Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  2. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  3. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  4. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  5. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  6. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  7. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  8. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  9. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  10. Diözese Rottenburg-Stuttgart hebt (endlich) alle Corona-Maßnahmen auf
  11. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  12. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  13. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  14. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....
  15. Das synodale Schisma

Die neue Limburger Sexualmoral

25. Jänner 2023 in Kommentar, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Das Bistum Limburg hat 'Leitlinien sexualpädagogische Kompetenz …' veröffentlicht, die nach meiner unmaßgeblichen Meinung der verbindlich gültigen Lehre der Kirche diametral entgegenstehen.“ Gastkommentar von Thorsten Paprotny


Limburg-Hannover (kath.net) Das Bistum Limburg hat „Leitlinien sexualpädagogische Kompetenz in der Pastoral/in kirchlichen Handlungsfeldern“ (siehe Link, dort ganz unten) veröffentlicht, die nach meiner unmaßgeblichen Meinung der verbindlich gültigen Lehre der Kirche diametral entgegenstehen. Heutzutage wird solches wohl als deutschsynodale Fortschreitung oder Weiterentwicklung der kirchlichen Moral verstanden.

Die Gegensätze sind gravierend und machen auch Agnostiker und Andersgläubige sprachlos. Lesen Sie versuchsweise freundlichen Kollegen oder Nachbarn, die nicht der Kirche des Herrn angehören, daraus vor. In Abschnitt 1 wird – verstörend genug – die Sexualität als wesentlich beschrieben, vom Babyalter bis in die Sterbestunde hinein: „Wer seinen Körper kennt, ihn annimmt und Sexualität als Teil der eigenen Identität erlebt, kann ein reales Bild zu sich selbst entwickeln und lernen sich zu akzeptieren. Dies gilt es ein Leben lang zu fördern und ist Aufgabe in all unseren Arbeitsbereichen vom Säuglingskurs bis zur Sterbebegleitung.“ Sodann wird dekretiert: „Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und die freie Wahl über die eigenen Lebensentscheidungen.“ Der Mensch – einige Katholiken werden sich noch daran erinnern – ist das Geschöpf Gottes, geliebt, gewollt und gebraucht. Hier wird ihm mit einem säkularen Autonomieverständnis die Verfügbarkeit über alles zugesprochen und damit ein Weg in die Entfremdung und Abkehr von Gott empfohlen. Der Mensch kann sich entscheiden, für Gott oder gegen Gott, das ist richtig. Auch Bekehrung ist möglich – wir wollen das nicht vergessen.


Hier wird das Geschöpf zum Schöpfer seiner selbst. Darauf folgt nicht das Credo, sondern das Bekenntnis zur Diversität, die überall begrüßt und gefördert werden soll. Damit wir uns nicht missverstehen: Ausnahmslos jeder Mensch ist Gottes geliebtes Kind, und jeder Mensch sollte vor Ort in der Kirche angenommen werden. Das bedeutet aber nicht, dass politische Ideologien – und die Gender-Ideologie wird ausdrücklich von Papst Franziskus und dem Vatikan abgelehnt – in der deutschen Provinz widerspruchslos akzeptiert und als Gestaltungsprogramm für die Kirche genutzt werden.

Die pastorale Handreichung legt weiter nahe: „Wer zufrieden und glücklich mit sich und seiner Persönlichkeit ist, spürt dies meist auch im Einklang mit der eigenen Spiritualität. Ängste müssen hier abgebaut und Unsicherheiten vermieden werden. Glaube und Sexualität müssen offen gelebt werden können.“

Mir scheint eher – im Sinne von Papst Franziskus und der Neuevangelisierung –, dass die Morallehre der Kirche verkündigt und katechetisch vertieft, aber nicht beliebig ergänzt werden sollte. Davon ist in diesem Manifest aus Limburg nicht die Rede.
Stattdessen lesen wir: „Der Mensch ist von Geburt an ein sexuelles Wesen mit eigener Sexualität. Hier gilt es den Blick zu weiten. Kindliche Sexualität hat immer mit dem Kind selbst zu tun. Kinder entwickeln sich, machen Erfahrungen und lernen ihren eigenen Körper kennen. … Eine am Lebensalter und Entwicklungsstand orientierte, achtsame Begleitung gehört zu den zentralen Aufgaben der Sexualpädagogik.“

Es ist der Ungeist dieser Zeit, dass Kinder in einer auf Sexualität fixierten Zeit und Gesellschaft von Anfang sofort Gegenstand der Sexualpädagogik werden sollen. Das ist zutiefst befremdlich und verstörend. Darf ein Kind am Anfang seines Lebens nicht einfach ein Kind sein? Müssen wir in einer Pastoralen Handreichung in einem deutschen Bistum lesen, dass der Mensch „von Geburt an ein sexuelles Wesen mit eigener Sexualität“ ist? Wir müssen Kinder schützen und nicht sexualisieren. Das ist – neben allem – schamlos, beschämend und traurig.

Wir sollten in allem der lebens- und menschenfreundlichen Morallehre der Kirche folgen, wie diese vom Zweiten Vatikanischen Konzil in „Gaudium et spes“ formuliert, in der Enzyklika „Humanae vitae“ vom heiligen Paul VI. und in dem Apostolischen Schreiben „Familiaris consortio“ vom heiligen Johannes Paul II. entfaltet ist. Papst Franziskus schreibt in Abschnitt 282 von „Amoris laetitia“: „Eine Sexualerziehung, die ein gewisses Schamgefühl hütet, ist ein unermesslicher Wert, auch wenn heute manche meinen, das sei eine Frage anderer Zeiten. Es ist eine natürliche Verteidigung des Menschen, der seine Innerlichkeit schützt und vermeidet, zu einem bloßen Objekt zu werden.“

Der Autor Dr. Thorsten Paprotny (siehe Link) lehrte von 1998-2010 am Philosophischen Seminar und von 2010 bis 2017 am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Er publizierte 2018 den Band „Theologisch denken mit Benedikt XVI.“ im Verlag Traugott Bautz und arbeitet an einer Studie zum Verhältnis von Systematischer Theologie und Exegese im Werk von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.

kath.net-Buchtipp
Theologisch denken mit Benedikt XVI.
Von Thorsten Paprotny
Taschenbuch, 112 Seiten
2018 Bautz
ISBN 978-3-95948-336-0
Preis Österreich: 15.50 EUR


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 echtkatholisch 26. Jänner 2023 
 

Betet Brüder.....

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und Gott ist der Selbe GESTERN, HEUTE und MORGEN. Deshalb kann auch nicht GESTERN "Brüder" stehen wo heute "Brüder und Schwestern" steht. Ganz normal fällt ja kaum auf. Ist aber genau ursächlich für das Verhalten des Bistums Limburg (als Beispiel) ! Wir erklären nicht mehr warum wir alle Büder sind in Christus, sondern ändern einfach mal die Heilige Schrift.
Wir müssen sie neu bewerten. Aus dieser Gesinnung muss dann zwangsläufig das werden was jetzt in der "Neuen" Sexualmoral im Bistum Limburg passiert. WIR sagen GOTT wie es gemacht wird. "Herr du siehst doch selbst wie der Druck der Welt auf die Kirche ständig zunimmt, deshalb Herr musst du dich jetzt bisschen bewegen, wir sagen dir jetzt mal wie es gemacht wird....
Oh Herr vergib uns unsere Schuld, gib, dass wir täglich niemanden verurteilen, gib dass wir ständig nach DEINEM Willen fragen, umkehren und lass uns Buße tun durch fasten und beten. AMEN!


3
 
 joh14,6 26. Jänner 2023 
 

Cuius regio, eius religio ? Es gibt keine Legitimation !

Der Theologe Martin Brüske übt scharfe Kritik:

"Lehramt und Autorität des Bischofs (ist) alles andere als eine Einladung zur Willkür und zur Manipulation."
Mit den verbindlich erlassenen "Leitlinien sexualpädagogischer Kompetenz", überschreite Bischof Bätzing SEINE Kompetenz, denn

"Keine bischöfliche Ortskirche und auch keine Gruppe solcher Ortskirchen hat irgendwie das Recht, den lehramtlich verbindlich vorgelegten Glauben der Kirche in sein Gegenteil zu verkehren. Dies und nichts anderes ist aber nun in Limburg geschehen."
Es werde unerlaubter Gewissenszwang auch auf DIE Mitarbeiter ausgeübt, die der gültigen Sexualmoral der Kirche verpflichtet sind.
Bilanz:
"Für das Geschehen in Limburg gibt es keinerlei, wirklich und wahrhaftig keinerlei theologische und auch keinerlei rechtliche Legitimität. Es handelt sich um reine Willkür. Letztlich um Manipulation und Gewalt. Die Privatmoral Bätzings und seiner Mitstreiter soll mit allen Mitteln durchgesetzt werden."

neueranfang.online/limburg-in-raserei/ 20.1.23 Martin Brüske


3
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Die Bibel queer gelesen - LSBTQ* Seelsorge Limburg

Ein Angebot aus Limburg:

"Pastoral und Seelsorge sind herausgefordert, eine Sensibilität für die Anliegen queerer Personen zu entwickeln. Um als Seelsorger:innen zu einem solchen Kulturwandel beizutragen, bedarf es neben einem Grundlagenwissen zu LSBTIQ* sowie eine besondere Sensibilität in der pastoralen Praxis....In Kooperation mit dem TPI haben die Bistümer Mainz und Limburg eine ...Grundlagenschulung und eine Praxiswerkstatt entwickelt...

Mit Workshops zu Queergerechter Sprache in Begleitung, Gebet und Gespräch, Queersensibele Liturgie, Queere Bibel(Re)lecture und queersensible Bibelarbeit und Einblicken in die Beratungspraxis"

lsbti.bistumlimburg.de/beitrag/queersensibel-begleiten-fortbildungsmodule-fuer-seelsorgerinnen/


2
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Kirche sollte Schutz statt Frühsexualisierung fördern

@Hope F.
"Der Mensch ist von Geburt an ein sexuelles Wesen mit eigener Sexualität. Hier gilt es den Blick zu weiten. Kindliche Sexualität hat immer mit dem Kind selbst zu tun. Kinder entwickeln sich, machen Erfahrungen und lernen ihren eigenen Körper kennen..."
Das ist ein schmaler Grat zum Missbrauch, verkennt auch den Suchtcharakter sexueller Erfahrungen vor der Zeit, statt dem Kind altersgerecht einen Schutzraum zu gewähren und das natürliche Schamgefühl zu erhalten.
Wo ist hier noch eine Grenze zur politisch geförderten "Sexualpädagogik der Vielfalt", mit Butler, Kentler, Sielert als Vordenkern und Wegbereitern ?
https://demofueralle.de/2023/01/12/nach-kentlergate-sexualpaedagogik-der-vielfalt-muss-raus-aus-kitas-und-schulen/

www.youtube.com/watch?v=U7LsOeWn8oU #Kentler Gate Kindesmissbrauch in staatlicher Verantwortung, Dokumentation 46 Min


2
 
 Hope F. 25. Jänner 2023 
 

kath. Kirche - dem Untergang geweiht

@proelio

Sie haben meine volle Zustimmung. Das Bistum Limburg sollte aufgelöst und dem Erzbistum Köln zugeordnet werden. Ohne Unterstützung von Rom wird sich sonst nichts zum Guten ändern.
Offenbar will man den Pädophilen Vorschob leisten, wenn man sagt, Sexualität hat man von Geburt an und man will es sogar fördern und öffentlich leben. Damit stellt sich der Mensch unter die Tiere!
Pfui Teufel! Hier kann man sich nur noch angewidert abwenden! In jedem Fall muß man die Kinder schützen und sie in erster Linie Kind sein lassen und lieber darüber aufklären, was sie sich n i c h t gefallen lassen sollen.


5
 
 J. Rückert 25. Jänner 2023 
 

Alle werden glücklich

Richard Niebuhr, ein protestantischer Theologe, definierte das liberale Christentum so: Ein Gott ohne Zorn, Menschen ohne Sünde, ein Himmel ohne Gericht, Christus ohne Kreuz.
Kirche ohne Gesicht.


2
 
 J. Rückert 25. Jänner 2023 
 

Dark Theology

Wenn ich im dark room glücklich bin, ist das der Wille Gottes?


1
 
 proelio 25. Jänner 2023 
 

"Klein-Holland"

Das Bistum Limburg ist schon seit Konzilszeiten Rom ein "Dorn im Auge". Gerade Bischof Kempf war maßgeblich an der sog. "Würzburger Synode" und an der "Königsteiner Erklärung" beteiligt und hinterließ ein Glaubenschaos. Bischof Kamphaus setzte dieses Chaos nahtlos fort und schrammte beim Thema "Schwangerenkonfliktberatung" nur haarscharf an seiner Exkommunikation vorbei. Bischof Tebartz-van Elst war da schon eher ein "Betriebsunfall", der mit seinen konservativen Positionen von Anfang an "kein Bein auf die Erde" bekam. Nun hat man aber mit Bischof Bätzing wieder einen gefunden, der die alte Limburger Tradition der Abkehr von der katholischen Glaubens- und Sittenlehre fortsetzt. Es lebe Klein-Holland!


5
 
 naiverkatholik 25. Jänner 2023 
 

Agnostiker wundern sich...

...sie sagen: Wir dürfen machen was wir wollen. Gut ist, woran wir Spaß haben und was niemendem schadet...
Mmhh..so spaßig ist das auch nicht. Mit wem sollen wir uns denn jetzt noch streiten? Sie denken: Ob das nicht Anbiederung ist! Und sie spüren: So einfach ist es nicht mit der neuen Sex-Lehre. Vielleicht werden es die Agnostiker sein, die bald das Gute an der alten katholischen Ethik herausarbeiten...und uns neu sagen..


1
 
 Taubenbohl 25. Jänner 2023 
 

Und Queer Theologie auch?

Ich werde nicht zitieren was da gesagt wird über Jesus und Liebe in der LGBTQ Scene.

Muss die Acceptanz diese neue Lehre auch verlangt werden...queer Messen usw?

Meine Einstellung ist klar. No way Georg. No way.

Alle sind wilkommen aber der Regenbogen bleibt draussen oder im Beichtstuhl.


2
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Lebt als Kinder des Kinder des Lichts ( Eph 5,8 b)

Wie tröstlich sind die Worte aus dem geistlichen Testament von Papst Benedikt XVI, er habe alle möglichen wissenschaftlichen Einsichten, die als Gewißheiten daherkamen, kommen und gehen sehen. "Ich habe gesehen und sehe, wie aus dem Gewirr der Hypothesen wieder neu die Vernunft des Glaubens hervorgetreten ist und hervortritt. Jesus Christus ist wirklich der Weg, die Wahrheit und das Leben – und die Kirche ist in all ihren Mängeln wirklich Sein Leib."... "Steht fest im Glauben! Laßt euch nicht verwirren! " Sind wir nicht gerade dazu berufen, MIT der Gnade, der Hilfe, MIT dem Geist Gottes ein Leben zu führen, das IHM gefällt ? Eph 5, 3-11

https://www.kath.net/news/80427


7
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Die verwandelnde Kraft der Gnade

Die samaritische Frau ließ ihren Wasserkrug stehen, ging weg und verkündete: Ich habe den Messias getroffen. ( Joh 4).

Die verwandelnde Kraft der Gnade wird anscheinend überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen. Aber zahllose Bekehrungen - sogar in einem Augenblick - von Paulus über Augustinus bis Andre Frossard, und so viele andere bis heute, geben Zeugnis davon.

Zu sehr ist man auch innerkirchlich damit beschäftigt, sich - losgelöst von der Offenbarung - nicht nur neue Regeln zu geben (Auto-Nomie) und damit gleichsam den Baum der Erkenntnis, von Gut und Böse anzutasten, nein, es scheint darüber hinaus machbar und erstrebenswert, sich entgegen dem vorgefundenen Sein (z.B. als Mann oder Frau) ein neues Sein zu konstruieren, zu erschaffen, sich also anstelle Gottes, des Schöpfers selbst zu setzen, in grenzenloser Freiheit. Maßstab sind allein die eigene Befindlichkeit, die "Gefühle". "Erkenntnisse der Humanwissenschaften" geben die Rechtfertigung für alle möglichen Verirrungen.


5
 
 lesa 25. Jänner 2023 

Man verfällt der Dunkelheit, die der Irrtum mehr und mehr ausbreitet (Don Gobbi)

Dank an Herrn Paprotny und an kath.net. WEnn diese Beiträge nicht wären, die die Probleme und menschenverachtende Unwahrheiten benennen und aufzeigen ...
So viel Blindheit für die Lebenswirklichkeit ist geradezu schockierend.
Null Ahnung von der Befindlichkeit so vieler Opfer der sexuellen Revolution. Die soziale und moralische Verelendu bestätigt doch, dass das Wort Gottes und die Weisung der Kirche seelische Zufriedenheit, Einklang und innere Festigkeit und nicht zuletzt Sozialkompetenz vermittelt. Es zwar gibt viele Menschen, die gut sind und das Leben meistern, obwohl in sogenannten "ungeordenten Verhältnissen" lebend. Aber massenhaft zerstörte Existenzen - und in zunehmendem Maß Gewalt. Diese Leitlinien sind außerdem in ebendemselben Maß geistlos, wie sie einer frechen Überheblichkeit Gottes Gebot gegenüber entspringen.
Diese Leute tun mir leid. Ihr Denken ist verfinstert. Denen kann nur Gebet helfen. "Betet sehr viel den rosenkranz. Ich allein kann euch noch helfen." (Akita)


2
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Gleicht euch nicht dieser Welt an ( Röm 12,1-2)

miss - brauchen ( vielleicht im Sinne eines gegenseitigen Einvernehmens, eines Tauschhandels auf Zeit ).
Mit der Pille, der Trennung von Sexualität und Fruchtbarkeit, wurde dieser Tendenz Tür und Tor geöffnet.
"Humanae vitae" wurde nicht verstanden, von deutschen und österreichischen Bischöfen umgehend entschärft (Königsteiner, Mariatroster Erklärung)
Die "Theologie des Leibes", die Katechesen von Johannes-Paul II gemäß seiner Erfahrungen aus der Seelsorge (alles andere als leibfeindlich oder prüde) wurde überhaupt nicht rezipiert, ein ungeöffneter Schatz.
"Lebenswirklichkeit" mit allen Facetten gab es zu allen Zeiten, auch vor 2000 Jahren, aber Jesus hat sie nicht "heiliggesprochen".
Er sagte zur Ehebrecherin: " Geh und sündige nicht mehr" (Joh 8,10-11). Und die samaritische Frau ließ ihren Krug am Jakobsbrunnen stehen ( ihr altes Leben hinter sich)(Joh 4).
Die Begegnung mit Jesus verwandelt ...


8
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Geh und sündige nicht mehr ( Joh 8,10-11 ) 1

Es ist die Lüge der alten Schlange, Gott sei ein Feind unserer Freiheit und gönne uns keine Freude, die Kirche sei leibfeindlich und unterdrücke die Sexualität, die Lebenswirklichkeit, die Zeichen der Zeit seien Quelle der Offenbarung.
Tasächlich wird gerade in der katholischen Kirche der Leib, die Leiblichkeit geachtet und geehrt, angefangen mit den sinnfälligen Zeichen in Liturgie und Sakramenten bis hin zum Glauben an die leibliche Auferstehung DES Menschen, der EINmal gelebt hat ( Heb 9,27 ), Vorbild Maria. Und eben zum Schutz der Würde des Menschen- besonders der Frau - hielt die Kirche bisher fest am Schutz der Ehe und ehelichen Treue, der Familie, dem Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung, der in-vitro- Fertilisation, der Abtreibung, um zu verhindern, daß Sexualität losgelöst wird aus ihrem ganzpersonalen Bezug der gegenseitigen Hingabe, mit der Gefahr, den Partner als Ojekt der eigenen Befriedigung zu miss - brauchen.


8
 
 Jothekieker 25. Jänner 2023 
 

Damaskus

Vielleicht hilft es, für die Bekehrung Bätzings zu beten.


7
 
 Erik 25. Jänner 2023 
 

Warum

Fällt mir" ...für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde“ dazu ein?


2
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Im Namen der Freiheit wird die Freiheit zerstört (2)

Die Absolutsetzung dieses "libertarischen" Freiheitsbegriffs ( K-H. Menke ) durchzieht auch die Beratungen des syn.Weges, so daß Bischof Voderholzer anschließend von zwei Denkrichtungen sprach, die sich unvereinbar gegenüberstehen.(3)
"Wir denken, wir seien erst frei und wahrhaft wir selber, wenn wir nur noch dem
eigenen Willen folgen. Gott erscheint als Gegensatz unserer Freiheit. Von ihm müs-
sen wir uns befreien, so denken wir: Dann erst seien wir frei. Dies ist die grund-
legende Rebellion, die die Geschichte durchzieht und die grundliegende Lüge, die
unser Leben verfälscht. Wenn der Mensch gegen Gott steht, steht er gegen seine
Wahrheit und wird daher nicht frei, sondern entfremdet. Frei sind wir erst, wenn
wir in unserer Wahrheit sind, wenn wir eins mit Gott sind.«
Papst Benedikt XVI. (zitiert in Kuby, sexuelle Rev.)

www.die-tagespost.de/kirche/synodaler-weg/der-synodale-weg-kennt-keine-stoppschilder-art-232234


3
 
 joh14,6 25. Jänner 2023 
 

Im Namen der Freiheit wird die Freiheit zerstört

Nun ist die Ideologie der 68er Generation und ihrer Wegbereiter also auch inmitten der Kirche angekommen, getriggert durch die ubiquiäre Verfügbarkeit sexueller Inhalte via Internet etc ab Kindesbeinen, gefördert durch politische Umerziehung ab Kita: Statt einer Erziehung zu einer stabilen, selbstgewissen Identität, gemäß christlicher Anthropologie, die sich aus der biblischen Offenbarung herleitet ( Gen, Ps 139) ist Verunsicherung das Ziel, "social engineering, die Schaffung eines neuen, geschlechtsvariablen Menschen", eine "fluide" Persönlichkeit - denn die läßt sich besser manipulieren (1).

In ihrem Busch "Die globale sexuelle Revolution" warnt Gabriele Kuby vor "einem neuen Totalitarismus, der im Namen der Freiheit die Freiheit zerstört, so daß den Menschen Orientierung und Mut genommen werden,um der Berufung zur Liebe zu folgen."(2) Die Absolutsetzung dieses "libertarischen" Freiheitsbegriffs ( K-H. Menke ) durchzieht auch die Beratungen des syn.Weges, so daß Bischof Voderholzer

docplayer.org/77616471-Auf-dem-weg-zum-neuen-menschen-von-gabriele-kuby.html (2) http://www.fe-medien.de/WebRoot/SoftEngine/Shops/fe-medien/MediaGall


3
 
 München kontra 25. Jänner 2023 
 

Wann wird dieser Bischof Bätzing zusammen mit seinen Kumpanen endlich in die Wüste geschickt? Jeder Tag ist ein Tag u viel.


6
 
 Chris2 25. Jänner 2023 
 

Trier also auch abgefallen?

@Zeitzeuge: Offenbar hat bei der gesamten Tagung nicht ein einziger Teilnehmer die Lehre der Kirche bekräftigt, erläutert oder auch nur positiv dargestellt. Stattdessen missbraucht sogar der Bistumsvorsteher selbst den Missbrauchsskandal durch vor allem auf Knaben fixierte homosexuelle Männer, um u.a. mit der offen gelebten Homosexualität die (A)Moral zu etablieren. So wie der Limburger Bistumsvorsteher gerade alle kirchlichen Mitarbeiter durch neue Leitlinien dazu zwingt. Die Wölfe haben ihre Schafspelze längt abgeworfen und arbeiten für alle sichtbar an der "anderen" Kirche! Wahrlich eine Nabelschau der Krieger aus dem Schaukelpferdchen, einer "Kirche von [ganz?] unten" (und auch aus anderen Richtungen, nur nicht mehr von oben, also von Gott)...


9
 
 Chris2 25. Jänner 2023 
 

Die neue "[a]katholische" Sexu-Amoral.

"Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes" (Dietrich von Hildebrandt) sendet seine Krieger aus...


6
 
 Tante Ottilie 25. Jänner 2023 
 

Ich stimme dem verehrten Zeitzeugen zu

So etwas wie das Bistum Limburg ist nicht mehr MEINE KIRCHE.


9
 
 matthieu 25. Jänner 2023 
 

Denken nur an das eine

im Säuglingskurs und bei der Sterbebegleitung geht es doch nicht um Sex! Vielleicht sollten einige da über eine Therapie nachdenken, bevor sie mit (wehrlosen) Menschen arbeiten.


8
 
 Zeitzeuge 25. Jänner 2023 
 

Es gibt auch moraltheologische Häresien; ein Katholik, der die maßgebliche

katholische Ehe- und Sexualmoral ablehnt oder auch

nur hartnäckig bezweifelt, begeht die schwere

Sünde der Häresie, die ihn bis zur Bekehrung

gem. c. 1364 § 1 CIC als Tatstrafe exkommuni-

ziert!

Diese Lehrabweichler gibt es in vielen Bistümern,

im Link z.B. das Bistum Trier und auf den Lehr-

stühlen mit missio canonica durch den zuständigen

Ortsbischof.......!

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/was-bisher-geschah/themenforen/forum-sexualitaetleben/


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  3. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  4. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  5. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  6. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  7. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  8. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  9. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  10. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  11. Kardinal Kasper kritisiert Bischof Bätzing
  12. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  13. Das synodale Schisma
  14. Wie queer ist das denn?
  15. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz