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Der Katechon ist tot. Sein Erbe lebt.

13. Jänner 2023 in Kommentar, 20 Lesermeinungen
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Zum Tod von Papst Benedikt XVI. - Gedanken von Gabriele Kuby


Rom (kath.net)

Es war für mich immer klar, dass ich zur Beerdigung von Papst Benedikt XVI. nach Rom fahren würde. Ich wollte dem größten Geist unserer Zeit die letzte Ehre erweisen, meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen und durch die Teilnahme an den Sterberitualen in meiner eigenen Seele den Abschied vollziehen. Joseph Ratzinger hatte immer die Hand über mich gehalten. „Gott sei Dank reden und schreiben Sie“, hatte er zu mir gesagt, als ich ihm 2012 auf dem Petersplatz mein Buch Die globale sexuelle Revolution, Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit in die Hände legen durfte – welch großes Geschenk in einer Zeit, in der jeder, der für das Wahre und Gute eintritt, unter Feuer kommt, keiner so sehr wie Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI.

Ich war auch in Rom, als Johannes Paul II. unter der Ägide seines treuen Dieners Joseph Ratzinger, damals Dekan des Kardinalskollegiums, beerdigt wurde. Welch leuchtende Tage für die Kirche, als zwei Millionen Menschen Abschied nahmen vom polnischen Papst und die Welt die großen, wegweisenden Predigten von Kardinal Ratzinger hören und ihn elf Tage später auf der Loggia des Petersdoms als neuen Papst begrüßen durfte. Hier war einer, der sein ganzes Leben, seine alles überragenden Geistesgaben, sein kindlich gläubiges Herz dem Dienst Gottes und seiner Kirche geschenkt hatte.

Immer und immer wieder hatte er darauf verzichtet, seinem eigenen Lebensplan zu folgen und als theologischer und philosophischer Gelehrter die Geistesgeschichte mit zu prägen. Er wollte nicht Bischof von München Freising werden (1977), auch nicht Präfekt der Glaubenskongregation (1981 – 2005). Dreimal hatte er seine Demission eingereicht, dreimal war sie ihm von Papst Johannes Paul II. verweigert worden. Er war sicher, so erzählte Kardinal Koch in diesen Tagen in Rom, dass der neu gewählte Papst ihm seine Bitte nicht würde abschlagen können, nicht ahnend, dass er selbst dieser Papst sein würde. Nichts wollte Joseph Ratzinger weniger, als Papst werden. Als ihm Kardinal Meisner klar machte, dass die Wahl auf ihn hinausliefe und er die Wahl annehmen müsse, wurde er beinahe ausfallend. Er wollte endlich in seinem bescheidenen Haus in Pentling bei Regensburg Bücher schreiben, ein Wunsch, der so stark war, dass er ihn sogar noch als Papst mit seinem dreibändigen Werk über Jesus Christus verwirklichte. Als er am 19. April auf die Loggia trat und das jubelnde Volk begrüßte, bat er die Menge, für ihn zu beten, dass er nicht vor den Wölfen davonlaufe.


Die Wolfsrudel kommen vor allem aus seinem Heimatland Deutschland. Sie fletschten die Zähne gegen den „Panzerkardinal“ und „Rottweiler Gottes“, was immer er auch tun mochte. Dass es Joseph Ratzinger war, der wie kein anderer gegen den sexuellen Missbrauch in der Kirche durchgegriffen hatte, besänftigte sie nicht, was nur zeigt, dass es ihnen darum gar nicht ging. Ratzinger wird gehasst, weil er nicht „Eigentum der Welt ist“ (vgl. Joh 15, 15-19) und der Kirche die Notwendigkeit der Entweltlichung predigte, bereits 1958 in seinem prophetischen Vortrag über das „neue Heidentum, das im Herzen der Kirche unaufhaltsam wächst“ und wieder in seiner Konzerthausrede in Freiburg 2011. Nicht einmal in den Tagen des endgültigen Abschieds wurden hasserfüllte Schmähungen im staatlichen Fernsehen unterbunden. Es ist, als würde eine Meute geifernder Pinscher einen Riesen attackieren, damit sein Licht die Welt nicht erleuchte, aber es wird umso heller strahlen, je mehr wir es nach seinem Tode brauchen.

Deutschland hätte sich an Benedikt XVI., der größten Respekt in der Weltkirche und bei den Führern der anderen Religionen genoss, aufrichten können, aber Deutschland hat nicht gewollt. “[Jerusalem, Jerusalem], wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt, aber ihr habt nicht gewollt“ (Mt 23:37), klagt Jesus kurz vor seiner Kreuzigung. Deutschland zieht es vor, im Morast der Schuld stecken zu bleiben und sich einem einäugigen totalitären Libertinismus zu ergeben. Beim Requiem auf dem Petersplatz am 5. Januar 2023 gab es bayerische Flaggen, aber nur eine einzige deutsche. Anders als die Polen, dürfen wir Deutschen unser Land nicht lieben und auch nicht unseren Papst.

Erschütternd ist, dass er auch im Herzen der katholischen Kirche nicht geliebt wird. Bei seinem Tod am 31. Dezember 2022 läuteten die Glocken in der Stadt Rom und in vielen Ländern, aber nicht im Vatikan. Die Flaggen waren auf Halbmast gesetzt – nicht so im Vatikan. Das Begräbnis wurde bereits fünf Tage nach seinem Tod anberaumt, obwohl das Protokoll für den Papst neun Tage vorschreibt. Der Leichnam des Papstes wurde in einem weißen Lieferwagen vom Kloster Mater Eccelsiae hinunter in den Petersdom überführt. So kalt, wie es auf dem Petersplatz beim Requiem war, so kalt war die Zeremonie. Die Vögel über unseren Köpfen schrien beim Rosenkranzgebet die Trauer der dort versammelten 50.000 Menschen heraus. Auffallend war, wie viele junge Menschen und wie viele junge Priester aus aller Welt auf den Petersplatz geströmt waren. 

Papst Franziskus, an den Rollstuhl gebunden, bekleidet mit einem Rauchmantel, zelebrierte nicht selbst. In seiner Predigt von sieben Minuten wusste man nicht recht, von wem er sprach, von Jesus?, von Benedikt?, von sich selbst?, denn er erwähnte den Namen seines Vorgängers nur im letzten Satz. Ein gelehrter Theologe ließ wissen, Papst Franziskus habe vier Ratzinger-Zitate verwendet, kenntlich gemacht, hat er sie nicht. Der splendor veritatis, der Glanz der Wahrheit, der vom gesamten Wirken des „cooperator veritatis“ ausstrahlt, durfte nicht leuchten.

Aber die Zeichen sprechen. Papst Benedikt XVI. starb am 31. Dezember 2022, dem letzten Tag des Jahres, dem letzten Tag des Weihnachtsoktav, dem Gedenktag von Catherine Labouré. Die Lesung und das Evangelium dieses Tages scheinen wie für ihn ausgesucht. In der Lesung heißt es: „Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten“ (1 Joh 2, 18-21).

Vor dem Hintergrund des sogenannten „Synodalen Wegs“ der deutschen Bischöfe im Schulterschluss mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, einem nicht repräsentativen Laiengremium, treffen diese Worte den Nagel auf den Kopf, denn die Mehrheit der Bischöfe in Deutschland befindet sich nach dem Urteil des US-amerikanischen Publizisten George Weigel in der Apostasie – ist vom Glauben abgefallen. Bei einem Treffen der deutschen „Initiative Neuer Anfang“, einer Sammlungsbewegung treuer Katholiken, mit Kardinal Gerhard Müller anlässlich des Requiems stellte ich die Frage, ob er es für möglich halte, dass der deutsche Synodale Weg die Vorhut des gesamtkirchlichen synodalen Weges sei. Er beantwortete die Frage nicht. Es wird sich bald erweisen.

Papst Benedikt ist vor den Wölfen nicht davongelaufen, aber sie haben ihm mit ihrer „sprungbereiten Feindseligkeit“ größtes Leid zugefügt und zu seinen Lebzeiten sein Bemühen hintertrieben, die Kirche zu ihrer eigentlichen Sendung zurückzuführen: der Verkündigung der unveränderlichen Botschaft Jesu Christi und der Bereitstellung der Heilsmittel für die Gläubigen, um das ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes zu erlangen.

Das Evangelium am Sterbetag war der Johannesprolog, die größte Verdichtung der Offenbarung Gottes durch seinen Sohn Jesus Christus. „Er kam in sein Eigentum, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,11). Joseph Ratzinger hat den Prolog unermüdlich entfaltet mit seiner Verkündigung und mit seinem Leben. Nun ist er aufgenommen von den Seinen im Himmel, über die er in seinem langen Leben so gut gesprochen hat.

Der 31. Dezember war auch der Gedenktag von Catherine Labouré, die durch eine Erscheinung der Muttergottes beauftragt wurde, eine Medaille prägen zu lassen, welche sich als „wundertätige Medaille“ millionenfach in der Welt verbreitet hat mit dem Gebet: „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ – auch dies ein Testament.

Nun ist er tot, der KATECHON, der noch zehn lange Jahre nach seinem Rücktritt ausharren musste und vielleicht noch aufgehalten hat, dass sich „der Widersacher in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt“ (2 Tess 2,4). Ob sein Rücktritt Gottes Wille war, wie Benedikt sicher glaubte, das wird er nun wissen. Joseph Ratzinger liebte Jesus Christus und hat ihm opfer- und leidensbereit mit allen Fasern seines großen Lebens gedient. Er liebte auch die Menschen und tat alles, damit der Heilsweg der Kirche begehbar bleibt. Signore, ti amo, waren seine letzten Worte. In der Bedrängnis, die vor uns liegt, können wir aus seinem Erbe schöpfen, wie auch wir in dieser Liebe wachsen und sterben können.
 


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Lesermeinungen

 Schillerlocke 14. Jänner 2023 
 

Man sollte indes nicht vergessen,

dass zum einen das Pontifikat von Papst Benedikt bereits etliche Jahre zurücklag, weshalb er nicht wie ein im Amt verstorbener Papst verabschiedet werden konnte, und dass zum andern Papst Benedikt für sich selbst kein dermaßen großes Format des Requiems für nötig hielt wie für seinen Vorgänger Johannes Paul II.


0
 
 JP2B16 13. Jänner 2023 
 

Ein großes Vergelt's Gott, Frau Kuby...

... Ihre tiefe Zuneigung zu unserem Herrn zeigt sich an Ihrer beneidenswerten tiefen Zuneigung zu unserem Bayrischen Heiligen Vater. Möge diese Zuneigung Vielen ein Beispiel sein!

In La Salette (kirchlich anerkannt) gab es die zutiefst erschreckende Prophezeihung:
"Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrists werden." Der Hl. Erzengel Michael hat in Sievernich am 19.10.2022 die Verdorbenheit der Kleriker ganz konkret benannt und in diesem Zusammenhang ein wahrhaft unvorstellbares Geheimnis offenbart, dass nämlich die "Rettung" vom Volke ausgeht, also auch und in besonderem Maße wohl gerade von jenen, die sich jetzt ganz spontan, ihrem tiefen Bedürfnis vertrauend, auf den (auch ungewissen) Weg nach Rom gemacht haben. Sie alle sind stellvertetend DAS wahre KirchenVOLK, dem der Ewiger Vater offenbar soviel Gnade zuteil werden lassen möchte, dass WIR es sind, die die Kehrtwende der Menschheit einleiten werden. Diese Aussicht sollte uns alle doch sehr hoffnungsvoll stimmen!


1
 
 Smaragdos 13. Jänner 2023 
 

Werter Chris2:

Bitte, lassen Sie Kardinal Burke leben. Es reicht, dass Kardinal Pell tot ist... ;)


0
 
 Chris2 13. Jänner 2023 
 

Schrecklich, dass der Vatikan

den Tod dieses großen Papstes ignorierte (Glocken, Flaggen). Das hatte ich noch gar nicht gewusst. Um so schöner sind all die guten Vorzeichen rund um seinen Heimgang, die Gabriele Kuby aufzählt. Ja, wir haben einen großen Fürsprecher beim Herrn gewonnen. Mit Kardinal Burke wohl sogar zwei. Haben wir doch mehr Mut, wir Kleingläubigen im stirmgepeitschten Schifflein auf dem See Genezareth...


2
 
 Antlitz Christi 13. Jänner 2023 
 

So ist es

Diesem Nachruf stimme ich voll und ganz zu und danke für den Mut, die Realität ins Wort zu bringen und mitzuteilen. Amos 3, 7 Nichts tut Gott der Herr, ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluss offenbart hat. Frau Kuby hat meines Erachtens diese Gabe von Gott empfangen. Danken wir Gott, dass er auch durch mit Gott tief verbundene Menschen zu uns redet.


3
 
 Kephas_de 13. Jänner 2023 

@naiverkatholik – Keine Sorge.

Die Predigt des Heiligen Vaters mag nur sieben Minuten gedauert haben, aber sie hatte es in sich.

Mein Italienisch reichte nur aus, um die biblischen Anspielungen zu verstehen, und mit dem letzten Satz zu begreifen, dass der Papst die Seligpreisung des guten Verwalters auf Papst Benedikt übertrug.

Daher kann ich die Kritik, die ja nicht nur von einer Seite geübt wurde, zwar verstehen, meine aber, dass sie oberflächlich ist. Das war– sehr verdichtet – eine geistliche Würdigung des verstorbenen Papstes als Hirt und Verwalter.

Ich bin Gabriele Kuby sehr dankbar für ihre Würdigung des verstorbenen Papstes und füge ein Zitat eines Weggefährten und Freundes des verstorbenen Benedikt XVI hinzu: Wer weiß, was der liebe Gott sich dabei gedacht hat, den Papa Emerito so lange am Leben zu lassen.

Nehmen wir uns ein Beispiel daran, seien wir selbst an unserem Platz »Katechon« des Kommens des Antichristen – ohne zu spekulieren, wer das sein könnte.


3
 
 lesa 13. Jänner 2023 

Gehen Sie zu den Priestern. Man soll hier eine Kapelle bauen. (Maria in Lourdes)

Danke für das beeindruckende Zeugnis Ihres Erlebens!

Geboren wurde Josef Ratzinger an einem Karsamstag, dem 16. April, am Gedenktag der Hl. Bernadette Soubirous. Ihr hat die "schöne Dame" am 25. März 1858 ihren Namen mitgeteilt: „Que soy era Immaculada Councepcio / Ich bin die Unbefleckte Empfängnis.” Gestorben am 31.Dezember, dem Gedenktag der Hl. Catharina Labouré, wie Frau Kuby anmerkt. Ja, ein Testament.

Bernadette musste Gras essen, ehe die heilende Quelle zu fließen begann Sie erntete dafür Unverständnis. Aber die Quelle kam und fließt und fließt.

Ohne Sühne keine Quelle, keine Eucharistie, keine Kirche, kein Heil ...

"Im Anfang war das Wort". (Joh 1, 1)
Mit dem Rosenkranz erbitten wir das Wort Gottes.

Und heute ist Fatimatag.


3
 
 naiverkatholik 13. Jänner 2023 
 

Volle Zustimmung zum Nachruf, aber....

Was mir nicht gefällt, sind die negativen Andeutungen über Franziskus.Dass er im Rollstuhl nicht zelebrierte, nur 7 min. predigte, noch dazu unklar. Besser wäre der Abschnitt ganz weggelassen worden. Er baut unnötige Aversionen auf gegenüber Franziskus, der schon 1000 gute Dinge über Bene gesagt hat. Der Nachrufstil erinnert an der Stelle an Synodale, die in Nach-Synodenreferaten entsprechend negative Andeutungen etwa über Kardinal Wölki machten. Man deutet an, hat aber eine negative Absicht. Das darf nicht der Stil von Neuer Anfang werden, sonst bin ich raus.


0
 
 J. Rückert 13. Jänner 2023 
 

Der beste Nachruf,

den ich las. Er kommt von einer Frau.


2
 
 Perlinde 13. Jänner 2023 
 

Vergelt`s Gott


5
 
 Stock 13. Jänner 2023 
 

Herzlichen Dank, Frau Kuby!

Ohne ›captatio benevolentiae‹: Ich bin dankbar für Ihre Streitschriften, Apologien für die christliche Wahrheit. Sie ziehen dafür nicht weniger reaktive Bosheit auf sich wie sie Benedikt XVI. traf und auch weiterhin zum gepflegten Repertoire des Rufmords gegen den Papst kolportiert werden wird. Doch habe ich den sicheren Eindruck, dass der Widerstandsgeist des verstorbenen Papstes jetzt erst höchst ›virulent‹ wird …


4
 
 follower 13. Jänner 2023 

Danke Frau Kuby

Der Heilige Geist spricht durch Ihr Herz und die Sehnsucht nach der Wahrheit. In der Kirche tut er es auch, aber er lässt auch die Diktatur des Relativismus zu. Wir Laien (Schafe in der Herde) brauchen solche Analysen. Ich freue mich immer, wenn ich erkenne, dass ich noch richtig ticke. Das Gefühl, einer Glaubensgemeinschaft anzugehören,in der die Wahrheit die zentrale Rolle spielt, ist klar erkennbar für mich. Hinzu kommt eine Äußerung, die ich von einer Bibelwissenschaftlerin aus San Franzisko gesagt bekommen habe; dass nämlich neben all den Störungen in der Kirche gleichzeitig eine neue Zeit vorbereitet wird, nämlich durch "wunderbare" (so drückte sie sich aus) junge Kerle in den Seminaren, die die neuen Hirten sein werden. Der Triumph Marias ist sicher.


6
 
 golden 13. Jänner 2023 
 

Das Beste von Benedikt sagen:

Ein Papst, ein Theologe, der von Jesus Christus wahrheitsgetreu gelehrt hat.Allen getreu mitlehrenden sei Dank in diesen Zeiten !


4
 
 Stock 13. Jänner 2023 
 

Herzlichen Dank, Frau Kuby,


6
 
 HeikeSti 13. Jänner 2023 
 

Die Person tritt hinter die Botschaft zurück.

Schon bei seiner Bischofsweihe im Jahr 1977 hat Joseph Ratzinger betont, dass der Bischof eine Zeuge der Frohen Botschaft ist. Als Person hat er hinter der Botschaft, die er auszurichten hat, zurückzutreten. Die Botschaft steht im Mittelpunkt, nicht der Bote. Ich finde das großartig formuliert. Auch wenn Joseph Ratzinger/Benedikt XVI, der große Denker, Theologe, Prediger und Mensch nun tot ist (oder besser: zu Gott heimgegangen ist), lebt seine Botschaft. DARAUF kommt es an (und nicht um kleinliche Kritik oder überflüssige sancto-subito-Diskussionen).


3
 
 ThomasR 13. Jänner 2023 
 

die Attacke betrifft nicht nur Papst Benedkit sondern

gesamte Kirche als Sakrament-Papst Benedikt hat diese Kirche immer vertreten und immer verteidigt

Inzwischen werden selbst die Erstkommunionkinder nicht in Ruhe gelassen=> es ist davon auszugehen daß über 50 % Erstkommnunionkindern (in Novus Ordo) in Deutschalnd die Erstkommunion ohne Beichte empfangen (es ist immer Entscheidung des Ortspfarrers die Erstkommunionkinder ohne Beichte zur Erstkommunion zuzulassen bzw die Erstkommunionkindern auch zur Erstbeichte vorbereiten=> es hat also Quelle in einer säkularisierten Priesterausbildung/Zelebrationsrichtung von Novus ordo für die jeweiligen BIschöfe Ordinaren zuständig sind
-nix corona die Erstkommunion ohne Beichte ist Entwicklung von letzten 20 und nicht letzten 3 JAhre
Kard. Döpfner(RIP)ließ Priesterseminar in Freisinsing bereits 1968 schließen wo er zu viel Widerstand gegen eigene antropozentrischen Ideen erwartet hat (selbstverständlich über eine Intrige in Rom,damit Rom von sich Schließung der Fachhochschule Freising erwirkt)

www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html


4
 
 bibelfreund 13. Jänner 2023 
 

Bewegend

Solche Artikel bauen einen auf — wenn man daran denkt, dass der Wahn der satten suizidalen Irrlehrer sukzessive alles zerstört. Es wird zeit, dass sich die entschiedenen, bibeltreuen Christen in einer Bekenntnis-Ökumene sammeln —- da wie es Papst Benedikt mit seinem Schülerkreis praktiziert hat.


7
 
 SalvatoreMio 13. Jänner 2023 
 

Durch Mark und Bein ....

@Wirklich, sehr geehrte Frau Kuby! Irgendwie erschreckend, Ihre Worte und Wahrnehmungen, aber ich bin sicher, dass sie stimmen! Schon lange ist mir klar: würden wir kompromisslos wie Christus sprechen und auftreten, wir würden zerrissen wie er: von den eigenen Angehörigen, von den Mitchristen. Papst Benedikt hat solche Prügel ertragen! Dank sei ihm dafür, großer Dank!


11
 
 Flamme 13. Jänner 2023 
 

Dank an Frau Kuby

Eine wunderbare Würdigung! Sie geht durch Mark und Bein. Klarsichtig, aufrichtig, symbolisch. Wir werden auch Ihre Stimme weiterhin dringend brauchen.


9
 
 H. Müller 13. Jänner 2023 
 

Großartig

Wir leben in Zeiten in denen unkluge Äußerungen - man wir dafür abgestraft - Wahrheiten sind. Papst Benedikt ist schon ab seiner Habilitationsschrift damit konfrontiert worden. Und wer nach seinem Tod für ihn spricht, dem ergeht es wie ihm. Aber Wahrheiten müssen gesagt werden.


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