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Stammt die Komposition zu „Stille Nacht“ aus dem Volkslied „In an kloan Haus“?

3. Dezember 2021 in Buchtipp, keine Lesermeinung
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Eckehard Bamberger, Autor, Musikwissenschaftler und Theologe, möchte gemeinsam mit Lesern die Herkunft des legendären Weihnachtsliedes aus dem oberösterreichischen Volksliedschatz klären. Für Hinweise winkt eine tolle kleine Belohnung!


Linz (kath.net)

Eckehard Bamberger erzählt in seinem Buch „Lichtkreise“ sein persönliches Erleben rund um das weltweit beliebteste Weihnachtslied: „Das Lied ‚Stille Nacht‘ hat mich von Jugend an sehr interessiert. In der Nachkriegszeit lebte ich mit meinen Eltern in Schwanenstadt, Oberösterreich. In einer Weihnachtszeit, welches Jahr weiß ich nicht mehr, erhielten wir einen Prospekt. Abgebildet war darauf eine Notenzeile von ‚Stille Nacht‘ mit dem Text ‚In an kloan Haus‘. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich diese Notenzeile des Öfteren vor mich hin summte. Ich warf den Prospekt nach wenigen Tagen weg und bedauere das noch heute.


Nachdem ich schon viele Jahre in Pension bin, beschäftige ich mich mit dem Schreiben von Büchern christlichen Inhalts. In meinem ersten Buch ‚Lichtkreise – Provokationen christlichen Denkens‘ habe ich dieses Erlebnis nochmals aufleben lassen:

Das schönste und auch weltweit berühmteste Lied im Stil eines Volksliedes ist ‚Stille Nacht‘, uraufgeführt im Jahre 1818, komponiert von Franz X. Gruber nach Worten des katholischen Priesters Joseph Mohr. Der Text, den Mohr der Melodie seines Freundes unterlegt hat, ist eine meditative Betrachtung des Lukas-Evangeliums. Für die Notation seiner Komposition wählte Gruber die Gitarre, die zur Begleitung von Volksliedern bestens geeignet ist.

Im Liederschatz seiner Heimat könnte Gruber auf das Volkslied ‚In an kloan Haus‘ gestoßen sein, dessen erste Takte genau jenen gleichen, die er für sein Weihnachtslied verwendete. Oder sollte es nur Zufall gewesen sein?“

Eckehard Bamberger selbst war es bis dato nicht möglich, den direkten Zusammenhang der beiden Lieder nachzuweisen, da ihm, außer dem Beginn der ersten Verszeile der Volksweise und den für „Stille Nacht“ so charakteristischen Anfangstakten, die Weiterführung des Textes und der Melodie nicht bekannt ist. Hier knüpft unsere Frage an die Leserinnen und Leser an: Können Sie uns Hinweise geben, ob und inwieweit die beiden Lieder miteinander verknüpft werden können? Für jeden verwertbaren Hinweis winkt eine schöne Überraschung! Hinweise richten Sie bitte an: [email protected], www.olona-edition.at

 

kath.net Buchtipp
Lichtkreise – Provokationen christlichen Denkens
Von Eckehard Bamberger
ISBN: 9783200010918
Verlag Olona 
Preis: Euro 19,90


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


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