Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden

UN-Vollversammlung: Vatikan verurteilt russische Drohungen mit Atomwaffen

26. September 2022 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinalstaatssekretär Parolin: "Krieg in der Ukraine untergräbt nicht nur System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sondern konfrontiert uns auch mit Gefahr einer nuklearen Zerstörung, sei es durch Eskalation oder durch einen Unfall"


New York/Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen besorgt angesichts der Gefahr einer nuklearen Eskalation infolge des Kriegs in der Ukraine geäußert. In seiner Rede in New York am Wochenende (Samstag; Ortszeit) forderte der zweite Mann des Vatikan laut "Vatican News" auch eine Reform der Vereinten Nationen, um eine Zukunft in Sicherheit und Frieden zu ermöglichen. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg ging Parolin auf die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen ein und verurteilte ausdrücklich auch jegliches Drohen dazu. "Jede Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen ist verabscheuungswürdig und verdient eine unmissverständliche Verurteilung", betonte der Kardinalstaatssekretär. Konzertiertes Handeln sei dringend notwendig, denn "der Krieg in der Ukraine untergräbt nicht nur das System der Nichtverbreitung von Kernwaffen, sondern konfrontiert uns auch mit der Gefahr einer nuklearen Zerstörung, sei es durch Eskalation oder durch einen Unfall", so Parolin.


Der vatikanische Kardinalstaatssekretär ging in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung auch auf weitere aktuelle Konflikte und Krisen sowie die Themen Armut, Migration und Klimawandel ein. Die Vereinten Nationen selbst rief er dazu auf, "so schnell wie möglich zu einer breiten Übereinstimmung und einem echten Konsens innerhalb dieser Organisation zu gelangen, wenn ihre internationale Glaubwürdigkeit als wahre Familie der Nationen wiederhergestellt werden soll".

Dazu empfahl Parolin eine Reform über die Generalversammlung hinaus, bis hin zu Gremien, "die über eine wirksame Exekutivfunktion verfügen, wie etwa der Sicherheitsrat". Parolin betonte weiter, dass insbesondere die ständigen Mitglieder eine entscheidende Verantwortung für die Aufrechterhaltung von Frieden und Ordnung in der Welt hätten und übte deutliche Kritik: "Wenn es keine gemeinsame Vision oder keinen politischen Willen für ein friedliches Zusammenleben gibt und die Hüter des Friedens selbst die Regeln ignorieren, die sie zu verteidigen vorgeben, werden sie selbst zu Verursachern von schwerem Unrecht. Das von ungezügeltem Eigeninteresse und der Logik der Macht getriebene System ist schwer beschädigt und gefährdet." Der Kardinal mahnte, das Gemeinwohl über parteipolitische Interessen zu stellen.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz