Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  4. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. R.I.P. Dolly Parton

USA: Demokraten lehnen Gesetz zur Versorgung lebend Geborener nach Abtreibungsversuch ab

15. Jänner 2023 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Gesetzesvorschlag legt fest, dass lebend geborene Babys im Recht der USA als Personen anzusehen sind. Damit wären Ärzte zur medizinischen Versorgung verpflichtet.


Washington D.C. (kath.net/jg)

210 Abgeordnete der Demokratischen Partei haben am 11. Januar im US-Repräsentantenhaus gegen einen Gesetzesvorschlag gestimmt, der sofortige medizinische Hilfe für Babys, die nach einem Abtreibungsversuch lebendig auf die Welt gekommen sind, gesetzlich vorschreibt.

Das Repräsentantenhaus hat den Gesetzesvorschlag trotzdem mit 220 zu 210 Stimmen angenommen, berichtet Fox News. Der „Born-Alive Survivors Protection Act“ legt fest, dass ein lebend geborenes Kind im Recht der USA als Person anzusehen ist. Das hat zur Folge, dass Ärzte verpflichtet sind, lebend geborene Kinder nach einem Abtreibungsversuch nach den geltenden und üblichen medizinischen Kriterien zu versorgen.


Einige Abgeordnete der Demokratischen Partei argumentierten, der Gesetzesvorschlag würde in das Urteil des Arztes eingreifen und einen medizinischen Standard vorgeben, der nicht unter allen Umständen angemessen sei. Andere warfen der Republikanischen Partei, die den Gesetzesvorschlag eingebracht hat, vor, Abtreibungen verbieten zu wollen, obwohl dieser keine Einschränkungen vorsieht.

Einige Demokratische Abgeordnete bezeichneten den Gesetzesvorschlag als überflüssig, weil es bereits verboten sei, neu geborene Kinder zu töten. Republikanische Abgeordnete verwiesen dem gegenüber auf einen Kommentar von Ralph Northam, dem ehemaligen Gouverneur von Virginia. Dieser hatte die Versorgung von lebend geborenen Babys nach einem Abtreibungsversuch zumindest offen gelassen. kath.net hat berichtet.

Es sei absurd, dass es zu diesem Thema überhaupt eine Diskussion gebe, meinte der Abgeordnete Derrick Van Orden von der Republikanischen Partei. Bei dem Gesetzesvorschlag gehe es gar nicht um Abtreibung, sondern um die Unverletzlichkeit des Lebens und die grundsätzliche Würde eines Babys, betonte er.

Nachdem das Repräsentantenhaus den Gesetzesvorschlag beschlossen hat, muss er vom Senat bestätigt werden. Dort haben die Demokraten eine knappe Mehrheit, daher gilt es als unwahrscheinlich, dass der „Born-Alive Survivors Protection Act“ ebenfalls beschlossen wird.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  2. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  3. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  4. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  5. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Abtreibung

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  3. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  4. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  5. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  6. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  3. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  4. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  5. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  8. Verhaftung nach Großbrand einer historisch wertvollen Holzkirche in Kanada
  9. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  10. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. R.I.P. Dolly Parton
  13. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  14. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  15. Kardinäle Müller und Burke empfehlen Mel Gibsons „Die Passion Christi“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz