Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Italienische Onlinezeitung: Vatikanreaktion auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen/Hamburg
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start

5. Oktober 2022 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Gegensatz zu Kirchenglocken beinhaltet der „Adhan“ das muslimische Glaubensbekenntnis: „Allah ist größer. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah. Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Prophet ist“


Köln (kath.net) An der Kölner Zentralmoschee darf möglicherweise ab Mitte Oktober der Muezzin öffentlich zum Freitagsgebet rufen. Gemäß Angaben einer Sprecherin der Stadt Köln müssten am Vertrag nur noch einige Kleinigkeiten nachgebessert werden, dann sei der Vertrag mit der Türkisch-Islamischen Union Ditib bereit zur Unterzeichnung. Das berichtete die österreichische „Kronenzeitung“ anhand deutscher Presseberichte. Das Projekt sei als Pilotprojekt auf zwei Jahre begrenzt, es müssen einige Vorschriften beachtet werden: der Muezzinruf darf nur 5 Minuten dauern und sei nur einmal am Freitag erlaubt, die Lautstärke werde begrenzt. Außerdem müsse die Ditib die Nachbarn informieren und eine Ansprechsperson angeben. Die Stadt Köln verwies in diesem Zusammenhang bereits früher auf die Religionsfreihet und auf das christliche Glockengeläut.


Integrationsexperte Ahmad Mansour äußerte bereits vor einigen Monaten dazu, dass es sich um „naive Symbolpolitik“ handle, die obendrein die Akzeptanz von Muslimen in Deutschland nicht stärken, „sondern zu mehr Spaltung in unserer Gesellschaft beitragen“ werde. Außerdem gehe es seiner Einschätzung zufolge der Kölner Zentralmoschee „nur um ‚Sichtbarkeit und Machtanspruch‘“, berichtet die Kronenzeitung weiter.

Nicht nur Kommunalpolitiker, sondern auch liberale Muslime haben nach Angabe der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ bereits heftige Kritik an dem Pilotprojekt geäußert: es begünstige die Ausbreitung des politischen Islams.

Doch um was handelt es sich beim Muezzinruf? Der „Adhan“ besteht in seinem Kern aus dem Glaubensbekenntnis des Islam. Er hat, leicht variiert zwischen sunnitischem und schiitischem Islam, folgenden Text, der mehrfach wiederholt wird: „Allah ist größer. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah. Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Prophet ist. Eilt zum Gebet. Eilt zum Heil.“ Die Gleichsetzung mit christlichen Kirchenglocken übersieht u.a. die Tatsache, dass die Kirchenglocken kein öffentliches Glaubensbekenntnis beinhalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  5. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  8. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  9. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  10. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  11. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  12. Im Puls des Herzens Gottes
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  15. UNICEF-Daten widerlegen Hungersnot-Narrativ im Gazastreifen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz