Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. "Vaccine Amen"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Panik in Magdeburg
  11. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  14. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

Missbrauchs-Zwischenbericht belastet Berliner Jugendhilfe und evangelische Einrichtungen schwer

20. Dezember 2022 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Universität Hildesheim: Es „wird ersichtlich, dass jenes Netzwerk, mit dem Helmut Kentler verwoben war, bis in die Gegenwart wirkt“ (Zitat) – Erhebliche Vorwürfe von Missbrauchsfällen, die bis in die Strukturen der evangelischen Kirche hineinreichten


Hildesheim-Berlin-Tübingen (kath.net) Zu schockierenden Ergebnissen kommt der wissenschaftliche Zwischenbericht der Universität Hildesheim. Zunächst wurde das Agieren der (staatlichen) Berliner Kinder- und Jugendhilfe sowie ihre Zusammenarbeit mit dem schon seit längerem umstrittenen Sexualpädagogen Helmut Kentler in der Vergangenheit betrachtet. Dann weiteten sich die Fragekreise aus, so dass der Zwischenbericht unter Auswertung auf die Aussagen eines Missbrauchsopfers schreibt: „Erzählungen wie diese machen deutlich, dass das Anliegen der Aufarbeitung nicht reduzierbar ist auf die Betrachtung von Kinder- und Jugendhilfestrukturen. Es wird deutlich, dass jene Netzwerke in Strukturen der evangelischen Kirche, u. a auch in Strukturen von Bildungseinrichtungen, hineinreichen und diese Stränge nicht losgelöst voneinander betrachtet werden können.“ „Die Hinweise der betroffenen Person im Interview“ bezögen sich dabei nicht nur auf eine evangelische Kirchengemeinde, „sondern gehen darüber hinaus“. Die betroffene Person schildert dabei, dass ihre Erfahrungen „jahrelang nicht ernst genommen wurden“. Ihre Erzählung rahmte „die betroffene Person mit den historischen Gegebenheiten der damaligen Zeit („Emanzipationsbewegungen“ mit Blick auf Homosexualität oder „Kirche von unten“), die es aus ihrer Sicht verunmöglichten, Pädophilie bzw. Pädosexualität zu hinterfragen bzw. hinterfragen zu dürfen“.


Aber nicht zuletzt gab es in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe offenbar „mehrere Mitarbeiter*innen der Senatsverwaltung sowie von Bezirksjugendämtern“, die „in dieses Netzwerk“ von Pädophilen „verflochten waren und dadurch organisational die Zugängen, z.B. für pädophile Männer zu den jungen Menschen, geschaffen und legitimiert“ haben.

Außerdem belegt der Zwischenbericht erstmals anhand von Aussagen einer betroffenen Person, „dass sie und die anderen jungen Menschen während dieser Zeit bei Helmut Kentler massiven Übergriffen und sexualisierter Gewalt durch Helmut Kentler selbst ausgesetzt waren“, dabei seien „junge Menschen im Alter von 10 bis 14 Jahren“ „seine Favoriten“ gewesen.

Detaillierte Informationen in der Pressemeldung der Universität Hildesheim zum Zwischenbericht, siehe Link.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Jothekieker 20. Dezember 2022 
 

Strukturelle Gründe

Offenbar bedürfen die evangelischen Gemeinden und das Land Berlin eines synodalen Prozesses.


4
 
 bibelfreund 20. Dezember 2022 
 

Diese sauerei ….

… rund um den Odenwaldschul-elternsprecher u kirchentagspräsidenten Richard von Weizsäcker müsste der endgültige Todesstoß für die ekd sein -/ aber Medien, Pietismus und cdu (ver)schweigen


3
 
 Hängematte 20. Dezember 2022 
 

Diese Information sollte durch alle "Qualitätszeitungen" und Medien

verbreitet werden. Denn die Sexualpädagogik der Vielfalt, welche von den Regierungen propagiert wird und und dem christlichen Menschenbild widerspricht und viel Schaden anrichtet, basiert auf der
Philosophie und auf dem "Werk" des Pädophilen Helmut Kentler.
Wie werden sich einmal die Minister und "Pädagogen" verantworten,
wenn der ganze Skandal um Kentere und sein "Werk" an die Öffentlichkeit kommt????


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  15. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz