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Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“

30. November 2021 in Aktuelles, 26 Lesermeinungen
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„Gottesdienste sind Teil der wesentlichen Daseinsvorsorge (wie z.B. auch der Einkauf im Lebensmittelgeschäft). Als solches soll der Zugang für alle Menschen möglich sein – unabhängig davon, ob die Person immunisiert oder getestet ist.“


Freiburg i.Br. (kath.net) „Im Erzbistum Freiburg besteht die Möglichkeit, 2G/3G-Gottesdienste zu feiern grundsätzlich nicht“. Das stellt das Erzbistum Freiburg in einer Presseaussendung fest. Als Grund formuliert das Erzbistum: „Gottesdienste sind Teil der wesentlichen Daseinsvorsorge (wie z.B. auch der Einkauf im Lebensmittelgeschäft). Als solches soll der Zugang für alle Menschen möglich sein – unabhängig davon, ob die Person immunisiert oder getestet ist: Die freie Religionsausübung ist ein besonders geschütztes Recht. Um im Gegenzug dennoch einen möglichst hohen Schutz gewährleisten zu können, gelten entsprechende Einschränkungen: Masketragen und Abstandhalten.“

Archivfoto: Detail an der Südseite des Freiburger Münsters


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Lesermeinungen

 minimus 1. Dezember 2021 
 

@KatzeLisa Danke EB Stephan Burger!

Wer Seine Exzellenz als ehemaligen Pfarrer und Beichtvater in St. Leon-Rot kennt wundert sich nicht.


1
 
 Mehlwurm 1. Dezember 2021 

@judithRei

Erstaunlich, dass Sie noch Orgel spielen.
Mach ich schon länger nicht mehr.
Wir sind jetzt insgesamt 5 Leute, die in wechselnder Besetzung privat zusammen musizieren. Auch geistliche Musik zur Ehre Gottes.


1
 
 Karlmaria 1. Dezember 2021 

Denen die Gott lieben muss alles zum Guten dienen

Das ist für mich eine ganz wichtige Stelle der Bibel Römer8,28 Denen die Gott lieben müssen alle Dinge zum Besten dienen. Ich denke da jetzt vor allem an die Lage im Himmel wo es keine Zeit und keinen Raum gibt. Da müssen also alle als eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen um überhaupt in den Himmel kommen zu können lernen mit allen anderen gut auszukommen. Denn im Himmel ohne Raum und Zeit ist es nicht möglich sich von den anderen abzusondern und sein eigenes Ding zu machen. Natürlich werden wir im Himmel auch alle die Wahrheit kennen und niemand wird mehr von Satan verführt werden. Aber trotzdem wird es auch im Himmel wahrscheinlich Meinungsunterschiede geben wo dann jeder lernen muss mit den anderen auszukommen. Bei der Impfung sieht man es ja schon dass das alles Gläubige sind die wahrscheinlich nicht von Satan verführt wurden und trotzdem unterschiedliche Meinungen haben. Da geht es also um das Hauptgebot: Gott über alles lieben und den Nächsten wie sich selbst!


0
 
 judithRei 1. Dezember 2021 
 

Schimmelreiter

Bei uns gilt auch für uns Organisten bei jedem Dienst 3G. Abgesehen davon, daß wir auf der Empore keinerlei Kontakt mit den GD-Besuchern haben, müssen wir für jeden Test 15,- bezahlen, bei einem Verdienst von 20,- pro GD, abgesehen davon, daß Sonntags noch Fahrtkosten zum Testzentrum dazukommen (für die So-Abendmesse).
Ich finde es nicht gut, daß gerade Priester einen so massiven Druck v.a. auf die Mitarbeiter ausüben, die auf diesen Nebenjob angewiesen sind.
Man ist quasi "gezwungen" sich impfen zu lassen.
Und für GD-Besucher geht´s gar nicht.
Man wird sehen, wie sich das auf die Zahl der Gläubigen auswirkt, wie viele dann noch regelmäßig in die Messe gehn. Es werden weniger werden, denn gerade alte Menschen können sich diese Test erst recht nicht leisten.


0
 
 meeresstern479 1. Dezember 2021 
 

So sollte es in jedem Bistum sein!

Vielen herzlichen Dank an das Erzbistum Freiburg!Der Messbesuch ist nicht weniger essentiell als der Besuch im Supermarkt. Natürlich sollten dann die Hygienevorschriften mit Abstand, Masken, nicht mit grippeähnlichen Symptomen, von allen beachtet werden. Der Impfpass, Genesenenzertifikat oder negative Testnachweis sollten nicht die Eintrittskarte zur Messe sein. Letztlich sieht das Erzbischof Gänswein im obigen Artikel, auch ganz ähnlich, so wie das interpretiere. Das ist sehr erfreulich und erfüllt mich mit Hoffnung! Ich wünschte bei uns würden die Kirchenverantwortlichen auch umdenken.


2
 
 Adamo 30. November 2021 
 

Gottesdienstbesuche sind juristisch gleich zu behandeln wie der Einkauf in Lebensmittelgeschäfte!

Das ist genau die richtige Aussage, lieber Herr Erzbischof Burger, die von Politikern verstanden wird.

So muß man mit diesen Typen reden, die uns den Gottesdienstbesuch als christliche Daseinsvorsorge verbieten wollen.

Herzlichen Dank für diese Klarstellung.


4
 
 KatzeLisa 30. November 2021 
 

Danke

Das hatte ich dem Bischof gar nicht zugetraut. Eine gute Entscheidung.

Auch im Erzbistum Köln haben viele Gemeinden auf 3G umgestellt. Dabei ist die Durchführung eines Tests am Wochenende selbst in einer Großstadt ziemlich eingeschränkt.
Einige Messen kann man sogar nur mit 2G und Voranmeldung besuchen, die Christmette zum Beispiel.
Die Vorgaben kommen vom Generalvikariat, es sieht jedoch so aus, als ob die Gemeindeleiter eine gewisse Entscheidungsfreiheit hätten.
Meine Einwände an das Generalvikariat Köln wurden mit den üblichen Aussagen über die Gefährlichkeit des Virus usw. vom Tisch gewischt. Außerdem wird zur Impfung aus "Solidarität und Nächstenliebe" aufgefordert. Daß auch Geimpfte infektiös sein können, hat sich noch nicht bis Köln rundgesprochen. Aber diesmal wird Rom gehört: Man bezieht sich auf den Papst, der im Vatikan eine Impfpflicht durchgesetzt hat.


3
 
 Schimmelreiter 30. November 2021 

@153fische

Leider nein. Nach den weiterhin mir zustehenden Selbsttests habe ich gefragt "die sind für ich privat" Bitte? Wenn ich täglich zur Teststation muss, will ich mir dann noch privat in der Nase bohren?? Es müssen externe Tests sein, auch wenn der Gesetzgeber anderes zulässt. Einfach nur schikanös.


1
 
 Freude an der Kirche 30. November 2021 
 

Petition gegen 2G/3G in Kirchen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz

Bitte unterschreiben und zahlreich teilen - Danke!!!

www.change.org/p/bischof-bistumlimburg-de-freier-zugang-zu-heiligen-messen-und-zu-den-sakramenten-ohne-3-g-2-g-in-rheinland-pfalz


2
 
 JBE 30. November 2021 
 

Wie auch immer

Wie auch immer man zum Impfen steht ist der Entscheid von EB Burger zu begrüssen. Der Staat hat in der Kirche nichts zu bestimmen. Wenn auch der Vatikan und mit ihm die meisten Diözesen der Welt in vorauseilendem Gehorsam die Kirchen geschlossen haben.(2020). Das darf nicht sein. Soweit ich weiss geschah dies einmalig im 16. J h. Bei einer Pestepidemie.
Danke Herr Erzbischof!


4
 
 153fische 30. November 2021 
 

@Schimmelleiter

Die Gottesdienstbesucher müssen sich auch in einem
Testzentrum testen - Gültigkeit 24 Stunden.
Bei uns sind die Testzentren überlastet - oft wartet man über 1 Stunde im Regen.

Auf der Arbeit dürfen wir 2 Selbsttests pro Woche mit Selbstauskunft machen - vielleicht wäre das eine Lösung?

Viele Grüße aus Bistum Limburg


2
 
 girsberg74 30. November 2021 
 

Herzlichen Dank, Erzbischof Burger

In Gedanken an den Blick von der Marienkapelle auf dem Giersberg.


4
 
 mampa 30. November 2021 
 

Danke

Ein recht herzliches Vergelts-Gott für unseren Herrn Erzbischof Burger.
Auch wenn ich schon geimpft bin, finde ich die Entscheidung hervorragend.
Nochmals danke an unseren Bischof


6
 
 Schimmelreiter 30. November 2021 

Sehr löblich

Im Bistum Limburg, das teils in hessen, teils in Rheinland-Pfalz liegt, ist das leider anders. In Hessen soll man unter vestimmten Voraussetzungen 2G oder 2G+ anbieten, in RLP gilt 3G.
Dafür quält das bistum LM die ungeimpften Angestellten mit Tests von der Teststelle, anstatt die vor Ort im Betrieb unter Aufsicht zu machen. Jeden Tag in der Kälte anstehen. Reine Schikane.
Wenn ich damit durch bin bin ich entweder ein Wrack oder ich habe ein Bomben-Immunsystem.
Schön, dass Freiburg den christlichen Auftrag nicht vergessen hat.


4
 
 153fische 30. November 2021 
 

Bistum Limburg/Trier/Köln/Speyer leider 3 G/2 G

Bitte unterschreibt die Petition und leitet sie an weitere Christen weiter:

https://www.change.org/p/bischof-bistumlimburg-de-freier-zugang-zu-heiligen-messen-und-zu-den-sakramenten-ohne-3-g-2-g-in-rheinland-pfalz


3
 
 Paddel 30. November 2021 

Erzbischof Stefan Burger

ist erfrischend unaufgeregt, aber geradlinig.


7
 
 Herbstlicht 30. November 2021 
 

erleichtert und froh

Ich wohne im Erzbistum Freiburg und hatte Bedenken dahingehend, ob nicht auch Freiburg dem Beispiel Berlin und Hamburg folgen würde.
Umso erleichteter bin ich nun und sehr dankbar für die eindeutige und unmissverständliche Stellungnahme des Erzbistums.


6
 
 Marianus 30. November 2021 

Großartig!!

Dank dem Bischof von Freiburg!
Ein unmissverständliches Bekenntnis zur Eigenständigkeit der Kirche Christi, die sich nie dem Diktat des Staates unterwerfen darf!
Man darf gespannt darauf sein, wer von unseren Bischöfen sich dem anschließt und ähnlich klare Worte findet!
beten wir dafür!!


9
 
 Veneter 30. November 2021 
 

Ein Lichtblick

Endlich eine gesunde Entscheidung!
Großes Lob an das Bistum Freiburg.
Alle anderen sollten sich schämen und sich ein Beispiel nehmen.


10
 
 Freude an der Kirche 30. November 2021 
 

Vielen Dank!

Danke, lieber H.H. Erzbischof Burger!

Bitte rufen Sie jetzt zum Rosenkranz um Beendigung der Massnahmen auf. Gott segne Sie!


8
 
 Robensl 30. November 2021 
 

Immerhin...


1
 
 zeitundewigkeit 30. November 2021 
 

Endlich hat ein Bischof Mut, der Politik zu widersprechen. Wenn er dann noch eine Rosenkranz- Gebetsaktion einleitet mit der Bitte an Gott zur Beendigung der Pandemie, dann hat er mehr getan als alle Politiker.


12
 
 Lämmchen 30. November 2021 
 

@Gandalf

und für das Bistum Rottenburg-Stuttgart, das im gleichen Bundesland liegt


2
 
 J. Rückert 30. November 2021 
 

Das nennt man

Standvermögen!


7
 
 Freude an Gott 30. November 2021 
 

Dank...

...an das Erzbistum Freiburg!
Die Vorgaben der Erzbistümer Berlin und Hamburg sind klare Selbstmarginalisierung.
Das Ausüben der Religionsfreiheit ist deutlich wichtiger als Einkaufen im Einzelhandel, Kino- oder Theaterbesuch etc. Der Gottesdienstbesuch ist für einen wahren Christen so lebenswichtig wie der Einkauf von Lebensmitteln im Supermarkt! Deswegen dürfen sie auch nicht untersagt werden, sondern lediglich die Einhaltung von Hygienestandards verlangt werden, wie im Supermarkt.
Wer das anders sieht, verkennt vermutlich die Wichtigkeit der Religionsausübung.
Sehr peinlich für Berlin und Hamburg!


11
 
 Gandalf 30. November 2021 

Sehr peinlich für das Erzbistum Hamburg und EB Berlin!

Und den einen oder anderen Klugschwätzer, der gestern den Unsinn aus Hamburg noch so verteidigt hat!


10
 

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