Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Kardinal Müller: „Die Politiker haben nicht das Recht, die Heiligen Messen zu verbieten“

11. Dezember 2020 in Weltkirche, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Präfekt der Glaubenskongregation im Interview mit „LifeSiteNews“: „Ich denke, einige Regierungen oder Politiker nutzen die Gelegenheit, um die katholische Kirche zu unterdrücken.“


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/pl) „Die Politiker haben nicht das Recht, die Heiligen Messen und die Sakramentenfeiern zu verbieten.“ Das sagte Gerhard Kardinal Müller, emeritierter Präfekt der Glaubenskongregation, im Video-Exklusiv-nterview mit John-Henry Westen für „LifeSiteNews“. Sie dürften nur Sicherheitsmaßnahmen vorgeben, auch angesichts der problematischen Lage inmitten der Corona-Pandemie. „Ich denke, einige Regierungen oder Politiker nutzen die Gelegenheit, um die katholische Kirche zu unterdrücken. Denn in einigen Ländern sind die Maßnahmen sehr inkoherent. Demonstrationen zu allem und jeden werden erlaubt, alle gehen gemeinsam in Tuchfühlung in den öffentlichen Verkehrsmitteln, doch in unseren großen Kirchen ist dies nicht möglich. Deshalb müssen wir um unsere Grundrechte kämpfen, um die Religionsfreiheit und um die Freiheit, unsere Religion auszuüben. Ich glaube, wir müssen – als Glieder des Leibes Christi – sehr entschlossen sein, der Gottesverehrung und der Möglichkeit der Zusammenkunft den Vorrang zu geben.“


Als Antwort auf Politiker, die Katholiken rieten, nun einfach „zu Hause zu beten“, sagte der frühere Regensburger Bischof, dass Christus selbst die Kirche auffordere, sich in Erinnerung an ihn zusammenzufinden. „Wir sind keine vergeistigte Religion“, betonte er. Vielmehr ist „das Wort Fleisch geworden, wir sind Wesen aus Fleisch, Blut und Seele. Wir leben in der Realität der materiellen Welt – die ebenfalls von Gott geschaffen ist – und brauchen daher diese körperliche sichtbare Vermittlung durch die Sakramente innerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen.“

Archivfoto Kardinal Müller im Presseraum des Vatikans (c) Michael Hesemann

VIDEO - Kardinal Müller: ´Die Politiker haben nicht das Recht, die Heiligen Messen zu verbieten´ (englisch)

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz