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Kardinal Müller ortet Instrumentalisierung der Missbrauchsfälle gegen Kardinal Woelki

29. Juni 2021 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Kritische Worte fand der neue oberste Kirchenrichter auch über Kardinal Marx‘ Rücktrittsangebot und dessen Rolle im vatikanischen Wirtschaftsrat.


Bonn (kath.net/mk) Kardinal Gerhard Ludwig Müller (Archivfoto) hat den Umgang mit Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln kritisiert: Es gehe primär nicht um die Aufarbeitung der Vorgänge aus der Vergangenheit, sondern „um ihre Instrumentalisierung, um gegen Kardinal Woelki als Kritiker der Einseitigkeiten des Synodalen Wegs vorzugehen“, sagte Müller dem „Bonner General-Anzeiger“.

Unglücklich zeigte sich Müller auch über das öffentlich verbreitete Rücktrittsangebot des Münchner Kardinals Marx und dessen Ablehnung durch Papst Franziskus in einem offenen Brief. Ein solcher Briefwechsel sei für die Kirche interessant, wenn es um Glaubensfragen gehe, nicht aber bei persönlichen Befindlichkeiten oder politischen Manövern.  Mit Blick auf Marx‘ Rolle als Koordinator des vatikanischen Wirtschaftsrates äußerte Müller, es sei eine spürbare Entlastung von dessen Aufgaben in Rom zugunsten qualifizierter Fachleute angezeigt.

Klare Worte fand der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation auch zum Synodalen Weg: „Der Versuch, mit einer häretischen und schismatischen Agenda auf die Missbrauchskrise zu reagieren, ist zum Scheitern verurteilt.“ Unlängst wurde Müller von Papst Franziskus an die apostolische Signatur, dem höchsten Gericht der römischen Kurie berufen, was er als Vertrauensbeweis durch den Papst wertet.


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Lesermeinungen

 Marcoman 1. Juli 2021 

Ein klares Wort

Es freut mich sehr, dass Kard. Müller so klare Worte zu diesem Thema gefunden hat. Nach meinem Dafürhalten trägt auch das ZdK eine erhebliche Mitschuld an dieser "Instrumentalisierung", zumal es die Missbrauchsfälle als Hauptgrund für den sogenannten "Synodalen Weg" aufführt. Der Heilige Geist wird schon dafür sorgen, dass das ZdK am Ende dieses speziellen Kalvariengangs als eine einzige kircheninterne Opposition entlarvt wird. Denn das Objekt einer jeden Kirchenopposition kann nur unser Gründer und Oberhaupt selbst sein - wer denn sonst?


0
 
 rosinora 30. Juni 2021 
 

kirchengericht

Kardinal Müller ist nicht allein im obersten kirchengericht, dem auch 2 deutsche Bischöfe angehören.
Für mich bleibt er undurchsichtig und hat sich als Regensburger Bischof nicht als Aufklärer im Nißbrauchskandal hervorgehoben.


2
 
 KatzeLisa 29. Juni 2021 
 

deutliche Worte

Kardinal Müller redet - wie immer - Klartext.
Da ist keine Eitelkeit, keine Selbstdarstellung, da ist eine nüchterne Analyse der Situation, der nichts hinzuzufügen ist.
Danke!


5
 
 Johannpeter 29. Juni 2021 
 

Instrumentalisierung der Missbrauchsfälle gegen Kardinal Woelki!

Die Erkenntnis von Kardinal Müller ist eine Tatsache! Die Mehrheit der DBK rottete sich seit langer Zeit, zu einer Kampfgemeinschaft zusammen. Sie wollen die Katholische kirche ihrer Politik, Ideologie und ihrer eigenen Gefühlswelt anpassen. Sie fühlen sich auf Grund ihrer Mehrheit stark und haben gemeinsam mit dem ZDK, viele Gläubige und vor allem viele Gruppen in der Kirche desinformiert und gegen die offizielle Weltkirche und ihre dogmatische Lehre stimuliert. Sie träumen von einer anderen Kirche, die dann aber nicht mehr die Kirche von Jesus Christus wäre!


6
 
 Manfred Lang 29. Juni 2021 
 

Gegen Modernismus hilft nur der HL.Geist

Es ist wünschenswert, dass der häretische und schismatische Ansatz des Synodalen Weges zum Scheitern verurteilt ist. Fraglich ist dies allemal, gerade wenn man sich die Organisationsstrukturen und die Netzwerke mit dieser Ausrichtung einmal genauer anschaut. Ein bestes Beispiel ist der BDKJ. Dass die KJG seit Menschengedenken stets eine Linksschwimmerin war, war zu meiner Messdienerzeit in den 60ern schon so. Dass aber die genderisierte DPSG mit *innen-korrekter Schreibweise diesen Mist auch noch mitmacht, macht mich als ehemaligen St. Georgspfadfinder (damals noch ohnen *innnen) mehr als traurig und irgendwie ungehalten. Und genauso trifft mich das Kolpingwerk mit ihrem modernistischen Auftritt. Da kann man eigentlich nur froh sein, dass man nicht mehr dazu gehört. Ich stelle nur fest, dass die modernistischen Gegner weit besser aufgestellt sind als die Katholiken, die sich hinter Woelki und Müller versammeln wollen. Bei diesem Dilemma hilft nur der HL.Geist.Lassen wir ihnuns helfen.


8
 
 Federico R. 29. Juni 2021 
 

@Diadochus

"Es wird bestimmt jeder auf ihn hören, insbesondere Papst Franziskus."
Hoffentlich!!! Das wäre ein weiterer Lichtblick in diesem undurchsichtigen Pontifikat.


8
 
 girsberg74 29. Juni 2021 
 

Nur so daher gesagt,

doch in der Klarheit des Urteils für die Betroffenen mehr als nur schmerzhaft.


3
 
 martin fohl 29. Juni 2021 
 

Herr Kardinal vergelt‘s Gott

für Ihre klärenden Worte. Bravo! Hoffentlich nehmen viele sich dieselben zu Herzen! Häresie, Apostasie und Schisma zu beseitigen gehört zu den Werken der Barmherzigkeit!


12
 
 Diadochus 29. Juni 2021 
 

Kritische Worte

Die kritischen Worte von Kardinal Müller haben jetzt wieder ein besonderes Gewicht, da Kardinal Müller vom Papst mit einem der wichtigsten Ämter im Vatikan betraut worden ist. Papst Franziskus hätte keinen geeigneteren Kirchenmann für die apostolische Signatur finden können. Es wird bestimmt jeder auf ihn hören, insbesondere Papst Franziskus.


10
 

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