Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  9. Wahrheit ist heilsrelevant
  10. Adios Toni!
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  13. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  14. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  15. „Nach der päpstlichen Erklärung brach in der Konzilsaula langanhaltender Applaus aus“

Kardinal Pell: Beccius Aussagen vor Gericht "unvollständig"

8. Mai 2022 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ex-Präfekt des Wirtschaftssekretariates kritisiert jüngste Aussagen des früheren Substituten des Staatssekretariats im vatikanischen Finanzprozess.


Rom (kath.net/ KAP)

Der australische Erzbischof George Kardinal Pell (80) hat Vorwürfe gegen seinen Dauerwidersacher Giovanni Angelo Becciu erneuert. Die jüngsten Angaben des früheren Kurienkardinals Becciu im vatikanischen Finanzprozess seien "unvollständig" und "bizarr", kritisierte Pell in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme.

Die beiden Kardinäle verbindet eine jahrelange Rivalität. Pell hatte sich einst als Präfekt des 2014 errichteten Wirtschaftssekretariates im Vatikan um eine stärkere Finanzkontrolle bei den Kurienbehörden bemüht, war dabei allerdings auf starken Widerstand Beccius gestoßen. Dieser war bis 2018 Substitut des Staatssekretariats und damit eine Art Stabschef der kirchlichen Leitungszentrale.


Im laufenden Verfahren vor dem Strafgericht des Vatikans geht es unter anderem um verlustreiche Investitionen des Staatssekretariates. Zu den Angeklagten zählt auch Becciu. Der stellte sich am Donnerstag vor Gericht als Opfer "infamer" und "haltloser" Anschuldigungen dar. Zudem legte er Dokumente vor, die ihn entlasten sollen. Seinem Widersacher Pell warf der Italiener vor, ihn mit "schändlichen und unerträglichen Unterstellungen" in ein schlechtes Licht zu rücken.

Der Australier hatte in einem Interview vor einigen Monaten Spekulationen und Verdächtigungen neue Nahrung gegeben. Darin warf er seinem geschassten Kollegen indirekt vor, für dubiose Überweisungen nach Australien verantwortlich gewesen zu sein. Konkret soll es um 2,3 Millionen Australische Dollar (rund 1,5 Millionen Euro) gehen. Ein Teil des Geldes floss demnach im Jahr 2017, als der inzwischen freigesprochene Pell wegen Missbrauchsvorwürfen in seiner Heimat zusehends unter Druck geriet.

Becciu gab nun im Finanzprozess an, das Geld sei nachweislich für die Bezahlung einer Internet-Domain namens ".catholic" eingesetzt worden. Als Beleg präsentierte er neben anderen Dokumenten eine angebliche Genehmigung Pells aus dem Jahr 2015. Der argumentiert indes, bei den von Becciu veranlassten Transaktionen handele es sich "offensichtlich um ganz andere Zahlungen". "Was war der Zweck?", fragt Pell am Ende seiner neuen Stellungnahme.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  6. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  7. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  8. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  9. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  10. Adios Toni!
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  13. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  14. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  15. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz