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Massive Kritik an Priester nach bibeltreuer Predigt über LGBTIQ

11. Jänner 2023 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
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Der Benediktinerpater ermutigte die Menschen, zum katholischen Glauben zu stehen und sich durch moderne Strömungen nicht verwirren zu lassen.


Wittichenau (kath.net/CNA/jg)

Pater Joachim Wernersbach OSB, ein in Wittichenau (Bistum Görlitz) tätiger Priester, hat in seiner Predigt bei der Christmette die klassische Familie, die aus „Mann, Frau und Kind“ besteht, verteidigt und moderne Strömungen wie die LGBTIQ-Ideologie kritisiert. Für seine Aussagen, welche der biblischen Lehre entsprechen, ist er jetzt heftigen Angriffen ausgesetzt.

Die Predigt wurde gefilmt und ausschnittsweise über soziale Medien verbreitet.

Zwei Teilnehmerinnen der Christmette in Wittichenau, einer Kleinstadt in Sachsen mit 6.000 Einwohnern, starteten daraufhin eine Online-Petition gegen P. Joachim. Eine der beiden räumte im Gespräch mit t-online allerdings ein, dass der Benediktinerpater lediglich die Lehre der Kirche verkündet habe. Nach ihrer Ansicht hätten „solche Äußerungen“ in einer Predigt in der Christmette aber „nichts zu suchen“.

Wolfgang Ipolt, der Bischof von Görlitz, stellte in einer Anfrage von CNA Deutsch fest, dass die von P. Joachim thematisierten Fragen „derzeit in und außerhalb der Kirche in der Diskussion“ seien. Sie gehörten „durchaus in den Diskurs unter uns Christen und müssen vom Evangelium her beleuchtet werden.“ Er stellte allerdings fest: „Dafür ist aber die Predigt nicht der richtige Ort.“ Es gebe keinen Grund sich in einem Weihnachtsgottesdienst „zu Fragen der Sexualmoral der Kirche bzw. zur Lebensweise einzelner Menschen kritisch zu äußern. Die Menschen erwarten gerade am Weihnachtsfest Stärkung ihres Glaubens und eine Deutung der Weihnachtsbotschaft“, merkte Bischof Ipolt wörtlich an. Wernersbach habe sich „ohne Zweifel unüberlegt und unverantwortlich geäußert“. Das habe „Gläubige vor den Kopf gestoßen und zu einer Petition an den Pfarreirat der Pfarrei bewogen“, stellte der Bischof weiter fest.


Über die weitere Tätigkeit von Pater Joachim im Bistum werde es ein klärendes Gespräch geben. Bis jetzt habe es laut Bischof Ipolt keine Beschwerden gegeben. Er sei von den Menschen immer als „guter Seelsorger“ bezeichnet worden, ergänzte er.

P. Joachim ist Benediktiner der Abtei Tholey (Saarland), dem ältesten Kloster auf deutschem Boden. Er hilft seit 2021 in Wittichenau in der Seelsorge aus. Das Kloster Tholey hat sich von seinen Aussagen distanziert. Die Abtei verwahre sich ausdrücklich gegen das von Wernersbach gezeichnete Menschenbild und dessen schöpfungsgeschichtliche Aussagen. Wörtlich gaben die Benediktiner von Tholey bekannt: „Die von unserem Mitbruder getroffenen Wertungen und fehlendes pastorales Einfühlungsvermögen widersprechen nicht nur der gesellschaftlichen Realität, sondern diskriminieren in vielfacher Hinsicht große Teile der Gesellschaft, etwa im Bild der Frauen, im Verständnis von Familie und auch gegenüber den queeren Mitmenschen sowie der LGBT-Gemeinde.“ Als Konsequenz ist ihm „jede Art der pastoralen Tätigkeit im Umfeld des Klosters“ untersagt, berichtet die Nachrichtenseite reitschuster.de.

UPDATE: Die evangelische Nachrichtenagentur „idea“ veröffentlichte zu diesem Vorgang eine Kommentar der kommissarischen idea-Leiterin Daniela Städter. Städter verweist zunächst auf die Meinungsfreiheit, die „Umfragen zufolge“ viele Deutsche „in Gefahr“ sähen. „Fast jeder Zweite hat laut einer INSA-Umfrage für IDEA das Gefühl, seine Meinung nicht frei äußern zu dürfen. Wie begründet diese Ängste sind, zeigt einmal mehr der Umgang mit dieser Predigt. Sie mag ihre Schwächen haben“. „Aber von dem Hass, der Pater Joachim unterstellt wird, findet sich in seiner Predigt keine Spur.“ Wernersbach vertrete „Positionen, die legitim sind und auch kein vorläufiges Predigtverbot rechtfertigen. Die wütenden Reaktionen in den Medien zeigen, dass er mit seiner Beschreibung der Gegenwart jedenfalls in einem Punkt ins Schwarze getroffen hat: Unser Land gleicht immer öfter einem Absurdistan – in dem eine laute Minderheit den Ton angibt, die weder von Gott noch von der Meinungsfreiheit etwas wissen will.“

Inhalt der Predigt

Das „Wunder von Weihnachten“ sei „dass der unfassbar große Gott“ sich „klein gemacht und in die Krippe gelegt“ habe, sagte P. Joachim einleitend. Damit sei es den Menschen möglich geworden, „eine konkrete Vorstellung von ihm und eine Beziehung auch zu ihm“ haben zu können.

Vom Weihnachtswunder könne man verschiedene Dinge ableiten, darunter die Tatsache, dass das Leben des Menschen im Mutterleib beginne. Auch die „Heiligkeit der Familie“ sei aus dem Weihnachtsereignis zu erkennen. Die Familie bestehe aus „Mann, Frau und Kind“. In diesem Zusammenhang sei etwa eine Adoption möglich, wie es die Annahme Jesu durch den hl. Josef zeige.

Er wünsche deshalb „denen, die an die traditionelle Familie glauben, extra große Freude, weil sie sich nicht beirren lassen und den schädlichen modernen Strömungen folgen oder gar huldigen.“

Besonders kritisiert wurde folgende Passage der Predigt, die hier wörtlich wiedergegeben ist: „Gott hat uns Lebensweisen empfohlen, die natürlich und schön sind und die im Einklang mit der göttlichen Ordnung stehen. Es gibt so viele seltsame moderne Strömungen. Man hört von Gender und Transgender, von Transhumanismus und reproduktiver Gesundheit, von Wokeness und LGBTIQ, von Diversität und Identität, von multiplen Geschlechtern und Geschlechtsumwandlungen, dazu noch von diesem verheerenden neuen Offenbarungsverständnis des Synodalen Weges. Schon die Begriffe, meine Lieben, sind absolut befremdlich. Sie haben alle eines gemeinsam: Es fehlt ihnen an Schönheit, es fehlt ihnen an Stimmigkeit, und es fehlt ihnen an Natürlichkeit. Es fehlt einfach der Wohlklang. Sie sind sperrig und bringen unsere Seele, unser Innerstes einfach nicht zum schwingen. Sie sind nicht im Einklang, nicht in Harmonie mit der unvorstellbar schönen göttlichen Ordnung. Eine große Dissonanz ist über unser Land hereingebrochen.“

Christus sei zur Auflösung dieser Dissonanz in die Welt gekommen. Die Gemeinschaft und das Glück des ewigen Lebens mit Christus bezeichnete P. Joachim als „unschätzbar kostbares Geschenk an alle Menschen, die guten Willens sind“.

Abschließend ermutigte er die Gläubigen, zum katholischen Glauben zu stehen und sich nicht verwirren zu lassen. Wörtlich sagte er: „Stehen wir zu unserem Glauben, ruhen wir gelassen in der Gewissheit, dass wir Gott auf unserer Seite haben. Freut euch und frohlocket, ihr Lieben. Christus der Retter ist da! Amen, alleluja!“

 


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Lesermeinungen

 greti 15. Jänner 2023 
 

Was für eine "Schmusepredigt"

will man denn in Wittichenau hören? Und auch filmen?

Gehen wir mal davon aus, daß Wittichenau nächstes Jahr keine Christmette, mindestens aber eine weniger hat! Oder der Bischof kommt persönlich.

Außerdem kann sich Wittichenau glücklich schätzen, daß sich kein Zisterzienser von Neuzelle zu Weihnachten in diese Ortschaft verlaufen hat.

Sehr zu empfehlen: Dienstag Abend die Hl. Messe aus Neuzelle mit Predigt.


0
 
 Claudia Schwarz 14. Jänner 2023 
 

Petition für Pater Wernersbach

Inzwischen gibt es eine Gegenpetition für eine Aufhebung der Suspendierung von Pater Wernersbach:

www.patriotpetition.org/2023/01/12/die-suspendierung-von-pater-wernersbach-muss-sofort-aufgehoben-werden/


3
 
 Peter Flache 13. Jänner 2023 
 

Bedenklich

Auffällig bei derlei Attacken ist immer die Dünnflüssigkeit der Argumente. Zwei relative Wahrheiten könnten ja ziemlich entspannt einander korrigieren. Hier aber trifft Wahrheit auf Lauheit, deshalb baut der Widerspruch auch nicht auf Argumenten auf, sondern auf Befindlichkeiten. Diese Beobachtung kann man auf vielerlei Gebieten machen und vermutlich – oder hoffentlich steckt dahinter auch ein schlechtes Gewissen der Würdenträger.


1
 
 ottokar 13. Jänner 2023 
 

Was zeigt der Vorgang :

Der Vorgang hier und die Diskussion zeigen, dass der Zeitgeist , der bereits Moral und Gesetzeslage des Staates massgeblich steuert, mittlerweile auch Glaubensprinzipien und Moral unserer Kirchen in Besitz genommen hat.Die Regierungen laufen mit der Anpassung an den Zeitgeist mit Erfolg dem Wähler hinterher, die Kirchen glauben offensichtlich es dem Staat gleichtun zu müssen und meinen durch Anpassung an den Zeitgeist mehr Gläubige an Land ziehen zu können. Weit gefehlt! Die unglaublich hohen Austrittszahlen müsste den Kirchen doch zeigen, dass dies kein Weg ist Gläubige zu halten oder an sich zu ziehen.Dabei spielt eine entscheidende Rolle die Pseudobotschaft des synodalen Weges, dass es ja ohnehin keine Sünde mehr gäbe, die uns ein bequemes Leben erschweren könnte. Und wenn es ohnehin keine Sünde mehr gibt, warum sollte ich mich dann um nur "lästige" kirchliche Vorschriften kümmern? Nein, endlich Freiheit verspricht der Zeitgeist und viele Kirchenmänner/frauen stimmen da ein.


4
 
 SalvatoreMio 12. Jänner 2023 
 

Das Miteinander bei kath.net

@Liebe scentia umana: Ihre Zeilen machen mir stärker bewusst: hier schreiben Personen, die sich nicht kennen, ganz verschiedene Hintergründe und Erfahrungen haben usw. Da ist es eigentlich erstaunlich, wie gut allgemein das Miteinander funktioniert; wie wir uns bemühen, unsere Gedanken zu offenbaren und einander zu bereichern. Das möchte ich auch weiter lernen - in Geduld! - Danke für unseren Austausch und Ihnen sowie allen hier reichen Segen!


7
 
 scientia humana 12. Jänner 2023 
 

Hm, ich glaube ich bin doch bei Ihnen beiden,

liebe Iesa und SalvatoreMio: Danke für Ihre Repliken!

Natürlich machen wir alle Fehler, natürlich können wir alle nicht ohne Emotionen schreiben. Aber wir können uns verbesseren, indem wir uns gegenseitig auf Fehler aufmerksam machen.

Ich halte es für einen Fehler, Nebenkriegsschauplätze aufzumachen, die für die gute Sache nicht entscheidend sind und auf denen "wir" ggf. noch nicht einmal Recht haben.

Ich fürchte, es ist eine Art psychologisches Gesetz, dass solche Inkonsequenzen von der Gegenseite, wenn auch nicht inhaltlich/sachlich durchdrungen (s. Bischof, Abtei, Onlinepetition), so dennoch irgendwie gespürt werden und Emotionen auslösen -- besonders wenn im Nebenkriegsschauplatz bereits an Emotionen appeliert wurde. Damit fühlt sich die Gegenseite noch mehr im Recht und schlägt um sich.

Das passiert uns allen -- vorwärts und rückwärts, damit es weniger wird, denke ich, ist konstruktive Kritik so wichtig für die gute Sache.


1
 
 SalvatoreMio 12. Jänner 2023 
 

Alle anderen Formen menschlichen Zusammenlebens sind Irrwege ...

@Lieber Msgr. Schlegl! Vor gut 3 Jahren hätte ich noch so argumentieren wollen wie Sie in Ihrem Beitrag. Aber glauben Sie mir: auf diesem Sektor hat sich im Denken der Leute in Windeseile vieles geändert! Und kein Bischof hier in Deutschland sagt etwas dagegen, sondern umgekehrt! Ich sehe es auch in meiner Stadt mit diversen Kirchengemeinden: "OutInChurch" ist eine Art "Glaubensbekenntnis" für die hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeiter geworden; wer mit wem zusammenlebt, ist egal. Alles ist "in Ordnung"! Was noch vor wenigen Jahren galt, lieber Msgr. Schlegl, das gilt nicht mehr! So sieht es aus. Wer öffentlich dagegen kontert, wird zum seelischen Märtyrer gemacht oder erlebt Ähnliches wie der Pater Wernersbach.


6
 
 SalvatoreMio 12. Jänner 2023 
 

Kann man Mensch sein, ohne Emotionen zum Ausdruck zu bringen?

@Liebe scientia humana: es geht uns allen wohl so: wir lesen etwas, bleiben an gewissen Worten hängen, die Unbehagen auslösen und beachten den Rest nicht weiter. Wer kann sich davon freisprechen? - Doch was haben Sie gegen Emotionen? Wir bringen sie zum Ausdruck durch Lachen, Weinen, Stirnrunzeln, Nicken, Kopfschütteln und auch durch blumige oder düstere Worte usw. - Der Pater hat Wahres und Wichtiges deutlich gemacht und es gegen Ende durch emotionsvolle Worte unterstrichen. Das ist legitim und normal, zumal dann, wenn die Zuhörer zwischen 6 und 95 sind und auch ansonsten sehr unterschiedlich. - Nur Gesetzestexte kann man emotionslos herunterleiern mit dem Ergebnis, das kaum jemand richtig hinhört.


5
 
 lesa 12. Jänner 2023 

@scientia humana: Es war nicht gleich ganz verständlich, was Sie in Ihrem ersten posting meinen. Inzwischen ist es klar, danke. @salvatoreMio ist im übrigen durchaus "kritikfähig". Für uns alle gilt: "Wer arbeitet, macht Fehler", nicht wahr?


2
 
 lesa 12. Jänner 2023 

Die "conditia humana" ist von der Wahrheit der Schöpfungswirklichkeit nicht zu trennen

Vorsicht, genau da ist die Falle der Schlange! Gewiss muss man die Verfassung der Zuhörer beachten, in diesem übertragenen Sinn kann von "conditia humana" die Rede . Aber zur "conditia humana" gehört zuallererst die Vorgabe des Schöpfers. Wer diese, wie es die politische Korrektheit verlangt, verleugnet, statt bekräftigt, dient dem Antichrist. Sodann gehört zur 2conditia humana auch die Wahrheitsfähigkeit und der akute Bedarf an Orientierung. Auf diesen hat P. Joachim reagiert ohne spitze Akzente, einfach mit der Lehre der Schrift und der Kirche. Weil eine übertriebene Rücksichtnahme auf Kosten der Wahrheit ging, kam es auf dieser Gratwanderung zu massiven Abstürzen. Man verlor mehr und mehr den Mut, die gesunde Lehre zu verkündigen, sondern schmeichelte hauptsächlich den Ohren. Dazu gehört auch das Gendern in sämtlichen Variationen, das die "conditia humana" nicht fördert, sondern das gesunde Denken von innen her zersetzt - eine "conditia", die einige an die gute Luft flüchten lässt.


4
 
 scientia humana 12. Jänner 2023 
 

Lieber SalvatoreMio, Sie haben richtig gelesen

Ich habe mich auf das wörtliche Zitat des Artikels bezogen und da denke ich, liegt meine Einschätzung richtig. Oder nicht?

Auch Sie antworten mit Emotion: Es tut weh, wenn dann jemand meint ...
Erlauben Sie mir offen zu schreiben:

Mangelnde Kritikfähgikeit hinter Emotionen zu verstecken, ist leider nicht nur eine der Grundstrategien des synodalen Wegs ....

Dazu: Meine Kritik ist konstruktiv, nicht destruktiv.


1
 
 SCHLEGL 12. Jänner 2023 
 

Eine schwierige Gratwanderung

Ohne Zweifel hat der Benediktinerpater sachlich Recht! Ob er es angemessen war diese ganze Angelegenheit ausgerechnet in der Weihnachtsmesse anzusprechen, kann diskutiert werden. Denn zu Weihnachten geht es um die INKARNATION-"Das Wort ist Fleisch geworden". Der ewige Sohn Gottes nahm aus Maria die menschliche Natur an, die er vorher noch nicht hatte. Er hat damit unsere Conditio humana geteilt.
Die Predigt wäre eher am Fest der "Heiligen Familie" fällig gewesen. Ich habe im Stephansdom vor einigen Jahren zu diesem Thema Kardinal Dr. Franz König zitiert, der bei einer TV-Messe aus Mariazell im Jahr 2000 sagte: "Alle anderen Formen menschlichen Zusammenlebens, die heute an die Stelle der christliche Familie gestellt werden, werden sich als das erweisen, was sie sind, Irrwege der Menschheitsgeschichte!"
Niemand von den ca. 900-1000 Anwesenden hat sich aufgeregt. Auch in meinem roten Gymnasium habe ich das in der Oberstufe gesagt und die Schüler/innen haben es verstanden!


2
 
 lesa 12. Jänner 2023 

Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen (Lk)

@Rückert: Wie aktuell! Gespräch König Ahab und Elija: "Bist du es, Verderber Israels?" Elija entgegnete: Nicht ich habe Israel ins Verderben gestürzt, sondern du und das Haus deines Vaters, weil ihr die Gebote des Herrn übertreten habt und den Baalen nachgelaufen seid." (1 Kön 18, 18 u.19)
"Elija trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn Jahwe der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem! Doch das Volk gab ihm keine Antwort. Da sagte Elija zum Volk: Ich allein bin als Prophet des Herrn übrig geblieben; die Propheten des Baal aber sind vierhundertfünfzig. Man gebe uns zwei Stiere. Sie sollen sich einen auswählen, ihn zerteilen und auf das Holz legen, aber kein Feuer anzünden...Der Gott, der mit Feuer antwortet, ist der wahre Gott.(aus 1 Kön 18, 21-24)
Feuer der Verfolgung in der Nachfolge besonders heute. und am Ende die Seligpreisung des Herrn: "Freut euch und jubelt, euer Lohn im Himmel wird groß sein." (Mt)


4
 
 Väterchen Frost 11. Jänner 2023 
 

Schreiben Sie der Abtei oder dem Bischof Ihre Meinung!

Die Abtei: [email protected]
Bischof Ipolt: [email protected]


5
 
 J. Rückert 11. Jänner 2023 
 

Das "Lied von der Glocke"

Der Autoritätsverlust ist durchgehend! In Schulen und Kindergärten gilt der "Elternwille". Allgemein wird im Lande der Meinung aggressiver Minderheiten Rechnung getragen, ja, man unterwirft sich ihnen. Die Amtskirche marschiert im Schwarm. Sie fürchtet sich vor dem Wolf und opfert lieber ihre Hirten. Die katholische Lehre, der Katechismus, sei in der Diskussion, innerkirchlich - und gesellschaftlich. Man müsse Klugheit, sprich Vorsicht, sprich Feigheit walten lassen. Man sei nicht mehr im Besitz der alleinigen Wahrheit. Man könne es so oder so sehen, sei dafür und auch dagegen!
Ihr könnt nicht nach beiden Seiten hinken, sagt ein Prophet (Namen vergessen). Man kann nicht dem Himmel und der Unterwelt eine Kerze anzünden. Die Lage verschärft sich:
"... und Würgerbanden ziehen umher ..." - F. Schiller.
Wir werden existentiellen Entscheidungen nicht entgehen!


5
 
 Zeitzeuge 11. Jänner 2023 
 

In einfacher Sprache: Der Pater brachte klar zum Ausdruck,

daß die Handlungen und Meinungen, welche sich in

den besagten Begriffen ausdrücken, der

Schöpfungsordnung GOTTES widersprechen.

Daß dieses so auch der Lehre der kath. Kirche

entspricht, wurde auch von einer der Petitions-

damen zum Ausdruck gebracht.

Jeder gläubige Katholik sieht das genau so!

Die zeit(un)geistgerechte Stellungnahme der

Abtei Tholey ist ganz sicher das Gegenteil

einer Verteidigung der verbindlichen kath.

Morallehre!


6
 
 SalvatoreMio 11. Jänner 2023 
 

Chaos säen - Chaos ernten!? Ich glaube, ich lese nicht recht!

@scientia humana: Vielleicht finden Sie eine Möglichkeit, sich die Predigt selbst anzuhören! Sie enthielt viele wichtige Elemente ohne 'schräge Theologie'. Der Pater sprach über die große Freudeschenk, die Gott uns bereitet hat durch die Geburt seines Sohnes. ("Seht, ich verkünde Euch eine große Freude" - sagten die Engel). Er wollte auch die vielen Kinder ansprechen, deren Freude natürlich auch stark auf die Geschenke ausgerichtet ist; er hat die für uns alle unfassbare Menschwerdung Gottes in würdiger Weise angesprochen und vieles mehr! - Endlich hat ein Priester den Mut, von der Schöpfungsordnung zu sprechen, die in der Gemeinschaft von Maria, Josef und dem Kind handgreiflich und sichtbar ist und spricht dabei von "Harmonie, Schönheit usw.". Und so dumm war der Pater gewiss nicht, dass er nicht wusste, was für ein heißes Eisen er mutig in die Hand nehmen würde! - Es tut weh, wenn dann jemand meint, er habe Chaos gesät und Chaos geerntet.


7
 
 Lemaitre 11. Jänner 2023 
 

Kontakt Pater Joachim...

Auf der Website der Kirchengemeinde kann seine E-Mailadresse gefunden werden:

[email protected]

Schreiben wir ihm, jetzt braucht er es besonders.


6
 
 Lemaitre 11. Jänner 2023 
 

...

Ich wollte die Abtei bezüglich ihrer Haltung und vor allem Umgang mit Pater Joachim kontaktieren & meine Meinung hierzu mitteilen. Leider funktioniert das Kontaktformular der Website bezeichnenderweise nicht... Schade. Wenn selbst seine Mit"brüder" ihm in den Rücken fallen, so braucht er umso mehr die Unterstützung der normalen Gläubigen.


9
 
 scientia humana 11. Jänner 2023 
 

Eine kritische Stimme aus einer anderen Richtung

Habe ich richtig verstanden, gewisse Begriffe seien absolut befremdlich, es fehle ihnen an Schönheit, Stimmigkeit, Natürlichkeit und Wohlklang. Sie seien nicht im Einklang mit der göttlichen Ordnung und Christus sei zur Auflösung dieser Dissonanz gekommen?

Das finde ich befremdlich: Begriffe (nicht Tatsachen) stören des Paters ästhetische Ideal, das er absolut setzt (Privatmeinung?) und Jesus sei Mensch geworden, diese Ästhetik wiederherzustellen (schräge Theologie?)

Vielleicht hat der Pater ja gemeint, die dahinter liegenden Begriffe seien unscharf und kaschierten ideologisch aufgeladen menschenfeindliches Handeln? Warum sagt und erklärt er das dann nicht? So tut er seinem Anliegen doch keinen Gefallen?

Wer Chaos säht, wird Chaos ernten (Bischofsrepik und Onlinepetion): des Paters Emotionen führen zu Emotionen, die sich nicht mit Inhalten auseinandersetzen.


1
 
 Florian75 11. Jänner 2023 
 

Lieber P. Joachim

Die Predigt war eine sehr gute und passt treffend zum Weihnachtsfest. Sie haben nichts Falsches gesagt. Schämen müssen sich zuerst die zwei Damen die sich beschwert haben. Warum sind sie eigentlich in die Christmette gekommen. Vom Bischof Ipold, hätte ich auch eine andere Reaktion erwartet. Eigentlich habe ich ihn in guter Erinnerung. Die Abtei Tholey sollte sich schämen über das was sie da von sich gegeben hat. P. Joachim danke für diese gute Predigt.


11
 
 lesa 11. Jänner 2023 

Lasst euch nicht irreführen, sagt der Herr in der Endzeitrede

[email protected]: Danke für die Details und den Bericht, wie es Bischof Oster gegangen ist. Wie schwer haben es die Hirten! Wir müssen viel für sie beten. Wenn sie jetzt diesem Terror nachgeben, geht noch der letzte Rest an christlicher Moral als halt für die Menschen bachab. @lakota: Ja, eine Verdummung macht sich breit. Aber genauer gesagt, haben wir es wohl inzwischen mit dem Lügenwahn zu tun, den der Katechismus für die Endzeit ankündigt zusammen mit einem Passa, das die Kirche noch durchleiden muss, ehe der Herr kommt. Was nicht heißt, dass wir nicht für die Wahrheit eintreten müssen - gelegen oder ungelegen, wie zB. in diesem Fall P. Joachim.
Danke allen postern hier!


6
 
 Rosenpsalter 11. Jänner 2023 
 

Gemütlichkeit...

Ich habe das Gefühl, dass zu Weihnachten es um Gemütlichkeit gehen soll. "Hurra, der Retter ist da!" M.M.n. hat Bischof Ipolt seine primäre Aufgabe (zu lehren) verpasst. Auch in der Haltung der Abtei Tholey zeigt sich, dass viele die Knie vor dem Zeitgeist beugen. Worum geht es? Ist der Auftrag der Kirche warme Gedanken/Gefühle zu vermitteln, oder das“Wort“ zu verkünden? „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Gott ist Mensch geworden, um Seelen -nicht Gefälligkeitspreise - zu gewinnen.

Beten wir um ein neues Pfingsten: "Mutter Gottes, überflute die ganze Menschheit mit dem Gnadenwirken Deiner Liebesflamme, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen."


6
 
 MPDE 11. Jänner 2023 
 

Unfassbar

Also öffentliche Denunziation und Anzeige gegen glaubenstreue Priester ist ja mittlerweile Alltag. Ich bin von der Reaktion Bischofs Ipolts tief enttäuscht, habe ich ihn doch für einen der wenigen noch katholischen Bischöfe gehalten. Das Statement der Abtei Tholey ist an peinlicher Selbstverleugnung nicht mehr zu überbieten. Schämen sollten die sich! Bei den Nazis wären sie wohl auch brav mit marschiert!


7
 
 Philipp Neri 11. Jänner 2023 

Kirchliche Moral nicht mehr erwünscht?

Die Arugumentation, dass die gesellschaftlichen Wirklichkeiten nicht dem Inhalt der Predigt mehr entsprechen würden, klingt ähnlich dem, was auch in den 30er- und 40er-Jahren hier in Deutschland von Seiten des Staates immer zu hören war.
Die Gläubigen wurden damals dazu aufgerufen, ihre Hirten zu denunzieren,
wenn sie in den Predigten der öffentlichen Meinung gegenüber zuwider gesprochen hatten. Dadurch wurde bewusst eine "Kultur" der Angst erzeugt, um die Kritiker des öffentlichen Mainstreams so zum Schweigen zu bringen!
Jetzt sagen wohl wieder einige reflexartig, dass man das doch nicht miteinander vergleichen könne. Ich frage aber: Warum denn nicht?


14
 
 Chris2 11. Jänner 2023 
 

Es geht doch längst ums Ganze,

um die Freiheit der Wissenschaft und der Religionsausübung, die Meinungsfreiheit und den Schutz der Familie vor ideologisch übergriffiger Staatsgewalt. So lange Gender- (nichts sei angeboren) und Homo-Ideologie (alles sei angeboren) nach Belieben den Diskurs bestimmen können, wird es immer schlimmer. Es wäre Aufgabe der Bischöfe, mutigen Priestern den Rücken zu stärken. Denn LGBT-Aktivisten glauben längst, sich alles erlauben zu dürfen, da sie ja per se die Diskriminierten und Opfer sind. Wie viele von ihnen sich diese Pseudo-Opferrolle wohl genau deswegen bewusst ausgesucht haben (oder gar, um ungestraft in die Frauenumkleide zu dürfen?)?

www.welt.de/vermischtes/plus242920943/Diskriminierungsvorwuerfe-Trans-Mutter-beklagt-Rauswurf-des-vierjaehrigen-Sohnes-aus-Kita-in-Kassel.html


4
 
 SalvatoreMio 11. Jänner 2023 
 

Haben die Damen mit P. Joachim das Gespräch gesucht?

@Liebe Lesa! Wie durch Zufall stieß ich gleich nach Weihnachten auf die Begebenheit. Lt. meiner Erinnerung: zwei junge Damen der Gemeinde beschwerten sich hinterher beim Pater, er hätte wenigstens zuvor das Gespräch suchen sollen, z. B. mit einem Gremium; gleichzeitig machten sie ihm klar, dass er in jedem Fall falsch liegen würde. Dann initiierten sie eine Petition, die wohl gut 500 Personen unterschrieben. Und so nahm die Tragik ihren Lauf. - Übrigens wagte Bischof Oster auf sehr feine Weise im Passauer Dom 2020 auch eine Predigt, die in diese Richtung ging, und die man bei Youtube findet. Er musste ganz hässliche Kommentare einstecken.


11
 
 Dottrina 11. Jänner 2023 
 

Die Wahrheit!

Pater Joachim hat doch nur die Wahrheit gepredigt. Das vertragen aber die links-grün-bunt-vers....ten und gehirngewaschenen Menschen nicht mehr. Mut und Kraft, lieber Pater Joachim. Auch ich kriege jedes Mal Kontra von den Gutmenschen in meinem Umfeld, wenn ich die Homo- und LGBT-Szene kritisiere und für eine normale Familie mit Mutter, Vater und Kind(ern) eintrete.


11
 
 borromeo 11. Jänner 2023 

Einspruch, Herr Bischof Ipolt!

"Wolfgang Ipolt, der Bischof von Görlitz, [...] stellte allerdings fest: 'Dafür ist aber die Predigt nicht der richtige Ort.' “

Doch, Herr Bischof, eine Predigt kann für die Thematisierung der genannten Inhalte durchaus genau der richtige Ort sein. Zumal in einer Christmette.

Zum einen geht es dort um die Geburt Jesu, sein Eintreten in die Welt als zunächst schwaches Menschenkind, welches als Teil einer Familie aufwächst, obwohl es Gottes Sohn ist. Das allein war auch damals schon nicht "gesellschaftliche Realität", sondern ein großes Wunder und das ist es immer noch. Daher geht es an Weihnachten auch um die Themen Leben, Lebensschutz und Familie im christlichen Sinne!

Zum anderen kommen zur Christmette (heute manchmal, früher öfter) auch Menschen, deren einziger Kontakt zur Kirche im Jahr diese Messe darstellt. Und gerade auch diese Menschen (wie alle anderen) dürfen bei dieser Gelegenheit angesprochen und vielleicht sensibilisiert werden!


15
 
 SalvatoreMio 11. Jänner 2023 
 

Über manche Ordensgemeinschaften kann man sich nur "wundern"

Auch das Thema: "Segen für Personen gleichgeschlechtlicher Beziehung" gehört in diesen Bereich. Man kann nur voll Schrecken feststellen, wie manche Ordensgemeinschaften dazu stehen, siehe "Link" (und das sind nicht die einzigen - leider!)

www.orden.de/aktuelles/meldung/vatikan-nein-zur-segnung-homosexueller-paare-ordensgemeinschaften-reagieren-mit-empoerung-und-kritik


12
 
 Zeitzeuge 11. Jänner 2023 
 

Bischof Ipolt ist auch kein "weisser Ritter";

er sollte einmal über 2 Tim 4,2 meditieren......!

Die Verantwortlichen der Abtei Tholey haben sich

mit ihrer Distanzierung von der verbindlichen

katholischen Morallehre distanziert.

Das nennt man Häresie - und außer GOTT dem HERRN

wird niemand diese Lehrabweichler zur

Rechenschaft ziehen und den Pater rehabilitieren.

Hebr. 10,31 spricht allerdings ein deutliche

Sprache!


11
 
 lesa 11. Jänner 2023 

Hirten, fürchtet euch nicht! (vor den Menschen)

Dank an Pater Joachim und an Frau Daniela Städter für ihren Kommentar! Wenn die Meinungsfreiheit mehr und mehr eingeschränkt wird, liegt es auch an solchen Reaktionen der kirchlichen Obrigkeit, wie dieser hier vom Bistum und von der Abtei. Vermutlich sind sie erschrocken und haben in einem Angstreflex reagiert. Genau diesen Reflex aber sollten Kirchenvertreter schnell ablegen. IHR Menschenbild ist hier falsch, nicht das des Paters. Ihre Äußerungen fördern die Vernebelung und Irrwege. Pater Joachim hat wohl auch nicht zum Vergnügen die gefährliche Verirrung thematisiert, sondern aus dem Verantwortungsgefühl heraus, die Menschen vor dem Verlust des ewigen Lebens zu schützen. "Was ist der Mensch?" Darum geht es zu Weihnachte! Haben die Damen mit P. Joachim das Gespräch gesucht? Der hätte ihnen vielleicht verständlich gemacht, wie sehr Menschen Orientierung brauchen zum Schutz vor den Sackgassen und Gefängnissen der "schönen neuen Welt". Aber: "WIR bestimmen, was gepredigt werden darf"!


10
 
 lakota 11. Jänner 2023 
 

Die Dummheit wächst und wächst....

"...Nach ihrer Ansicht hätten „solche Äußerungen“ in einer Predigt in der Christmette aber „nichts zu suchen...".

Da stehen diese Gestörten vor der Krippe mit der Heiligen Familie - Jesus, Maria und Josef - und beschweren sich, daß der Priester sagt, eine Familie bestehe aus Mann, Frau und Kind.

Lieber Pater Joachim, ich muss gerade an die Worte Jesu denken:"...habe ich unrecht geredet, weise mir das Unrecht nach, habe ich aber recht geredet...
SIE haben recht geredet, aber Ihre Abtei hat mit ihren Äusserungen ein Armutszeugnis abgelegt und Bischof Ipolt enttäuscht mich hier auch.


13
 
 SalvatoreMio 11. Jänner 2023 
 

Beten wir für den Pater Wernersbach! Wie man gegen ihn vorgeht, ist skandalös!

Ich ärgere mich über mich selbst: ich hatte ein Video gesehen mit der ganzen, sehr schönen Weihnachtsmesse; kann es nicht wiederfinden! Aber die Predigt konnte ich wieder aufstöbern. Man findet sie im Link - etwas scrollen - in deutscher Sprache.


10
 
 ottokar 11. Jänner 2023 
 

Ich verstehe die (klatholische) Welt nicht mehr

Was eigentlich hat der gute Pater Wernersbach Falsches gesagt? Er hat doch nur den göttlichen Schöpfungsplan verteidigt und in den Mittelpunkt seiner Ausführungen deshalb die Familie gestellt. Ich finde, das passt gerade heute besonders gut zu Weihnachten, wo doch die gottgewollte Familienform aus Vater, Mutter und Kindern bereits gesetzlich neu definiert werden soll. Josef und Maria und das Jesuskind, die heilige Familie , sie sind unser Vorbild. Dass selbst Bischof Ipolit das nicht versteht, erschüttert mich.Was soll denn die Weihnachtsbotschaft anderes verkünden, als dass der Gottessohn in eine Familie hineingeboren wurde, um aus der Familie heraus den Frieden zu verkünden . Und der von Bischof Ipolit durch seine Aussagen in Schutz genommene Synodale (Irr)Weg bemüht sich ja gerade den Inhalt der Verkündigung des Gottessohnes zu zerlegen mit der Absicht, sich den eigenen , bequemen Glauben zu schaffen.


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 Passero 11. Jänner 2023 
 

”Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleu

P. Joachim hat als Seelsorger völlig richtig gehandelt und die wahre Lehre verkündet!
Anscheinend wäre eine apostolische Visitation der Abtei und des Bischofs notwendig!


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 Walahfrid Strabo 11. Jänner 2023 

Wer die Wahrheit ausspricht...

...braucht ein schnelles Pferd.


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 Smaragdos 11. Jänner 2023 
 

Unterstützung für Pater Joachim

"Die von unserem Mitbruder getroffenen Wertungen... widersprechen nicht nur der gesellschaftlichen Realität..."

Seit wann muss eine katholische Predigt mit den gesellschaftlichen Realitäten übereinstimmen? Das ist reine Verweltlichung, armes Tholey!

Heute sind wir so weit, dass katholische Priester von der katholischen Kirche (!) verfolgt oder zumindest gemassregelt werden, während die rebellischen Priester tun und lassen können, was sie wollen. Eine Schande.

Ihnen viel Kraft und Mut, lieber Pater Joachim! Ich stehe hinter Ihnen!

"Die Menschen erwarten gerade am Weihnachtsfest Stärkung ihres Glaubens" (Bischof Ipolt). Was war denn diese Predigt anderes als das, im Gegensatz zu so vielen anderen, politisch korrekten Predigten??


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