Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. „Warum bin ich Christ“
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

"Diese Flüchtlingskrise wird größer als 2015".

1. November 2022 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Migrationsforscher Gerald Knaus: Terror gegen Zivilisten und Zerstörung der Infrastruktur in der Ukraine sollen eine neue Flüchtlingsbewegung in Gang setzen. Klares Ziels des Kremls. Erinnert an die Blockade von West-Berlin unter Stalin


Berlin (kath.net)
"Diese Flüchtlingskrise wird größer als 2015". Putins Angriffe auf die Ukraine stürzen die EU in eine historische Flüchtlingskrise. Zusammen mit den Menschen, die über die Balkanroute einreisen, stehe Deutschland diesen Winter vor einer einzigartigen humanitären Herausforderung. Das erklärt der öst. Migrationsforscher Gerald Knaus in einem Interview mit NTV. Knaus verweist darauf, dass diese Flüchtlingspolitik ein klares Ziel des Kremls sei und dies auch wochenalang im russischen Fernsehen als Strategie diskutiert wurde. Der Terror gegen Zivilisten und Zerstörung der Infrastruktur und Energieversorgung sollen eine neue Flüchtlingsbewegung in Gang setzen.


Die humanitäre Krise erinnere ihn seit Februar an die Blockade von West-Berlin unter Stalin, die anschließend zur Berliner Luftbrücke geführt habe. Für Knaus entstehe derzeit ein humanitärer Ausnahmezustand, den es in Europa seit den 1940er Jahren nicht mehr gegeben habe. Tatsächlich haben 2022 bislang schon mehr Menschen in Deutschland Schutz gesucht als im Rekordjahr 2015. "Die Krise liegt nicht hinter uns, sie könnte sich nochmal drastisch verschärfen." Die beste Fluchtursachenbekämpfung sei daher, dass man die Ukraine finanziell und militärisch unterstütze. Polen aber auch Tschechien haben laut Knaus bislang pro Kopf dreimal mehr Ukrainer aufgenommen als Deutschland. Der Migrationsforscher schlägt auch vor, dass man für den Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine schon jetzt die eingefrorenen russischen Zentralbankdevisen konfiszieren und dafür verwende, damit es in der Ukraine nicht zu einer Hyperinflation komme.

Jetzt gehe es darum, dass die Ukraine den Winter überstehe.  Bei Zurückeroberung von weiterem Territorium dürften im Frühjahr sehr viele Ukrainer zurückkehren können. Dieser Winter werde aber laut Knaus eine "einzigartige humanitäre Herausforderung". "Es wird ein Test. Putin setzt darauf, dass die Europäer ihn nicht bestehen. Er hat sich aber zuvor schon in der EU getäuscht, auch in Deutschland. Wir müssen zeigen, dass er sich wieder täuscht.", betont der Migrationsforscher.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  4. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  5. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  8. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  9. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  10. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  11. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  12. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  13. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  14. 'Tatsächlich Gott'
  15. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz