Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

UN-Vollversammlung: Vatikan verurteilt russische Drohungen mit Atomwaffen

26. September 2022 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinalstaatssekretär Parolin: "Krieg in der Ukraine untergräbt nicht nur System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sondern konfrontiert uns auch mit Gefahr einer nuklearen Zerstörung, sei es durch Eskalation oder durch einen Unfall"


New York/Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen besorgt angesichts der Gefahr einer nuklearen Eskalation infolge des Kriegs in der Ukraine geäußert. In seiner Rede in New York am Wochenende (Samstag; Ortszeit) forderte der zweite Mann des Vatikan laut "Vatican News" auch eine Reform der Vereinten Nationen, um eine Zukunft in Sicherheit und Frieden zu ermöglichen. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg ging Parolin auf die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen ein und verurteilte ausdrücklich auch jegliches Drohen dazu. "Jede Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen ist verabscheuungswürdig und verdient eine unmissverständliche Verurteilung", betonte der Kardinalstaatssekretär. Konzertiertes Handeln sei dringend notwendig, denn "der Krieg in der Ukraine untergräbt nicht nur das System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sondern konfrontiert uns auch mit der Gefahr einer nuklearen Zerstörung, sei es durch Eskalation oder durch einen Unfall", so Parolin.


Der vatikanische Kardinalstaatssekretär ging in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung auch auf weitere aktuelle Konflikte und Krisen sowie die Themen Armut, Migration und Klimawandel ein. Die Vereinten Nationen selbst rief er dazu auf, "so schnell wie möglich zu einer breiten Übereinstimmung und einem echten Konsens innerhalb dieser Organisation zu gelangen, wenn ihre internationale Glaubwürdigkeit als wahre Familie der Nationen wiederhergestellt werden soll".

Dazu empfahl Parolin eine Reform über die Generalversammlung hinaus, bis hin zu Gremien, "die über eine wirksame Exekutivfunktion verfügen, wie etwa der Sicherheitsrat". Parolin betonte weiter, dass insbesondere die ständigen Mitglieder eine entscheidende Verantwortung für die Aufrechterhaltung von Frieden und Ordnung in der Welt hätten und übte deutliche Kritik: "Wenn es keine gemeinsame Vision oder keinen politischen Willen für ein friedliches Zusammenleben gibt und die Hüter des Friedens selbst die Regeln ignorieren, die sie zu verteidigen vorgeben, werden sie selbst zu Verursachern von schwerem Unrecht. Das von ungezügeltem Eigeninteresse und der Logik der Macht getriebene System ist schwer beschädigt und gefährdet." Der Kardinal mahnte, das Gemeinwohl über parteipolitische Interessen zu stellen.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 AngelView 26. September 2022 
 

Mal in den Spielgel schauen!

Wieso verurteilt der Vatikan auf politischer Seite (UN) eine Situation, die er selbst auf kirchlicher Seite, auf Seite des Glaubens selbst schafft bzw. aufrecht erhält?
Da lebe doch mal die Glaubwürdigkeit!

Würde man im letzten Absatz "Frieden und Ordnung" durch "Glaube und Heil" ersetzen, wäre das ein prima Vorschlag für die "interne" Arbeit.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz