Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. „Nicht das Unkraut wird am Ende siegen. Nicht die Sünde. Nicht der Tod, sondern Christus“

„No go! Ich werde keine Kirche betreten, die mit einer Regenbogenflagge geziert ist“

23. März 2021 in Aktuelles, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bernhard Meuser: „Die Regenbogenfahne steht hier für einen Akt des Ungehorsams Papst Franziskus gegenüber.“ Es sei „Gläubigen nicht zuzumuten, unter einem ebenso hysterisch wie ideologisch aufgeladenen Regenbogen zur Rainbow Church zu konvertieren.“


Augsburg-Bonn (kath.net) „No go – Ich werde keine Kirche betreten, die mit einer Regenbogenflagge geziert ist.“ Das schreibt der Augsburger Theologe und Buchautor Bernhard Meuser auf seinem Facebookauftritt. Man könne von Christen „verlangen, dass sie sich unter dem Kreuz versammeln; es ist aber Gläubigen nicht zuzumuten, unter einem ebenso hysterisch wie ideologisch aufgeladenen Regenbogen zur Rainbow Church zu konvertieren“, betonte Meuser.

Der bekannte Theologe erinnert eigens: „Die Regenbogenfahne steht hier zudem für einen Akt des Ungehorsams Papst Franziskus gegenüber. Die Lehräußerung ist übrigens keine Segensverweigerung für homosexuelle Menschen, sondern sie bekräftigt nur die vernünftige Lehre aus Amoris Laetitia, wonach ‚es keinerlei Fundament dafür [gibt], zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinne.‘ Nach wie vor sieht die Kirche in homosexuellen Verbindungen keine ‚Ehe‘, sondern Freundschaft. Und sie kann den Segen, der auf der Ehe liegt, nicht auf andere Formen menschlicher Gemeinschaft übertragen. Was ist daran so schwer zu verstehen?“


In der seinem Post folgenden Diskussion schreibt Meuser, viele Gläubige befürchten, dass über die Frage des Umgangs mit Homosexualität „die Katholische Kirche ein weiteres Mal“ zerbreche. Auch machten sich mittlerweile „linke schwule Theologen schon lustig über die Segnung“, erwähnt Meuser, dort würde man sie „als kitschiges Imitat von heteronormativen Mustern“ betrachten. „Wo bleiben die Dreier-, Vierer- Beziehungen? Das ganze Spektrum moderner Beziehungsformen? Das alles kann doch nicht ungesegnet bleiben ...“ Einem Teilnehmer, der den Weg ins Schisma für sich nicht ausschloss, antwortete Meuser: „Ihr Ja zu einem Schisma werden Sie selbst vor Ihrem Herrn verantworten müssen. Ich bin diesen permanenten Versuch, jedweden Menschen, der sich ideologische Übergriffigkeit verbietet, als homophob zu diffamieren, leid. Gründen Sie Ihre Rainbow-Church. Und werden Sie da glücklich. Ich werde keinen Fuß in sie setzen. Ich folge dem Papst. Das ist seit 2000 Jahren best choice.“

Angesprochen auf die tendenziöse Berichterstattung von „katholisch.de“, der „offiziell nicht offiziellen“ Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz, äußert Meuser, dies sei „nicht anders zu erwarten“. Ihn überschwemme „Mitleid für die armen Matrosen bei katholisch.de. Die müssen soweit auf den Ozean hinaus rudern, dass sie eines Tages den Pfiff überhören, der sich zurückbeordert. Und wenn sie ihn hören, müssen die armen Kerle den ganzen Weg zurückrudern ... Wenn sie denn noch im Hafen der katholischen Kirche landen, werden sie ziemlich zerrupft aussehen.“

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi
  15. Spanien Fußballweltmeister: Bischöfe gratulieren der "Furia Roja"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz