Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Rom sagt Nein zum "Synodalen Rat" in Deutschland
  2. Kritik von Kardinal Müller
  3. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  4. Papst über sein Amt: "Diese Arbeit ist nicht leicht"
  5. Sin is no love – Sünde ist keine Liebe!
  6. Die neue Limburger Sexualmoral
  7. 'Es ist höchste Zeit. Dies ist keine Übung!'
  8. Keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf und neben dem Synodalen Weg
  9. Zeitung: Kardinaldekan gegen Deutschen Wilmer als Glaubenspräfekt
  10. Eine Zeit, in der die Wahrheit zu verschwimmen beginnt
  11. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  12. Initiative Neuer Anfang fordert: „Sofortiger Stopp des Synodalen Ausschusses!“
  13. Jordan Peterson warnt vor totalitärem Sozialkreditsystem im Westen
  14. Eine kaum noch "nachvollziehbare Methode" von Bätzing
  15. Papst Franziskus „zutiefst dankbar für das treue öffentliche Zeugnis“ am March for Life/Washington

Henkel: „Wenn der ‚böse Kardinal‘ diese Problemstellungen benennt, ist er Verschwörungstheoretiker“

27. Dezember 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Evangelischer Pfarrer verteidigt Kardinal Müller: „Wenn ‚Fridays for Future‘, ‚Campact‘ und linke Kapitalismuskritiker das internationale Wirtschaftssystem und die Finanzhaie des Großkapitals anprangern, geben das die Medien begeistert wieder“, aber…


Vatikan-München (kath.net) „Wenn ‚Fridays for Future‘, ‚Campact‘ und linke Kapitalismuskritiker das internationale Wirtschaftssystem und die Finanzhaie des Großkapitals anprangern, geben das die Medien begeistert wieder. Wenn der ‚böse Kardinal‘ die gleichen Problemstellungen benennt, ist er ein Verschwörungstheoretiker.“ So kommentiert der Jürgen Henkel im Evangelischen Nachrichtenmagazin „idea“ die massiven medialen Vorwürfe gegen Interviewaussagen von Kardinal Gerhard Müller beim Bonifatius-Institut Wien (Link zum Interview: siehe unten). Henkel – theologischer Honorarprofessor – ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, außerdem Bezirksvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU/EAK in Oberfranken. Es gehe um das, was neudeutsch „Cancel Culture“ genannt werde, erläuterte der Theologe. Dies habe bereits Joseph Ratzinger in seiner Kardinalszeit erlebt, nun treffe es Kardinal Müller.


Einerseits seien in „der Pandemie-Bekämpfung Impfungen wichtig und viele Maßnahmen hilfreich“, dennoch dürfe „nicht jede Kritik an Corona-Restriktionen und an internationalen Strukturen … sofort als rechte Verschwörungstheorie dämonisiert werden. Völlig absurd wird es, wenn der höchst umstrittene Börsenspekulant George Soros nur deshalb nicht mehr kritisiert werden darf, weil er Jude ist. Müller und andere kritisieren Soros nicht, weil er Jude ist, sondern wegen seiner internationalen Einflussnahme auf gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungsprozesse in allen möglichen Ländern dieser Erde.“ Immerhin zähle dieser Multimilliardär „zu den weltweit einflussreichen Finanzeliten hinter den Kulissen“. Er übe „mit seinen ‚Open Society‘-Stiftungen und von ihm gesponserte NGOs und Think Tanks politische Macht aus ohne irgendeine demokratische Legitimation“, erinnerte Henkel. Doch diese Macht speise sich nicht aus einem demokratischen Mandat, sondern „aus seinen Milliarden“. Ziel dieser Macht sei „die Umsetzung einer linksliberalen Agenda vom ‚Menschenrecht auf Abtreibung‘ bis hin zum Säkularismus“.

Der Vorwurf „Veschwörungstheoretiker“ sei schon lange hauptsächlich „ein Instrument, um missliebige Meinungen und Personen ohne weitere Argumentation zu diskreditieren.“

Archivfoto: Kardinal Müller im Presseraum des Vatikans (c) Michael Hesemann

VIDEO - Der vieldiskutierte Originalbeitrag von Kardinal Müller im Interview mit dem Bonifatius Institut - Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung!

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 zeitundewigkeit 31. Dezember 2021 
 

Seiner Eminenz gratulieren wir heute am 31.12. zum Geburtstag. Gott segne, beschütze und begleite Sie.


1
 
 Krysia 27. Dezember 2021 
 

Petrus der Fels
Es könnten doch auch kath. Priester Kardinal Müller zur Seite springen. Denen würde ich Respekt zollen.


5
 
 Petrus der Fels 27. Dezember 2021 
 

Das Maß

Unsere Medien haben schon lange ihr Maß verloren. Es muß nur kath. heißen und schon schlagen alle drauf. Die Medien sind schon lange nicht mehr unabhängig, sondern Mainstreampresse, einer linksgrünen Einstellung. Gilt für Stimmungsmache auch die Pressefreiheit? Das ein evangelischer Pfarrer Kardinal Müller zur Seite springt ist echte Ökumene. Hingegen ist der fast Kirchenpräsident Bätzing gegen die Aussagen von Kard. Müller und hat sich distanziert. Ein echter Mainstream Jodler, ohne jegliche kath. Tiefe und Zugehörigkeit. Dem Pfarrer Henkel kann man nur Respekt zollen. Bätzing nicht.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kritik von Kardinal Müller
  2. Rom sagt Nein zum "Synodalen Rat" in Deutschland
  3. 'Es ist höchste Zeit. Dies ist keine Übung!'
  4. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  5. Zeitung: Kardinaldekan gegen Deutschen Wilmer als Glaubenspräfekt
  6. Sin is no love – Sünde ist keine Liebe!
  7. Klarstellung von Kard. Müller: „Papst Franziskus hat das genannte Buch mit großem Interesse gelesen“
  8. Eine Zeit, in der die Wahrheit zu verschwimmen beginnt
  9. Jordan Peterson warnt vor totalitärem Sozialkreditsystem im Westen
  10. Die neue Limburger Sexualmoral
  11. Papst über sein Amt: "Diese Arbeit ist nicht leicht"
  12. Kardinal Zen: „Bei Traditionis Custodes stimme ich Erzbischof Gänswein zu“
  13. Keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf und neben dem Synodalen Weg
  14. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  15. Elon Musk mit scharfer Kritik am Weltwirtschaftsforum: ‚Ungewählte Weltregierung’

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz