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Sogar ein grüner Ministerpräsident hat genug vom Gendern in der Schule

12. Jänner 2023 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat genug vom Gendern in der Schule.  "Die Schulen müssen sich an das halten, was der Rat für deutsche Rechtschreibung vorgibt. Sonst haben wir am Ende keine einheitliche Rechtschreibung mehr"


Stuttgart (kath.net)

Jetzt hat sogar Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann genug vom Gendern in der Schule.  "Die Schulen müssen sich an das halten, was der Rat für deutsche Rechtschreibung vorgibt. Sonst haben wir am Ende keine einheitliche Rechtschreibung mehr", betont der Grünen-Politiker laut "BILD". "Es ist schon schlimm genug, dass so viele unserer Grundschüler nicht lesen können. Man muss es denen nicht noch erschweren, indem man in der Schule Dinge schreibt, die man gar nicht spricht." Kretschmann ist auch überzeugt, dass man Sprache nicht politisch befehlen könne.


Unterstützung für die Position gibt es auch von Bildungsverbände. So betont Gerhard Brand vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) gegenüber der DPA, dass Schüler ein klares Regelwerk zum Erlernen der Sprache benötig. Dieses Regelwerk bestehe bereits. "Es sieht weder kreative Schreibweisen, noch Sternchen, Schrägstriche, Unterstriche, Doppelpunkte und xe vor – schon gar nicht deren willkürlichen Einsatz", betont Brand. Auch der Philologenverband kritisiert "unsinniges Gendern". "Auch in der DDR wurde versucht, Bewusstsein über von oben verordneten Sprachgebrauch zu schaffen."


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