Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  9. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  10. Zwei Formen - ein Ritus
  11. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  12. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  15. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"

„Der Papst hat nun das das Heft selber in die Hand genommen“

2. Juni 2021 in Kommentar, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die Kirche in Deutschland ist polarisiert. Daran hat der Synodale Weg einen erheblichen Anteil. Der Papst hat gut daran getan, in zweierlei Hinsichten das Heft selber in die Hand zu nehmen.“ Gastkommentar von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt


Aachen (kath.net) Die Kirche in Deutschland ist polarisiert. Daran hat der Synodale Weg einen erheblichen Anteil. Der Papst hat gut daran getan, in zweierlei Hinsichten das Heft selber in die Hand zu nehmen:

1. Einbindung des Synodalen Weges in die Vorbereitung auf die Bischofssynode von 2023

Durch den vom Papst beabsichtigten weltkirchlichen Synodalen Prozess in Vorbereitung auf die Bischofssynode 2023 wird der Synodale Weg in Deutschland, der das Potential zur Kirchenspaltung (Schisma) hat, eingebunden in die Weltkirche. So hofft Papst Franziskus, dass durch die Unterordnung unter ihn und den Weltepiskopat der Synodale Weg in Deutschland seine kirchenspaltende Dynamik verliert.


2. Garantie einer objektiven, neutralen Untersuchung im Erzbistum Köln

Durch die Ernennung von zwei Bischöfen aus der Weltkirche zu Apostolischen Visitatoren für das Erzbistum Köln, die nach Abschluss der Visitation ausschließlich dem Papst (nicht den Medien) Bericht erstatten werden, hat Papst Franziskus den Münsteraner Bischof, der als dienstältester Bischof der Kölner Kirchenprovinz mit der kirchenrechtlichen Untersuchung im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Erzbistum Köln beauftragt war, von dieser Aufgabe entbunden. Indem Papst Franziskus nun also auch in Köln in einem Klima der Polarisation, die durch das vom Synodalen Weg in Deutschland verstreute Gift verschärft worden ist, das Heft selber in die Hand genommen hat, garantiert er als oberster Hirte der Kirche eine objektive, neutrale Untersuchung im Erzbistum Köln.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  9. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  12. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz