Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. „Warum bin ich Christ“
  5. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  13. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

USA: Demokraten lehnen Gesetz zur Versorgung lebend Geborener nach Abtreibungsversuch ab

15. Jänner 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Gesetzesvorschlag legt fest, dass lebend geborene Babys im Recht der USA als Personen anzusehen sind. Damit wären Ärzte zur medizinischen Versorgung verpflichtet.


Washington D.C. (kath.net/jg)

210 Abgeordnete der Demokratischen Partei haben am 11. Januar im US-Repräsentantenhaus gegen einen Gesetzesvorschlag gestimmt, der sofortige medizinische Hilfe für Babys, die nach einem Abtreibungsversuch lebendig auf die Welt gekommen sind, gesetzlich vorschreibt.

Das Repräsentantenhaus hat den Gesetzesvorschlag trotzdem mit 220 zu 210 Stimmen angenommen, berichtet Fox News. Der „Born-Alive Survivors Protection Act“ legt fest, dass ein lebend geborenes Kind im Recht der USA als Person anzusehen ist. Das hat zur Folge, dass Ärzte verpflichtet sind, lebend geborene Kinder nach einem Abtreibungsversuch nach den geltenden und üblichen medizinischen Kriterien zu versorgen.


Einige Abgeordnete der Demokratischen Partei argumentierten, der Gesetzesvorschlag würde in das Urteil des Arztes eingreifen und einen medizinischen Standard vorgeben, der nicht unter allen Umständen angemessen sei. Andere warfen der Republikanischen Partei, die den Gesetzesvorschlag eingebracht hat, vor, Abtreibungen verbieten zu wollen, obwohl dieser keine Einschränkungen vorsieht.

Einige Demokratische Abgeordnete bezeichneten den Gesetzesvorschlag als überflüssig, weil es bereits verboten sei, neu geborene Kinder zu töten. Republikanische Abgeordnete verwiesen dem gegenüber auf einen Kommentar von Ralph Northam, dem ehemaligen Gouverneur von Virginia. Dieser hatte die Versorgung von lebend geborenen Babys nach einem Abtreibungsversuch zumindest offen gelassen. kath.net hat berichtet.

Es sei absurd, dass es zu diesem Thema überhaupt eine Diskussion gebe, meinte der Abgeordnete Derrick Van Orden von der Republikanischen Partei. Bei dem Gesetzesvorschlag gehe es gar nicht um Abtreibung, sondern um die Unverletzlichkeit des Lebens und die grundsätzliche Würde eines Babys, betonte er.

Nachdem das Repräsentantenhaus den Gesetzesvorschlag beschlossen hat, muss er vom Senat bestätigt werden. Dort haben die Demokraten eine knappe Mehrheit, daher gilt es als unwahrscheinlich, dass der „Born-Alive Survivors Protection Act“ ebenfalls beschlossen wird.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Du trägst Gottes Bild“
  3. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  4. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  5. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  10. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  11. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  12. „Warum bin ich Christ“
  13. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  14. Mit dem Rosenkranz im Gym
  15. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz