Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

"Christen in der AfD" üben schwere Kritik an Kölner Gerichtsurteil

9. August 2021 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholische Sprecher erklärt zu einem Gerichtsurteil aus Köln gegen einen polnischen Priester "Der Strafbefehl gegen Prof. Dr. Dr. Dariusz Oko ist ein Angriff auf unsere Grundrechte"


Köln (kath.net)
Die "Christen in der AfD" haben vergangene Woche in einer Aussendung deutliche Kritik an einem Kölner Gerichtsurteil, in dem der polnischen Priester, Theologe und Publiziste, Prof. Dariusz Oko, für seinen Artikel "Über die Notwendigkeit, homosexuelle Cliquen in der Kirche zu begrenzen" zu einer Strafzahlung von 4.800,- Euro verurteilt wurde.  Der katholische Sprecher der "Christen in der AfD-Nord", Adam Golkontt, erklärt hierzu: "Der Strafbefehl gegen Prof. Dr. Dr. Dariusz Oko ist ein Angriff auf unsere Grundrechte. Das Urteil greift die grundgesetzlich garantierte Wissenschafts-, Bekenntnis-, und Meinungsfreiheit an. Ich rufe alle zur Solidarität mit Prof. Oko auf, indem Sie die Petition zu seiner Verteidigung unterschreiben und seine Ausarbeitung lesen.  Denn der Angriff eines Gerichts auf die Grundrechte betrifft alle deutschen Staatsbürger unabhängig ihrer Weltanschauung."


Die Monatszeitschrift „Theologisches“ hat laut Glokontt zwei Artikel von Oko veröffentlicht, in dem er die Mechanismen des moralischen Verfalls des katholischen Klerus durch Homo-Machtzirkel beschreibt. Oko erläutert die demoralisierende Situation von Novizen und Priestern, die sich von Männern angezogen fühlen. Ihr Leben verkommt zu einer Lüge durch die Berufswahl zum katholischen Priesteramt. Ihre Lebensführung steht meist im Widerspruch zur Lehre, weshalb sie zu Heuchler werden. Es handelt sich aber nicht um Einzelpersonen, sondern um organisierte Gruppen. Sie stützen ihresgleichen bei der Karriere, decken sich gegenseitig in ihrem Fehlverhalten und sogar kriminellen Handlungen. Um ihre Lebenslüge zu rechtfertigen, verunstalten sie die christliche Lehre und gefährden das Seelenheil der Gläubigen.  Deshalb bezeichnet Oko laut dem AfD-Sprecher diese Gruppen als „Krebsgeschwür“ und „Parasiten“, nicht wegen ihrer abweichenden sexuellen Neigungen, sondern weil diese zum Teil kriminellen Netzwerke die christliche Lehre, die Kirche und das Seelenheil gefährden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 grumpycath. 11. August 2021 
 

Sorry, mein letztes Posting gehört nicht in diesen Thread!


1
 
 grumpycath. 11. August 2021 
 

Auch z. B. die DBK und Hermann Gröhe (CDU) kritisieren den Wahlwerbespot der SPD

Die DBK hält den SPD-Wahlwerbespot, der die religiösen Überzeugungen des Laschet-Vertrauten Nathanael Liminski verunglimpft, für unangemessen. CDU-Politiker Gröhe spricht von antikatholischer Stimmungsmache.

Die betr. öffentliche Kritik am Wahlwerbespot der SPD ist somit eben KEIN Alleinstellungsmerkmal einiger AfD-Abgeordneter!


1
 
 Jose Sanchez del Rio 10. August 2021 

@Stephan M.

Der FDP-Politiker Rainer Stinner bezeichnete die Impfgegner nicht nur als Sozialschmarotzer, sondern wörtlich als "gefährliche Sozialschädlinge". Das ist schon heftiger. Im 3. Reich bezeichneten die Nazis übrigens die Juden als Volksschädlinge. Herr Stinner war übriges früher für die FDP im deutschen Bundestag und war auch Mitglied im Bundesvorstand seiner Partei.

report24.news/fdp-politiker-gegner-der-corona-impfung-sind-gefaehrliche-sozialschaedlinge/


3
 
 Stephan M. 9. August 2021 
 

Und die anderen christlichen Politiker?

1. Warum ist jener FDP-Politiker, der jüngst "Ungeimpfte" entmenschlichend als "Sozialschmarotzer" bezeichnet hat, noch nicht verknackt worden?
2. Scheint der christliche Flügel der AfD jene Werte zu vertreten, die andere schon lange nicht mehr auf der Karte haben. Man denke nur an Jens Spahn, CDU, der per "Widerspruchsregelung" jeden Bürger zu einem, der Gesundheitsindustrie gehörenden Ersatzteillager degradieren wollte, und nun im Rahmen einer angedrohten Impfpflicht schon wieder übergriffig wird.


9
 
 Chris2 9. August 2021 
 

Dank an die Redaktion

dass wenigstens sie der größten Oppositionspartei in Weißruss ... was? ... ach so, Deutschland ... eine Stimme gibt, die ansonsten praktisch komplett totgeschwiegen und deren Anträge auf allen Ebenen aus Prinzip abgelehnt werden müssen. Wie es lupenreine demokratische Tradition ist, werden andernffalls sogar Wahlen rückgängig gemacht oder droht selbst Kommunalpolitikern der Ausschluss aus ihrer Partei, wenn sie es wagen, irgendeinem Antrag der AfD zuzustimmen, z.B. in Hamburg dem zum Einbau von Toiletten in U-Bahnhöfen. Kein Witz. Wahrlich ein mutiger "Antifaschistischer Schutzwall" (bitte ggf. nachschlagen) gegen eine Partei, gegen die sich der Verfassungsschutz vor Gericht schon mindestens drei Mal eine blutige Nase geholt (davon 2x sogar der Bundesregierungsschutz!). Zuerst war es der extra für die AfD erfundene "Prüffall", zuletzt sprach ein Gericht sogar davon, dass die Vertrauensgrundlage zerstört sei (s. Link)...

www.cicero.de/innenpolitik/afd-verfassungsschutz-thomas-haldenwang-horst-seehofer-verwaltungsgericht-koeln


7
 
 Väterchen Frost 9. August 2021 
 

Fink

Ein kurzer Blick in den Text hätte genügt, um den Anfangsverdacht abzuweisen...


7
 
 Fink 9. August 2021 
 

In diesem Fall von "Christenverfolgung" zu sprechen, ist zu früh

Wie @ Sputnik richtig sagt, wollte das Amtsgericht Köln eine Strafanzeige möglichst schnell erledigt haben durch einen "Strafbefehl" (das ist KEIN "Urteil"). So etwas geschieht täglich in deutschen Amtsgerichten.
Ein "Aufreger" ist vorläufig nur diese Strafanzeige eines fragwürdigen Priesters der Diözese München-Freising.
Wie dann letztlich das Gerichtsurteil ausfällt, bleibt abzuwarten.


6
 
 girsberg74 9. August 2021 
 

Untertrieben! - Verdient alle Daumen!

@read „Lesenswerter Artikel von Prof. Oko“

Habe elf Seiten gelesen, musste dann für heute abbrechen; habe den ganzen Text gespeichert.

Der Artikel ist eine Riesenleistung und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Posters auf diesem Portal gehören, der sich in dieses Thema begibt.

Herzlichen Dank an @read


4
 
 Sputnik 9. August 2021 
 

Unglaublich

Nach meiner Information ist diese Sache so gelaufen: Ein Pfarrer in München, vormals im Priester-Seminar von Linz tätig und wegen Verwicklungen mit homophilen Tätigkeiten dort aus dem Priesterstand entlassen, hat nun von München aus einige Textstellen aus der Ausarbeitung von Prof. Oko zum Anlaß genommen und vor dem Kölner Amtsgerich Anzeige erstattet. Dieses hat wohl, ohne die Ausarbeitung von Prof. Oko gelesen zu haben, lediglich auf Basis der Anzeige die Strafbescheide erteilt.


8
 
 Marianus 9. August 2021 

Wenn ein deutsches Gericht sich ermächtigt,

einen katholischen Wissenschaftler wg. dessen wissenschaftlich begründeten Aussagen in einer katholischen Publikation zu den Machenschaften homosexueller Netzwerke in der Kirche zu verurteilen, haben wir es hier eindeutig mit einem Fall von Christenverfolgung zu tun. Punkt.
Bin doch mal gespannt, ob auch nur ein einziger Hirte den Mut aufbringt, hier öffentlich Klartext zu sprechen!


9
 
 Väterchen Frost 9. August 2021 
 

"Der Strafbefehl gegen Prof. Dr. Dr. Dariusz Oko ist ein Angriff auf unsere Grundrechte. Das Urteil

Warum hat eigentlich nur die AfD den Mumm, das Offensichtliche auszusprechen?

Warum setzen sich die anderen Parteien sich nicht stärker für die Grund- und Menschenrechte ein?

Deutschland quo vadis?


15
 
 Chris2 9. August 2021 
 

Missbrauchsskandal durch diese Netzwerke

Dass weltweit 80 bis 90% der Opfer sexuellen Missbrauchs durch Geistiche männlich und zwischen 11 und 17 Jahren alt waren (vgl. Link), ist nur durch solche Missbrauchsnetzwerke erklärbar. Es ist ein Skandal, dass in diesem merkwürdigem Pontifikat nicht nur praktisch nicht gegen sie vorgegangen wird (na ja, man hat eben andere 'Feinde', etwa das "Introibo ad altare Dei" aus der eigenen, angeblich allzu frommen, Vergangenheit), sondern inzwischen sogar reihenweise die Fahne der immer aggressiver agierenden Homolobby an den Kirchen flattert - und das offensichtlich ohne jegliche Konsequenzen...

de.m.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche


10
 
 read 9. August 2021 
 

Lesenswerter Artikel von Prof. Oko

Der Text kann hier gelesen werden
https://t.co/ZJiTotmkek?amp=1


8
 
 girsberg74 9. August 2021 
 

Erfrischend,

dass wenigstens eine Partei sich mit diesem Urteil befasst und sich entschieden für Meinungsfreiheit einsetzt.


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz