Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Kardinal Koch mahnt Katholiken und Orthodoxe zu Annäherung

19. Jänner 2021 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mehr Synodalität sei auf katholischer, die Anerkennung der Notwendigkeit eines "Primats" auf orthodoxer Seite nötig, befindet der vatikanische "Ökumene-Minister"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die katholische und orthodoxe Kirche können nach Ansicht von Kurienkardinal Kurt Koch in den nächsten Jahren wichtige Schritte hin zu einer kirchlichen Einheit machen. Voraussetzung dafür sei, dass die katholische Kirche das Prinzip der Synodalität ausbaue, die orthodoxe Kirche hingegen anerkenne, dass es das strukturierte Amt eines "Ersten" brauche, schreibt der "Ökumene-Minister" des Papstes in einem Beitrag für die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Montag).

Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Jänner) verweist Koch auf das Konzil von Nicäa im Jahr 325. Schon damals habe sich gezeigt, dass Entscheidungen in der Kirche nur synodal zu finden und zu treffen seien. Das bevorstehende 1.700-Jahr-Jubiläum dieses ersten christlichen Konzils ist nach Ansicht Kochs ein guter Anlass, gemeinsame Anstrengungen in dieser Hinsicht zu verstärken.


Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates erläutert dabei, wie Papst Franziskus das Prinzip der Synodalität auf allen Ebenen nicht nur methodisch, sondern vor allem geistlich versteht und vorantreiben will. Dafür könne und müsse die katholische Kirche von der orthodoxen Kirche noch lernen. Die von Franziskus angesetzte nächste römische Bischofssynode 2022 zum Thema einer "synodalen Kirche" werde auch ökumenisch äußerst wichtig sein.

Umgekehrt, so Koch, könne die katholische "von den orthodoxen Kirchen erwarten", dass sie "zu der Erkenntnis gelangen, dass ein Primat auf universaler Ebene nicht nur möglich und theologisch legitim, sondern auch notwendig ist". Die innerorthodoxen Spannungen rund um das orthodoxe Konzil 2016 in Kreta "sollten die Notwendigkeit deutlich gemacht haben", auch universal "über ein Amt der Einheit nachzudenken, das sich natürlich nicht auf einen einfachen Ehrenprimat beschränken, sondern auch juristische Elemente beinhalten sollte".

Eine wichtige Grundlage für diesbezügliche Annäherungen bildet laut Koch ein Dokument der katholisch-orthodoxen Theologenkommission von 2007. Darin seien aus theologischer Sicht die Begriffe "Konziliarität" und "Autorität", "Synodalität" und "Primat" erläutert und geklärt worden. Es stehe fest, dass auf allen kirchlichen Ebenen Synodalität und Primat voneinander abhängen und sich wechselseitig befruchten und ergänzen müssen, so der Kardinal.


Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Kardinal Koch (c) Martin Lohmann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 19. Jänner 2021 
 

In Sachen Liturgie

könnte so manche Pfarrei durchaus ein ganz klein wenig von der großartigen "Göttlichen Liturgie" der Orthodoxen lernen. Wer einmal vor Ort einen echten, zweistündigen, Werktagsgottesdienst mit goldglänzender Ikonostase und ganz viel brooom brooom (Diakon mit beeindruckendem Subwoofer-Resonanzkörper) buchstäblich und mit Begeisterung durchgestanden hat, weiß, was ich meine...


4
 
 Flo33 19. Jänner 2021 
 

Mutter Maria Orthodoxe

Logo , die muß natürlich ins Boot , unsere Miterlöserin ... und Bindeglied zu Jesus


1
 
 Herbstlicht 19. Jänner 2021 
 

Eine Annäherung zur orthodoxen Kirche würde ich sehr begrüßen.
Vor Jahren besuchte ich einmal eine hl. Messfeier in diesem Ritus und war tief, tief beeindruckt.
Eine Annäherung zur protestantischen Kirche, wie sie -wie ich vermute- angestrebt wird, hingegen nicht.
Ich respektiere voll die evangelischen Geschwister und erkenne den tiefen Glauben so Vieler unter ihnen an.
Doch mir würde, neben viel anderem extrem Wichtigem, die Mutter der Kirche, die Jungfrau Maria, fehlen.


4
 
 Flo33 19. Jänner 2021 
 

Toll

Ja , wir sind ja (eng) verbunden . Nur ein paar Stolpersteine liegen noch auf dem Weg ...


3
 
 Critilo 19. Jänner 2021 
 

Wie viele...

...Vorleistungen wurden römischerseits schon erbracht? Ich sag nur: Balamand


1
 
 laudeturJC 19. Jänner 2021 

Sehr erfreulicher

Hinweis auf die Notwendigkeit eines Primats! Natürlich unter der Bedingung der Treue zu Tradition und überlieferter Lehre...


7
 
 Stefan Fleischer 19. Jänner 2021 

Mehr Synodalität

Aber bitte nicht mehr synodalen Weg!!!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  3. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  4. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  5. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  8. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  9. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  10. „Das Ende von Maria 2.0“
  11. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  12. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  13. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  14. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz