Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Red Wednesday – breite Beteiligung von Parlament, Bundeskanzleramt und Innenministerium

18. November 2021 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anlässlich des gestrigen Red Wednesday wurden knapp 100 Kirchen und Monumente in allen österreichischen Bundesländern zum Gedenken an die weltweite Christenverfolgung blutrot beleuchtet, darunter auch Parlament in der Wiener Hofburg


Wien (kath.net) Anlässlich des gestrigen Red Wednesday wurden knapp 100 Kirchen und Monumente in allen österreichischen Bundesländern zum Gedenken an die weltweite Christenverfolgung blutrot beleuchtet. Auch in diesem Jahr bildet Österreich den Auftakt des 2015 von „Kirche in Not“ ins Leben gerufenen internationalen Gedenktags, an dem neben zahlreichen Kirchen auch das Parlament in der Hofburg, das Bundeskanzleramt und das Innenministerium beteiligt sind. Darauf macht die ÖVP in einer Presseaussendung aufmerksam.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka: „Mit der Beleuchtung der Hofburg möchte ich als Präsident des Österreichischen Nationalrats ein Zeichen setzen und zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen Christenverfolgung beitragen. Es ist absolut inakzeptabel, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens zu Opfern von Gewalt und Unterdrückung werden!“ Aus der PA von Kirche in Not, veröffentlicht von kath.net siehe Link) https://www.kath.net/news/76784


Gudrun Kugler, ÖVP-Bereichssprecherin für Menschenrechte, begrüßt die breite Unterstützung des diesjährigen Aktionstags: „Der Red Wednesday ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen. Wir dürfen nicht wegschauen. Wir müssen unsere politischen, rechtlichen, diplomatischen, finanziellen, wirtschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten engagiert nutzen, um zu einem baldigen Ende von Christenverfolgung beizutragen“, so Kugler weiter.

Axel Melchior, Generalsekretär der neuen Volkspartei: „Millionen von Christen sind weltweit von Bedrohung, Diskriminierung und Verfolgung betroffen. Im Angesicht dieser leider steigenden Zahlen ist der Red Wednesday ein wichtiges Zeichen der Unterstützung mit allen Menschen, die aufgrund ihres christlichen Glaubens Unterdrückung und Gewalt erleiden. Das Engagement gegen Christenverfolgung ist ein Schwerpunkt der österreichischen Außenpolitik.“

In der ÖVP-Pressemeldung wird weiter erläutert: „Laut aktuellen Studien leben über 75% der Weltbevölkerung in Gebieten, in denen es starke Einschränkungen der Religionsfreiheit gibt. 80% der aufgrund ihres Glaubens verfolgten Menschen sind Christen. Nach aktuellen Schätzungen der Hilfsorganisation Open Doors sind in den 50 Ländern mit der stärksten Christenverfolgung rund 309 Millionen Christen einem ‚sehr hohen‘ bis ‚extremen Maß‘ an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Hassverbrechen (Hate Crimes) gegen Christen als weltweit meist verfolgte religiöse Gruppe sind jedoch nicht nur in Krisengebieten, sondern auch in Europa stark gestiegen. So verzeichnet ein aktueller OSZE-Bericht, dass die Zahl von Hassverbrechen gegen Christen bzw. christliche Gotteshäuser und Einrichtungen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen ist: Von den ca. 7000 dokumentierten Fällen in der OSZE-Region, richten sich rund 1000 gegen Christen bzw. christliche Gotteshäuser, Symbole und Einrichtungen. Dazu Kugler und Melchior: ‚Der mutwilligen Zerstörung zahlreicher Kirchen bis hin zur Ermordung von einem Geistlichen mitten in Europa dürfen wir nicht tatenlos zusehen.‘“

Foto: Nationalratspräsident Sobotka, den zuständigen SprecherInnen aller Fraktionen (darunter Gudrun Kugler) © Gudrun Kugler


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz