Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

Slowakei verhängt neuerlich Gottesdienstverbot im Lockdown

26. November 2021 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischöfe von Regierung "enttäuscht" - Schon zu Jahresbeginn durften viereinhalb Monate lang keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden


Bratislava (kath.net/KAP) Mit Kritik an der Regierung reagieren die katholischen Bischöfe in der Slowakei auf das neuerliche Totalverbot öffentlicher Gottesdienste im seit Donnerstag geltenden Corona-Lockdown. Nach einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz sprachen sie am Mittwochabend in einer Presseerklärung von einer "großen Enttäuschung". Es sei versprochen worden, dass ein generelles Verbot öffentlicher Gottesdienste vermieden werden könne. "Wir sind sehr verbittert darüber, dass es in einer Situation, in der viele andere Lebensbereiche offen bleiben, noch einmal passiert", so die Bischöfe.


Die Maßnahme müsse so schnell es möglich ist zurückgenommen werden, forderten die Kirchenvertreter. Der Blick in Nachbarländer, wo die Religionsfreiheit strikt respektiert werde, zeige, dass auch andere Lösungen möglich seien.

Mit dem neuerlichen, vorerst zweiwöchigen Lockdown reagiert die Regierung in Bratislava auf die stark steigenden Infektionszahlen im Land. Am Mittwoch gab es unter den 5,5 Mio. Einwohnern erstmals mehr als 10.000 bestätigte Corona-Neuinfektionen an einem Tag. Wie in Österreich, so müssen Restaurants und Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, geschlossen bleiben. Möglich bleibt der Weg zur Arbeit, und auch die Schulen sollen nach den Regierungsplänen offen bleiben. Regelmäßige Corona-Tests sollen hierfür aber Bedingung sein.

Die Kirchen dürfen vorerst nur individuelle Seelsorgeangebote etwa zur Beichte oder der Kommunionspendung machen; gemeinsame Gottesdienste können aber nur via TV, Radio oder online gefeiert werden, bestätigte Bischofskonferenz-Sprecher Martin Kramara der Nachrichtenagentur Kathpress. Möglich sind Taufen, Beerdigungen oder Hochzeiten, allerdings mit einer Teilnehmerbeschränkung von maximal sechs Personen.

In der Slowakei waren Kirchen und andere Gotteshäuser ab 1. Jänner monatelang auf staatliche Anordnung hin geschlossen gewesen, was zu wachsender Kritik in der Kirche führte. Erst Anfang April dürften Gotteshäuser zumindest zum individuellen Gebet wieder offen stehen, ab Mitte April waren unter Einschränkungen auch wieder Messfeiern möglich.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz