Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Red Wednesday – breite Beteiligung von Parlament, Bundeskanzleramt und Innenministerium

18. November 2021 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anlässlich des gestrigen Red Wednesday wurden knapp 100 Kirchen und Monumente in allen österreichischen Bundesländern zum Gedenken an die weltweite Christenverfolgung blutrot beleuchtet, darunter auch Parlament in der Wiener Hofburg


Wien (kath.net) Anlässlich des gestrigen Red Wednesday wurden knapp 100 Kirchen und Monumente in allen österreichischen Bundesländern zum Gedenken an die weltweite Christenverfolgung blutrot beleuchtet. Auch in diesem Jahr bildet Österreich den Auftakt des 2015 von „Kirche in Not“ ins Leben gerufenen internationalen Gedenktags, an dem neben zahlreichen Kirchen auch das Parlament in der Hofburg, das Bundeskanzleramt und das Innenministerium beteiligt sind. Darauf macht die ÖVP in einer Presseaussendung aufmerksam.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka: „Mit der Beleuchtung der Hofburg möchte ich als Präsident des Österreichischen Nationalrats ein Zeichen setzen und zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen Christenverfolgung beitragen. Es ist absolut inakzeptabel, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens zu Opfern von Gewalt und Unterdrückung werden!“ Aus der PA von Kirche in Not, veröffentlicht von kath.net siehe Link) https://www.kath.net/news/76784


Gudrun Kugler, ÖVP-Bereichssprecherin für Menschenrechte, begrüßt die breite Unterstützung des diesjährigen Aktionstags: „Der Red Wednesday ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen. Wir dürfen nicht wegschauen. Wir müssen unsere politischen, rechtlichen, diplomatischen, finanziellen, wirtschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten engagiert nutzen, um zu einem baldigen Ende von Christenverfolgung beizutragen“, so Kugler weiter.

Axel Melchior, Generalsekretär der neuen Volkspartei: „Millionen von Christen sind weltweit von Bedrohung, Diskriminierung und Verfolgung betroffen. Im Angesicht dieser leider steigenden Zahlen ist der Red Wednesday ein wichtiges Zeichen der Unterstützung mit allen Menschen, die aufgrund ihres christlichen Glaubens Unterdrückung und Gewalt erleiden. Das Engagement gegen Christenverfolgung ist ein Schwerpunkt der österreichischen Außenpolitik.“

In der ÖVP-Pressemeldung wird weiter erläutert: „Laut aktuellen Studien leben über 75% der Weltbevölkerung in Gebieten, in denen es starke Einschränkungen der Religionsfreiheit gibt. 80% der aufgrund ihres Glaubens verfolgten Menschen sind Christen. Nach aktuellen Schätzungen der Hilfsorganisation Open Doors sind in den 50 Ländern mit der stärksten Christenverfolgung rund 309 Millionen Christen einem ‚sehr hohen‘ bis ‚extremen Maß‘ an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Hassverbrechen (Hate Crimes) gegen Christen als weltweit meist verfolgte religiöse Gruppe sind jedoch nicht nur in Krisengebieten, sondern auch in Europa stark gestiegen. So verzeichnet ein aktueller OSZE-Bericht, dass die Zahl von Hassverbrechen gegen Christen bzw. christliche Gotteshäuser und Einrichtungen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen ist: Von den ca. 7000 dokumentierten Fällen in der OSZE-Region, richten sich rund 1000 gegen Christen bzw. christliche Gotteshäuser, Symbole und Einrichtungen. Dazu Kugler und Melchior: ‚Der mutwilligen Zerstörung zahlreicher Kirchen bis hin zur Ermordung von einem Geistlichen mitten in Europa dürfen wir nicht tatenlos zusehen.‘“

Foto: Nationalratspräsident Sobotka, den zuständigen SprecherInnen aller Fraktionen (darunter Gudrun Kugler) © Gudrun Kugler


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KMG 19. November 2021 
 

Dank an alle Beteiligten, die diese Initiative des "red Wednesdays" initiiert und in weiterer Folge realisiert haben - etliche Passanten fragten, was das bedeutuen soll, und so ergaben sich gute Gespräche - etliche zeigten sich sehr betroffen!


1
 
 bibelfreund 18. November 2021 
 

Blutrot statt Regenbogen

Ohne kath.net wüßte man das gar nicht…. Danke an Österreich! Nicht nur die Perversion des biblischen Regenbogens prägt Europa. Es gibt eine erfreuliche Ausnahme!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz