Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  4. Der entschärfte Gott
  5. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. "Vaccine Amen"
  8. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  9. Panik in Magdeburg
  10. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  11. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  12. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  15. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt

PR-Agentur empfiehlt US-Unternehmen Stillschweigen bei Abtreibungsdebatte

11. Mai 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibung sei ein Thema, bei dem ein Unternehmen nur verlieren könne. Ganz gleich welche Position es einnehme, 15 bis 30 Prozent seiner Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer, usw. sei auf jeden Fall verärgert.


New York City (kath.net/jg)

Eine weltweit tätige große PR-Agentur empfiehlt ihren Klienten, eine mögliche Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof der USA nicht zu kommentieren. Das Nachrichtenportal Popular Info veröffentlichte ein entsprechendes Schreiben der Zeno Group, zu deren Klienten Großunternehmen wie Coca Cola, Netflix und Starbucks zählen.

Die Medien würden versuchen, Unternehmen zu finden die zu einer Stellungnahme bereit seien, schreibt Katie Cwayna, die Vizepräsidentin für Medienstrategien von Zeno. Sie legt den Klienten nahe, sich nicht zu positionieren. Dies sei eine typische 50/50 Angelegenheit. Themen, bei denen das Land gespalten sei, könnten ein Unternehmen in eine Situation bringen, in denen es auf jeden Fall verliere. Ganz gleich welche Position es einnehme, 15 bis 30 Prozent seiner Stakeholder (Eigentümer, Kunden, Mitarbeiter, usw.) seien verärgert.


Das Thema „Roe v. Wade“ werde wahrscheinlich die Nachrichten für den Rest der Woche dominieren, schreibt Cwayna weiter. Sie empfiehlt deshalb ihren Klienten, auf der Hut zu sein und Anfragen zu dem Thema nicht zu beantworten, um nicht in die Schlagzeilen zu kommen.

Nach dem Bericht erhielt Popular Info eine Reaktion von Zeno. Das Schreiben, auf welches sich der Bericht bezogen hatte, habe Empfehlungen für die ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung des Entwurfs des Urteils enthalten. Zeno habe empfohlen, bei der unmittelbaren Reaktion auf eine komplexe, sich entwickelnde Nachricht zurückhaltend zu reagieren. Man sei sich bewusst, dass von Unternehmen in zunehmendem Maße erwartet werde, zu wichtigen gesellschaftlichen Entwicklungen Stellung zu nehmen. Das sei richtig, wenn es authentisch und in Übereinstimmung mit den Werten und dem Gebaren des Unternehmens geschehe. Alle sollten gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben und das Unternehmen unterstütze das Recht einer Frau, Entscheidungen über medizinische Maßnahmen zu treffen. Gleichzeitig, so betont Zeno, lebe man in einer Welt mit unterschiedlichen Ansichten, die man respektiere.

Auf der Internetseite von Zeno ist dem Antwortschreiben noch ein Absatz hinzugefügt, in welchem das Unternehmen betont, Frauenrechte zu unterstützen. Frauen hätten das Recht, ihre Entscheidungen selbst zu treffen, insbesondere was ihre Körper und ihre Gesundheit betreffe, schreibt das Unternehmen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 11. Mai 2022 
 

Die immense Macht der Lebensfeinde

und ihrer Desinformationskampagne haben sie auch hier wieder belegt: Zeno ist weitgehend eingeknickt und hat die unwissenschaftlichen und menschenverachtenden Narrative der Aktivisten übernommen. Schließlich hat auch das Kind einen Körper, dessen Tötung nur "Aktivisten" als "Gesundheitsleistung" bezeichnen würden...


2
 
 Karlmaria 11. Mai 2022 

Der Mann hat auch ein Recht an seinem Ungeborenen Kind

Das ist bei der ganzen Diskussion einfach vergessen worden. Weil die sogenannte Gleichberechtigung eigentlich immer nur auf die Rechte der Frauen zielt. Es gibt ja keine Genderlehrstühle oder ähnliches wo es um die Rechte der Männer geht. Nun waren ja die Frauen lange mit zu wenig Rechten. Da war das schon zu verstehen. Aber wie immer kann das Pendel auch zur anderen Seite zu stark ausschlagen. Bei mir war es ja so dass sowieso keine Kinder gekommen sind. Ich bin schon seit fast 40 Jahren den Schwerbehinderten gleichgestellt wegen Bestrahlung. Ich halte mich deshalb auch stark zurück den anderen vorschreiben zu wollen was sie zu tun haben. Denn ich selbst hatte das ja nie das Thema dass ich NER machen musste. Aber beten und an den Gebetszügen teilnehmen tue ich schon. Ein weiteres Thema ist dass man zur Ehe berufen sein muss. Der Kinderwunsch ist da ein starkes Zeichen der Berufung. Ich bin da wohl nicht berufen!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  2. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  3. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  4. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  5. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  6. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  7. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt

Medien

  1. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  2. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  3. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  4. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  5. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  6. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  7. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Panik in Magdeburg
  8. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  9. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  10. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  11. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  14. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
  15. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz