Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  5. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  6. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  7. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  8. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  11. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  12. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Britischer Richter: Schwangere kann zwangsweise zur Geburt ins Krankenhaus gebracht werden

4. Juni 2021 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Frau wollte ihr Kind zu Hause auf die Welt bringen, da sie unter Agoraphobie leidet. Ein Richter hat angeordnet, sie notfalls unter Anwendung von minimaler Gewalt zur Geburt ins Krankenhaus zu bringen, auch wenn kein Notfall vorliegt.


London (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Ein britischer Richter hat eine schwangere Frau dazu verurteilt, zur Geburt ihres Babys zwangsweise in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden. Die 21jährige leidet unter Agoraphobie und hat laut Bericht der Zeitung The Guardian ihr zu Hause seit vier Jahren nicht verlassen und wollte ihr Kind zu Hause auf die Welt bringen.

Der Richter folgt damit dem Anliegen des Nationalen Gesundheitsdienstes NHS (National Health Service). Nach seiner Ansicht sei es „im besten Interesse“ der Schwangeren, wenn sie zur Geburt zwangsweise ins Krankenhaus gebracht werde, auch wenn kein Notfall vorliegt. Zu diesem Zweck dürfe von entsprechend ausgebildeten Personen auch die notwendige Gewalt angewendet werden, falls die Frau sich weigere, das Haus zu verlassen. Diese müsse jedoch auf ein Minimum beschränkt sein. Auch der Partner der Frau und deren Mutter hielten es für besser, wenn sie das Baby in einer Klinik zur Welt bringe, betonte der Richter.


Er sei überzeugt, dass die Schwangere selbst diese Entscheidung treffen würde, wenn sie nicht unter Agoraphobie leiden würde, gab der Richter bekannt. Er sei sich bewusst, dass das Krankenhaus eine Tortur für die Schwangere sei, habe aber die Entscheidung getroffen, weil die Betroffene aufgrund ihrer psychischen Erkrankung dazu selbst nicht in der Lage sei. Eine Geburt im Krankenhaus vermindere potentielle Risiken, die bei Komplikationen während einer Hausgeburt auftreten könnten.

„Agoraphobie“ kann wörtlich mit „Platzangst“ übersetzt werden. Die betroffene Person hat Angst, das Haus zu verlassen und sich auf öffentlichen Plätzen, in Menschenmengen, Geschäften oder Kinos aufzuhalten oder alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Agoraphobie tritt häufig gemeinsam mit Panikattacken auf.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 marguerite 4. Juni 2021 

da fehlt das hintergrundwissen

...über die bedingungen für eine physiologische geburt. angst blockiert den ablauf. würde mich nicht wundern, wenn die arme frau in der folge operativ entbunden würde.


0
 
 Robensl 4. Juni 2021 
 

Aber umbringen lassen darf ich mich...

... da zählt dann nicht ,was ich wohl entschieden hätte, wenn ich nicht depressiv, krank etc wäre.

"Eine Geburt im Krankenhaus vermindere potentielle Risiken, die bei Komplikationen während einer Hausgeburt auftreten könnten."
Auch nur vielleicht, wenn die Geburtsstation nicht gerade überlastet ist. Weiss ja nicht, wie das in GB so ist. Und dass gerade Komplikationen zu erwarten sind, wenn man diese Mutter ins KH zwingt... Man kann doch auch erstmal Hausgeburt versuchen und im Notfall ins KH gehen.
Vermutlich mal wieder die Angst der Entscheider, schuld zu sein, wenn sie nicht auf die vermeintliche Nummer Sicher gehen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  8. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  15. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz