Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  13. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start

5. Oktober 2022 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Gegensatz zu Kirchenglocken beinhaltet der „Adhan“ das muslimische Glaubensbekenntnis: „Allah ist größer. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah. Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Prophet ist“


Köln (kath.net) An der Kölner Zentralmoschee darf möglicherweise ab Mitte Oktober der Muezzin öffentlich zum Freitagsgebet rufen. Gemäß Angaben einer Sprecherin der Stadt Köln müssten am Vertrag nur noch einige Kleinigkeiten nachgebessert werden, dann sei der Vertrag mit der Türkisch-Islamischen Union Ditib bereit zur Unterzeichnung. Das berichtete die österreichische „Kronenzeitung“ anhand deutscher Presseberichte. Das Projekt sei als Pilotprojekt auf zwei Jahre begrenzt, es müssen einige Vorschriften beachtet werden: der Muezzinruf darf nur 5 Minuten dauern und sei nur einmal am Freitag erlaubt, die Lautstärke werde begrenzt. Außerdem müsse die Ditib die Nachbarn informieren und eine Ansprechsperson angeben. Die Stadt Köln verwies in diesem Zusammenhang bereits früher auf die Religionsfreihet und auf das christliche Glockengeläut.


Integrationsexperte Ahmad Mansour äußerte bereits vor einigen Monaten dazu, dass es sich um „naive Symbolpolitik“ handle, die obendrein die Akzeptanz von Muslimen in Deutschland nicht stärken, „sondern zu mehr Spaltung in unserer Gesellschaft beitragen“ werde. Außerdem gehe es seiner Einschätzung zufolge der Kölner Zentralmoschee „nur um ‚Sichtbarkeit und Machtanspruch‘“, berichtet die Kronenzeitung weiter.

Nicht nur Kommunalpolitiker, sondern auch liberale Muslime haben nach Angabe der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ bereits heftige Kritik an dem Pilotprojekt geäußert: es begünstige die Ausbreitung des politischen Islams.

Doch um was handelt es sich beim Muezzinruf? Der „Adhan“ besteht in seinem Kern aus dem Glaubensbekenntnis des Islam. Er hat, leicht variiert zwischen sunnitischem und schiitischem Islam, folgenden Text, der mehrfach wiederholt wird: „Allah ist größer. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah. Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Prophet ist. Eilt zum Gebet. Eilt zum Heil.“ Die Gleichsetzung mit christlichen Kirchenglocken übersieht u.a. die Tatsache, dass die Kirchenglocken kein öffentliches Glaubensbekenntnis beinhalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  8. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  9. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. Beschließen ohne zu entscheiden?
  14. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  15. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz