Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“

Auf "Gehet hin in Frieden" folgte Massaker der Islamisten

7. Juni 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Christen in Not"-Projektpartner Obiora Ike schildert dramatische Umstände des Terroranschlags auf katholische Kirchengemeinde im überwiegend christlichen Südwesten Nigerias


Wien  (kath.net/KAP) Als der Priester die Pfingstsonntags-Messe mit dem Schlusssegen "Gehet hin in Frieden" beendete, drangen Terroristen in die St.-Francis-Kirche im Südwesten Nigerias ein und eröffneten das Feuer auf die betenden Frauen, Kinder und Männer. Dramatisch fiel der Bericht des "Christen in Not"-Projektpartners in Nigeria, Msgr. Obiora Ike, am Dienstag über das islamistische Massaker in seiner Heimat aus, das nicht nur die christliche Welt zu Pfingsten entsetzte. Mindestens 80 Tote habe der Furor hinterlassen, dazu viele Verletzte in jetzt überfüllten Krankenhäusern. "Christen in Not" (CiN) stellte 10.000 Euro für lebensrettende Blutkonserven, Medikamente und Verbandsmaterial zur Verfügung und bittet um weitere Spenden.

Der Bischof der Diözese Ondo und die Gemeinde von St. Francis sind laut der Aussendung "geschockt, traumatisiert - und arm". Seitens der Bundesregierung in der Hauptstadt Abuja unter Präsident Muhammadu Buhari gebe es "nur Lippenbekenntnisse", an konkreter Hilfe für die Terroropfer sei sie nicht interessiert, beklagte die ökumenische Menschenrechtsorganisation. Die Christen, die das Attentat überlebten, seien ohne entsprechende medizinische Hilfe "dem Tod geweiht", appellierte Generalsekretär Elmar Kuhn. "Christen in Not" ist seit vielen Jahren in Nigeria präsent, auch im Norden des bevölkerungsreichsten Landes in Afrika, wo Fulani-Terroristen und Boko Haram als Teil des "Islamischen Staates" gezielt Christen vertreiben und auch ermorden.


CiN hilft bei Wiederansiedlungen zerstörter Dörfer, durch die die traditionellen Familienstrukturen der Gemeinden erhalten und die christliche Dorfgemeinschaft neu aufgebaut werden können. So wird laut Projektpartner Ike vermieden, dass die Betroffenen nach der Vertreibung in Flüchtlingslagern weggeschlossen werden. Angriff auf die ganze Menschheit Die jüngste Attacke erfolgte nun erstmals in Owo, der ehemaligen Hauptstadt des Yoruba-Stammes im Bundesstaat Ondo im Südwesten von Nigeria. Erstmals wagten sich die nomadischen Fulani-Hirten in dieses mehrheitlich christliche Gebiet. Ike verwies auf die dahinter liegende Absicht, "Nigeria zu islamisieren, Terror zu verbreiten, zu töten, zu zerstören und Chaos zu verursachen". An CiN richtete der Geistliche den Appell: "Sagen Sie allen Kirchenführern in Österreich, dass das Martyrium und der Angriff auf unschuldige Christen in Afrika wegen unseres gemeinsamen Glaubens ein Angriff auf die gesamte christliche Familie und die ganze Menschheit ist."

Ike ersuchte um Gebete und Unterstützung, um das Leben der Überlebenden Massakers zu retten. Es wird befürchtet, dass sich der islamistische Terror noch ausweitet: CiN zitierte einen hochrangigen Militär der Yoruba-Volksgruppe im Südwesten Nigerias, der den Überfall auf die katholische Kirche St. Francis in Owo als "Testlauf" für den bevorstehenden Beginn eines Dschihads der Fulani in diesem Gebiet bewertete. Bereits mehr als 3.000 Terroristen hätten sich in einem Lager im Yorubaland versammelt. "Christen in Not" bittet um Spenden auf das öst. Konto AT76 2011 1824 1397 6100.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  7. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz