Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  12. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Irland: Messerangriff auf Messbesucherin
  15. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi

Papst will Filmarchiv gründen und outet sich als Cineast

25. Juli 2021 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von Regisseur Fellini begeisterter Ponfex in Interviewbuch: Audiovisuelles Erbe von hohem religiösem, künstlerischem und menschlichem Rang sollte gesichert werden


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus möchte im Vatikan ein eigenes Filmarchiv einrichten lassen. Ihm schwebe eine Art Mediathek für audiovisuelles Erbe "von hohem religiösen, künstlerischem und menschlichen Rang" vor, sagt er in einem neuen Interviewbuch, aus dem die Zeitung "Il Messaggero" (Sonntag) Vorabauszüge veröffentlichte. Dieses Filmarchiv könne neben Apostolischer Bibliothek und Archiv errichtet werden.

Die Filmbegeisterung verdankt das Kirchenoberhaupt seinen Eltern. Sie hätten ihn und seine Geschwister oft mit ins Kino genommen, so Franziskus. "Wohl zehn, zwölf Jahre lang habe ich jeden Film mit Anna Magnani und Aldo Fabrizi gesehen, von denen mir 'Rom, offene Stadt' von Roberto Rosselini besonders gut gefallen hat." Der italienische Neorealismus habe ihm und seinen Altersgenossen besonders intensiv "die große Tragödie des Weltkriegs" vermittelt, so der Papst.


Diese Filme, so Franziskus weiter, "haben uns die Augen für einen neuen Blick auf die Wirklichkeit geöffnet". Angesichts der derzeitigen Weltlage, vor allem mit der Pandemie, sei dies euch heute dringend nötig. Besonders gut gelingt dies nach Aussage des Papstes, wenn ein Film den Blickwinkel von Kindern einnimmt, etwa in "Die Kinder beobachten uns" von Vittorio De Sica aus dem Jahr 1944.

Ganz besonders faszinieren den Papst auch die Film von Federico Fellini. Er habe es geschafft, den Blick auf Menschen am Rande, die Zurückgelassenen zu richten, so Franziskus. Fellinis Werk "La Strada - Das Lied der Straße" von 1954 sei sein Lieblingsfilm, auch weil es darin etliche implizite Hinweise auf Franz von Assisi gebe.

Das Interview ist Teil eines neuen Buches des italienischen Theologen und Filmexperten Dario Vigano: "Lo sguardo: Porta del cuore" (Der Blick: Tür des Herzens). Es erscheint dieser Tage in Italien.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 5. August 2021 
 

Liebe(r) lakota

Danke für den Tipp. Hatte mich schon unter dem Artikel "Das Evangelium: es ist eines" dafür bedankt. Die Statements der Mönche sind großartig, besonders das von Father Manus. Und die Figur des Ordensgenerals passt zu Kardinälen, die sich ohne alle Skrupel ihrer Intrigen bei einer Papstwahl rühmen und sich und ihresgleichen sogar selbst als "Mafia" bezeichnen...


0
 
 novara 27. Juli 2021 
 

Bergolio....

...sollte sich um Wesentliches kümmern!!

Anstatt dessen verärgert er die Katholiken auf der gesamten Welt!


2
 
 schlicht 25. Juli 2021 
 

soll uns da

wieder eine "menschliche" Seite von PF suggeriert werden,um von seinem unmenschlichen/-christlichen Verhalten gegenüber konservativen Katholiken wie Petrusbruderschaft oder Kardinal Zen etc abzulenken? Bei dem Zustand der katholischen Kirche sollte er seine Zeit doch wohl sinnvoller einsetzen können...


8
 
 Chris2 25. Juli 2021 
 

Empfehle u.a.

- "Mission" mit Robert de Niro über die Zerschlagung der Jesuitenreservationen. Besonders beeindruckend der letzte Kampf zweier Priester um die Freiheit der Indios: Der eine mit Waffengewalt, der andere mit der Monstranz...
- Die Passion (Regie Mel Gibson). Sehr realistische Verfilmung des Leidensweges des Herrn, bis hin zur Sprache (lateinisch und aramäisch mit Untertiteln). Eigentlich nur an Karfreitag zu ertragen...


5
 
 ThomasR 25. Juli 2021 
 

vatikan hat eine Lücke im Budget von - 60 Mio EUR

Besteuerung der Einnahmen der deutschen Diözesen mit 7% der Kirchensteuereinnahmen (7von 7) bietet sich als Finanzierung.


1
 
 lakota 25. Juli 2021 
 

Vielleicht sollte sich P.Franziskus dann auch mal den Film "Katholiken" aus dem Jahr 1973 mit Trevor Howard ansehen.

Kurze Beschreibung:
"In dem Film wird auf der Erzählebene der Kampf um die Lateinische Messe anhand eines Besuches eines Vertreters aus Rom bei irischen Mönchen präsentiert. Die Geschichte spielt in einer Zunkunft, in der alle christlichen Kirchen eins sind und man dabei ist, alle Religionen zusammenzuführen."


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Spanien Fußballweltmeister: Bischöfe gratulieren der "Furia Roja"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz