Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  3. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  4. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  7. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  8. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  9. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  10. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  11. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  12. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  13. Immer weniger junge Leute beim "Deutschen Katholikentag"
  14. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  15. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“

Kardinal Duka verteidigt Benedikt XVI.

14. Februar 2022 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Erzbischof von Prag kritisiert das vom Erzbistum München-Freising in Auftrag gegebene Gutachten. Papst Benedikt habe als Erzbischof von München keine Jurisdiktion über den Priester gehabt, dem Missbrauch vorgeworfen wurde.


Prag (kath.net/jg)

Dominik Kardinal Duka, der Erzbischof von Prag, hat den emeritierten Papst Benedikt XVI. gegen Vorwürfe verteidigt, dieser habe als Erzbischof von München aktiv an der Vertuschung von Missbrauchsfällen mitgewirkt.

Der Brief von Benedikt XVI. gewähre einen „Blick in die Seele eines Priesters, Bischofs und Papstes, der auf sein Leben zurückblickt“, aber nicht mehr die Kraft habe, alle Details zu kommentieren, schreibt Duka in einer Stellungnahme.

Das vom Erzbistum München-Freising in Auftrag gegebene Gutachten der Rechtsanwaltskanzlei WSW sei eine der größten Enttäuschungen, die er in der katholischen Kirche erfahren habe. Papst Benedikt sei auf ungerechtfertigte Weise beschuldigt worden und habe nicht einmal genügend Zeit gehabt, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, kritisiert Kardinal Duka.

Er weist darauf hin, dass der damalige Erzbischof Ratzinger über den Priester, um dessen Aufenthalt in München es in der fraglichen Sitzung vom Januar 1980 ging, keine Jurisdiktion gehabt habe. Dieser sei dem Bistum Essen zugehörig gewesen. Ratzinger habe daher gar keine Möglichkeit gehabt, den Fall aufzuklären. Jedem, der auch nur einen Kurs im Kirchenrecht gemacht habe, müsse dies klar sein.

In seiner Stellungnahme kritisiert Kardinal Duka das Vorgehen von Kardinal Marx und von Bischof Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Diese hätten die Reputation von Papst Benedikt XVI. beschädigt. Bätzing hatte Benedikt öffentlich dazu aufgefordert, sich zu entschuldigen.

In der Zeitung Die Tagespost erhebt Kardinal Duka Einwände gegen das Vorgehen von Kardinal Marx. Die Aufklärung der Missbrauchsfälle hätte nicht durch eine Anwaltskanzlei alleine erfolgen sollen, schreibt Duka in einer Stellungnahme. Es wäre besser gewesen, diese „mit Hilfe echter Experten aus den Bereichen Kriminologie, Justiz, Psychologie und anderen notwendigen Bereichen, einschließlich Juristen“ durchführen zu lassen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Vladimir Lobkowicz 15. Februar 2022 
 

Vielen Dank, mockrát děkují, pane kardinále.


0
 
 Peter2021 15. Februar 2022 
 

Vielen Dank an Kardinal Duka!!


1
 
 modernchrist 14. Februar 2022 
 

modernchrist

Bei manchen Äußerungen ist man so entsetzt,dass nur als Grund für solche Bosheit und Unvernunft der abgrundtiefe Hass auf Benedikt XVI Ursache sein kann: Hass zerfrisst sowohl Seele als auch Herz, ja er zerfrisst offensichtlich sogar den klaren Verstand.
Es war von Anfang an klar, dass es nur ein Irrtum sein kann! Leider sitzt überall der Teufel drin und hat dort die übermüdeten Mitarbeiter des Emeritus hereingelegt und diesen folgenschweren Fehler ermöglicht. Niemals kann ein Mensch mit normalem Hirn einem Papst wie Benedikt eine Lüge unterstellen - das ist völlig abwegig! Und doch tut Daniel Deckers in der FAZ am Sonntag dies wieder erneut! Man müsste ihn wegen Verleumdung anzeigen.


1
 
 Limberia 14. Februar 2022 
 

Bischof Marx u. Bischof Bätzing

diese beiden Bischöfe sind wirklich eine Schande für unsere Deutsche Katholische Kirche. Der deutsche Synodale Weg muss mit Gewalt durch gezogen werden, koste es was es wolle.


3
 
 ottokar 14. Februar 2022 
 

Eine ordentliche Ohrfeige für Marx und Bätzing

Es war von den Initiatoren und Aufpeitschern des synodalen Weges Marx und Bätzing beabsichtigt, dem emeritierten Papst und grössten Kirchenlehrer unserer Zeit, Benedikt XVI, Schaden zuzufügen .Ein anderer, vom Teufel verführter Ungeist des synodalen Weges, der eigentlich unbedeutende Münsteraner "Kirchenrechtler" Schüller wünscht sogar, dass Benedikt als Lügner aus der Kirchengeschichte gestrichen werde. Grund für all diese boshaften, sündhaften Haltungen ist alleine der, dass die grosse Lehre Benedikts und sein prohetischer Weitblick, sein Festhalten an Eucharistie und Sündenbegriff, den Wunschvorstellunge des synodalen Weges widersprechen, sie stören.Die Tatsache, dass Marx beim Verlesen des Münchner Gutachtens mit den herausgehobenen Anschuldigungen gegen Benedikt nicht dabei , stempelt ihn als Feigling an der guten Sache ab, wie er es ja bereits auf dem Tempelberg mit der dem Islam gegenüber unterwürfigen Kreuzabnahme vorgelebt hat. Ich schäme mich für diese deutschen Bischöfe !


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI.

  1. Benedikt XVI., Mitstreiter der Wahrheit – Ein Kirchenlehrer wurde 95
  2. Das Licht des Karsamstags
  3. Der Missbrauch des Missbrauchs
  4. „Cui bono oder Jagdszenen aus Oberbayern“
  5. "Nun musste sich mit Benedikt XVI. einer der Genannten 'entschuldigen'"
  6. ‚Für Jakobiner mag es genügen’
  7. "Ich werde ja nun bald vor dem endgültigen Richter meines Lebens stehen!"
  8. Joseph Ratzinger 1958: Eine „Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen“
  9. Die Marke Benedikt XVI.
  10. Bischof Oster verteidigt Benedikt XVI.







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  4. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  5. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  8. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  9. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  10. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  11. "Gestern war ich Erzbischof, heute bin ich Kaplan"
  12. Ein Zeichen Gottes? - 'Kriegs-Patriarch' Kirill auf Weihwasser ausgerutscht
  13. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen
  14. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  15. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz