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Die Löwen kommen!

27. November 2021 in Spirituelles, 18 Lesermeinungen
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Der Herr rettet vor dem Rachen des Löwen - Gastkommentar von Dekan Ignaz Steinwender


Salzburg (kath.net)

Beim Hören der Tageslesungen in der Heiligen Messe kommt es mir manchmal vor, als ob die Schriftstellen jetzt und genau für die jetzige Situation geschrieben wären, so aktuell scheinen sie. Die Lesung des heutigen Tages mit dem Bericht von Daniel in der Löwengrube (Dan 5,1-6.13-14.16-17.23-28) erinnert mich an ein Buch, das 2016 erschienen ist unter dem Titel „Die Löwen kommen“! Der Autor Vladimir Palko (1957 geb.), der von 2002 – 2006 slowakischer Innenminister war und 2008 Vorsitzender der Konservativ-Demokratischen Partei der Slowakei wurde, beschreibt darin ganz brennende Fragen wie z. B. die Frage, wie sich die kommunistische Ideologie im Westen verändert, seit sie im Osten begraben wurde, er beleuchtet dramatische Entwicklungen innerhalb der Katholischen Kirche und stellt sich die Frage, wie eine Weltregierung aussehen würde, falls sie kommt! Jetzt, unter dem Eindruck gegenwärtiger Entwicklungen, scheint das Buch noch interessanter zu sein.

Daniel in der Löwengrube

In der heutigen Schriftlesung aus dem Buch Daniel (Dan 6,12-28) wird berichtet, wie Daniel von Beamten beim König denunziert wurde, weil er, entgegen dem Gesetz von König Darius, zu seinem Gott betete und flehte und daher gemäß Gesetz in die Löwengrube geworfen werden müsse.

Der König hat Daniel offenbar sehr geschätzt und auch gespürt, dass dieser ein Mann Gottes ist. Er hatte nicht die Kraft, sein eigenes Gesetz aufzuheben und dachte nach, wie er Daniel retten könne und bemühte sich, ihn freizukommen. Als ihm dies nicht gelang, wurde Daniel in die Löwengrube geworfen. König Darius sagte ihm zuvor: „Möge Dein Gott dich (….) erretten.“ Der Herrscher konnte keinen Schlaf finden und fastete diese Nacht.

Und was geschah? Das Gebet Daniels und das Fasten des Königs zeigten ihre Wirkung. Als der König sich in der Früh der Löwengrube näherte und nach Daniel rief, antwortete ihm Dieser: „O König, mögest du ewig leben. Mein Gott hat seinen Engel gesandt und den Rachen des Löwen verschlossen. Sie taten mir nichts zuleide; denn in seinen Augen war ich schuldlos, und auch dir gegenüber, König, bin ich ohne Schuld!“ 

Die Löwen sind da

Ehrlich gesagt: Bei dieser Stelle in der heutigen Messe ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Ist das nicht – bildlich gesprochen – die heutige Situation! Fühlen sich heute nicht viele Leute wie in einer Löwengrube, oder ist sogar die ganze Welt mit Teilen der Kirche eine Löwengrube geworden?

Viele Menschen werden heute wie von geistigen Löwen zermalmt. Sie werden denunziert, zermürbt, in Angst versetzt, zynisch mit Nachteilen bedroht, wenn sie nicht tun, was man erwartet, sie werden zu Unrecht als Sündenböcke gebrandmarkt oder bestraft. Gegenwärtig hat man den Eindruck, dass die Demokratie, der Rechtsstaat und das Menschsein überhaupt (das Ebenbild Gottes im Menschen) zermalmt werden! Es geht um sehr viel mehr als bloß um die Gesundheit, die zweifellos sehr wichtig ist.

Ich denke dabei an die Worte des heiligen Petrus, der schreibt: Seid nüchtern und wachsam! euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens (1 Petr. 5,8). Der brüllende Löwe ist wohl auch ein Symbol für Angstmache, für die gigantische Macht lärmender Propaganda, die die Gewissen der Menschen zu zermalmen droht.

Daniel erinnert mich an viele Beter, Leidende und auch standhaltende Menschen, die jetzt zu Gott um Hilfe schreiten, die ihr ganzes Vertrauen jetzt auf den Herrn setzen.

Kaiser Darius erinnert mich an viele Fernstehende und auch an Atheisten, die ich in letzter Zeit kennenlernen durfte. Sie erkennen das Unrecht mancher Gesetze, sie spüren den geistlichen Kampf und setzten sich oft in bewundernswerter Weise für Gerechtigkeit und Wahrheit ein. Sie handeln nach ihrem Gewissen und zeigen damit, dass ihnen das Gesetz ins Herz geschrieben ist, wie Paulus über die Heiden schreibt (Röm 2, 14f).

Geradezu ernüchternd und erschreckend ist der Schlussteil der Lesung. Jene, die Daniel denunziert und gemäß dem ungerechten Gesetz in die Löwengrube gebracht haben, werden jetzt selbst in diese hineingeworfen und sofort zerfleischt, mit ihrem ganzen Anhang.

Das könnte bedeuten: Wer andere den Löwen vorwirft, wer mit den Löwen kooperiert (dazu genügt auch schuldhaftes Schweigen oder blinde Pflichterfüllung), wird am Ende Opfer genau dieser Löwen werden. Wer anderen eine Grube gräbt, …!

Der Herr rettet uns!

Die Heilige Schrift gibt uns durch diese Stelle ganz klare Hinweise, was jetzt in dieser Situation wichtig ist.

Das Gebet, das Fasten und eben das Handeln nach dem Gewissen. Bei der gegenwärtigen Situation braucht man sich kein besonderes Fastenopfer ausdenken. Vielleicht ist es sogar viel ergiebiger, die konkrete Situation mit den Schwierigkeiten, Einschränkungen usw. in Liebe anzunehmen. Das beste Rezept gegen Resignation, Mutlosigkeit oder Verzweiflung ist, andere Menschen zu bestärken, zu ermuntern und aufzubauen, oder einfach zuzuhören, Aggressionen in Liebe ertragen etc. Zum Handeln nach dem Gewissen gehört auch die Liebe zur Wahrheit und die aufrichtige Suche danach. Dazu kann uns auch das Gebet helfen.

Wer betet, in Liebe verzichtet und Situationen annimmt, nach dem Gewissen handelt und sich nicht mitschuldig macht, kann darauf vertrauen, dass Gott wie damals bei Daniel, seinen Engel schickt, der uns beschützt und den Rachen der Löwen verschließt. Die Rettung kommt vom Herrn!

Dieser Schutz kommt am schönsten zum Ausdruck im Psalm 91. Ich empfehle Euch, diesen täglich zu beten. Dort heißt es u. a. „Wer im Schutz des Höchsten wohnt, und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: „Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue (…) Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest zu Zuflucht (…) Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen (…) Du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen.“


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Lesermeinungen

 Hope F. 29. November 2021 
 

Allein der Herr kann uns noch retten

Ein sehr schöner Beitrag. Leider vermisse ich heute die Einsicht die der König hatte. Die Oberen scheinen heute eher mit Blindheit geschlagen. Weil sie bezüglich Corona keinen Ausweg sehen, schieben sie nun die Schuld auf die Umgeimpften und wollen nicht erkennen, dass ohne Kontaktbeschränkung und Änderung der Lebenseinstellung und -weise Corona nicht zurückgedrängt werden kann. Trotz Impfung sind dieses Jahr mehr Erkrankte zu verzeichnen als im Vorjahr ohne Impfung. Corona scheint von Gott geschickt, um die Menschen zur Umkehr zu bringen. Doch das scheint keiner zu erkennen. So können wir nur hoffen, dass die Standhaften wie Daniel Gottes Schutz erfahren.


2
 
 J. Rückert 28. November 2021 
 

Eher Michel in einer Schlangengrube?

„Esst von der Frucht und ihr werdet sein wie Gott!“ Das war die Schlange im Paradies.
„Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.“ So hieß es im Marxismus.
„Ihr werdet 2030 nichts mehr besitzen, aber alles wird euch gehören“, sagt Klaus Schwabs vom Weltwirtschaftsforum.
Halbe Wahrheiten können mörderisch sein.


1
 
 gebsy 28. November 2021 

Wer andern eine Grube gräbt, ...

Darf ich das so verstehen, dass mit der Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehen auch die "Bösen" eine Chance zur Umkehr bekommen haben?
NUR DIESE WIRKLICHKEIT KANN UNS RETTEN


0
 
 Mehlwurm 28. November 2021 

Sehr guter, ermutingender Text

Leider ist ein Endpunkt dieser Entwicklung nicht abzusehen.
Wie weit werden "sie" noch gehen?
Werden die Ungeimpften noch arbeitslos?
Vielleicht ohne Arbeitslosengeld, weil sie selbstverschuldet arbeitslos geworden sind?
Den Spruch "soweit werden sie nicht gehen" habe ich im letzten Jahr in einem anderen Zusammenhang gehört. Nun sind "sie" schon viel weiter gegangen.
Das schaffen wir jetzt nur zusammen! Vielleicht verliert ein Teil von uns sein Wohneigentum? Bitte stark bleiben! Wenn wir jetzt aufeinander achten und uns gegenseitig helfen, geht es! Mit Gottes Hilfe! Und wir gehen mit ganz neuen Fähigkeiten aus dieser Krise.


9
 
 priska 28. November 2021 
 

Herr Dekan vielen Dank ,sehr aufmuntert viele Menschen sind in der jetzigen Situation depressiv geworden ,sie halten den Truck den die Regierung ausübt kaum noch aus. Die Spaltungen in den Familien sind sehr groß ,und die Angst der Menschen auch ,die Sie zum Teil aggressiv machen. Ja die Löwen sind unter uns ,es ist ein geistiger Krieg! Jesus Christus erbarme Dich unser . O Jesus ich gebe mich Dir hin, sorge Du!


8
 
 Montfort 28. November 2021 

Lieber @Salvian!

Ich kann sehr mit Ihnen mitfühlen - auch ich erlebe Mobbing und Druck im Arbeitsbereich.

Dennoch bin ich nicht bereit, durch die genetische Spritze meine Gesundheit und mein Leben zu riskieren... Reden Sie mit möglichst vielen mRNA/Vektor-Impfstoff-kritischen Ärzten und Therapeuten, ob diese vielleicht Auswege weisen können.

Gesegneten Advent, in dem wir gemeinsam rufen: Komm, Herr Jesus! Maranatha! Erweise dich als Retter der geknechteten Menschheit!


10
 
 Perlinde 27. November 2021 
 

Vergelt`s Gott


4
 
 Rolando 27. November 2021 
 

Ich hab das Buch gelesen

Die Löwen sind bereits da.


9
 
 winthir 27. November 2021 

und nun noch zum Thema "Sündenbock" (übrigens eine "Sprachprägung" von Martin Luther)

hier handelte es sich um einen Ritus des jüdischen Volkes (ist schon lange, und zwar war das war so):

Am "großen" Versöhnungstag (alle 40 Jahre) stellte sich das Volk auf. Vor das Volk wurde ein Ziegenbock geführt. Der Hohepriester nahm mit großer Geste alle Schuld vom Volk und legte alle Schuld dem Ziegenbock auf. Dann wurde der Ziegenbock in die Wüste gejagt.

Dieser "Ritus" ist wohl ein "ur-menschlicher" Ritus, der (in anderen Zusammenhängen) wohl bis heute existiert.

Wenn etwas schiefgeht, brauchen wir erstmal einen Schuldigen. (allfällige Beispiele dafür erspar ich mir.)

und die Linie zu jenem Unschuldigen (ist auch schon ca. 2.00 Jahre her), der schuldig gesprochen wurde, könnt Ihr sicher selber ziehen.


1
 
 Horstl 27. November 2021 
 

@Salvian

"Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt.
Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs." (Epheser 6:11,12)

Auch von mir, der ebenso zur Gruppe der neuen Sündenböcke gehört, viel Kraft! So wie Hass und Hetze allein diese Woche an Fahrt aufgenommen haben, braucht man sich nichts mehr vorzumachen. Es wird wieder zum Äußersten kommen. Ich wünschen Ihnen von Herzen Gottes Segen. Wie damals gibt es aber trotzdem noch aufrichtige Diener Gottes. Deshalb zum Trost eine Predigt unten im Link...

www.youtube.com/watch?v=U0Du2SeNBDY


8
 
 winthir 27. November 2021 

da denke ich an die Komplet - das Nachtgebet der Kirche.

"euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann"

"... tamquam leo rugiens circuit quaerens quem devoret",

Kann ich auswendig.

in der Komplet steht aber noch mehr drin.

"Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr."

dies wünscht uns, Euch, und Allen

der winthir.


10
 
 Salvian 27. November 2021 

@Herbstlicht

Einfach danke!


8
 
 Herbstlicht 27. November 2021 
 

@Salvian

Da Sie ein gesunder -und o Schreck ein ungeimpfter- Mensch sind, gehören Sie zu den ganz gefährlichen Individuen.
Sie sind ein Gefährder der allerschlimmsten Sorte!
Krank darf man sein, gesund jedoch nicht, zumindest nicht, ohne dies nachgewiesen zu haben.
Das psychologische Folterprogramm nimmt Fahrt auf!

Alle Werte, die bisher gültig waren, werden ins Gegenteil verkehrt und die Etablierten, die Medien und viele Bürger klatschen Beifall.
Wie Geimpfte mit dieser Tatsache fertigwerden, ist mir ein Rätsel.
Gott sei Dank sind nicht alle so.

Ihnen, lieber Salvian, wünsche ich viel innere Stärke und Gottes Segen.


12
 
 Diadochus 27. November 2021 
 

Wundertätige Medaille

Heute ist das Fest der Wundertätigen Medaille: "O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu Dir nehmen!" Sollen die Löwen kommen, wir sind des Herrn. Unter dem Schutzmantel Mariens sind wir behütet und geborgen. Die Immaculata ist der stärkste Schutz.


12
 
 nomine 27. November 2021 
 

Opfer

"Bei der gegenwärtigen Situation braucht man sich kein besonderes Fastenopfer ausdenken. Vielleicht ist es sogar viel ergiebiger, die konkrete Situation mit den Schwierigkeiten, Einschränkungen usw. in Liebe anzunehmen."
Auch ich glaube, dies ist ein Opfer, das Gott wohlgefällt. Danke!


11
 
 Salvian 27. November 2021 

Was für ein wunderbarer, hilfreicher Text in dieser alptraumhaften Zeit

Diese Woche ließen mich die deutschen Bischöfe wissen, dass ich ein unmoralischer und unsolidarischer Mensch bin. Denn ich hatte mich nach gründlicher Information gegen die neuen Impfstoffe entschieden. Mein kirchlicher Arbeitgeber hat sich die staatlich verordneten Erpressungsmethoden (3G am Arbeitsplatz) zu 100 % zu eigen gemacht und wird mir, wenn ich in Quarantäne geschickt werde, kein Gehalt mehr zahlen. Die deutschen Kirchenpharisäer halten es also für ein strafwürdiges Verbrechen, irgendeinen Kontakt zu einer "unreinen" Person gehabt zu haben. Von Spitzenvertretern der "christlichen" Partei CDU (so von dem JU-Vorsitzenden Kuban oder dem vermeintlichen "konservativen" Hoffnungsträger Fr. Merz) bekomme ich zu hören, dass Ungeimpfte in die totale Isolation gedrängt werden und ihren Arbeitsplatz verlieren sollten. Mit Schützenhilfe der Kirchenoberen wird mir und meiner Liebsten hasserfüllt die Existenzvernichtung angedroht. Wo bist du, Gott??


14
 
 SalvatoreMio 27. November 2021 
 

Auf den Herrn vertrauen, Güte verschenken und beten!

Sehr geehrter Herr Dekan Steinwender! Herzlichen Dank, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich erlebe die Situation ganz so, wie Sie es beschreiben. Wir werden immer mehr in die Enge getrieben. Man erlebt, das jene, die uns mit "Brüder und Schwestern" ansprechen, dazu beitragen, dass wir in der Löwengrube landen, während solche, deren Gottesbeziehung man nicht kennt, sich aus Gewissensgründen ebenfalls dem brüllenden Löwen widersetzen und einem plötzlich zu "Partnern" werden. - Danke auch für Ihre Anregungen. Ja, die Rettung kommt vom Herrn - von sonst niemandem! Ihnen einen gesegneten Advent!


13
 
 Haggai 27. November 2021 
 

O Gott komm uns zu Hilfe

Allmächtiger, ewiger Gott, liebreichster himmlischer Vater, weise Dein Volk, uns, Deine Kinder, nicht zurück, sondern um der Ehre Deines heiligsten Namens willen, Deiner Bundestreue wegen und weil wir Dich im Namen unseres Herrn Jesus Christus bitten und auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria vertrauen, komme uns zu Hilfe. Rette und befreie uns von dem Bösen, so dass Dein Volk Dich in alle Ewigkeit für Deine Güte, Treue und Allmacht preisen wird.


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