Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Bizarr, cool oder empörend?

21. Juli 2021 in Kommentar, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Corona-Impfstraße im Stephansdom wirft Fragen auf - Gastkommentar von Christian Spaemann


Wien (kath.net)

Auf den ersten Blick liest sich die Meldung von Kathpress für viele cool: Eine Impfstraße im Wiener Stephansdom, Beitrag zur Erhöhung der Impfbereitschaft, Erschließung eines neuen Klientels für die Kirche... Was die Offiziellen der katholischen Kirche in Wien hier initiieren wirft allerdings einige Fragen auf.

Wo liegt die spezielle inhaltliche Verbindung zwischen dem Sakralraum einer Kirche, insbesondere eines Domes und einer Gesundheitsmaßnahme, die genauso an jedem anderen Ort durchgeführt werden könnte?

Wodurch meint man, hierbei neue Klientel erschließen zu können? Was ist mit dem Begriff „neue Klientel“ gemeint? Welche Begleitmaßnahmen sind geplant, um die betreffenden Menschen für den christlichen Glauben zu interessieren?


Zwischenbemerkung:

Die derzeit in Österreich und vielen anderen Ländern laufende Impfkampagne ist unter verschiedenen Aspekten höchst umstritten. Immer mehr Bürger werden direkt oder indirekt zur Impfung gedrängt, ja fühlen sich zu ihr genötigt. Für viele ist das Gleichgewicht zwischen staatlicher Bevormundung, möglichem Nutzen einer breiten Durchimpfung der Bevölkerung und den Bürgerrechten empfindlich gestört. International namhafte Gesundheitswissenschaftler sehen angesichts der wissenschaftlichen Datenlage nur die individuelle Corona-Impfung von gefährdeten Personen auf Grundlage einer informierten, freiwilligen Entscheidung für gerechtfertigt an. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auch auf den interessegeleiteten pharmaindustriellen-wissenschaftlich-politischen-Komplex hin. Die dokumentierten Belege für korruptes Handeln dieses Komplexes sind Legion.

Auf welcher Erkenntnis- und Legitimationsgrundlage kommen die Amtsträger der katholischen Kirche in Wien dazu, sich außerhalb ihrer dogmatischen und moralischen Kompetenz in dieser komplexen und auch unter Christen umstrittenen Situation, welche die Gesundheit und Freiheitsrechte der Bürger betrifft, durch ihr Handeln offiziell auf eine Seite zu schlagen?

Sind sich die Amtsträger der Kirche in Wien bewusst, dass immer mehr praktizierende Gläubige, also Menschen aus ihrer Kernklientel, aus der Kirche austreten? Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, woran das liegt? Halten sie es für möglich, dass sie von genau diesen Menschen etwas lernen können?

 

Foto:  (c) Christian Spaemann privat

 

Film-TIPP: Der Gottmensch Jesus Christus - Passion und Grabtuch (6) von Weihbischof em. Marian Eleganti

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
  4. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
  5. „Lass das Zählen sein!“
  6. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  7. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  8. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  9. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  10. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  11. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  12. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  13. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  14. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  15. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz