Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  8. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  12. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver

US-Gesundheitsminister will katholische Krankenhäuser zu Abtreibungen im Notfall zwingen

25. Juli 2022 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vertreterin katholischer Mediziner sieht keinen Anlass, eine Abtreibung zur Abwendung eines medizinischen Notfalls der Mutter durchzuführen. Gute medizinische Versorgung gefährde weder Mutter noch Kind, sagt sie.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das US-Gesundheitsministerium verlangt von allen Krankenhäusern, die öffentliche Mittel erhalten, die Durchführung von Abtreibungen.

Laut einem Bericht von Axios wies das Gesundheitsministerium darauf hin, dass alle Krankenhäuser, die Abtreibungen in Notsituationen durchführen, durch Bundesgesetze geschützt seien. Das gelte unabhängig davon, ob Abtreibung im betreffenden Bundesstaat legal sei oder nicht. Von der Bestimmung sind auch katholische Krankenhäuser betroffen.

Gesundheitsminister Xavier Becerra verwies in einem Brief an die Gesundheitsdienstleister auf ein Notfallgesetz, den Emergency Medical Treatment and Active Labor Act (EMTALA). Wenn eine schwangere Patientin in einer Notlage sei, wie diese im EMTALA definiert sei, und eine Abtreibung die Maßnahme sei, um diese Notlage zu beenden, dann müsse der Arzt die Abtreibung durchführen, schrieb Becerra. Sollte ein Gesetz des Bundesstaates Abtreibungen verbieten und keine Ausnahme für das Leben und die Gesundheit der Schwangeren vorsehen oder die Ausnahme enger definiert sein als im EMTALA, dann sei das Bundesgesetz nicht anwendbar, heißt es in dem Brief weiter.


Ken Paxton, der Attorney General des Bundesstaates Texas, hat angekündigt, die Regierung Biden deshalb zu klagen. Biden wolle mittels eines Bundesgesetzes Abtreibungen in Texas erzwingen. Der Oberste Gerichtshof habe die Frage aber in die Kompetenz der Bundesstaaten verwiesen. Das Gesetz von Texas schütze das ungeborene Leben. Bidens Gesundheitsministerium wolle das wieder rückgängig machen, warf Paxton der Regierung vor.

Für Dr. Marie Hilliard vom Ethikkomitee der Catholic Medical Association ist es nicht vorstellbar, dass Abtreibung zur Abwendung eines medizinischen Notfalls bei der Mutter notwendig werden könnte. Sie verurteilte gegenüber der Catholic News Agency (CNA) den Vorstoß des US-Gesundheitsministers. Die katholischen Gesundheitsdienstleister würden die Ziele, welche im EMTALA festgelegt seien, teilen. Sie würden es als ihre Aufgabe sehen, sowohl der Mutter als auch dem Ungeborenen den höchsten Standard an medizinischer Versorgung zu ermöglichen ohne einen der Beteiligten zu gefährden und hätten gezeigt, dass dies möglich sei.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  5. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  6. „Recht auf Gebet“: Trump-Administration erlässt neue Richtlinien für US-Schulen
  7. Lebensschützer über Trump: Gemischte Bilanz nach dem ersten Jahr der zweiten Amtszeit

Abtreibung

  1. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  5. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  6. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  7. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der Tod der Theologie in Deutschland
  7. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz