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Em. Patriarch/Jerusalem, Sabbah: „Sind wir gläubig? Warum können wir dann nicht Berge versetzen?“

5. Oktober 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Erzbischof: „Zukunft der Christen im Nahen Osten ist keine Frage der Zahlen, sondern des Glaubens“ – „Prozesse der Globalisierung neu zu definieren, um zu vermeiden, dass man in Fallen neuer Formen des „offenen oder verdeckten Kolonialismus“ gerate.


Antelias (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) Fragen und auch die Ungewissheiten im Hinblick auf Zukunft der Christen im Nahen Osten, „sind nicht in erster Linie eine Frage der Zahlen, auch wenn die Zahlen wichtig sind, sondern sie sind eine Frage des Glaubens“. So der palästinensische emeritierte lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, in Anlehnung an die zahlreichen Forderungen, die wird in einem neuen Dokument über den Zustand und die Zukunftsperspektiven der christlichen Präsenz im Nahen Osten hervorgehoben werden, das an diesem Dienstag im Libanon vorgestellt und von einem ökumenischen Team von Experten und Kirchenvertretern erarbeitet wurde.

In seiner Ansprache bei der offiziellen Präsentation des Dokuments am gestrigen Dienstag, den 28. September in der libanesischen Stadt Antelias, wies Erzbischof Sabbah darauf hin, dass die Veröffentlichung des Textes allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften im Nahen Osten die Gelegenheit biete, „unsere christliche Botschaft zu überdenken“. Christus selbst, so der Patriarch weiter, „hat gesagt, dass man mit ein wenig Glauben Berge versetzen kann, das heißt, dass man die Bedingungen, in denen man sich befindet, verändern kann. Die Frage lautet deshalb: Sind wir gläubig? Warum können wir dann nicht Berge versetzen?“


In seinem Vortrag wies der emeritierte Patriarch auf die Probleme hin, „die uns als Christen in erster Linie betreffen, wie unsere Einheit, die Tatsache, dass wir ein gemeinsames Herz haben und dieselben Absichten teilen. Jeder Christ muss dazu erzogen werden, jeden anderen Christen zu lieben, sowohl in seiner eigenen Kirche als auch in anderen Kirchen. Und es ist notwendig, mit allen zusammenzuarbeiten, um unsere pluralistische Gesellschaft gemeinsam aufzubauen“. Im weiteren Verlauf erinnerte Patriarch Sabbah daran, dass die christlichen Gemeinschaften des Nahen Ostens auch dazu aufgerufen seien ihren Umgang mit dem, was er als „den politischen Westen“ bezeichnete, und mit den Prozessen der Globalisierung neu zu definieren, um zu vermeiden, dass man in die Fallen neuer Formen des „offenen oder verdeckten Kolonialismus“ gerate.

Das Dokument, so der chaldäische Patriarch, Kardinal Louis Raphael Sako, betonte in einem Video, das bei Präsentation in Antelias zeigt wurde, könne dazu beitragen, „den 'Fahrplan' für eine neue kirchliche und zivile Arbeit, für eine 'Renaissance' in unserer schwierigen nahöstlichen Realität vorzubereiten“, und liefere Denkanstöße, die auch von „allen Oberhäuptern der Ostkirchen und vor allem vom Rat der Kirchen des Nahen Ostens, der für mich wie ein 'ökumenisches Zelt' ist“, ernst genommen werden sollten“.

Das Dokument ist das Ergebnis jahrelanger Beratungen und Studien einer ökumenischen Gruppe von Wissenschaftlern aus den Bereichen Theologie, Recht, Politik und Sozialwissenschaften, die sich unter dem Namen „Nakhtar al Hayat“ zusammenschließen.


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Lesermeinungen

 lesa 5. Oktober 2021 

Aber sicher können wir Berge versetzen, ohne Zweifel. Es ist nur so, dass die "Versetzung" mitunter erst im Leben der Ewigkeit sichtbar wird. Aber durch Christus, den Gekreuzigten Auferstandenen geht keine einziges Gebet verloren. "Denen, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Guten mitwirken." (Röm 8)


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