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Beschuldigung der Kirche als „hilfreiche“ Entlastung für bischöfliches Fehlverhalten

22. April 2022 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
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„Die Behauptung der Synodenlenker Marx und Bätzing, systemische Gründe wären für die Missbrauchstaten von Geistlichen und das Fehlverhalten von Bischöfen verantwortlich, ist wissenschaftlich unhaltbar.“ Gastkommentar von Hubert Hecker


Bonn (kath.net) Prof. Norbert Leygraf formulierte 2012 in seiner Analyse von forensischen Gutachten zu sexuell übergriffigen Geistlichen eine schlichte Grundwahrheit: „Die Verantwortung für sexuelle Missbrauchshandlunge ist bei den Tätern zu suchen und kann nicht auf die Institution ‚katholische Kirche‘ übertragen werden, wie es in der derzeitigen medialen Berichterstattung häufig der Fall ist. Sexualdelikte werden von den unterschiedlichsten Berufsgruppen begangen (z. B. auch Polizisten, Richtern, Ärzten, Pädagogen u. v. a. m.), dennoch stellt man nicht das Rechtssystem oder eine ganze Profession in Frage.“

Nach unserer europäischen Rechtstradition ist Schuld immer persönlich. Die individuelle Verantwortlichkeit für Taten erwächst aus dem biblisch-christliche Menschenbild von der Freiheit und Würde der Person. In seinem Hirtenbrief an die irischen Katholiken forderte Papst Benedikt 2010 die übergriffigen Geistlichen auf, „Verantwortung für die begangenen Sünden zu übernehmen, nichts zu verheimlichen und Eure Schuld öffentlich anzuerkennen“.

Laut MHG-Studie waren in den 65 Jahren nach dem Krieg 1670 Kleriker übergriffig geworden. Das war vier Prozent der Geistlichen, 96 Prozent hat sich diesbezüglich nichts zuschulden kommen lassen.

Kein vernünftiger Mensch oder Politiker oder Betriebsleiter würde sein gesamtes Organisationssystem dafür verantwortlich machen, wenn wenige Prozent der leitenden Mitarbeiter gegen die Unternehmensregeln verstoßen. Doch genau diese selbstmörderische Agenda drückte der DBK-Vorsitzende, Kardinal Reinhard Marx, seit Ende 2018 der Kirche in Deutschland auf – und sein Nachfolger Georg Bätzing folgt ihm auf diesem Irrweg. Sie haben das Konstrukt von systemischen Ursachen, strukturellem Versagen und institutioneller Schuld der Kirche seither zur Begründungsphilosophie des Synodalen Wegs gemacht.

Es ist ein Irrsinn, bei Regelverstößen das ganze Regelsystem dafür verantwortlich zu machen. Für das Versagen weniger Kleriker nehmen die Bischöfe die ganze Institution in Haftung. Durch die Schuldverschiebung wird die gesamte Kirche schlechtgeredet und angeschwärzt. Die sogenannte „Glaubwürdigkeitskrise der Kirche“ ist von den Bischöfen herbeigeredet.

Was steckt hinter diesem unsinnigen Vorgehen?

Drei Begründungskomplexe lassen sich ausmachen.

Erstens:

Die Bischöfe Marx und Ackermann gaben bereits bei der Ausschreibung der MHG-Studie 2015 den Auftrag, nach ‚missbrauchsbegünstigenden Strukturen‘ in der Kirche zu suchen. Es war also schon vorab gewollt, für das Fehlverhalten der Täter die Verhältnisse mitverantwortlich zu machen – ein neo-marxistischer Ansatz.

Als dann die MHG-Forscher keine systemischen Ursachen für die Missbrauchstaten Einzelner fanden, blieben die DBK-Bischöfe trotzdem bei ihrer Phantom-These, die im Frühjahr 2019 Klaus Mertes formulierte: „Das System der Kirche ist schuld!“

Sie brauchten die Behauptung von kirchlichen Strukturmängel, um eine schon länger geplante Reformagenda auf den (synodalen) Weg zu bringen. Die Themen dafür wurden auf der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe 2019 aufgestellt. Sie hatten nichts mit den Missbrauchsvorkommen zu tun:

- neue Sexualethik; es ist eine absurde These, dass die strenge kirchliche Sexualmoral vier Prozent der Priester zu sexuellen Übergriffen verführt hätte.

- Machtmissbrauch der Geistlichen; die MHG-Studie stellte fest, dass nur ein Bruchteil der übergriffigen Kleriker ihre Amtsautorität für die Anbahnung von Missbrauch ausnutzten; über 99 Prozent der Priester hat keinen Machtmissbrauch begangen.

- Zölibat als Risikofaktor; die Professor Kröber und Pfeiffer hatten schon 2011 in Vergleichsanalysen festgestellt, dass nicht-zölibatäre Männer statistisch häufiger in sexuelle Übergriffe verwickelt sind.

Offensichtlich war und ist die DBK-These von den kirchenspezifischen Systemursachen für sexuelle Übergriffe in der Kirche ein strategisches Täuschungsmanöver, um kirchliche Strukturveränderungen durchzustechen. Der Missbrauch wurde instrumentalisiert zu kirchenpolitische Zwecke: Missbrauch des Missbrauchs!

Zweitens:

Laut MHG-Studie (S. 116) anerkannte nur ein kleiner Teil der beschuldigten Kleriker ihre persönliche Schuld und suchten Formen individueller Buße für ihr unrechtes Tun. Aber „häufig fanden sich bei den Beschuldigten Tendenzen, eigene Verantwortung und Schuld zu externalisieren“, also nach außen abzuschieben auf die Kirche (S.8). „Vergleichsweise viele Beschuldigte gaben der kirchlichen Institution eine Mitschuld“ sowohl an ihren eigenen Missbrauchstaten wie auch an den nach ihrer Meinung zu harten Strafen für ihre Vergehen, die sie bagatellisierten (S.117).

Diese Methode des Abschiebens von persönlicher Schuld von Missbrauchstätern auf das „institutionellen Versagen“ der Kirche haben die verantwortlichen DBK-Bischöfe übernommen. Einerseits entlasten sie die Täter ungerechtfertigterweise, andererseits belasten sie dafür unschuldige Kirche – ein unchristliches, wenn nicht niederträchtiges Vorgehen.

Mit ihrer Systemschuldthese betreiben die Bischöfe Marx und Bätzing eine neo-marxistische Schuldverlagerung vom Täter-Fehlverhalten auf kirchliche Verhältnisse. Sie widerspricht der biblischen Erlösungslehre, nach der uns Christus von der Knechtschaft der Sünde befreit – und nicht von sündigen Strukturen.

Drittens:

Im Spätherbst dieses Jahres wird der Untersuchungsbericht über Missbräuche im Bistum Mainz herauskommen. Nach einem Zwischenbericht von 2020 wird es dabei auch um Fehlverhalten und Verschleierung durch die Kardinäle Hermann Volk und Karl Lehmann gehen. Der amtierende Mainzer Bischof Peter Kohlgraf meinte bezüglich des erwarteten Berichts: Für ihn sei ein Satz des Luxemburger Kardinals Hollerich „hilfreich“ gewesen. „Bei aller Aufregung über einzelne Studien müssen wir uns eingestehen, dass in der Frage des Umgangs mit Betroffenen, aber auch mit Schuldigen und Tätern die ganze Kirche strukturell versagt hat.“ Das relativiere die Wahrnehmung einzelne Studien zu prominenten Bischöfen.

Bischof Kohlgraf spricht es unverblümt aus: Die These vom angeblich strukturellen Versagen der Kirche sei hilfreich, um (neben den Missbrauchstätern) auch die Bischöfe zu entlasten, ihr mutmaßliches Fehlverhalten zu relativieren.

Auch Kardinal Marx nutzt das ihn entlastende Vorgehen, sein persönliches Fehlverhalten auf systemische Gründe abzuschieben. Er sagte in seiner Stellungnahme zum WSW-Gutachten: „Es gab bei uns kein wirkliches Interesse an dem Schicksal der Betroffenen. Das hat nach meiner Auffassung auch systemische Gründe (…).“

Resümee:

Die Behauptung der Synodenlenker Marx und Bätzing, systemische Gründe wären für die Missbrauchstaten von Geistlichen und das Fehlverhalten von Bischöfen verantwortlich, ist wissenschaftlich unhaltbar. Über das Konstrukt wird persönliche Schuld von Missbrauchstätern auf anonyme Verhältnisse abgeschoben. Auf Basis dieser Fehleinschätzung ist keine seriöse Missbrauchsaufarbeitung möglich. Tatsächlich setzt man die Systemschuldthese als Vertuschungsmanöver ein, durch das Täter und Bischöfe entlastet werden.

Angesichts von einigen kritischen Anfragen zu der These von den systemischen Ursachen für Missbrauch hätte man von den DBK-Bischöfen mindestens eine selbstkritische Überprüfung der zweifelhaften Hypothese erwartet. Doch die brüsten sich sogar damit. Bischof Bätzing will die deutsche Sonderwegthese der gesamten Weltkirche aufdrücken: Die „systemischen Ursachen des tausendfachen Missbrauchs“ seien „in Polen, aber auch weltweit“ feststellbar. Das schreibt der DBK-Vorsitzende in seinem Antwortbrief an den Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Gadecki. Er bemängelt, dass der Angeschriebene den vermeintlichen „Ausgangspunkt beim Missbrauch“ nicht erwähnt. Dann folgt eine Belehrung des polnischen Episkopats: Nur durch und nach dem „Bearbeiten“ der Strukturursachen (wie in Deutschland auf dem Synodalen Weg) „wird es überhaupt möglich sein“, den Raum für die Verkündigung der Frohen Botschaft zu öffnen. Diese anmaßende Behauptung, Evangelisierung sei erst nach den kirchlichen Strukturveränderungen des Synodalen Wegs möglich, hat Kardinal Kasper als Häresie bezeichnet. Sie widerspricht auch dem Papst-Brief vom Sommer 2019, in dem Papst Franziskus den Primat der Evangelisierung vor allen Strukturreformen bekräftigt hat. In gleicher Sorge fragte die Generalsekretärin der nordischen Bischofskonferenz, Sr. Mirijam Kaschner: „Kann denn die Veränderung von Strukturen das Glaubensleben in Deutschland erneuern?“

Es zeigt sich immer deutlicher, dass der deutsche Synodale Sonderweg ein „Alleingang ist, der nicht zu der Lebens- und Glaubenswirklichkeit der Weltkirche passt“ – so das Resümee von Schwester Kaschner. Angesichts dieser Feststellung würde er Bischof Bätzing gut anstehen, etwas mehr Zurückhaltung und auch Lernbereitschaft gegenüber der nordischen und polnischen Bischofskonferenz an den Tag zu legen. Statt sie zu belehren und ihnen das Theorem der systemischen Missbrauchsursachen aufzudrängen, sollte er lieber fragen: Wie gehen die nordischen und polnischen Bischöfe mit den Missbrauchsvorkommen um? Dann würde er erfahren: Die polnische Kirche begeht am ersten Freitag in der Fastenzeit einen Tag der Buße und des Gebets für die Missbrauchsopfer (Verlinkung mit dem kath.net-Artikel vom 5. März: Polnische Kirche beging einen Tag der Buße…). Damit nehmen die polnischen Katholiken eine Anregung von Papst Franziskus auf, die er in einem Brief an die US-amerikanischen Katholiken nach der Veröffentlichung des Philadelphia-Reports gemacht hat. Mit beharrlichem Gebet und aufrichtiger Buße wird die geistliche Basis gelegt, auf der dann die weiteren Heilungselemente wie einfühlsames Zuhören, therapeutische Hilfe und auch juristische Verfahren aufbauen.


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Lesermeinungen

 modernchrist 27. April 2022 
 

„Es gab bei uns kein wirkliches Interesse an dem Schicksal der Betroffenen. Das hat nach meiner Auffassung auch systemische....." - Festzustellen, dass es kein wirkliches Interesse am Schicksal der Betroffenen gegeben habe, das ist eine überaus gute und richtige Einsicht von Kardinal Marx. Und dieses Desinteresse ist eine der Wurzeln des kirchlichen Super-Gaus. Eine unterlassene Hilfeleistung einem missbrauchten Kind gegenüber, Desinteresse am Tathergang, Herunterspielen von verbrecherischen Handlungen, "oberhirtliche" Abgehobenheit im Umgang mit Bittstellern und Eltern, dies alles aber ist schwere persönliche Schuld und liegt allein im Verantwortungsbereich der damals mit den Fällen befassten Kleriker. Eine Mutter, die nichts gegen ihren auf die Kinder übergriffigen Mann unternimmt, kann auch nicht die Familie als System verantwortlich machen für ihr Nichtstun!


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 scientia humana 24. April 2022 
 

Ich fürchte Missbrauch war, ist und bleibt das Problem,

das inkludiert geistigen und geistlichen Missbrauch. Die beiden letzteren geschehen, wenn von Hirten sorgfältige Arbeit nicht mehr geleistet wird (z.B. lernen wir gerade wieder, dass die Wirklichkeit offensichtlich komplexer ist, als von der Allerlösungstheorie abgebildet) und als zu schwer oder als unmöglich abgewertet wird.

Auch spirituelle Verwahrlosung gehört zum Missbrauch auf Hirtenseite:

Ein Priester der zu Unrecht des Missbrauchs beschuldigt wird, trägt unschuldig die Sünden anderer. Die, die es nicht wissen, halten ihn für von Gott gestraft, er wird unter die Verbrecher gezählt ...

Dieses Berufs"risiko", diesen Aspekt, ja das Ziel, selbst dem Opferlamm Christus gleichzuwerden, Priesteramtskandidaten vorzuenthalten, erscheint mir auch Missbrauch von Lehrautorität.


0
 
 Seeker2000 24. April 2022 
 

@ Chris2 (Fortsetzung)

Für die Zukunft braucht es vernünftige Mittel, die im Verdachtsfall von einer unabhängingen (also nicht der bischöflichen Entscheidung unterliegenden) Stelle eine qualitative Untersuchung des Vorfalls durchführt analog staatlicher Strukturen. Ergebnisoffen! Oder, man trennt klar kirchliche und staatliche Sanktionen, die sich dann in ihrem Inhalt auch klar unterscheiden können, wobei beide "Strafen" einen Besserungscharakter haben, nicht nur eine "Strafkeule" sein dürfen. Bei allem Verständnis für die Opfer und dem Wunsch nach Gerechtigkeit, darf "Gerechtigkeit" nicht "Befriedigung max. Sanktionsbedürfnisses" heißen. Das muss auch ein Opfer früher o später schmerzlich sehen.
Bei allem Verständnis an einem "Aufarbeitungswillen" muss man auch nüchtern bermerken, daß die Fallzahlen in der Kirche im Vergleich zu sonstigen Organisationen und in der Familie eher als gering anzusehen sind. Paßt nicht ins Konzept, ist aber so. Von daher: Missbrauch ist nicht DAS Problem DER bzw. in der Kirche.


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 Seeker2000 24. April 2022 
 

@ Chris2

Mir erschließt sich nicht, wie das eine Antwort auf meine Frage nach geeigneten und angemessenen Mitteln sein soll, da man die bestehenden kritisiert hat und deren Anwendung/Spielraum.
Das ist eine gutachterliche Meinung einer Kanzlei, die sich in einem Gutachten gleichzeitig als Gutachter, Richter und Berater generiert hat und es damit klar an einer Abgrenzung der Bereiche fehlt, womit der Anschein erweckt werden soll, dass der Inhalt die Lösung sei.Strukturänderungen und Bürokratie wird keinen Missbrauch verhindern. Und es gibt keine Antwort auf einen angemessenen Umgang mit den Beschuldigten. Solange einer nicht verurteilt ist, gilt auch in der Kirche die Unschuldsvermutung. Verurteilungen gehen auch dort nur auf Grundlage von Beweisen, nicht Behauptungen, die subj. Erinnerungen aus längst vergangener Zeit ausdrücken.
Auf der Indizienlage würde kein Richter ein Urteil fällen, von der Verjährung ganz zu schweigen. Es muss halt auch mal "Ende sein", so unbefriedigend das sein mag.


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 girsberg74 24. April 2022 
 

Danke für Ihre Antwort!

[@Seeker2000]

Ihr Beitrag war mir Anlass, den ganzen Bezugsartikel noch einmal gründlich durchzugehen; ich trete diesem voll bei.
Wiederholt gelesen habe ich auch den Beitrag von @scientia humana. Mir scheint, dass er mit

„Die laxe innerkirchliche Aufarbeitung und Verfolgung des Missbrauchs kann allerdings dem System der Kirche angelastet werden. “

unbedacht dem Kampfbegriff „System“ des Synodalen Weges aufgesessen ist.


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 Chris2 24. April 2022 
 

@seeker2000

Darf ich mit einem Zitat aus dem Münchener Missbrauchsgutachten auf Ihre Frage an @scientia humana antworten?
"Mit dem gebotenen Nachdruck ist an dieser Stelle festzuhalten, dass sich in einer namhaften Zahl der uns zur Überprüfung vorgelegten Unterlagen Anhaltspunkte und Belege für eine ausgeprägte Homosexualität, insbesondere von Priestern und nicht nur im Bereich der allgemeinen Seelsorge, ergeben haben. Hinzu treten deutlichste Zeichen dafür, dass dergestalt sexuell orientierte Personen besonders enge Kontakte pflegten, sodass der Eindruck eng geknüpfter Netzwerke entsteht, die bis hin zu herausgehobenen Positionen in der Hierarchie des Ordinariats unterhalten wurden. ... dass das Wissen um die homosexuellen Tendenzen eines priesterlichen Mitbruders ... demjenigen, der über dieses Wissen verfügt, eine erhebliche Einflussmöglichkeit beziehungsweise ein (gegebenenfalls sogarwechselseitiges) Erpressungspotential verleiht." (S. 424)

westpfahl-spilker.de/aktuelles


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 scientia humana 23. April 2022 
 

hre Aufgabe liest sich wie eine Abituraufgabenstellung,

@ liebe(r) Seeker, sind Sie Lehrer(in)?
@ girsberg74: Danke!

Im Moment gibt es in vielen Diözesen Vorgehensweisen bei Missbrauchsverdacht. Vermutlich sollte sich das in einer Reform des CIC 1983 niederschlagen.

Tatsächlich gibt es mehr, als nur sexuelle Gewalt, es gibt auch geistlichen Missbrauch. Beider Ursache, die Geneigtheit des Menschen zur Sünde wurde im ("Geist" des) Konzils weitgehend ausgeklammert, Stichwort: leere Hölle. Das fliegt uns jetzt um die Ohren ...


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 Seeker2000 23. April 2022 
 

@ girsberg74

Ich gebe Ihnen damit recht, dass man solche Sachen nicht nach "Schema F" abarbeiten kann.
Nur haben wir die Situation, dass die Leute, die genau nicht nach "Schema F" abgearbeitet haben, jetzt dafür kritisiert gar angegriffen werden, dass ihr Handeln falsch war. Wenn man also jemandem vorwirft, dass er falsch gehandelt hat, dann muss es logischerweise auch ein "Richtig" geben. Dieses "Richtig" hätte ich gerne erklärt bekommen von jemandem, der das die andere Methode kritisiert hat. Etwas nur als Falsch zu deklarieren ist einfach; Wenn man das macht, dann sollte man aber auch einen Vorschlag haben, wie es besser geht.
Realistisch gesehen, wird man Missbrauch - egal in welcher Form - nie ganz vermeiden können. Auch keine "Fachleute". Traurig, aber wahr.


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 girsberg74 23. April 2022 
 

Ob Sie nicht zuviel verlangen?

@Seeker betreffend @scientia humana

Ich finde, dass @scientia humana einige der Problemstellen / Ursachen aufgezeigt hat, deren Bewältigung nicht einfach nach Schema „F“ geschehen kann.

Wichtig scheint mir, Vorsorge zu treffen, für künftige Problemlagen / Versuchungen – dabei nicht zuerst die potentiellen Täter, sondern die besonders gefährdeten Opfergruppen im Blick zu haben.

Dazu gibt es auch Fachleute.


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 Seeker2000 23. April 2022 
 

@ scientia humana

In Ihrem Beitrag prangern Sie die "laxe innerkirchliche Aufarbeitung und Verfolgung" an. Mich würde interessieren, wie Sie vorgehen würden, wenn es alleine Ihre Entscheidung wäre, die Situation "optimal" aufzuarbeiten und zu verfolgen.
Können Sie das darlegen ohne lediglich auf eine Rechtsnorm zu verweisen, sondern ganz konkret. Bitte aber auch unter Berücksichtigung der jeweils zeitlich geltenden Rechtslage (staatlich und kirchlich) und unter Wahrung christlicher Grundsätze im Umgang mit "schuldig gewordenen Mitgliedern".
Wie würde Ihr Maßnahme auch unter dem Gesichtspunkt "mit dem Maß, mit dem ihr richtet, werdet auch ihr gerichtet werden" aussehen? Könnten Sie das kurz erläutern? Ich lerne gerne dazu.


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 lesa 23. April 2022 

Daran führt kein Weg vorbei

Wir brauchen eine nüchtern sachliche Beurteilung der Gefahren, die eine entfesselte Natur nun einmal mit sich bringt. Letztlich ist damit aber eine intensivierte Hinkehr zu Gottes Schöpfungsordnung nötig. Dem muss in unserer modernen Welt neu und sehr gesundheitsbewusst begegnet werden, indem wir gehorsambereit und sehr bewusst auf Gottes Willen und auf seine Grenzsetzungen achten. Eine solche Ursachenfindung wäre der erste Schritt zur Sanierung. Doch dazu ist Umkehr in der gesamten Gesellschaft nötig. In der Kirche aber brauchen wir mithilfe der Bibel, dem KKK, und der Beschäftigung mit der Ökologie des Menschen– und das heißt mit den biologischen Grundlagen unserer von Gott geschaffenen Natur – wie auch mithilfe von Beichte und brüderlicher Hilfe – neue bewusste klare Grundlagen des Wissens, um der jetzigen Wirrnis wirksam begegnen zu können."(Christa Meves)
Daran führt kein Weg vorbei. Fr. Meves war auch Gerichtsgutachterin. Der synodale Weg aber befeuert die verkehrte Richtung.


1
 
 scientia humana 23. April 2022 
 

Korrektur. der neue CIC ist natürlich von 1983


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 scientia humana 23. April 2022 
 

Wie so häufig, bedarf es größerer Genauigkeit,

der Missbrauch als solcher kann offensichtlich nur den Tätern angelastet werden. Es wäre absurd anzunehmen, die Täter wären durch das System Kirche (also ihre Lehre, ihre Verwaltung etc.) angestiftet oder verführt worden.

Die laxe innerkirchliche Aufarbeitung und Verfolgung des Missbrauchs kann allerdings dem System der Kirche angelastet werden. Vorkonziliar galt sexueller Missbrauch immerhin noch als Verfehlung ggegen das 6. Gebot und es gab eine Verpflichtung zur innerkirchlichen Strafverfolgung (Can. 904 CIC 1917).

Im neuen CIC (1984) wurde dieser Kanon ersatzlos gestrichen. Leider waren die Periti des Konzils weiterhin weit davon entfernt im sexuellen Missbrauch den Gewaltaspekt zu sehen. Vermutlich im Gefühl etwas Gutes zu tun verschlimmbesserten sie so die Lage der Opfer und gaben den Tätern einen vorher nie dagewesenen Freifahrtschein...


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 Ulrich Motte 22. April 2022 
 

Girsberg 74: Stehle ich

oder betrüge meine Frau, bin ich schuld- ja sicher. Ob ich aber der Versuchung nachgebe, hängt natürlich auch ein bißchen ab vom Verhalten etwa des Staates oder "der" Kirche. Nichts anderes sagen ja auch die, die hier - eher zurecht oder eher zu unrecht- meinen, die Folgen des 2. Vatikanums hätten Mißbrauch begünstigt... Eine Entschuldigung für meine Straftat oder meine Sünde, also für mich, ist das aber sicher nicht.


1
 
 KatzeLisa 22. April 2022 
 

Klerikalismus

Auch Papst Franziskus hat mit seinen unklaren Beiträgen und dem schwammigen Begriff des Klerikalismus dazu beigetragen, daß die Schuld an den unsäglichen Mißbrauchsfällen dem "System Kirche" angelastet werden konnte, eine echte Sündenbock-Geschichte, die den einzelnen Täter wunderbar entlastet.
Ich bin dankbar für diese klare Stellungnahme von Hubert Hecker. Sie entlarvt die Absicht der Unterstützer des Synodalen Sonderwegs der kath. Kirche in Deutschland, mit Hilfe der Mißbrauchsthematik einen Umbau der Kirche vorzunehmen.
So wird der Mißbrauch von Marx, Bätzing und Co. eindeutig mißbraucht. Man kann nur wünschen, daß der Gegenwind aus der Weltkirche und ein eindeutiges Votum des Papstes diesem Vorhaben ein Ende setzt.


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 Chris2 22. April 2022 
 

@kant3

Es hieß, die Fälle reichten bis in die 1960er Jahre zurück. Und natürlich spielen die Aufweichungen in Lehre und Glaubensvermittlung vor allem in den Wirren nach dem jüngsten Konzil eine erhebliche Rolle. Oder glauben Sie etwa, ein offizieller Stand von "Homosexuelle und Kirche" bei einer Jugendwallfahrt (mehrfach in Freising Ende der 1990er) oder Priester, die homosexuelle Andeutungen machen, wären in der Kirche vor dem II. Vatikanischen Konzil denkbar gewesen?


4
 
 kant3 22. April 2022 
 

System und Schuld ... ein schwieriges Verhältnis!

Ein ausgezeichneter Artikel, der die ganze Verlogenheit einiger deutscher Bischöfe deutlich werden läßt!

Um die Argumentation zu stärken, würde ich aber in Bezug auf das Thema „systemische Schuld“ gerne präzisieren:
1. Natürlich gibt es keine systemische Schuld - Schuld eines Systems -, aber es gibt sehr wohl systemische Ursachen für schuldhaftes Handeln. Und es macht Sinn, danach zu suchen und sie beseitigen. (vgl. @Ulrich Motte)
2. Und es gibt tatsächlich systemische Ursachen für den Kindesmißbrauch in der Kirche, die aber nicht spezifisch kirchlich und schon seit langem nicht mehr relevant sind: „Klerikalismus“(Korps-Geist, Autoritätsgläubigkeit) und Bagatellisierung.
(Priester-Zölibat und Sexualmoral sind, wie der Autor m.Er. ganz zu Recht schreibt, keine sytemischen Ursachen!)
3. Es gibt allerdings eine systemische Ursache, die wahrscheinlich nur für die Kirche gilt (oder galt?): die Homosexualität (im Klerus). (vgl. @chris2 ... aber bitte nicht wieder das „böse“ Vat II!)


2
 
 Seeker2000 22. April 2022 
 

Systemversagen nein, systematisches Versagen ja

Dem Autor ist zuzustimmen, dass nicht das Systen versagt hat, sondern die Bischöfe.
Aber man muss dazu auch feststellen, dass es schon ein systematisches System-Versagen ist. Ein Versagen der Leitung (Bischöfe), die sich aber nur schwer ändern läßt. Die Auswahl fängt bei der Zulassung der Kandidaten an. Nein, nicht in Punkto "sexuelle Neigung" und daraus vielleicht bestehendes Risikof für ..., sondern bei der Einstellung der Kandidaten zum Glauben, zu ihrem künftigen Dienst zu ihrem Selbst-Verständnis als Priester, Diakone, Lehrer, etc.
Unbequeme Kandidaten werden aussortiert und nur systemtreue (im Sinne der amtierenden Bischöfe) werden zugelassen.
Da liegt das Systemversagen!


3
 
 claude 22. April 2022 
 

Schuld ist immer individuell

.... das kann man nicht an ein System auslagern.
"Das System" begeht keine sexuellen Übergriffe. Die Übergriffe begeht der einzelne Mensch.
In diesem Falle kommt noch hinzu, dass das kirchliche System wohl nimanden dazu zwingt (quasi unter Androhung der Todesstrafe) derlei Schuld auf sich zu laden, etwa im Unterschied zu politischen Systemen, die Leute in Positionen verfrachten, wo sie schuldig werden an anderen Menschen um ihr eigenes Leben nicht zu gefährden, etwa KZs usw.

Die Kirche lehrt ganz exakt, was im Bereich der Sexualität erlaubt ist, was verboten, und was einfach nur ein Gräuel ist. Wenn aber nun diese Lehre permanent aufgeweicht wird, das Sündenbewußtsein egalisiert wird, dann kommt, was kommen muss.


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 girsberg74 22. April 2022 
 

Es liegt nicht am System,

[@Ulrich Motte}

auch nicht in der Evangelischen Kirche – ich bitte, mir die Unkenntnis der Feinheiten in der Unterscheidung nachzusehen -, sondern am Sündenbewusstsein, als dem Leitbild des Täters oder Untäters.

Was man hinsichtlich des Sündenbewusstsein sagen könnte, wäre nur, dass ein über alle Denominationen reichender verbindlicher Katalog fehlt, der auch in die feinen Unterscheidungen geht.

Das wirkt sich dann auf die aus, die mit ihrem spezifischen Sündenbewusstsein das Ruder halten, um einmal dieses Bild zu bemühen.
Die Folge des Letzteren ist, dass die, die das Ruder führen, auch über die arbeitsmäßigen und wirtschaftlichen Chancen derer bestimmen, die im selben Boot mitfahren. - Die Frage ist, inwiefern man mit dem jeweiligen Ruder fahren will, ob man sein persönliches Auskommen hintan stellen kann.

Die Sünde liegt immer bei jedem Einzelnen.


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 Chris2 22. April 2022 
 

In gewisser Weise stimmt es sogar

Denn als die Kirche sich nach dem II. Vaticanum der Welt öffnete, machte sie auch Platz für Priester, die bislang u.a. wegen ihrer sexuellen Orientierung bzw. unklaren Einstellung zum Thema abgelehnt worden wären. Heute erleben wir die Quittung dieses Systemversagens durch die weltweiten Homo-Netzwerke, aus denen heraus bis zu 80% der Missbrauchsfälle (so viele der Opfer waren jedenfalls Buben) begangen wurden. Nein, wir brauchen nicht noch mehr, sondern weniger (praktizierte) Homosexualität. Das sind wir allein schon den bisherigen wie erst recht auch den potentiellen künftigen Opfern schuldig!


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 Ulrich Motte 22. April 2022 
 

Ich - zumindest- bin nicht "man"

Zu sexuellem Mißbrauch/Kirche äußere ich mich jetzt nicht, sondern nur zur These, daß Mißbrauch nicht bewirke das In-Frage-Stellen durch "man" des Rechtssystems und von ganzen Professionen. Ich erörtere auch nicht, ob beschuldigte Bischöfe (Marx /Bätzing) ihre Kirche oder die ganze Profession Priester in Frage stellen oder "nur" Einzelheiten. Ich sage nur, daß Mißbrauch und Fehler aller Art etwa bei Polizisten, Richtern, Ärzten, Pädagogen bei mir ein In-Fage-Stellen des jeweiligen Systems bewirken. Besonders ausgeprägt gilt das für den Protestantismus: Die systemischen Mängel, die Fehlerbegünstigung etwa des landeskirchlichen Pastoren- und gesamten Leitungssystems haben bei mir zur Frage geführt, ob "man" dahingehend nicht auf Grund biblischer Lehre zu ganz anderen Systemen kommen muß! Individuelle Schuld evangelischer Pastoren beseitigt nicht die Förderung solcher Schuld durch systemische Ursachen dafür in Landes- und Freikirchen.


2
 
 Norbert Sch?necker 22. April 2022 

Was lehrt Jesus?

Im Vater Unser beten wir, wie der Herr uns gelehrt hat: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen." Nicht "erlöse uns von systemischen Gründen", auch nicht "vergib uns unsere Verstrickung in Machtstrukturen". Hüten müssen wir uns vor dem Satan, und wenn wir ihm nachgeben, dann haben wir selbst gesündigt.
Es kann schon gescheit sein, Strukturen zu schaffen, die Missbrauch reduzieren. Aber die Sünde als Sünde zu bezeichnen und mit Jesus vor den Folgen zu warnen sowie die Verantwortung zu stärken, das bleibt wohl die wichtigste Waffe gegen Missbrauch.


7
 

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