Keller gibt, in jedem Leben dunkle Winkel, wo Reue, Scham und Schuld hausen.“


Mariendonk (kath.net/pl) „Je länger ich Äbtissin bin und je mehr ich in das Leben anderer hineinschauen, umso deutlicher wird mir, dass es in (fast) jeder Familie eine Leiche im Keller gibt, in jedem Leben dunkle Winkel, wo Reue, Scham und Schuld hausen“, notiert die Mariendonker Äbtissin und profilierte Theologin Dr. Christiana Reemts OSB auf ihrem Blog. Die bibelkundige Theologin dachte über die Frage von Nathanael an Jesus nach: „Woher kennst du mich?“ (Joh 1,48). Denn „wir alle wollen gekannt werden und sind dankbar, wenn wir spüren, dass es geschieht, denn erkannt werden bedeutet geliebt zu werden“, erläutert sie, stellt aber auch fest: „Zugleich fliehen wir aber auch den Blick und die Liebe.“


„Am gesündesten“ seien ihrer Erfahrung als Äbtissin nach jene, „die den fremden Blick zulassen können, weil sie das Vertrauen haben geliebt zu werden. Aber es muss nicht immer der menschliche Blick sein, man muss nicht alles ‚outen‘, oft genügt der Blick Gottes, der uns unverhofft trifft, so dass wir erschreckt fragen: ‚Woher kennst du mich?‘“

In einem anderen Blogbeitrag stellte sie das Wort von Antoine de Saint-Exupéry aus seinem Büchlein „Der kleine Prinz“ ins Zentrum ihrer Überlegungen. Dort heißt es: „Man ist sein Leben lang verantwortlich für das, was man sich vertraut gemacht hat.“ Dies sei tatsächlich so, „deshalb stellt sich irgendwann nicht mehr die Frage, ob man mit anderen Menschen / mit einem anderen Menschen glücklicher wäre“, schildert sie. Sondern „hier, wo ich bin, ist der Bereich meiner Verantwortung, meiner Treue, hier gibt es Menschen, die auf mich bauen, die mit mir rechnen. Das ist ein Halt, auch wenn schwierige Zeiten kommen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche im ‚Status der Initiation‘: nach der Taufe beginnt der Weg
  2. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  3. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. Fast der gleiche Glaube?
  6. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  7. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  8. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  9. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  10. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  11. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  12. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  13. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz