Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Die Nazi-Projektion
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

"Sie töten Neapel!"

17. Oktober 2021 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienischer Erzbischof schlägt Alarm gegen Camorra.


Rom (kath.net/ KAP)

Angesichts eines eskalierenden Bandenkriegs in Neapel hat der Erzbischof der süditalienischen Stadt eine Alarmbotschaft veröffentlicht. "Sie töten Neapel!", schrieb Domenico Battaglia am Dienstag auf der Diözesanwebsite. Die "Blutspur", die in den vergangenen Tagen durch mehrere Straßen und Viertel gezogen worden sei, könne niemanden gleichgültig lassen. Alle gesellschaftlichen Kräfte, gleich welcher Religion, müssten dringend etwas gegen die ausufernde Gewalt unternehmen. Keinesfalls dürfe man resigniert abwarten und "Neapel beim Sterben zusehen".


Die Camorra und die Unterwelt seien dabei, die Stadt mit unmenschlicher Grausamkeit zu vernichten, so der Erzbischof in seinem emotionalen Appell. Wer weiter so tue, als sei nichts geschehen, der trage zum Untergang bei. Stattdessen sei es an der Zeit, vom "kalten Individualismus" zu einem neuen Gemeinschaftssinn überzugehen. Nur so könne die Region wiederaufleben.

Battaglia wandte sich direkt "an die Männer der Camorra, an die Korrupten und Komplizen des organisierten Verbrechens". Er forderte sie auf: "Verhaltet Euch wieder wie Menschen! Kehrt um!" Als Erzbischof Neapels sei er bereit, die "Schritte der Umkehr" all jener zu begleiten, die auf ihr Gewissen hören wollten. Es sei nicht zu spät, die Waffen niederzulegen und sich auf den Weg der Gerechtigkeit zu begeben. Er werde in den kommenden Tagen mehrere Initiativen ins Leben rufen, um mit den verschiedenen Vertretern der Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen, kündigte Battaglia an.

In den vergangenen Wochen war es in Neapel zu blutigen Auseinandersetzungen rivalisierender Camorra-Clans gekommen. Die Polizei verzeichnete rund ein Dutzend Überfälle und Sprengstoffattentate, vor allem im Stadtteil Ponticelli. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Zuletzt traf es einen 23-Jährigen, der mit sieben Pistolenschüssen aus nächster Nähe getötet wurde.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz