Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Ismail Tipi: "Weihnachts-, Nikolausmärkte oder Sankt Martinsfeste dürfen nicht umbenannt werden"

22. Oktober 2021 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Als Muslim störe man sich meist weder an den Weihnachtsmärkten, noch an Weihnachtsfeiern oder an Weihnachtsgrüßen" - "Es seien eher salafistische, radikalislamistische Strömungen, die suggerieren, wir müssten aufhören diese Begriffe zu nutzen"


Wiesbaden (kath.net/pm) „Werte schaffen Heimat. Diesen Satz habe ich mir schon seit vielen Jahren zu eigen gemacht, denn er steht für mich für einen wichtigen Grundsatz: Wir sind als Gesellschaft gefordert, unsere Werte hoch zu halten, sie zu verstehen, zu leben und weiterzugeben. Doch genau hier sehe ich seit Jahren ein Problem. Für viele haben Werte fast keine Bedeutung mehr“, warnt der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi.

„Für mich stellt sich immer mehr die Frage: Wohin driften unsere gesellschaftlichen und religiösen Werte? Wie sicher ist unsere kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Identität?“ Gerade in dieser Jahreszeit habe Tipi manchmal das Gefühl, dass falschverstandene Toleranz und Multi-Kulti-Romantik zu teils absurden Entscheidungen geführt haben oder auch immer noch führen. „Beispielsweise wurden immer wieder Weihnachts- oder Nikolausmärkte umbenannt in Winter- oder Sternschnuppenmarkt, oder auch Sankt Martinsfeste in Lichterfest. Man wollte sich damit „politisch korrekt“ verhalten. Doch für Muslime ist das Wort „Weihnachten“ überhaupt kein problematisches Wort“, kann Tipi aus eigener Erfahrung berichten.


Als Muslime störe man sich meist weder an den Weihnachtsmärkten, noch an Weihnachtsfeiern oder an Weihnachtsgrüßen. Vielmehr kenne er viele, die darauf sogar verwundert reagieren und nicht verstehen, wieso man diese Umbenennungen vornehme. Er habe die Erfahrung gemacht, dass es eher die salafistischen, radikalislamistischen Strömungen sind, die uns suggerieren, wir müssten aufhören diese Begriffe zu nutzen. „Sie freuen sich darüber, dass wir an diesen Punkten und auch bei anderen politischen Entscheidungen nachgeben und damit zulassen, dass unsere Grundfundamente weiter zerbröckeln.“

„Gerade in einer Zeit, in der wir gemeinsam gegen jegliche Art von Extremismus vorgehen müssen, in der Hass und Extremismus in unserer Gesellschaft sich immer weiter auszubreiten scheinen, ist es unsere Pflicht als Demokraten zusammenzuhalten. Dazu zähle ich alle Christen, Juden, Muslime oder Menschen anderer Religionen und alle, die friedlich in unserem Land leben wollen. Wir müssen unsere Traditionen gemeinsam leben und uns von solchen positiven Diskriminierungen fernhalten“, appelliert Tipi.

„Wir haben in Deutschland bereits viele unserer Werte und Traditionen vernachlässigt oder verändert. Ich wünsche mir, dass die falschverstandene Toleranz unter dem Deckmantel der Multi-Kulti-Romantik endlich zur Seite gelegt wird und wir unsere Werte schützen. Wenn wir unsere gesellschaftlichen und religiösen Werte verlieren, verlieren wir das gesamte Fundament, das uns als demokratische Gesellschaft aufrecht hält. Wir verlieren unsere Identität und unsere Heimat. Deshalb ist und bleibt dieser Satz „Werte schaffen Heimat“ ein wichtiger Schlüsselsatz für unsere Gesellschaft und Zukunft.“

Archivfoto MdL Ismail Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 22. Oktober 2021 
 

Radikale Linke und radikale Muslime.

Eine hochexplosive Mischung. Pointe: Wenn bei uns früher oder später der radikale Islam übernimmt, werden die Linken die ersten sein, die weg sind. Vor allem Feministinnen, Lesben, Schwule, Antifa. Und natürlich Ideologien wie Gender oder Tagstrom mit Blackout nach Sonnenuntergang.
Wenn ich so darüber nachdenke...


4
 
 bibelfreund 22. Oktober 2021 
 

Klarsicht pur

Was die Kirchen sich nicht mehr trauen, sagt uns ein Muslim! Tipi, Autor auch bei Tichys Einblick, ist eine Seltenheit in der CDU, die sich das ja auch alles gefallen läßt bzw in den von ihr regierten kommunen den Irrsinn mitmacht. Ganz zu schweigen von der CSU, die mit Söder innerhalb weniger Monate VÖLLIG entkernt wurde von allen Werten.


4
 
 edih 22. Oktober 2021 
 

Danke für Ihre Worte Herr Tipi,

wäre schön wenn sich der eine oder andere kirchlich oder politisch Verantwortliche dies als Gedankenanstoß nimmt und danach handelt. Ich finde es erstaunlich das Sie als Moslem das sagen, da der ein oder andere "Christ" dazu nicht mehr fähig ist. Bei "blinkenden Ampellichtern" wird es leider nicht anders werden. Nochmal vielen Dank.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. Fatima-Tag in Berlin
  4. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  5. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  6. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  7. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  10. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  11. Im Licht der Liebe
  12. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  13. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  14. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  15. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz