SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
- Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
- Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
- „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
- Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
- Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
- Der Bischof und der Denunziant
- 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
- SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
- Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
- Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
- Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
- Der Glaube, der Gott nicht loslässt
- Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
- Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
| 
Verabscheuungswürdige Verbrechen. Was die Kirche lehrt23. Juli 2022 in Kommentar, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Man mag, kann und muss als Katholik sich über die Statements von Frau Stetter-Karp zur Abtreibung begründet empören – und darf in gotteskindlicher Treue zur Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte stehen.“ Gastkommentar von Thorsten Paprotny
Bonn-Hannover (kath.net) Die Debatte über Abtreibung ist in der Kirchenprovinz Deutschland, bedingt durch die sogenannte „Fortschrittskoalition“ und die Äußerungen der ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp, neu entfacht worden. Die Bundesfamilienministerin Lisa Paus will § 218 streichen und sagte bei „t-online“ dazu: „Wir werden eine Kommission einsetzen, die darüber beraten wird und anschließend ein Ergebnis vorlegen kann. Aber ja, ich sehe da Reformbedarf. … Meine Haltung ist da glasklar. Und die Expertinnen und Experten sollen ja keine Gesetze schreiben, das machen schon wir.“
Was können Katholiken tun? Dass prominente Mandatsträger des ZdK sich in Medien auffällig äußern und das Evangelium Jesu Christi sowie die Lehre der Kirche überheblich ignorieren, ist nichts Neues. Man mag, kann und muss als Katholik sich über die Statements von Frau Stetter-Karp zur Abtreibung begründet empören – und darf in gotteskindlicher Treue zur Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte stehen. Erinnern möchte ich darum an die Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wer sich daran nicht orientiert, denkt und handelt auch dezidiert konzilswidrig. Dort lesen wir in Abschnitt 51: „Gott, der Herr des Lebens, hat nämlich den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen, die auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden muß. Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster Sorgfalt zu schützen. Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuenswürdige Verbrechen.“ In einer Klarstellung zur vorsätzlichen Abtreibung bekräftigte die Glaubenskongregation am 11. Juli 2009: „Diesbezüglich bekräftigt die Kongregation für die Glaubenslehre erneut, dass sich die Lehre der Kirche über die Abtreibung nicht geändert hat und sich nicht ändern kann.“ 
Dr. Thorsten Paprotny lehrte von 1998-2010 am Philosophischen Seminar und von 2010 bis 2017 am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Er publizierte 2018 den Band Theologisch denken mit Benedikt XVI. im Verlag Traugott Bautz und arbeitet an einer Studie zum Verhältnis von Systematischer Theologie und Exegese im Werk von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.
kath.net-Buchtipp
Theologisch denken mit Benedikt XVI.
Von Thorsten Paprotny
Taschenbuch, 112 Seiten
2018 Bautz
ISBN 978-3-95948-336-0
Preis 15.50 EUR
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | ottokar 24. Juli 2022 | | | | Ja , verehrter Hape jetzt kann sich die Ampelkoalition bei der Vorbereitung ihrer schlimmen Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch sogar auf die Meinung des Zentralkommitees der Deutschen Katholiken berufen. Und da die Abgeordneten sicher meinen, dass das ZdK die Auffassung der katholischen Kirche in Deutschland, also aller Katholiken vertritt, werden sie uns alle dafür in Haft nehmen. |  2
| | | | | Uwe Lay 23. Juli 2022 | | | | Die Progressiven und das 2. Vaticanum Eine Nebenbemerkung: Jede Kritik am 2.Vaticanum wird von unseren progressiven Reformern als verwerflich verdammt, für sie ist es aber selbstverständlich, fast alles dort Ausgesagte als nicht mehr zeitgemäß abzulehnen, wie jetzt das Lebensrecht des Kindes im Mutterleibe.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  3
| | | | | Herbstlicht 23. Juli 2022 | | | | Das Leben ist kein Wegwerfartikel! GOTT schenkt uns das LEBEN und IHM gebührt alle Ehre!
Schon allein deshalb ist das Leben kostbar und schützenswert!
Merke: Das Leben ist kein Wegwerf-, kein Konsumartikel, welches man bei Nichtbedarf entsorgt oder im Laden umtauscht! |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
- "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
- "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
- Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
- Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
- Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
- Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
- Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
- "Für kein Geld der Welt"
- Der Bischof und der Denunziant
- Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
- FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
- In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
- Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
|