Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  6. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  7. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'

UN-Vollversammlung: Vatikan verurteilt russische Drohungen mit Atomwaffen

26. September 2022 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinalstaatssekretär Parolin: "Krieg in der Ukraine untergräbt nicht nur System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sondern konfrontiert uns auch mit Gefahr einer nuklearen Zerstörung, sei es durch Eskalation oder durch einen Unfall"


New York/Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen besorgt angesichts der Gefahr einer nuklearen Eskalation infolge des Kriegs in der Ukraine geäußert. In seiner Rede in New York am Wochenende (Samstag; Ortszeit) forderte der zweite Mann des Vatikan laut "Vatican News" auch eine Reform der Vereinten Nationen, um eine Zukunft in Sicherheit und Frieden zu ermöglichen. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg ging Parolin auf die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen ein und verurteilte ausdrücklich auch jegliches Drohen dazu. "Jede Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen ist verabscheuungswürdig und verdient eine unmissverständliche Verurteilung", betonte der Kardinalstaatssekretär. Konzertiertes Handeln sei dringend notwendig, denn "der Krieg in der Ukraine untergräbt nicht nur das System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sondern konfrontiert uns auch mit der Gefahr einer nuklearen Zerstörung, sei es durch Eskalation oder durch einen Unfall", so Parolin.


Der vatikanische Kardinalstaatssekretär ging in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung auch auf weitere aktuelle Konflikte und Krisen sowie die Themen Armut, Migration und Klimawandel ein. Die Vereinten Nationen selbst rief er dazu auf, "so schnell wie möglich zu einer breiten Übereinstimmung und einem echten Konsens innerhalb dieser Organisation zu gelangen, wenn ihre internationale Glaubwürdigkeit als wahre Familie der Nationen wiederhergestellt werden soll".

Dazu empfahl Parolin eine Reform über die Generalversammlung hinaus, bis hin zu Gremien, "die über eine wirksame Exekutivfunktion verfügen, wie etwa der Sicherheitsrat". Parolin betonte weiter, dass insbesondere die ständigen Mitglieder eine entscheidende Verantwortung für die Aufrechterhaltung von Frieden und Ordnung in der Welt hätten und übte deutliche Kritik: "Wenn es keine gemeinsame Vision oder keinen politischen Willen für ein friedliches Zusammenleben gibt und die Hüter des Friedens selbst die Regeln ignorieren, die sie zu verteidigen vorgeben, werden sie selbst zu Verursachern von schwerem Unrecht. Das von ungezügeltem Eigeninteresse und der Logik der Macht getriebene System ist schwer beschädigt und gefährdet." Der Kardinal mahnte, das Gemeinwohl über parteipolitische Interessen zu stellen.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz